Chemnitzer Radler bekommen Anschluss an die "Karlsroute"

Chemnitz - Jetzt bekommt Chemnitz besseren Anschluss an die "Karlsroute". Diese führt auf rund 160 Kilometern in den böhmischen Kurort Karlsbad (Karlovy Vary). Bis Ende des Jahres soll ein rund 1,3 Kilometer langer Abschnitt bei Klaffenbach ausgebaut werden.

Mit dem Ausbau am Stadtrand von Chemnitz soll die "Karlsroute" ins tschechische Karlsbad attraktiver werden.
Mit dem Ausbau am Stadtrand von Chemnitz soll die "Karlsroute" ins tschechische Karlsbad attraktiver werden.  © Erzgebirge-Tourismus/Michael Erler

Derzeit ist die Strecke am Eisenweg westlich der B95 noch unbefestigt. Ziel ist eine asphaltierte, dreieinhalb Meter breite Fahrbahn.

"Durch den Ausbau des Weges wird speziell für Radfahrer der Anstieg ins Erzgebirgsvorland mit circa 100 Meter Höhenunterschied erleichtert", so ein Stadtsprecher. Die Flächenversiegelung wird durch eine Feldhecke an der Berbisdorfer Straße und weitere Begrünung im Stadtpark ausgeglichen.

Das 250.000 Euro teure Bauvorhaben kostet die Stadt dank Landesfördermitteln nur etwa 25.000 Euro. Ab kommenden Dienstag wird gebaut, im Dezember wird der Abschnitt freigegeben.

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Die "Karlsroute" verbindet über den Erzgebirgskamm hinweg sowohl Chemnitz und Karlsbad als auch den "Mulderadweg" mit dem "Egerradweg".

Sie eignet sich am besten für Mountainbiker und Trekkingradfahrer.

Titelfoto: Erzgebirge-Tourismus/Michael Erler

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