Geldsorgen! Parkeisenbahner müssen Umbau verschieben

Chemnitz - Die Parkeisenbahn braucht schon seit Langem ein neues Bahnhofsgebäude. Der Umbau verzögert sich nun zum zweiten Mal - und zwar auf unbestimmte Zeit.

Parkeisenbahn-Geschäftsführer Matthias Dietel (65) hofft seit Jahren auf den Umbau des Bahnhofs.
Parkeisenbahn-Geschäftsführer Matthias Dietel (65) hofft seit Jahren auf den Umbau des Bahnhofs.  © Maik Börner

"Mit dem neuen Gebäude wollen wir die Bedingungen der Parkeisenbahner verbessern", sagt Geschäftsführer Matthias Dietel (65). "Sie würden zum Beispiel einen Schrankraum und einen Waschraum bekommen." 

Ursprünglich sollten die Arbeiten schon im April 2019 beginnen. Aufgrund eines Streits um die Finanzierung verschob sich der geplante Baubeginn auf 2020. Nun allerdings sind die Baukosten gestiegen. Es ist unklar, wie Stadt und Bahn das Finanzloch decken können.

Dabei ist der Umbau kein Luxus-Projekt: "Die Bausubstanz des Gebäudes aus dem Jahr 1980 muss dringend saniert werden", sagt Dietel. Er hofft, dass es nächstes Jahr endlich klappt. Die Parkeisenbahn hatte dieses Jahr zudem mit vielen Einschränkungen durch Corona zu kämpfen.

Doch es gab auch Erfreuliches: Sie hat 18 neue Parkeisenbahner als Zuwachs gewonnen - im Vorjahr waren es nur 15 Neue.

Titelfoto: Maik Börner

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