Atemnot, Gliederschmerzen, Krankenhaus! Chemnitzerin (41) berichtet von Corona-Erkrankung

Chemnitz - Mehr als drei Wochen kämpfte Susanne K.* (41) aus Chemnitz gegen Corona. Atemnot, Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns, Krankenhausaufenthalt: Das alles machte die Chemnitzerin durch.

Husten, Gliederschmerzen, Atemnot: Eine Chemnitzerin berichtet über ihre Corona-Erkrankung (Symbolbild).
Husten, Gliederschmerzen, Atemnot: Eine Chemnitzerin berichtet über ihre Corona-Erkrankung (Symbolbild).  © 123rf/maridav

Ausgerechnet an Heiligabend verspürte die 41-Jährige erste Symptome: "Es begann mit leichtem Husten. Am nächsten Tag kamen starke Kopf- und Gliederschmerzen dazu", berichtete K. dem MDR. Schlapp sei sie gewesen, jeder Schritt habe sie sehr angestrengt.

Nachdem die Symptome am zweiten Weihnachtsfeiertag noch nicht abgeklungen waren, machte die Chemnitzer einen Corona-Schnelltest bei einem Bereitschaftsarzt. Ergebnis: negativ!

Zwei Tage später verlor die 41-Jährige ihren Geruchs- und Geschmackssinn. Am 29. Dezember wurde beim Hausarzt ein Rachenabstrich gemacht. Ergebnis: Corona-positiv.

Irre! Obwohl K. die Schwestern in der Praxis auf die Corona-Symptome hinwies, sollte sie sich in ein kleines Wartezimmer zu anderen Patienten setzen. Schlussendlich wartete sie vor der Tür, um niemanden zu gefährden.

Susanne K. kommt mit Atemnot ins Krankenhaus: "Ich zitterte am ganzen Körper"

Susanne K. wurde wegen Atemnot ins Krankenhaus eingeliefert (Symbolbild).
Susanne K. wurde wegen Atemnot ins Krankenhaus eingeliefert (Symbolbild).  © 123rf/Joerg Huettenhoelscher

Anfang des neuen Jahres habe sich der Zustand der Chemnitzerin massiv verschlechtert - sie wurde von einem Notarzt ins Krankenhaus gebracht! "Ich dachte, ich bekomme nicht mehr genügend Luft und zitterte am ganzen Körper. Das war eine regelrechte Panikattacke."

Eine anschließende Untersuchung zeigte, dass die Werte den Umständen entsprechend in Ordnung waren. Das beengte Gefühl im Brustkorb wäre normal, so die Ärzte.

Im Nachhinein berichtet die 41-Jährige: "Man merkt, dass das Virus nicht so harmlos ist, wie viele Menschen denken."

Jetzt, ungefähr drei Wochen nach Beginn der Corona-Erkrankung, geht es Susanne K. mittlerweile wieder besser. Auch ihr Geruchssinn kam wieder.

Arbeiten gehen kann sie noch nicht, dazu fühle sie sich noch nicht fit genug. Daher wurde sie eine weitere Woche krankgeschrieben.

*Name von der MDR-Redaktion geändert

Titelfoto: 123rf/Joerg Huettenhoelscher, maridav

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