Coronavirus in Chemnitz: Impfen in Sachsen wieder ohne Termin möglich

Das Coronavirus in Chemnitz: Mittlerweile ist die Zahl der Corona-Fälle in der Stadt gesunken. Doch die Omikron-Welle scheint kurz bevor zu stehen. Während in den alten Bundesländern die neue Corona-Variante wütet, ist es in Sachsen bisher vergleichsweise ruhig geblieben. Die Politik bereitet sich daher aktuell mit einem Stufenplan auf die neue Corona-Welle vor.

Alle aktuellen Nachrichten zum Coronavirus in Chemnitz findet Ihr in unserem >>>Corona-Chemnitz-Liveticker.

Update, 18. Januar, 17.32 Uhr: Corona-Regeln im Überblick: Sachsen veröffentlicht Stufenplan

Das Gesundheitsministerium hat einen Stufenplan zu Corona-Regeln abhängig vom Infektionsgeschehen veröffentlicht.

Dieser basiert auf der aktuell geltenden Corona-Schutzverordnung und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI), wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte.

Welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, findet Ihr in unserem ausführlichen Bericht: Corona-Regeln im Überblick: Sachsen veröffentlicht Stufenplan.

Laut Petra Köpping gibt der Stufenplan eine Orientierung für die kommenden Monate vor.
Laut Petra Köpping gibt der Stufenplan eine Orientierung für die kommenden Monate vor.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 18. Januar, 16.53 Uhr: Sachsen: Knapp zwei Drittel der Beschäftigten in Heimen geimpft oder genesen

65 Prozent der Beschäftigen in den sächsischen Alten- und Pflegeheimen sind gegen das Coronavirusgeimpft oder von einer Infektion genesen.

Der Anteil derjenigen, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, liegt bei einem Drittel. Das geht aus der Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Rolf Weigand (37) hervor.

Mehr dazu lest Ihr in unserem TAG24-Artikel: Sachsen: Knapp zwei Drittel der Beschäftigten in Heimen geimpft oder genesen.

Update, 18. Januar, 16.27 Uhr: Sachsen veröffentlicht Stufenplan - Orientierung für Corona-Regeln

Das Gesundheitsministerium hat einen Stufenplan zu Corona-Regeln abhängig vom Infektionsgeschehen veröffentlicht. Er basiert auf der aktuell geltenden Corona-Schutzverordnung und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI), wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte.

Eine tabellarische Übersicht zeigt, welche Maßnahmen ab welcher Inzidenzstufe ergriffen werden könnten. Die Übersicht solle Orientierung und Perspektive bieten, sei aber juristisch nicht bindend, betonte das Ministerium. Die dargestellten Maßnahmen seien Grundlage für weitere Diskussionen mit dem Sächsischen Landtag und in der Landesregierung.

Bei einer Inzidenz unter 100 könnten demnach Kontaktregeln fallen, die FFP2-Maskenpflicht könnte auf Pflegedienste und Besucher in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser beschränkt werden. Großveranstaltungen mit mehreren Tausenden Menschen könnten für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) möglich werden.

Sachsen hatte am vergangenen Freitag seine strengen Corona-Schutzmaßnahmen gelockert. Viele bislang geschlossene Einrichtungen dürfen seitdem unter der Maßgabe von 2G (genesen oder geimpft) oder mit der neu eingeführten 2G-plus-Regel wieder öffnen.

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) sagte laut Mitteilung, dass der aktuelle Stufenplan Orientierung für die kommenden Monate gebe. "Wir können alle gemeinsam dafür sorgen, indem wir uns verantwortungsvoll verhalten, uns an die Regeln halten und impfen lassen, dass wir den Punkt einer so niedrigen Inzidenz erreichen, damit keine oder nur noch marginale Regelungen nötig sein werden."

Update, 18. Januar, 14.53 Uhr: Impfaufruf an alle Über-60-Jährigen - Kabinett schafft Voraussetzung

Sachsen will per Post Aufrufe zur Corona-Schutzimpfung an die Über-60-Jährigen schicken.

Das Kabinett habe in seiner Sitzung beschlossen, die Meldeordnung entsprechend zu ändern, sagte Regierungssprecher Ralph Schreiber am Dienstag. Damit seien die rechtlichen und technischen Voraussetzungen geschaffen, um die über 60 Jahre alten Personen anschreiben zu können. Zuvor hatte die Leipziger Volkszeitung berichtet.

In Sachsen haben laut Angaben der Landesregierung 61,9 Prozent der Menschen eine Grundimmunisierung erhalten. In der besonders gefährdeten Gruppe ab 60 Jahren sind es demnach 80,6 Prozent.

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) und Mediziner hatten in der Vergangenheit immer wieder an Menschen in der Altersgruppe appelliert, sich impfen zu lassen. Das Risiko, bei einer Corona-Infektion schwer zu erkranken, sei bei ihnen besonders hoch.

Update, 18. Januar, 13.29 Uhr: Impfen in Sachsen wieder ohne Termin möglich

Impfen ist in Sachsen jetzt wieder ohne Termin möglich. Die freudige Nachricht hat aber einen ernsten Hintergrund.

Wer älter als 12 Jahre ist, kann ab sofort, ohne vorher einen Termin vereinbart zu haben, die Impfzentren und -stellen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aufsuchen und sich die Corona-Schutzimpfung geben lassen. Das teilte das DRK am heutigen Dienstagmittag mit.

Mehr dazu in unserem ausführlichen Bericht: Ab sofort: Impfen in Sachsen ist wieder ohne Termin möglich

Viele Plätze in sächsischen Impfzentren blieben zuletzt leer. Termine braucht man deshalb nicht mehr.
Viele Plätze in sächsischen Impfzentren blieben zuletzt leer. Termine braucht man deshalb nicht mehr.  © Kristin Schmidt

Update, 18. Januar, 8.40 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen gesunken

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen ist gesunken.

Am Dienstag lag die Zahl der wöchentlichen Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 232,0 nach 248,5 am Vortag. Damit ist der einstige Corona-Hotspot Sachsen weiterhin das Bundesland mit der zweitniedrigsten Inzidenz nach Thüringen (197,9). Bundesweit lag der Wert am Dienstag bei 553,2.

Innerhalb des Freistaats wurden die höchsten Infektionsraten in den Städten Leipzig (372,7) und Dresden (290,7) registriert. Den geringsten Wert wies das RKI für den Erzgebirgskreis (136,2) aus.

Nach RKI-Angaben wurden im Freistaat bis zum frühen Dienstagmorgen weitere 713 Corona-Infektionen und 22 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona registriert. Demnach haben sich seit Beginn der Pandemie 680.797 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 13.795 sind seit März 2020 im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Update, 18. Januar, 7.18 Uhr: Endlich wieder 3G in Chemnitzer Salons: Doch Ansturm bleibt aus

Waschen, schneiden, legen - ob geimpft, getestet oder genesen. In den Chemnitzer Friseur-Salons gilt nun wieder die 3G-Regel.

Manch ungeimpfter Stammkunde ließ sich am Montag den lang ersehnten neuen Haarschnitt verpassen. Doch der große Andrang blieb aus. Die Friseurmeister vermuten einen drastischen Anstieg der Schwarzarbeit.

Mehr dazu in unserem Artikel: Endlich wieder 3G in Chemnitzer Salons: Schicke Schnitte für Ungeimpfte

Kundin Stefanie Riegel (33) konnte sich dank der neuen 3G-Regel wieder von Friseurin Linda Wutzler (29) im "Haarscharf"-Salon stylen lassen.
Kundin Stefanie Riegel (33) konnte sich dank der neuen 3G-Regel wieder von Friseurin Linda Wutzler (29) im "Haarscharf"-Salon stylen lassen.  © Kristin Schmidt

Update, 18. Januar, 6.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag für Chemnitz 18 neue Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 132,2 (Vortag: 148,1).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 768 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 17. Januar, 19.37 Uhr: Chemnitzer demonstrieren gegen Hetzer und Verschwörer

Chemnitz steht zusammen: Mit einer Demonstration gegen Corona-Leugner und Rechtsradikale auf dem Neumarkt setzten die Gruppe "Chemnitz nazifrei" sowie Grüne, Linke und Kulturbündnis "Hand in Hand" am Abend ein Zeichen. Fast 150 Teilnehmer zeigten Flagge für eine demokratische Stadt.

Lest mehr dazu in unserem TAG24-Artikel Chemnitzer demonstrieren gegen Hetzer und Verschwörer

Update, 17. Januar, 16.38 Uhr: Ohne Voranmeldung - Impfaktion von St. Matthäus und DRK

Die St. Matthäus Kirchgemeinde Chemnitz und das DRK Sachsen führen am Freitag, den 21. Januar und am Samstag 22. Januar, jeweils 9-17 Uhr eine Impfaktion im Gemeindezentrum auf der Zinzendorfstr. 14 durch.

Personen ab 12 Jahren können eine Erst-, Zweit- oder Booster-Impfung mit den Impfstoffen von Biontech oder Moderna erhalten.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wer einen festen Termin bevorzugt, kann seinen "Wunschtermin" telefonisch unter 0371/302857 reservieren (Dienstags und Donnerstags von 16 -18 Uhr).

Titelfoto: Kristin Schmidt

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