Chemnitzer "verschenken" zu Weihnachten ihr Blut

Chemnitz - Trotz Corona und Feiertag: Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zapfte am Samstag den Lebenssaft in seinem Chemnitzer Standort ab.

Auf Blutspenden kann auch in Pandemiezeiten nicht verzichtet werden.
Auf Blutspenden kann auch in Pandemiezeiten nicht verzichtet werden.  © hxdbzxy/123rf

"Wir konnten 63 Blutspender begrüßen. 59 Konserven wurden entnommen und 2 Spender begrüßten wir als Erstspender", so die zuständige Referentin Anja Werth-Orgis (43) zur erfolgreichen Aktion in der Zeisigwaldstraße 103.

Die Blutspenden sind wichtig. "Die gewonnenen Blutpräparate haben nur eine kurze Haltbarkeit, teils sogar nur wenige Tage - fünf im Fall von Blutplättchen", erläutert Kerstin Schweiger (55), Sprecherin des für Chemnitz zuständigen Blutspendedienstes Nord-Ost.

Deswegen führt das DRK auch an Feiertagen regelmäßig Blutspenden durch. Spender lassen sich von den Terminen nicht abschrecken.

Schweiger: "Erfahrungsgemäß wurden die Sondertermine wie zu Weihnachten und Ostern in den vergangenen Jahren stets sehr gut angenommen." Auch in der anhaltenden Corona-Zeit.

Die Blutspendeaktion des DRK in Chemnitz fand am zweiten Weihnachtsfeiertag statt.
Die Blutspendeaktion des DRK in Chemnitz fand am zweiten Weihnachtsfeiertag statt.  © DRK-Blutspendedienst Nord-Ost

"Unsere Aufrufe zu Beginn der Pandemie Mitte März trafen auf überwältigende Resonanz. Die Spendebereitschaft ist seither konstant und hoch", weiß die Sprecherin.

Die nächsten Blutspende-Termine in Sachsen sind am kommenden Samstag (2. Januar) geplant, wegen Corona ist eine Voranmeldung notwendig: terminreservierung.blutspende-nordost.de

Titelfoto: DRK-Blutspendedienst Nord-Ost

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