Coronavirus in Chemnitz: Sachsen bleibt Negativ-Spitzenreiter bei Corona-Infektionen

Das Coronavirus in Chemnitz: Seit einigen Wochen steigen die Inzidenzen im Raum Chemnitz wieder an. Gleichzeitig wird weiter für das Impfen geworben - auch für die sogenannte Booster-Impfung (ein dritter Piks).

Alle aktuellen Nachrichten zum Coronavirus in Chemnitz findet Ihr in unserem >>>Corona-Chemnitz-Liveticker.

Update, 9. November, 19.12 Uhr: Grundschule Reichenbrand bis Ende der Woche geschlossen

Wie die Stadt Chemnitz berichtet, ist die Grundschule Reichenbrand vom Kultusministerium wegen mehreren Corona-Fällen mit einer Allgemeinverfügung bis zum Ende der Woche geschlossen worden.

Update, 9. November, 17.28 Uhr: Dorfchemnitz hat sachsenweit die höchste Corona-Inzidenz

Die Ortschaft Dorfchemnitz (Mittelsachsen) hat am Dienstag die höchste Corona-Wocheninzidenz in den sächsischen Landkreisen erreicht: 2836,4. Dahinter liegen Crostwitz (2526,7) im Landkreis Bautzen und Großschweidnitz (2433,3) im Landkreis Görlitz. Das geht aus einer Übersicht des Gesundheitsministeriums in Dresden hervor.

Der Wert gibt an, wie viele Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche registriert wurden. In Dorfchemnitz waren es bei 1516 Einwohnern 43 neue Fälle. Der Ort geriet bundesweit in die Schlagzeilen, weil die AfD hier bei der Bundestagswahl am 26. September Rekordergebnisse einfuhr: 52,3 Prozent bei den Erststimmen und 47,9 Prozent bei den Zweitstimmen.

Update, 9. November, 16.37 Uhr: Hoher Andrang an Chemnitzer Impfstation

Am Dienstag standen Impfinteressierte in Chemnitz Schlange, um noch einen Impftermin zu erhalten.
Am Dienstag standen Impfinteressierte in Chemnitz Schlange, um noch einen Impftermin zu erhalten.  © Härtelpress

Bei der Chemnitzer Impfstation im Kirchgässchen gibt es aktuell einen hohen Andrang von Impfinteressierten.

Da aber offensichtlich die Kapazität vor Ort nicht reicht, erhalten sie aktuell keinen Termin.

Update, 9. November, 14.52 Uhr: Sachsen will Impfkapazitäten bei mobilen Teams verdoppeln

Sachsen will angesichts steigender Nachfrage die Impfkapazitäten in den 30 mobilen Teams verdoppeln. Noch in dieser Woche sollen pro Tag dann 6000 Impfungen möglich sein, erklärte Gesundheitsstaatssekretärin Dagmar Neukirch (SPD) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in Dresden. "Wir bemühen uns derzeit um zusätzlichen Impfstoff", so Neukirch.

Alles weitere zur Aufstockung der mobilen Teams, findet ihr >>hier.

Update, 9. November, 7.42 Uhr: Sachsen bleibt Negativ-Spitzenreiter bei Corona-Infektionen

Sachsen bleibt das Bundesland mit der höchsten Corona-Infektionsrate. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tages-Inzidenz am Dienstag mit 483,7 an. Das war etwas niedriger als am Montag, aber immer noch der höchste Wert aller Bundesländer. Bundesweit kletterte die Inzidenz auf 213,7 - so hoch wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet wurden.

Laut RKI kamen 1545 neue Fälle in Sachsen dazu. Die höchste Inzidenz der 13 Regionen im Freistaat wies mit 864,2 der Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge aus. Das war nach dem Landkreis Miesbach in Bayern der bundesweit zweithöchste Wert. Der Landkreis Meißen liegt mit einem Wert von 723,5 ebenfalls unter den bundesweit zehn Landkreisen mit dem stärksten Infektionsgeschehen.

Nach RKI-Angaben wurden vier neue Todesfälle registriert. Damit sind seit Beginn der Pandemie 10.498 Corona-Patienten in Sachsen gestorben.

Update, 9. November, 7.23 Uhr: Erste Wirte wollen schließen! Regionale Gastronomen schimpfen auf 2G-Chaos

Offen nur noch für Geimpfte und Genesene: Seit Montag müssen Clubs, Bars und Restaurants die 2G-Regel anwenden. In Chemnitz und Westsachsen sorgte die einfache Anordnung für größtmögliches Durcheinander.

Mehr dazu in unserem >>>ausführlichen Bericht.

Vorerst geschlossen: Carolin Pflug hängte ein Flugblatt zur Begründung ins Schaufenster von "Caro's Diner" in Plauen.
Vorerst geschlossen: Carolin Pflug hängte ein Flugblatt zur Begründung ins Schaufenster von "Caro's Diner" in Plauen.  © Bodo Schackow/dpa

Update, 9. November, 6.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag für Chemnitz 12 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 20.145 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 400,2 (Vortag: 416,1)

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 556 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 8. November, 15.48 Uhr: Lage in Krankenhäusern spitzt sich zu - immer mehr Besuchsverbote

Die Lage in sächsischen Krankenhäusern spitzt sich angesichts dramatisch steigender Corona-Infektionenimmer mehr zu. Am Wochenende verhängte auch das Klinikum Chemnitz deshalb ein Besuchsverbot wie schon zuvor das Uniklinikum Dresden und andere Krankenhäuser im Freistaat.

Mehr dazu in unserem >>>ausführlichen Bericht.

Update, 8. November, 14.35 Uhr: Chemnitz kündigt gemeinsame Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Verordnung an

"Die Stadt Chemnitz und die Polizei sind dabei, die gemeinsamen Kontrollen gemäß den neuen Regeln der sächsischen Corona-Schutz-Verordnung, die seit heute in Kraft getreten ist, vorzubereiten", wie es in einer Mitteilung hieß.

Ab Dienstag, dem 9. November, werden dann Teams von Mitarbeitern der Stadt und der Polizei die Einhaltung dieser Regeln und deren konkrete Anwendung in Handel, Gastronomie und dem ÖPNV überprüfen.

Im Vorfeld wird die Stadt nochmals die Händler und Gastronomen über das geplante Vorgehen informieren.

Update, 8. November, 13.51 Uhr: DRK: Corona-Impfteams arbeiten in Sachsen an der Belastungsgrenze

Die 30 Mobilen Impfteams in Sachsen arbeiten nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) an der Belastungsgrenze. Die Teams seien flächendeckend über ihre Kapazitätsgrenze hinaus im Einsatz, sagte DRK-Sprecher Kai Kranich am Montag auf Anfrage. Man habe insgesamt 3000 Impfungen pro Tag geplant, am vergangenen Samstag seien es 4500 gewesen.

Das Engagement könne man gar nicht hoch genug schätzen. Die Teams würden auf Pausen verzichten und bekämen dennoch Unzufriedenheit zu spüren, wenn Leute ein oder zwei Stunden auf die Impfung warten müssten. Schon seit einiger Zeit habe man mit "verbalen Ausfällen" zu tun. Leute würden bei den Teams Dampf ablassen. "Das macht den Teams zu schaffen."

Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) hatte sich bei der Vorstellung der neuen Corona-Schutzverordnung am vergangenen Freitag zum Fortgang der Impfkampagne geäußert. Booster-Impfungen in den Pflegeheimen seien jetzt die wichtigste und zentrale Aufgabe. 13 Impfkoordinatoren sollen gezielte Impfaktionen in Pflegeheimen vorbereiten.

Darüber hinaus kündigte Köpping auch eine personelle Verstärkung der Mobilen Impfteams an. Ihre Impfkapazität soll verdoppelt werden. Sie sollen in den 13 Landkreisen und den drei kreisfreien Städten feste Standorte mit festen Öffnungszeiten bekommen. Den wichtigsten Part in der Kampagne sollen aber die Hausärzte einnehmen. Zudem impfen in Sachsen 20 Krankenhäuser.

Die Linken forderten wegen des großen Andrangs bei den Booster- Impfungen, die früheren Impfzentren wieder zu öffnen. "Es war ein Fehler, dass die Staatsregierung sämtliche Impfzentren so früh geschlossen hat. Sie müssen jetzt so schnell wie möglich reaktiviert werden", erklärte Parteichefin Susanne Schaper. Mobile Teams und die Hausarztpraxen würden diese Aufgabe nicht alleine bewältigen können, zumal viele Bürgerinnen und Bürger gar keine Hausärztin oder keinen Hausarzt hätten.

Köpping ging am Freitag nicht davon aus, dass die großen Impfzentren wieder öffnen. Zugleich verteidigte sie die Schließung. Die Zentren seien noch im August wegen mangelnder Nachfrage nur zu 20 Prozent ausgelastet gewesen.

Update, 8. November, 10.38 Uhr: Lage in Krankenhäusern spitzt sich zu, immer mehr Besuchsverbote

Die Lage in sächsischen Krankenhäusern spitzt sich angesichts dramatisch steigender Corona-Infektionen immer mehr zu. Am Wochenende verhängte auch das Klinikum Chemnitz deshalb ein Besuchsverbot wie schon zuvor das Uniklinikum Dresden und andere Krankenhäuser im Freistaat. In der derzeitigen Lage gelte es, Patienten und Mitarbeiter so gut wie möglich zu schützen, um die medizinische Versorgung für die Region aufrechterhalten zu können, erklärte der Ärztliche Direktor Ralf Steinmeier am Montag.

"Ich kann nur dringend dazu raten, sich strikt an die bekannten Schutzmaßnahmen wie das korrekte Tragen von Mund-Nasen-Schutz, Abstandhalten und regelmäßige Händehygiene zu halten", erklärte Thomas Grünewald, Leiter der Klinik für Infektions- und Tropenmedizin am Klinikum Chemnitz. Außerdem sollten in der sich zuspitzenden Lage Kontakte so weit wie möglich eingeschränkt oder vermieden werden. Die wichtigste Maßnahme bleibe jedoch das Impfen. Auch wenn die Impfung keinen 100-prozentigen Schutz vor Infektionen biete, reduziere sie das Risiko eines schweren Verlaufs.

Nach Angaben des Robert Koch-Institutes hatte Sachsen am Montag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 491,3 und damit den bundesweit höchsten Wert. Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche sogar bei 924,3.

Update, 8. November, 8.36 Uhr: Corona-Infektionsgeschehen in Sachsen entwickelt sich rasant

Die Corona-Infektionszahlen in Sachsen steigen weiter rasant an. Am Montag lag die Sieben-Tage-Inzidenz laut dem Robert Koch-Institut (RKI) bei 491,3 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und sieben Tage. Erst am Wochenende hatte der Wert die Marke von 400 übersprungen, am Sonntag lag er bei 444,0.

In keinem anderen Bundesland lag die Inzidenz so hoch wie im Freistaat. Bundesweit betrug der Wert laut RKI am Montag 201,1 und erreichte damit den höchsten Wert seit Beginn der Pandemie.

Binnen 24 Stunden wurden dem RKI aus Sachsen 2423 neue Corona-Infektionen gemeldet und kein weiterer Todesfall. Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge erreichte die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag einen Wert von 924,3.

Der Landkreis war damit der bundesweit einzige über der Marke von 900. In Sachsen folgen andere Landkreise mit einigem Abstand: die Landkreise Görlitz mit 679,7, Bautzen mit 662,4 und Meißen mit 616,5. Für die Stadt Leipzig gab das RKI einen Wert von 249,4 an - den geringsten aller sächsischen Kreise.

Update, 8. November, 6.18 Uhr: Neue Corona-Verschärfungen in Sachsen: Ab heute gilt die 2G-Pflicht!

Neue Corona-Regeln für Sachsen: Ab dem heutigen Montag setzt der Freistaat die 2G-Regel in Teilen des öffentlichen Lebens flächendeckend um!

Was das genau bedeutet, lest Ihr in unserem >>>ausführlichen Bericht.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) sprach sich bereits in der vergangenen Woche für 2G aus.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) sprach sich bereits in der vergangenen Woche für 2G aus.  © Christophe Gateau/dpa

Update, 8. November, 6.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag für Chemnitz 64 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 20.133 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 416,1 (Vortag: 400,6)

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 556 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 7. November, 22.27 Uhr: Aue ist besorgt: "Bei '2G' droht Schaden von 1,5 Millionen Euro", Schmähbanner gegen Kretschmer

Ab Montag gilt in Sachsen die neue, verschärfte Corona-Schutz-Verordnung. Mit ihr sind Fußballspiele nur noch Zuschauern vorbehalten, die geimpft oder genesen sind. Wer nicht unter "2G" fällt, ist ab sofort maximal Zaungast. Das treibt den FC Erzgebirge Aue auf die Barrikaden.

Mehr dazu in unserem >>>ausführlichen Bericht.

Update, 7. November, 20.30 Uhr: Kundgebung gegen "Verbotspolitik" in Schneeberg

In Schneeberg (Erzgebirge) nahmen 800 Teilnehmer an einer Kundgebung teil.
In Schneeberg (Erzgebirge) nahmen 800 Teilnehmer an einer Kundgebung teil.  © Niko Mutschmann

Am Sonntagabend fand unter dem Motto "Lügen- und Verbotspolitik abwracken! Vernunft & Freiheit JETZT!" eine Kundgebung der rechtsextremen Freien Sachsen in Schneeberg (Erzgebirge) statt.

An der Versammlung nahmen laut Polizei rund 800 Menschen teil.

Störungen konnten die 224 Einsatzkräfte nicht verzeichnen.

Update, 7. November, 13.17 Uhr: Karnevalisten demonstrieren in Chemnitz

Durch die neue 2G-Regelung in Sachsen ab Montag sehen die Karnevalisten auch diese Karnevalssaison in Gefahr.
Durch die neue 2G-Regelung in Sachsen ab Montag sehen die Karnevalisten auch diese Karnevalssaison in Gefahr.  © Harry Härtel

Auf dem Marktplatz in Chemnitz trafen sich um 11.11 Uhr circa 300 Karnevalisten aus Chemnitz, Mittelsachsen, Zwickau und dem Erzgebirge, für eine Demonstration zur Erhaltung des Karnevals.

Die Vereine sehen die anstehende Faschingssaison in Gefahr.

Unter dem Motto "Fasching mit Kussverbot geht gar nicht!" äußerten sie auch starke Kritik an der ab Montag geltenden 2G-Regel in Sachsen.

Wegen der Corona-Pandemie sagten die Chemnitzer Clubs bereits alle für Ende des Jahres geplanten Veranstaltungen ab.

Update, 7. November, 10.31 Uhr: Sachsen wieder negativer Spitzenreiter bei Corona-Infektionsgeschehen

Sachsen ist wieder negativer Spitzenreiter der Corona-Pandemie in Deutschland. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts übersprang die Sieben-Tage-Inzidenz am Wochenende die Marke von 400 und wurde am Sonntag mit 444,0 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern ausgewiesen. Damit war der Wert so hoch wie in keinem anderen Bundesland und betrug mehr als das Doppelte im Vergleich zum Bundesschnitt (191,5). Am Freitag hatte die Wocheninzidenz noch bei 385,7 gelegen, am Samstag dann schon bei 415,8.

Insgesamt wurden zuletzt binnen eines Tages 2568 neue Infektionen gemeldet sowie 4 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Inzwischen liegt die Wocheninzidenz in fünf der zehn Landkreise und drei kreisfreien Städte über der 500er-Marke. Brennpunkt ist die Region Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 865,1. So rasant war das Infektionsgeschehen in keinem anderen Landkreis in Deutschland.

Update, 7. November, 7.06 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag für Chemnitz 183 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 20.069 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 400,6 (Vortag: 370,7)

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 556 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 6. November, 13.56 Uhr: Kretschmer: "Deutschland muss in der Pandemie auf die Bremse treten."

Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) mahnt angesichts drastisch steigender Corona-Infektionen konsequentes Handeln an - in Deutschland und in Sachsen. "Wir müssen jetzt in einer besonderen Weise auf die Bremse treten", sagte er am Samstag auf einem CDU-Landesparteitag in Dresden.

Was Kretschmer noch zur aktuellen Pandemie-Situation sagt, gibt es >>hier zum Nachlesen.

Update, 6. November, 10.05 Uhr: Wocheninzidenz in Sachsen überspringt 400er-Marke

Die Corona-Infektionslage spitzt sich in Sachsen weiter zu. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Samstag hat die Sieben-Tage-Inzidenz die Marke von 400 übersprungen. Sie lag bei 415,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner - so hoch wie in keinem anderen Bundesland und mehr als doppelt so hoch wie im Bundesschnitt (183,7). Am Freitag hatte sie in Sachsen noch bei 385,7 gelegen.

Insgesamt wurden aus dem Freistaat 3165 Neuinfektionen gemeldet und 17 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer solchen Infektion. Am stärksten betroffen ist Ostsachsen: In den Landkreisen Görlitz, Bautzen und Meißen lag die Wocheninzidenz über 500, im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sogar über der 700er-Marke.

Wegen der sich zuspitzenden Lage auch in den Krankenhäusern gilt ab Montag in weiten Teilen des öffentlichen Lebens die 2G-Regel. Dann haben nur noch Genesene und Geimpfte Zutritt etwa zu Innengastronomie, Diskotheken sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen. Ausnahmen gibt es für Kinder, Jugendliche und Menschen, die sich nicht impfen lassen können. Für den Einzelhandel und Gottesdienste gilt 2G nicht. Auch Schulen und Kindergärten sollen weiter regulär geöffnet bleiben.

Update, 6. November, 7.28 Uhr: Unterkünfte für Obdachlose sind auf Corona-Winter vorbereitet

Die Kommunen und Wohlfahrtsverbände sind mit ihren Unterkünften auch unter Corona-Bedingungen auf den Empfang von wohnungslosen Menschen während der kalten Jahreszeit vorbereitet.

In Dresden etwa haben die ökumenischen Nachtcafés geöffnet. Anfang November wurden die ersten neun Gäste dieser Saison begrüßt. "Das läuft jetzt langsam an", sagte der Chef der Dresdner Stadtmission, Thomas Slesazeck, bei einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa.

Auch in Leipzig und Chemnitz gibt es Angebote. Allerdings beklagen einige Anbieter, dass durch die Abstandsregeln etwa in Aufenthaltsräumen für Wohnungslose viele Plätze ungenutzt blieben.

Update, 6. November, 7.25 Uhr: Erste Demonstrationen im Erzgebirge gegen 2G-Regelung

Die neuen Corona-Verordnungen in Sachsen stoßen auf Widerstand. So kam es bereits am Freitag zu ersten Demonstrationen, wie hier in Zwönitz.
Die neuen Corona-Verordnungen in Sachsen stoßen auf Widerstand. So kam es bereits am Freitag zu ersten Demonstrationen, wie hier in Zwönitz.  © Niko Mutschmann

Am Freitag kam es nach der Bekanntgabe der neuen Corona-Verordnungen im Erzgebirge zu ersten Demonstrationen.

Keine 30 Minuten nach der Veröffentlichung trafen sich circa 50 Personen, um gegen die beschlossenen Maßnahmen zu demonstrieren.

In Zwönitz trafen sich gegen 19 Uhr sogar circa 400 Personen, für einen sogenannten "Corona Spaziergang", der in diesem Fall nicht genehmigt war. Einige Teilnehmer beschimpften die anwesenden Polizisten. Ansonsten verlief der Spaziergang ohne Probleme.

Im Nachgang wurden zehn Personen - meist Jugendliche - von der Polizei festgesetzt und einer Identitätsfeststellung unterzogen. Bei ihnen handelte es sich laut Polizei um die Veranstaltungsleiter. Sie erhielten eine Anzeige wegen Ordnungswidrigkeiten und einen Platzverweis.

Update, 6. November, 7.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag für Chemnitz 162 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 19.886 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 370,7 (Vortag: 341,7)

Es wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 556 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 5. November, 18.34 Uhr: Schulen und Kindergärten bleiben trotz Pandemiegeschehen geöffnet

Schulen und Kindergärten bleiben auch bei einem weiteren Anstieg der Corona-Patientenzahlen in Sachsens Krankenhäusern regulär geöffnet. Das sieht nach Angaben des Kultusministeriums die neue Schul- und Kita-Coronaverordnung vor, die das Kabinett am Freitag beschlossen hat.

Darin wurde die bisherige Kopplung an die Bettenbelegung der Krankenhäuser gestrichen. Demnach galt, dass bei Erreichen der Überlastungsstufe Schulen in den Wechselunterricht, Grundschulen und Kindergärten in den eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Klassen und Gruppen gehen. Die bisherigen Regeln zu Testpflicht und dem Tragen von Masken gelten fort, hieß es.

"Kinder haben sich während der Pandemie immer wieder solidarisch gezeigt und mussten Schul- und Kitaschließungen ertragen", begründete Kultusminister Christian Piwarz (CDU) den Schritt. Nun sei es an der Zeit, dass die Erwachsenen Solidarität zeigten und die verschärften Regeln im öffentlichen Leben verantwortungsbewusst einhielten.

Update, 5. November , 17.18 Uhr: Vierte Corona-Welle in Sachsen: Diese Gruppen sollen nun eine Booster-Impfung erhalten

Der Inzidenzwert in Sachsen steigt, die Zahl der Corona-Patienten auf Normalstationen hat sich allein in den vergangenen 14 Tagen verdreifacht. Um der vierten Welle Einhalt zu gebieten, setzt der Freistaat nun auch auf Booster-Impfungen.

Mehr dazu in unserem >>>ausführlichen Bericht.

Update, 5. November, 17.15 Uhr: Neue Corona-Verschärfungen in Sachsen: Ab Montag gilt die 2G-Pflicht!

Neue Corona-Regeln für Sachsen: Ab Montag setzt der Freistaat die 2G-Regel in Teilen des öffentlichen Lebens flächendeckend um!

Das ist der zentrale Punkt der neuen Corona-Schutzverordnung, die das Kabinett am Freitag in Dresden beschloss.

>>>Hier erfahrt Ihr mehr dazu.

Update, 5. November, 17.09 Uhr: Kliniken verhängen Besuchsverbote

Das Klinikum Chemnitz hat auf die weiter steigenden Corona-Fallzahlen reagiert und ein absolutes Besuchsverbot für alle Standorte verhängt. Diese tritt ab Samstag in Kraft. Ausnahmen gelten für die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, die Klinik für Kinderchirurgie, die Geburtshilfe und den Kreißsaal, die Palliativstation K120, für die Intensivstationen sowie für enge Angehörige bei der Sterbebegleitung.

Auch im Erzgebirgskreis wird auf das Infektionsgeschehens hin, ein generelles Besuchsverbot für die Standorte des Erzgebirgsklinikums in Annaberg, Stollberg, Zschopau und Olbernhau eingeführt. Wie am Klinikum Chemnitz beginnt das Besuchsverbot am Samstag.

Update, 5. November, 13.22 Uhr: Mobile Impfteams in Sachsen verbuchen anhaltend hohe Nachfrage

Die 30 mobilen Impfteams des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Sachsen verbuchen eine anhaltend hohe Nachfrage. "Die Teams sind flächendeckend voll und an der Kapazitätsgrenze", sagte DRK-Sprecher Kai Kranich am Freitag auf Anfrage. Es hätten in den vergangenen Tagen bereits Hunderte Menschen weggeschickt werden müssen, weil zu den geplanten Impfaktionen immer nur eine gewisse Anzahl von Dosen mitgeführt würden.

Wurden Ende Oktober von den mobilen DRK-Teams rund 2300 Impfungen sowie gut 800 Booster-Impfungen verabreicht, waren es eine Woche später am Donnerstag (4. November) bereits rund 4000 Impfungen - darunter 2300 Auffrischungen.

"Ein absoluter Rekord", so Kranich. Geplant sind eigentlich etwa 100 Impfungen pro Team und Einsatz - also bis zu 3000 insgesamt am Tag. Kranich führte die hohe Nachfrage vor allem auf die Booster-Impfungen zurück. Diese könnten nun Menschen in Anspruch nehmen, die bereits im Frühjahr großes Interesse an einer Impfung gezeigt hätten. Aktuell bestehe kein Mangel an Impfstoff, betonte Kranich. Halte die Nachfrage an, müsse man allerdings die Planung für die Impfteams anpassen.

Update, 5. November, 10.13 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen steigt deutlich auf 385,7

Das Infektionsgeschehen ist in Sachsen innerhalb eines Tages sprunghaft gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) betrug die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner am Freitag 385,7. Am Vortag hatte der Wert bei 336,4 gelegen. Damit bleibt Sachsen hinter Thüringen (386,7) das Bundesland mit dem zweithöchsten Inzidenzwert. Bundesweit lag er am Freitag bei 169,9. (Vortag: 154,5).

Laut RKI wurden im Freistaat binnen 24 Stunden 4149 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sowie weitere acht Todesfälle gemeldet. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich in Sachsen nachweislich 340.856 Menschen infiziert, 10 383 starben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.

Hotspot in Sachsen ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit einer Wocheninzidenz von 683,2 (Vortag: 560,6). Die Landkreise Meißen (551,2) und Görlitz (501,7) liegen über der 500er-Marke. Die niedrigsten Werte haben die Stadt Leipzig (198,8) und der Landkreis Nordsachsen mit 226,4. In Dresden beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz 414,4, in Chemnitz 341,7.

Das sächsische Kabinett will an diesem Freitag schärfere Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschließen. Demnach soll die 2G-Regel für Bereiche wie Gastronomie, Veranstaltungen im Innenbereich oder Großveranstaltungen schon ab kommenden Montag eingeführt werden. 2G bedeutet: Zutritt nur für Geimpfte oder Genesene. Zudem soll im Öffentlichen Nahverkehr das Tragen einer FFP-2-Masken zur Pflicht werden.

Für Weihnachtsmärkte soll eine gestaffelte Regelung gelten. Nicht betroffen sind der Einzelhandel und Gottesdienste. Bestehende Ausnahmeregelungen für Kinder- und Jugendliche sowie Menschen, die sich nicht impfen lassen können, gelten fort. Sie brauchen aber einen Test.

Update, 5. November, 8.15 Uhr: Kretschmer fordert schnelles Treffen von Bund und Ländern

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) fordert angesichts des Corona-Infektionsgeschehens ein schnelles Treffen der Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung. Es sei nicht verständlich, warum es bei den steigenden Zahlen nicht sofort möglich sei, sich zu treffen, sagte Kretschmer am Freitag im Deutschlandfunk.

Er warnte davor, zu viel Zeit verstreichen zu lassen. Man müsse jetzt Maßnahmen treffen und nicht erst in zwei oder drei Wochen, so der Regierungschef weiter. "Wir müssen dieses Land vor einem Lockdown schützen." Dazu brauche man ein Infektionsschutzgesetz, das auch Werkzeuge an die Hand gebe, um der Pandemie wirklich entgegentreten zu können. In dem Zusammenhang sprach er sich auch für kostenlose Tests aus.

Es müsse außerdem deutlich werden, dass etwa die 2G-Regelung keine unzumutbare Belastung sei, sondern ein Instrument, um einen kompletten Lockdown zu verhindern. 2G bedeutet, dass zu bestimmten Orten nur noch Geimpfte und im letzten halben Jahr Genesene Zutritt bekommen und für Ungeimpfte Tests nicht ausreichen. Das sächsische Kabinett will eine solche Regelung an diesem Freitag einführen.

Es sei ein "ganz verheerendes Signal" der Ampel-Koalitionsverhandler im Bund gewesen, "die pandemische Lage für beendet zu erklären", sagte Kretschmer mit Blick auf das geplante Auslaufen des Sonderstatus einer "epidemischen Notlage von nationaler Tragweite» zum 25. November. "Das ist, glaube ich, jetzt mittlerweile deutlich geworden, dass das eine krasse Fehleinschätzung ist."

Update, 5. November, 7 Uhr: Vorwarnstufe erreicht: Ab heute gelten weitere Einschränkungen in Sachsen

In Sachsen gelten vom heutigen Freitag an weitere Einschränkungen, nachdem die sogenannte Vorwarnstufe nach der Corona-Verordnung erreicht ist. Lest >>>hier mehr dazu.

Update, 5. November, 5.50 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag für Chemnitz 222 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 19.724 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 341,7 (Vortag: 299,1)

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 555 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 4. November, 18.41 Uhr: Sachsen will Corona-Schutzmaßnahmen verschärfen und 2G ausweiten

Das sächsische Kabinett will am Freitag schärfere Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschließen. Hintergrund ist die sprunghaft steigende Zahl von Neuinfektionen im Freistaat. Am Donnerstag lag die Wocheninzidenz in Sachsen bei 336,4. Damit bleibt Sachsen hinter Thüringen (357,4) das Bundesland mit dem zweithöchsten Inzidenzwert. Besonders dramatisch ist die Situation in den Landkreisen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (560,6) und Meißen (506,3).

Nach den am Dienstag vorgestellten Eckpunkten der Schutzverordnung will Sachsen die 2G-Regel für Bereiche wie Gastronomie, Veranstaltungen im Innenbereich oder Großveranstaltungen schon ab kommenden Montag einführen. Das sollte ursprünglich erst bei Erreichen der sogenannten Überlastungsstufe geschehen. 2G bedeutet: Zutritt nur für Geimpfte oder Genesene.

Für Weihnachtsmärkte gilt eine gestaffelte Regelung. Nicht betroffen sind der Einzelhandel und Gottesdienste. Bestehende Ausnahmeregelungen für Kinder- und Jugendliche sowie Menschen, die sich nicht impfen lassen können, gelten fort. Sie brauchen aber einen Test.

Update, 4. November, 15.14 Uhr: Tourismusbranche befürchtet Einbußen durch 2G-Regelung

Der sächsische Tourismusverband befürchtet wegen der geplanten Einführung der 2G-Regel Umsatzeinbrüche im Gastgewerbe. Von Montag an sollen im Freistaat nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt zu Gastronomie, Veranstaltungen im Innenbereich sowie Großveranstaltungen haben. Durch die Regelung würde sich die angespannte Arbeits- und Fachkräftesituation weiter zuspitzen, teilte der Landesverband am Donnerstag mit.

Es sei nicht nachvollziehbar, die vorgeschlagene neue 2G-Verpflichtung allein für die Tourismusbranche anzuwenden, wenn für Schule, Berufe, Handel und im öffentlichen Nahverkehr auch Tests (3G) erlaubt seien, hieß es weiter. Der Verband forderte für die Branche die Beibehaltung der 3G-Regel mit der Möglichkeit, die 2G-Regel optional anzuwenden, sowie den Ausbau einer kostenfreien Test-Infrastruktur.

Die Tourismusbranche sei seit Beginn der Corona-Pandemie diejenige Branche, die am stärksten von den Auswirkungen betroffen sei. Allein im Jahr 2020 hätte der sächsische Tourismus 40 Prozent Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Mit der Ausweitung der 2G-Regel werde zudem das falsche Signal gesendet, dass nur Ungeimpfte Infektionsträger sein könnten.

Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen lag am Donnerstag in Sachsen bei 336,4. Damit ist der Freistaat weiter das Bundesland mit der zweithöchsten Wocheninzidenz nach Thüringen (357,4). Außerdem ist das Land Schlusslicht bei der Impfquote mit 56,9 Prozent bei Zweitimpfungen.

Update, 4. November, 9.53 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen steigt sprunghaft auf 336,4

Die Corona-Pandemie hat Sachsen weiter fest im Griff. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) stieg die Wocheninzidenz am Donnerstag sprunghaft an - auf einen Wert von 336,4. Am Vortag hatte die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner noch bei 289,7 gelegen. Damit bleibt Sachsen hinter Thüringen (357,4) das Bundesland mit dem zweithöchsten Inzidenzwert. Bundesweit lag er am Donnerstag bei 154,5. (Vortag: 146,6).

Laut RKI wurden im Freistaat binnen 24 Stunden 4418 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sowie weitere 21 Todesfälle gemeldet. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich in Sachsen nachweislich 336.707 Menschen infiziert, 10.375 starben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.

Innerhalb des Landes ist die Situation recht unterschiedlich. Zwei Regionen liegen bei der Wocheninzidenz jenseits der Marke von 500: der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (560,6) und der Landkreis Meißen (506,3). Dahinter rangiert Bautzen mit 429,9. Die niedrigsten Werte haben die Stadt Leipzig (185,9) und der Landkreis Nordsachen mit 182,3. In Dresden beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz 369,1, in Chemnitz 299,1.

Update, 4. November, 7 Uhr: Neue Corona-Regeln auch in Klassenzimmern

Gute und schlechte Nachrichten für Schulen: Sachsen will den Wechselunterricht kippen, auch wenn die Überlastungsstufe erreicht ist. Aber: Ab Montag müssen weiterhin Masken getragen werden. >>>Hier erfahrt Ihr mehr dazu.

Update, 4. November, 6.25 Uhr: Sächsischen Vereinen um Dynamo und Aue missfällt 2G Regel

Die Corona-Vorwarnstufe in Sachsen ist seit Mittwoch erreicht. Auch deshalb will die Landesregierung am Donnerstag die 2G-Regel für den öffentlichen Raum beschließen. Das betrifft Gaststätten, Theater, Bars und eben Großveranstaltungen. Nur noch Geimpfte oder Genesene haben Zutritt.

Ab Montag soll dies in Kraft treten. Den großen sächsischen Sportvereinen gefällt das überhaupt nicht. Lest >>>hier mehr dazu.

Update, 4. November, 6.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag für Chemnitz 252 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 19.502 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 299,1 (Vortag: 248,8)

Es wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 555 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 3. November, 15.01 Uhr: Vorwarnstufe erreicht! Ab Freitag weitere Einschränkungen in Sachsen

In Sachsen gelten von Freitag an weitere Einschränkungen, nachdem die sogenannte Vorwarnstufe nach der Corona-Verordnung erreicht ist. Lest >>>hier alle Einzelheiten dazu.

Update, 3. November, 14 Uhr: Lage in vielen Kliniken in Sachsen wegen Corona-Belastung kritisch

Die Lage an Kliniken in Sachsen ist wegen der steigenden Zahl von Corona-Patienten nach Angaben der sächsischen Krankenhausgesellschaft (KHG) besorgniserregend. "Wenn die derzeitige Entwicklung so weitergeht, kriegen wir eine kritische Situation", sagte der stellvertretende Geschäftsführer der KHG, Friedrich München, am Mittwoch in Leipzig. Die Kliniken müssten immer mehr Betten für Covid-19-Patienten herrichten. "Um diese zu betreiben, müsse gleichzeitig der Normalbetrieb runtergefahren werden."

Nach Angaben von Geschäftsführer München stehen derzeit in Sachsen noch etwa 200 Betten auf den Intensivstationen für Covid-19-Patienten zur Verfügung. Das Problem sei zudem, dass seit dem Vorjahr bis zu zehn Prozent des Pflegepersonals abgewandert seien.

Am Mittwoch lag die "Sieben-Tage-Inzidenz" in Sachsen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 289,7. Damit ist der Freistaat weiter das Bundesland mit den zweithöchsten Infektionszahlen nach Thüringen (338,2). Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt, wie viele Neuinfektionen in sieben Tagen je 100.000 Einwohner registriert wurden. Bei der Impfquote ist Sachsen Schlusslicht mit 56,8 Prozent bei den Zweitimpfungen. Bremen liegt hier bundesweit vorn mit 78,4 Prozent

In den Oberlausitz-Kliniken in Bautzen und Bischofswerda werden bereits seit Tagen planbare Operationen abgesagt oder verschoben. "Damit sind auch längere Wartezeiten verbunden. Dringende OP's werden durchgeführt. Es entscheiden die Ärzte gemeinsam mit den Patienten", sagte ein Sprecher in Bautzen. Zudem werde es spätestens an diesem Donnerstag einen Besucherstopp an beiden Krankenhäusern der Oberlausitz-Kliniken geben.

Auch bei den Elblandkliniken in Riesa, Meißen, Radebeul und Großenhain gibt es nach Angaben einer Sprecherin Einschränkungen und Verschiebungen im Normalbetrieb. Die Kapazitäten auf der Normal- und Intensivstation würden ständig der aktuellen Situation angepasst und erhöht. Einen Besucherstopp gebe es derzeit nocht nicht, könne für die Zukunft aber nicht ausgeschlossen werden. Am Dienstag hatten bereits das Klinikum Chemnitz und die Paracelsus Klinik Adorf-Schöneck diesen Schritt vollzogen.

Am Uniklinikum Dresden herrscht nach Angaben eines Sprechers noch Normalbetrieb. Es gebe keine Einschränkungen, noch müssten Operationspläne reduziert werden, hieß es am Mittwoch.

Anfang der Woche hatte der Medizinische Vorstand des Leipziger Universitätsklinikums, Christoph Josten, erklärt, dass sein Haus dabei sei, Leistungen um mindestens 30 Prozent zu reduzieren. "Das heißt: Geimpfte konkurrieren um Behandlungsplätze mit Nichtgeimpften." Das sei eine ethische Fragestellung, die aufkomme, wenn man an das Ende der Ressourcen gelange.

Update, 3. November, 12.50 Uhr: FDP-Abgeordneter fordert Einsatz Sachsens für kostenlose Corona-Tests

Vor dem Hintergrund stark ansteigender Corona-Infektionszahlen in Sachsen hat der FDP-Bundestagsabgeordnete Thorsten Herbst die Landesregierung aufgefordert, sich für die Wiederaufnahme kostenloser Corona-Tests einzusetzen.

"Mindestens in den Kreisen, die hohe Infektionszahlen haben, sollte es wieder ein Angebot für kostenlose Tests für alle Bürgerinnen und Bürger geben", erklärte Herbst am Mittwoch in Berlin.

Unabhängig von den Impfungen sei das regelmäßige Testen ein wichtiges Instrument, um Infektionen früh zu erkennen und Infektionsketten zu unterbrechen. Auch zweifach geimpfte Personen könnten sich infizieren und Infektionen weitergeben. "Um sicher durch Herbst und Winter zu kommen, brauchen wir einen Mix aus Booster-Impfungen und Tests", erklärte Herbst.

Update, 3. November, 10.25 Uhr: Eilantrag für kostenlose Corona-Testmöglichkeiten für Zwickauer Studenten gescheitert

Ein Student der Westsächsischen Hochschule Zwickau forderte vor dem Verwaltungsgericht Chemnitz, dass die Hochschule ihm weiterhin als Nichtgeimpften kostenlose Corona-Tests zur Verfügung stellt, da die "Bürgertests" seit dem 11. Oktober nun auch kostenpflichtig sind. Dabei verwies er auf die Vorgehensweise an der Technischen Universität Dresden, die nach wie vor kostenlose Selbsttestungen anbiete.

Das Verwaltungsgericht hat am Mittwoch entschieden, dass die Hochschule nicht dazu verpflichtet ist, kostenlose Corona-Tests zur Verfügung zu stellen. Denn dadurch würden nach Ansicht der Kammer keine Grundrechtspositionen von Gewicht verletzt. "Es handelt sich insoweit lediglich um Modalitäten des Hochschulbesuchs. Ein Ausschluss von Lehrveranstaltungen bestehe daher weder unmittelbar, noch - soweit absehbar - mittelbar."

Update, 3. November, 8.48 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen leicht gestiegen auf 289,7

In Sachsen sind die Corona-Zahlen wieder leicht angestiegen. Am Mittwoch lag die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner bei 289,7, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Am Vortag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 284,4 gelegen, am Montag bei 291,6. Damit ist Sachsen weiter das Bundesland mit den zweithöchsten Infektionszahlen nach Thüringen. Es wurden 2920 neue Corona-Fälle gemeldet, 20 weitere Menschen starben in Verbindung mit dem Virus.

Bundesweit sank die Inzidenz am Mittwoch auf 146,6 - nach 153,7 am Vortag. Wegen des Feiertags Allerheiligen in fünf Bundesländern wurden zuletzt womöglich weniger Infektionen gemeldet. In den Tagen davor war die Inzidenz stets merklich gestiegen - das aber mit etwa gleichbleibender, nicht zunehmender Dynamik. Weitere mögliche Gründe für die sinkenden Neuinfektionszahlen nannte das RKI zunächst nicht.

Am stärksten betroffen im Freistaat war am Mittwoch der Landkreis Meißen mit einer Inzidenz von 459,7. Im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sank der Wert von 465,8 am Dienstag auf 445,0 am Mittwoch. Den niedrigsten Wert weist weiter die Stadt Leipzig aus mit einer Inzidenz von 149,8.

Update, 3. November, 6.24 Uhr: Deshalb öffnet Sachsen die Impfzentren nicht wieder

Die Impfquote in Sachsen ist weiterhin niedrig, dennoch werden die Impfzentren vorerst nicht wiedereröffnet.

Grund dafür ist die geringe Auslastung vor der Schließung der Zentren. Ende September lag sie gerade einmal bei 20 Prozent, bestätigt das sächsische Gesundheitsministerium. Außerdem gäbe es derzeit Probleme mit dem Personal.

Stattdessen sind feste Impftermine mit den mobilen Impfteams an festen Standorten in allen sächsischen Landkreisen geplant.

Update, 3. November, 6.15 Uhr: Ab Montag Corona-"Überlastungsstufe: Das kommt jetzt auf Sachsen zu

Das Land Sachsen befürchtet, dass die aktuell geltenden Maßnahmen nicht ausreichen, um das sächsische Gesundheitssystem vor einer Überlastung zu schützen. Deshalb hat sich das Kabinett am Dienstagvormittag auf verschärfte Regelungen geeinigt.

Am Freitag werden die Änderungen in einer Online-Sitzung des Kabinetts beschlossen und ab Montag sollen diese bereits gelten. Dazu gehört unter anderem die 2G-Pflicht (Geimpft oder genesen) für Großveranstaltungen wie Fußballspiele.

Welche Verschärfungen ab Montag noch auf uns zukommen, findet ihr >>hier zusammengefasst.

Update, 3. November, 5.54 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch für Chemnitz 134 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 19.250 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 248,8 (Vortag: 232,0)

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 554 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 2. November, 13.52 Uhr: Sachsen will Corona-Schutzmaßnahmen verschärfen und 2G ausweiten

Sachsens Regierung will angesichts drastisch steigender Corona-Infektionen die Schutzmaßnahmen verschärfen und die 2G-Regel (geimpft oder genesen) für Gastronomie, Veranstaltungen im Innenbereich oder Großveranstaltungen einführen. Das sehen Eckpunkte der neuen Schutzverordnung vor, über die das Kabinett am Dienstag beriet. Zu den Großveranstaltungen zählen auch Fußballspiele. Im öffentlichen Nahverkehr sollen FFP-2-Masken Pflicht sein. Nach einer verkürzten Anhörungsphase will das Kabinett am Freitag endgültig entscheiden. Die neue Verordnung soll am kommenden Montag in Kraft treten. Es gehe um eine "Prävention in der Pandemie", erklärte Dagmar Neukirch, Staatssekretärin im Sozialministerium. Andernfalls müsste man bei einer Überlastung der Krankenhäuser den Notstand ausrufen.

Update, 2. November, 8.10 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen leicht gesunken

Das Corona-Infektionsgeschehen in Sachsen hat sich ganz leicht entspannt. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies am Dienstag für den Freistaat eine Sieben-Tages-Inzidenz von 284,4 aus. Das war zwar nach Thüringen der zweithöchste Wert aller Bundesländer. Am Montag hatte die Inzidenz aber noch bei 291,6 gelegen. Der Wert gibt an, wie viele neue Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche gemeldet wurden. Bundesweit sank er auf 153,7 - es wurden jedoch fast 11 000 neue Corona-Fälle gemeldet.

Negativ-Spitzenreiter unter den 13 sächsischen Regionen ist weiterhin der Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit einem Wert von 465,8
- gefolgt vom Landkreis Meißen mit einer Inzidenz von 411. Den mit Abstand niedrigsten Wert weist die Stadt Leipzig aus. Doch auch dort stieg die Inzidenz von 140,8 am Montag auf 141,1 am Dienstag. Laut RKI wurden zehn neue Todesfälle gemeldet. Seit Beginn der Pandemie sind in Sachsen 10.344 Menschen im Zusammenhang mit Corona gestorben.

Update, 2. November, 6.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag für Chemnitz 12 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 19.116 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 232,0 (Vortag: 239,0)

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 554 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 1. November, 19.02 Uhr: Sachsens Kabinett berät über Eckpunkte neuer Corona-Schutzverordnung

Sachsens Kabinett will am Dienstag (13.00 Uhr) über Eckpunkte einer neuen Corona-Verordnung sprechen. Darin sollen auch Ergebnisse einer Beratung der Regierung mit Wissenschaftlern und Vertretern von Verbänden einfließen. Zu den Online-Konferenz hatten Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) und Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) am Montagnachmittag eingeladen.

Mit Blick auf die dramatisch steigende Zahl von Corona-Patienten in sächsischen Kliniken bestand Einigkeit, geltende Schutzmaßnahmen konsequent umzusetzen. Das Impfen ist und bleibe der zentrale Baustein zur Überwindung der Pandemie, hieß es. Man wolle weiter für das Impfen werben, aufklären und Desinformationskampagnen entgegentreten.

Die Teilnehmer hatten anhand einer Art Absichtserklärung über mögliche Schritte in der Pandemie diskutiert. Es drohe eine Situation wie im letzten Winter, heißt es in dem Papier. Die Behörden würden vor allem die Umsetzung der 3G-Regel und der Maskenpflicht sicherstellen und die Einhaltung von Hygienekonzepten kontrollieren.

Man empfehle dringend, dass Betreiber von Einrichtungen die bereits bestehende Möglichkeit zu 2G nutzen, so dass nur noch vollständig Geimpfte und Genese Zutritt zu Freizeiteinrichtungen erhalten.

Update, 1. November, 16.32 Uhr: NINERS Chemnitz verschärfen Einlassbedingungen zu Heimspielen

Wegen steigender Corona-Infektionszahlen muss Basketball-Bundesligist Niners Chemnitz sein Hygiene-Konzept überarbeiten. Demnach wird zu den Heimspielen in der Messe Chemnitz künftig das "3G+ Modell" angewendet.

Zutritt erhalten dann nur Genesene, Geimpfte oder Personen mit einem aktuellen negativen PCR-Testbefund.

"Im Gegenzug ermöglicht dieses Konzept, dass wir jetzt und auch bei einer sich weiter verschärfenden Situation, wie etwa dem Erreichen der Vorwarnstufe, die Messe Chemnitz mit bis zu 4.800 Besuchern auslasten dürfen", wie der Verein mitteilte.

Was sagen die Fans dazu? Das erfahrt Ihr in unserem >>>ausführlichen Artikel.

Update, 1. November, 16.10 Uhr: Ministerpräsident Kretschmer will neue Corona-Einschränkungen!

Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (46, CDU) hat die Bevölkerung angesichts stark steigender Corona-Zahlen auf neuerliche Einschränkungen eingestimmt.

Man müsse jetzt Maßnahmen ergreifen, die drastischere Maßnahmen zu einem späteren Zeitpunkt verhindern, sagte er am Montag bei einer Online-Konferenz mit Medizinern und Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD).

Mehr dazu in unserem >>>ausführlichen Bericht.

Michael Kretschmer (46, CDU), Ministerpräsident von Sachsen, will neue Corona-Einschränkungen.
Michael Kretschmer (46, CDU), Ministerpräsident von Sachsen, will neue Corona-Einschränkungen.  © dpa/Jan Woitas

Update, 1. November, 15.34 Uhr: Sachsen erwägt bisher keine Wiedereröffnung von Impfzentren

Sachsen erwägt bisher keine Wiedereröffnung seiner früheren Impfzentren. "Wir haben die Impfzentren geschlossen, weil es keinen Bedarf mehr gab", sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Es müsse aber alles getan werden, um den Menschen das Impfen so einfach wie möglich zu machen.

"Dafür haben wir weiterhin zahlreiche unterschiedliche Impfangebote: In Arztpraxen, bei Betriebsärzten, in mittlerweile rund 20 Krankenhäusern und Medizinischen Versorgungszentren und natürlich durch unsere 30 mobilen Teams. Unsere Impfangebote sind derzeit aber nicht ausgelastet", sagte Köpping.

Und weiter: "Wir prüfen intensiv, ob es trotzdem Versorgungslücken gibt. Wenn dies der Fall ist, werden wir zusätzliche feste Impfmöglichkeiten einrichten, insbesondere dort, wo die Impfquoten niedrig sind."

Update, 1. November, 8.29 Uhr: Corona-Infektionen in Sachsen nehmen weiter zu: Inzidenz bei 291,6

Das Corona-Infektionsgeschehen in Sachsen verschärft sich weiter. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies am Montag für den Freistaat eine Sieben-Tages-Inzidenz von 291,6 aus. Das ist nach Thüringen der zweithöchste Wert aller Bundesländer. Am Sonntag hatte die Inzidenz noch bei 276,8 gelegen und am Samstag bei 266,4. Der Wert gibt an, wie viele neue Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche gemeldet wurden. Bundesweit stieg er auf 154,8 - es wurden knapp 10.000 neue Corona-Fälle gemeldet.

Negativ-Spitzenreiter unter den 13 sächsischen Regionen ist weiterhin der Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit einem Wert von 453,2 - gefolgt vom Landkreis Meißen mit einer Inzidenz von 397,3. Den mit Abstand niedrigsten Wert weist die Stadt Leipzig aus. Doch auch dort stieg die Inzidenz von 133,2 am Sonntag auf 140,8 am Montag an. Neue Todesfälle wurden laut RKI nicht gemeldet. Seit Beginn der Pandemie sind in Sachsen 10.324 Menschen im Zusammenhang mit Corona gestorben.

Update, 1. November, 6.19 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag für Chemnitz 28 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 19.104 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 239,0 (Vortag: 239,0)

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 554 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 31. Oktober, 10.39 Uhr: Weiter Trend nach oben bei Corona-Wocheninzidenz in Sachsen

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen in Sachsen hat weiter zugenommen. Die aktuelle Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) wies am Sonntag einen Wert von 276,8 aus, nach 266,4 am Vortag. Damit hat der Freistaat weiterhin die bundesweit zweithöchste Wocheninzidenz nach Thüringen (303,3). Binnen 24 Stunden kamen 1605 nachgewiesene Infektionen und drei Todesfälle dazu und damit weniger als von Freitag auf Samstag.

Der Inzidenzwert indes für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge liegt mit 453,2 nach einem Tag wieder unter der 500er-Marke. Auch für die Landkreise Erzgebirge (324,2) und Mittelsachsen (330,7) wurden geringere Werte als am Vortag ausgewiesen. An Wochenenden wird in der Regel weniger getestet und gemeldet. Für die Stadt Dresden wies das RKI 295,2 aus und für Chemnitz 239,0, während Leipzig mit 133,2 weiterhin den geringsten Wert hat - jedoch auch bei steigender Tendenz.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich laut RKI landesweit nachweislich 327.541 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 10.324 sind im Zusammenhang mit Corona gestorben.

Update, 31. Oktober, 7.01 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag für Chemnitz 111 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 19.076 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 239,0 (Vortag: 232,4)

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 554 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 30. Oktober, 11.38 Uhr: Erster Landkreis mit Corona-Wocheninzidenz über 500

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen in Sachsen nimmt weiterhin stark zu. Mit dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat die erste Region die 500er Marke überschritten. Die aktuelle Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) wies am Samstag 501,8 aus, nach 458,1 am Vortag. Auch der Wert für den Freistaat erhöhte sich erneut deutlich: von 200,8 auf 266,4. Sachsen hat damit weiterhin die bundesweit zweithöchste Wocheninzidenz nach Thüringen (297,5). Binnen 24 Stunden kamen 2664 nachgewiesene Infektionen und zehn Todesfälle dazu.

Auch die Landkreise Meißen (365,9), Erzgebirge (342,6), Mittelsachsen (334,0) und Görlitz (317,7) liegen über der Marke von 300. Bautzen und Zwickau folgen mit 278,8 und 276,6. Für die Stadt Dresden wies das RKI 273,1 aus und damit weniger als am Freitag (285,1). Chemnitz hat eine Inzidenz von 232,4, in Leipzig ist sie mit 122,5 am geringsten - in beiden Städten bei weiter steigender Tendenz.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich landesweit nachweislich 325.936 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 10.321 Menschen sind im Zusammenhang mit Corona gestorben.

Update, 30. Oktober, 7.50 Uhr: Wieso steigt die Inzidenz trotz Impfungen so rasend schnell in Sachsen?

Die mancherorts sprunghaft steigenden Infektionszahlen sind trotz aller Vorhersagen ein Schock. Die sich andeutende Entwicklung zeigt, mit welcher Wucht die vierte Corona-Welle auch Sachsen treffen könnte. Lest >>>hier mehr dazu.

Update, 30. Oktober, 7.22 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag für Chemnitz 125 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 18.965 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 232,4 (Vortag: 208,7)

Es wurden drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 554 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 29. Oktober, 15.05 Uhr: Corona-Booster-Impfung in Sachsen für alle ab 18 Jahre möglich

In Sachsen können ab 1. November alle Menschen im Alter ab 18 Jahren eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus bekommen. Das folgt aus einer Empfehlung der Sächsischen Impfkommission (SIKO), wie das Landessozialministerium am Freitag mitteilte. Den Angaben nach ist die sogenannte Booster-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff frühestens sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung möglich. Neueste Daten würden eine Risikoreduktion für alle Altersgruppen eindrucksvoll belegen.

Für bestimmte Personengruppen, wie zum Beispiel Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen, gibt es schon seit längerem eine Empfehlung für die Booster-Impfung. Die Infektionszahlen in Sachsen waren zuletzt stark angestiegen.

Nach Angaben des Ministeriums hat die Impfkommission vorsorglich ihre Empfehlung bezüglich des Impfstoffes von Moderna angepasst. Dieser wird nun ab einem Alter von 30 Jahren empfohlen. Zugelassen ist das Vakzin ab 12 Jahre. "Hintergrund sind neueste Studien aus dem Oktober, die auf eine etwas größere Zunahme von Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen hindeuten. Solche Nebenwirkungen, die in der Regel innerhalb von 14 Tagen nach der Impfung auftreten können, sind in Sachsen in der Altersklasse bis 30 Jahre bisher nicht bekannt." Zudem seien sie sehr selten. Dies trifft auf beide mRNA-Impfstoffe gleichermaßen zu.

"Es handelt sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Wir reagieren hier auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und eine daraus folgende Empfehlung der Impfkommission", erklärte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). Eine Impfung schütze zuverlässig vor schweren Covid-19-Verläufen. Dies gelte für jeden der zugelassenen Impfstoffe.

Update, 29. Oktober, 11.49 Uhr: Kabinett berät über Eckpunkte neuer Corona-Verordnung und 2G-Modell

Sachsens Regierung denkt angesichts stark steigender Corona-Infektionszahlen über eine mögliche Ausweitung des 2G-Modells nach. Wie das Sozialministerium am Freitag mitteilte, wird das Kabinett am kommenden Dienstag Eckpunkte einer neuen Schutzverordnung beraten.

Mehr dazu >>>hier in unserem ausführlichen Bericht.

Update, 29. Oktober, 11.22 Uhr: Corona-Infektionszahlen steigen in Sachsen mancherorts sprunghaft an

Sachsen hat erneut eine starke Zunahme von Corona-Neuinfektionen festgestellt. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes vom Freitag erreichte die Sieben-Tage-Inzidenz den Wert von 253,9. Am Vortag waren es 238,2, am Mittwoch noch 200,8.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Bundesweit lag der Wert am Freitag bei 139,2. Sachsen hat nach Thüringen (288,9) die zweithöchste Inzidenz in Deutschland. Binnen 24 Stunden kamen im Freistaat 2083 nachgewiesene Infektionen und neun Todesfälle dazu.

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge stieg die Inzidenz von Donnerstag auf Freitag geradezu sprunghaft an - von 383,3 auf 458,1. Auch die Landkreise Meißen (344,5), Erzgebirge (331,1) und Mittelsachsen (317,4) liegen über der Marke von 300. Die Stadt Dresden folgt mit 285,1. Chemnitz hat eine Inzidenz von 208,7, in Leipzig ist sie mit 112,1 am geringsten.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich in Sachsen nachweislich 323.751 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 10.311 Menschen sind im Zusammenhang mit Corona gestorben.

Update, 29. Oktober, 10.19 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag für Chemnitz 108 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 18.840 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 208,7 (Vortag: 197,2)

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 551 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 28. Oktober, 13.35 Uhr: Köpping: Zahl der Corona-Patienten in Krankenhäusern alarmierend

Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) ist mit Blick auf immer mehr Corona-Patienten in den Krankenhäusern beunruhigt. "Die Entwicklung in den Krankenhäusern ist alarmierend. Die Zahlen zeigen, dass die Pandemie aller Pandemiemüdigkeit zum Trotz noch nicht vorbei ist", erklärte Köpping am Donnerstag in Dresden. Die Nachlässigkeit bei der Einhaltung der Corona-Regeln und die besorgniserregend niedrige Impfquote rächten sich nun.

"Wir haben eine Pandemie der Ungeimpften. Dabei schützt eine Impfung zuverlässig gegen schwere Verläufe und Tod. Gerade viele ältere Corona-Patienten in den Krankenhäusern haben keine Auffrischungsimpfung erhalten, obwohl dies längst möglich ist und angeboten wird", betonte die Ministerin. Sie appellierte an Kinder und Enkel der Älteren, ihre Lieben zur Booster-Impfung zu ermutigen. Diese senke das Risiko enorm.

Laut Sozialministerium wurden am Donnerstag 602 Corona-Patienten auf Normalstationen und 172 Patienten auf Intensivstationen behandelt. Noch am 11. Oktober seien es nur 79 Patienten auf der Intensivstation gewesen. Dies sei mehr als eine Verdopplung innerhalb von gut zwei Wochen. Die Zahl der Patienten auf Normalstation habe sich im gleichen Zeitraum mehr als verdreifacht. "Es ist nach der derzeitigen Entwicklung davon auszugehen, dass die Vorwarnstufe gemäß aktueller Corona-Schutz-Verordnung schon kommende Woche erreicht wird."

Den Angaben zufolge kommen überwiegend Ungeimpfte ins Krankenhaus. Bis zum 25. Oktober seien aber auch 173 vollständig Geimpfte eingewiesen worden. "56 von ihnen sind verstorben, nahezu alle über 80 Jahre alt." Insgesamt seien in Sachsen rund 2,3 Millionen Menschen vollständig geimpft.

Update, 28. Oktober, 10.18 Uhr: Corona-Zahlen schnellen in Sachsen in die Höhe

In Sachsen sind binnen eines Tages 3006 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Zudem wurden zwölf weitere Todesfälle registriert, die im Zusammenhang mit einer Covid-19- Erkrankung stehen. Die Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag wies eine Sieben-Tage-Inzidenz von 238,2 für den Freistaat aus.

Am Mittwoch hatte der Wert noch bei 200,8 gelegen. Er gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Bundesweit betrug er am Donnerstag 130,2. Nur in Thüringen (259,8) ist der Wert noch höher als in Sachsen.

Laut RKI haben inzwischen drei sächsische Regionen die Inzidenz-Marke von 300 überschritten: An der Spitze liegt der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 383,3. Dahinter rangieren der Landkreis Meißen (329,9) und der Erzgebirgskreis (319,4). Den geringsten Wert gab es in der Stadt Leipzig (105,8). Dresden hatte am Donnerstag eine Wocheninzidenz von 276,0, Chemnitz 197,2. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich in Sachsen nachweislich 321.668 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, landesweit sind laut RKI 318.661 Coronainfektionen nachgewiesen worden und 10.302 Menschen gestorben.

Auch die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern nimmt weiter zu. Nach Angaben des sächsischen Gesundheitsministeriums waren am Donnerstag 602 Betten auf Normalstationen und 172 auf Intensivstationen mit Covid-19-Patienten belegt. In Sachsen greifen verschärfende Maßnahmen, wenn an fünf aufeinanderfolgenden Tagen mindestens 650 Normalbetten oder 180 Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt sind (Vorwarnstufe).

Diese Stufe gilt auch, wenn die Hospitalisierungsrate - die Zahl der binnen einer Woche wegen Corona in Krankenhäuser eingewiesener Patienten - den Wert 7 überschreitet. Am Mittwoch lag er bei 4,38.

Update, 28. Oktober, 6.12 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag für Chemnitz 153 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 18.732 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 197,2 (Vortag: 177,6)

Es wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 551 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 27. Oktober, 14.35 Uhr: Kretschmer widerspricht Spahn: "2G ist jetzt ein zwingendes Muss!"

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) sieht die pandemische Lage von nationaler Tragweite noch nicht zu Ende.

"Im Gegenteil sie gewinnt gerade wieder an Kraft und Gefährlichkeit", sagte der Regierungschef am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Dresden und widersprach damit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (41, CDU).

Mehr dazu >>hier.

Update, 27. Oktober, 13.22 Uhr: Studie: Corona-Infektion erhöht Anfälligkeit für andere Krankheiten

Corona-Patienten sind nach einer Studie später anfälliger für andere Erkrankungen. Laut einer Analyse von Krankenversicherungsdaten haben sie drei Monate nach der akuten Infektion häufiger ärztliche Diagnosen physischer und psychischer Symptome erhalten als andere Menschen, teilte das Universitätsklinikum Dresden am Mittwoch mit. Nicht nur Erwachsene, auch Kinder und Jugendliche seien demnach potenziell von Post-Covid betroffen.

Bei Kindern und Jugendlichen seien am häufigsten etwa Unwohlsein und rasche Erschöpfung, Husten, Schmerzen im Hals- und Brustbereich sowie Angststörungen und Depression festgestellt worden. Bei Erwachsenen betrafen die Diagnosen vor allem Geschmacksstörungen, Fieber, Husten und Atembeschwerden. An der Studie waren neben der Dresdner Hochschulmedizin mehrere gesetzliche Krankenkassen und das Robert Koch-Institut beteiligt.

"Dies ist international eine der ersten, großen kontrollierten Kohortenstudien zu Post-Covid. Die umfangreiche Datengrundlage unserer Partner und innovative methodische Verfahren erlauben erstmals auch belastbare Aussagen zu längerfristigen Folgen von Covid-19 bei Kindern und Jugendlichen", erklärte Professor Jochen Schmitt vom Universitätsklinikum Dresden. Um die Zusammenhänge zwischen Covid-19 und den Erkrankungen zu verstehen, sei weitere Forschung notwendig.

Unter Post-Covid versteht die Medizin Krankheitssymptome und gesundheitliche Einschränkungen, die mindestens drei Monate nach einer Corona-Infektion fortbestehen oder neu hinzukommen. Bislang sei aber nicht klar, wodurch sich Post-Covid genau auszeichnet und wie viele Menschen davon betroffen sind, hieß es. In die Analyse seien Daten von mehr als 150.000 Personen eingegangen, bei denen im ersten Halbjahr 2020 eine Covid-19-Erkrankung nachgewiesen wurde, darunter fast 12.000 Kinder und Jugendliche.

Update, 27. Oktober, 12.53 Uhr: Kretschmer widerspricht Spahn: "2G ist jetzt ein zwingendes Muss!"

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) sieht die pandemische Lage von nationaler Tragweite noch nicht zu Ende.

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Update, 27. Oktober, 10.56 Uhr: Corona-Wocheninzidenz in Sachsen steigt auf über 200

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche nimmt in Sachsen weiter zu. Die aktuelle Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) wies den Inzidenzwert am Mittwochmorgen mit 200,8 aus, nach 191,4 am Vortag. Damit liegt der Freistaat deutlich über dem Bundeswert und hat die zweithöchste Wocheninzidenz nach Thüringen (241,8). Seit Dienstag wurden 2028 weitere Infektionen gemeldet sowie vier Todesfälle.

Den höchsten Inzidenzwert vermeldete am Mittwoch die Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 286,4 gefolgt vom Landkreis Meißen mit 274,2. Die geringste Wocheninzidenz haben demnach die Stadt Leipzig (78,3) und der Vogtlandkreis (100,0). Seit Pandemie-Beginn im März 2020 wurden laut RKI landesweit 318.661 Coronainfektionen nachgewiesen, 10.290 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

Auch die Krankenhäuser füllen sich in Sachsen weiter. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums werden mit Stand Dienstag (12.30 Uhr) 528 Covid-19-Patienten auf Normal- und 149 auf Intensivstationen behandelt. Diese sind damit zu 72,1 Prozent und 74,9 Prozent ausgelastet. Die Hospitalisierungsrate liegt bei 3,65 noch unter dem Grenzwert zur Vorwarnstufe (7). Sie und die Bettenbelegung sind entscheidend für Beschränkungen in der Corona-Pandemie.

Update, 27. Oktober, 7.08 Uhr: Krankenhäuser sehen mit Sorge auf Bettenbelegung

Sachsens Krankenhäuser sehen bei einer steigenden Zahl an Corona-Patienten in den Krankenhäusern sorgenvoll in die Zukunft. "Das ist eine Besorgnis erregende Entwicklung", sagte Friedrich München, Vize-Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Sachsen, der Deutschen Presse-Agentur. Allein in den vergangenen fünf Tagen sei die Zahl der stationären Covid-19-Patienten von 328 auf 461 gewachsen. "Innerhalb dieser Gruppe stieg die Zahl der Patienten auf der Intensivstation von 117 auf 134."

München zufolge werden die Krankenhäuser beim Erreichen ihrer Kapazitätsgrenzen mit verschiedenen Maßnahmen reagieren. Dann würden die beiden Universitätskliniken in Dresden und Leipzig genau wie das Städtische Klinikum in Chemnitz reaktiviert und die Koordination übernehmen. "Wenn das so weitergeht, müsste man planbare Operationen wieder aufschieben und Leistungen in bestimmten Bereichen herunterfahren, um Kapazitäten freizumachen." Der neuralgische Punkt seien aber weniger die Betten als vielmehr das Personal.

Update, 27. Oktober, 6.08 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch für Chemnitz 71 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 18.579 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 177,6 (Wert von Montag: 166,9 - Das RKI hat Dienstag keine Daten übermittelt)

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 550 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 26. Oktober, 15.18 Uhr: So viele Impfdurchbrüche gibt es aktuell in Chemnitz

668 Chemnitzer sind (Stand: Montag) an Corona erkrankt. Die meisten von ihnen sind ungeimpft. 92 Erkrankte haben eine vollständige Impfung erhalten. Impfdurchbrüche, also Erkrankte mit Symptomen nach vollständiger Impfung, haben damit einen Anteil von 13,8 Prozent.

Mehr dazu in unserem >>>ausführlichen Bericht.

Update, 26. Oktober, 6.53 Uhr: Corona in Sachsen: Nur noch 46 Intensivbetten bis zu neuen Beschränkungen!

Nachdem die Corona-Neuinfektionen in Sachsen weiter täglich steigen - die Inzidenz lag Montag bei 196,8 - werden auch die Klinikbetten immer voller.

>>>Hier lest Ihr mehr dazu.

Update, 25. Oktober, 17.25 Uhr: Mega-Shitstorm auf Chemnitzer Café wegen 2G-Regel

2G-Wut in Chemnitz! Weil das Café Moskau in der Straße der Nationen die 2G-Regel eingeführt hat, hagelt es nun heftige Kritik. Im Netz überschlagen sich die Kommentare.

Mehr dazu in unserem >>>ausführlichen Bericht.

Das Café Moskau in Chemnitz lässt ab sofort nur noch Geimpfte oder Genesene ins Lokal (Archivbild).
Das Café Moskau in Chemnitz lässt ab sofort nur noch Geimpfte oder Genesene ins Lokal (Archivbild).  © Uwe Meinhold

Update, 25. Oktober, 8.58 Uhr: Corona-Wocheninzidenz in Sachsen knapp unter 200

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche nimmt in Sachsen weiter stetig zu. Die aktuelle Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) wies den Inzidenzwert am Montagmorgen mit 196,8 aus, nach 178 am Vortag. Damit liegt der Freistaat deutlich über dem Bundeswert und hat die zweithöchste Wocheninzidenz nach Thüringen (224,3). Seit Sonntag wurden 927 weitere Infektionen gemeldet sowie ein Todesfall.

Sieben Landkreise und die Landeshauptstadt befinden sich jenseits der 200er Marke und dabei der Erzgebirgskreis mit 297,1 an der Spitze, gefolgt von Mittelsachsen (281,0). Die Stadt Chemnitz (166,9) und die Landkreise Leipzig und Nordsachsen liegen darunter. Die geringste Wocheninzidenz wurde für den Vogtlandkreis (78,6) und die Stadt Leipzig (90,4) ausgewiesen. Seit Pandemie-Beginn im März 2020 wurden laut RKI landesweit 316 139 Coronainfektionen nachgewiesen, 10.284 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

Unterdessen füllen sich die Krankenhäuser weiter. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums werden mit Stand Sonntag (12.30 Uhr) 391 Covid-19-Patienten auf Normal- und 124 auf Intensivstationen behandelt. Diese sind damit zu 62,2 Prozent und 63,3 Prozent ausgelastet. Die Hospitalisierungsrate liegt bei 3,99, noch unter dem Grenzwert zur Vorwarnstufe (7). Sie und die Bettenbelegung sind entscheidend für Beschränkungen in der Corona-Pandemie.

Update, 25. Oktober, 6.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag für Chemnitz 40 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 18.497 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 166,9 (Vortag: 154,3).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 550 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 24. Oktober, 11.13 Uhr: Sachsens Corona-Inzidenz steigt weiter - künftig 2G bei RB Leipzig

Die Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit 178,0 an. Am Vortag hatte sie noch bei 159,0 gelegen. Höher war die Inzidenz laut RKI am Sonntag nur in Thüringen (219,7).

Innerhalb Sachsens registrierte der Vogtlandkreis mit einer Inzidenz von 74,6 die wenigsten Neuansteckungen. Am höchsten war sie im Erzgebirgskreis (263,6) im Landkreis Bautzen (240,9) und im Landkreis Mittelsachsen (215,9).

Auf den Intensivstationen der sächsischen Krankenhäuser wurden laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Sonntag (Stand: 10.15 Uhr) 128 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. 58 Personen mussten invasiv beatmet werden. Landesweit gibt es derzeit noch 76 freie covid-spezifische Intensivbetten.

Um mehr Zuschauer ins Stadion lassen zu dürfen, will der Fußball-Bundesligist RB Leipzig künftig die 2G-Regel anwenden. Ab 3. November dürfen nur noch Personen in die Red Bull Arena, die geimpft oder genesen sind, wie der Verein am Samstag mitteilte. Statt 24.758 Fans darf das Stadion künftig voll besetzt sein mit maximal 47.000 Menschen.

"Diese Entscheidung fällt uns schwer, leider aber enthält auch die Neufassung der Sächsischen Corona-Schutzverordnung des Freistaats Sachsen (am 21. Oktober 2021 in Kraft getreten) weiterhin eine strikte Kapazitätsbeschränkung für Großveranstalter, wenn für die Besucherinnen und Besucher eine 3G-Regelung angewendet wird", hieß es in einer Vereinsmitteilung.

Der Verein habe in den zurückliegenden Tagen im Rahmen seiner Möglichkeit als Fußball-Bundesligist alles getan und gegenüber der Landesregierung verschiedene Lösungsmodelle aufgezeigt, wie Kapazitätsbeschränkungen bei Fußballspielen unter freiem Himmel unter 3G-Bedingungen verringert oder gar aufgehoben werden können.

Update, 24. Oktober, 7.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag für Chemnitz 89 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 18.457 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 154,3 (Vortag: 131,3).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 550 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 23. Oktober, 10.45 Uhr: Sachsen mit bundesweit dritthöchster Corona-Inzidenz

Sachsen hat weiterhin die bundesweit dritthöchste Corona-Inzidenz. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen am Samstag mit 159 an (Vortag: 142,5). Höher war die Inzidenz nur in Thüringen (206,3) und Bayern (163,7).

Für den Freistaat meldete das RKI elf weitere Todesfälle und 1572 Neuinfektionen. Die Region mit der höchsten Ansteckungsrate ist der Erzgebirgskreis (242,5). Am niedrigsten ist der Wert im Vogtlandkreis (68,3).

Update, 23. Oktober, 7.52 Uhr: Kommen die Gratis-Corona-Tests in Chemnitz zurück?

Ein negatives, tagesaktuelles Covid-19-Ergebnis ist für Nicht-Geimpfte die Eintrittskarte in Gastro, Veranstaltungen und Co. Erste Kommunen wie Stollberg übernehmen deshalb die Kosten für die Bürger.Zieht Chemnitz nach?

>>>Hier lest Ihr mehr dazu.

Update, 23. Oktober, 7.50 Uhr: Corona-Zahlen in Chemnitz steigen stark, Intensivbetten werden knapp

Die Corona-Lage in Chemnitz spitzt sich zu. 272 neue Corona-Fälle in einer Woche, ein Sprung der 7-Tage-Inzidenz von 90 auf 106,4 und immer weniger freie Betten auf der Intensivstation im Klinikum - der Chemnitzer Infektiologe und Vorsitzende der Sächsischen Impfkommission, Thomas Grünewald (56), macht dafür die geringe Impfrate verantwortlich.

Mehr dazu in unserem >>>ausführlichen Bericht.

Im Klinikum Chemnitz waren am Freitagmorgen nur zwei Intensivbetten frei. Derweil steigt die Zahl der Corona-Patienten steil an.
Im Klinikum Chemnitz waren am Freitagmorgen nur zwei Intensivbetten frei. Derweil steigt die Zahl der Corona-Patienten steil an.  © Sven Gleisberg

Update, 23. Oktober, 7.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag für Chemnitz 82 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 18.368 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 131,3 (Vortag: 106,4).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 550 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 22. Oktober, 14.27 Uhr: FSV Zwickau: Zwei Spieler positiv getestet, Spiel gegen Mannheim findet dennoch statt

Der FSV Zwickau muss beim Auswärtsspiel bei Waldhof Mannheim auf zwei Spieler verzichten. Im Rahmen der regelmäßigen Routinetests wurden im Vorfeld zwei Akteure positiv auf Covid-19 getestet, teilte der Verein am Freitag mit.

Mehr dazu lest ihr >>>hier.

Update, 22. Oktober, 8.57 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter

Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist weiter gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Freitagmorgen einen Wert der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche von 142,5. Am Tag davor lag er bei 128,9. Im Vergleich der Bundesländer liegt der Freistaat damit auf den dritten Rang nach Thüringen und Bayern. Den bundesweiten Wert gab das RKI mit 95,1 an.

Landesweit wurden sechs neue Todesfälle registriert und innerhalb eines Tages 1431 Neuinfektionen gemeldet. Die Region mit der höchsten Ansteckungsrate ist der Landkreis Mittelsachsen (219,6). Am niedrigsten ist der Wert mit 55,8 im Vogtlandkreis.

Update, 22. Oktober, 5.58 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag für Chemnitz 75 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 18.286 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 106,4 (Vortag: 106,0).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 550 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 21. Oktober, 10 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen nimmt zu

Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist weiter gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstagmorgen einen Wert der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche von 128,9. Am Tag davor lag er bei 116,5. Im Vergleich der Bundesländer liegt der Freistaat damit auf den dritten Rang nach Thüringen und Bayern. Den bundesweiten Wert gab das RKI mit 85,6 an.

Landesweit wurden fünf neue Todesfälle registriert und innerhalb eines Tages 1460 Neuinfektionen gemeldet. Die Region mit der höchsten Ansteckungsrate ist der Landkreis Mittelsachsen (206,7). Am niedrigsten ist der Wert mit 50,9 im Vogtlandkreis.

Update, 21. Oktober, 5.55 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag für Chemnitz 88 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 18.211 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 106,0 (Vortag: 87,2).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 550 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 20. Oktober, 20 Uhr: Cafe Moskau in Chemnitz führt 2G-Regeln ein

Das Cafe Moskau führt die 2G-Regeln ein, auf Facebook heißt es: "Wir haben uns entschlossen, ab sofort die 2G-Regeln (Zutritt für Geimpfte und Genesene) im Cafe Moskau einzuführen. So könnt Ihr ganz entspannt ohne Maske, Abstandsregeln oder Kontaktdatenerfassung mit dem Queue fleißig Kugeln über die Tische bugsieren oder Cocktails und leckeren Schmackofatz genießen. Gleichzeitig schützt Ihr Euch und unsere Mitarbeiter so gut wie möglich. Vielen Dank für Euer Verständnis. PS: Denkt bitte daran, einen Nachweis mitzubringen!"

Update, 20. Oktober, 9.01 Uhr: Sachsens Corona-Inzidenz steigt leicht, dritthöchste im Bund

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen ist wieder leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwochmorgen einen Wert der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche von 116,5.

Am Tag davor lag er noch bei 113,7, am vergangenen Montag bei 123,3. Im Vergleich der Bundesländer liegt der Freistaat damit auf den dritten Rang, nach Thüringen und Bayern. Den bundesweiten Wert gab das RKI mit 80,4 an.

Landesweit wurden sieben neue Todesfälle registriert und binnen eines Tages 1272 Neuinfektionen gemeldet. Die Region mit der höchsten Ansteckungsrate ist der Erzgebirgskreis (172,6). Am niedrigsten ist der Wert mit 50,0 im Vogtlandkreis.

Update, 20. Oktober, 6.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch für Chemnitz 26 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 18.123 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 87,2 (Vortag: 93,7).

Es wurden zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 550 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 19. Oktober, 14 Uhr: Kabinett beschließt Corona-Regeln: 2G ohne Besucherbegrenzung

In Sachsen sind wieder Großveranstaltungen ohne Besucherbegrenzung möglich, wenn die 2G-Regel eingehalten wird. In diesem Fall ist auch keine Kontaktverfolgung mehr nötig.

Das ist ein Punkt der neuen Corona-Schutzverordnung, die Sachsens Kabinett am Dienstag beschlossen hat. Mit der bis einschließlich 17. November geltenden Verordnung werden auch Weihnachtsmärkte und Bergparaden ermöglicht.

Bei solchen Veranstaltungen kann bis zum Erreichen der sogenannten Vorwarnstufe auf Regeln wie Kontakterfassung und Besucher-Höchstgrenzen verzichtet werden. Notwendig ist allerdings ein genehmigtes Hygienekonzept. Mit 2G (geimpft oder genesen) wäre es beispielsweise für Fußballclubs wie Dynamo Dresden und RB Leipzig möglich, ihre Stadien wieder komplett zu füllen.

Update, 19. Oktober, 12.20 Uhr: Sachsens Corona-Inzidenz schwankt, dritthöchste im Bund

Nach dem deutlichen Anstieg vom Montag ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen wieder in etwa gleichem Maß gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Dienstagmorgen einen Wert der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche von 113,7.

Am Tag davor lag er noch bei 123,3, am vergangenen Sonntag bei 113,8. Im Vergleich der Bundesländer fiel der Freistaat damit auf den dritten Rang zurück, nach Thüringen und Bayern. Den bundesweiten Wert gab das RKI mit 75,1 an.

Landesweit wurden vier neue Todesfälle registriert und binnen eines Tages 204 Neuinfektionen gemeldet. Die Region mit der höchsten Ansteckungsrate ist weiterhin Mittelsachsen (211,9), bei leicht rückläufiger gesunkener Tendenz.

Am niedrigsten ist der Wert mit 42,9 im Vogtlandkreis, bei leichtem Anstieg.

Update, 19. Oktober, 6.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag für Chemnitz keine neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 18.097 Corona-Fälle.

Hinweis: Das RKI verweist darauf, dass am Montag ein Corona-Fall zu viel gemeldet wurde. Die Zahlen wurden nun nach unten korrigiert.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 93,7 (Vortag: 103,1).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 548 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 18. Oktober, 19.24 Uhr: Erneut Corona-Demo in Chemnitzer Innenstadt

Auch an diesem Montag sind wieder etliche Gegner der Corona-Maßnahmen durch Chemnitz gezogen. Sie demonstrierten wie gewohnt gegen Corona-Impfungen, das Bezahlen von Corona-Tests und für die Aufhebung der Pandemie-Einschränkungen. Wegen der Demo mussten Straßen und wichtige Kreuzungen in der City kurzfristig gesperrt werden.

Etliche Gegner der Corona-Maßnahmen demonstrierten am Montag in der Chemnitzer Innenstadt.
Etliche Gegner der Corona-Maßnahmen demonstrierten am Montag in der Chemnitzer Innenstadt.  © haertelpress / Harry Härtel

Update, 18. Oktober, 9.22 Uhr: Corona-Zahlen in Sachsen klettern nach oben

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen geht weiter steil nach oben. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Montagmorgen 123,3 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Das war nach Thüringen (138,9) der bundesweit zweithöchste Wert.

Am Sonntag lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 113,8. Bundesweit gab das RKI den Wert mit 74,4 an. In Sachsen wurde kein weiterer Todesfall registriert. Binnen eines Tages gab es rund 473 Neuinfektionen. Besonders hoch war die Ansteckungsrate in Mittelsachsen (213,9), am niedrigsten im Vogtlandkreis (42,4).

Update, 18. Oktober, 6.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag für Chemnitz 16 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 18.098 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 103,1 (Vortag: 98,6).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 548 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 17. Oktober, 16 Uhr: Sachsen mit zweithöchster Corona-Inzidenz bundesweit

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen geht weiter nach oben. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntagmorgen 113,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Das war nach Thüringen (135,6) der bundesweit zweithöchste Wert.

Am Samstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 105,2. Bundesweit gab das RKI den Wert mit 72,7 an. In Sachsen wurde ein weiterer Todesfall registriert - zudem gab es binnen eines Tages rund 800 Neuinfektionen.

Besonders hoch war die Ansteckungsrate in Mittelsachsen (208,3), am niedrigsten im Vogtlandkreis (41,5).

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hatte jüngst vor steigenden Corona-Zahlen und einer "Pandemie der Ungeimpften" gewarnt. In Sachsen sind rund 56 Prozent der Menschen vollständig geimpft - so wenig wie in keinem anderen Bundesland.

Unterdessen steigt auch die Zahl der Corona-Patienten in sächsischen Krankenhäusern. Nach einer Übersicht des Gesundheitsministeriums vom Sonntag waren 221 Betten auf den Normalstationen mit Covid-19-Patienten belegt, auf den Intensivstationen waren es 107. Damit sind die Intensivstationen in den Kliniken laut Behörde zu gut 55 Prozent ausgelastet. Zum Vergleich: Am Samstag vor einer Woche (9. Oktober) wurden auf den Normalstationen 170 Corona-Patienten behandelt, auf den Intensivstationen waren es 82.

Sachsen hat in seiner Landesverordnung einen Schwellenwert eingezogen, ab dann greifen striktere Maßnahmen. So greift etwa eine Vorwarnstufe, wenn 650 Betten auf den Normalstationen oder 180 Betten auf den Intensivstationen mit Covid-19-Patienten belegt sind.

Trotz steigender Corona-Zahlen will Sachsen grünes Licht für Weihnachtsmärkte und Bergparaden geben. Die neue Corona-Schutzverordnung, die am Dienstag (19. Oktober) im Kabinett beschlossen werden soll, sieht Ausnahmen für "landestypische Veranstaltungen" vor. Bis zum Erreichen der Vorwarnstufe kann auf Regeln wie etwa 3G (Geimpfte, Genesene, Getestete), Kontakterfassung und Besucher-Höchstgrenzen verzichtet werden. Notwendig ist allerdings ein genehmigtes Hygienekonzept, nach dem sich auch die Kontrollen richten. Die neuen Corona-Regeln sollen vom 21. Oktober bis zum 17. November gelten.

Update, 17. Oktober, 7.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag für Chemnitz 33 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 18.082 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 98,6 (Vortag: 97,8).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 548 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 16. Oktober, 10.14 Uhr: Corona-Inzidenz klettert in Sachsen auf über 100

Die Corona-Inzidenz in Sachsen hat die 100er-Marke überschritten. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Samstagmorgen 105,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Am Freitag lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 98,9. Damit liegt Sachsen gleichauf mit Bayern, nur in Thüringen liegt die Inzidenz noch höher (129,1). Bundesweit gab das RKI den Wert mit 70,8 an.

An oder im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung starben in Sachsen sieben weitere Menschen, rund 860 Neuinfektionen binnen eines Tages wurden registriert. Die höchste Ansteckungsrate verbuchte weiterhin Mittelsachsen (183,4), die niedrigste der Vogtlandkreis (41,5).

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hatte bereits Anfang der Woche vor steigenden Corona-Zahlen und einer "Pandemie der Ungeimpften" gewarnt. In Sachsen sind rund 56 Prozent der Menschen vollständig geimpft - so wenig wie in keinem anderen Bundesland.

Update, 16. Oktober, 9.35 Uhr: Kein Testnachweis für Schüler während der Herbstferien erforderlich, Ausnahmen für Kontaktpersonen

Kinder und Jugendliche, die der Testpflicht nach der Sächsischen Schul-und Kita-Coronaverordnung in der Schule unterliegen, brauchen das Nichtvorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht gesondert nachzuweisen.

Ein Bildungsnachweis ist nicht zwingend erforderlich. Für Schülerinnen und Schüler von weiterführenden Schulen oder Berufsschulen kann es dennoch hilfreich sein, einen Schülerausweis mitzuführen, um diesen auf Nachfrage vorzeigen zu können. Das heißt, Einrichtungen müssen Schülerinnen und Schülern den Zutritt gewähren und die 3G-Regelung als erfüllt ansehen.

Ausnahme: Bei Schülerinnen und Schülern, die als Kontaktpersonen zu infizierten Schülern gelten, gilt weiterhin die Testpflicht. Die betroffenen Schüler erhalten über die Schulen ein Formular, das sie bei den Teststellen vorzeigen können, um eine kostenlose Testung zu erhalten.

Update, 16. Oktober, 8.24 Uhr: Warteschlangen durch Ansturm bei Impfteams in Chemnitz: Plötzlich wollen alle einen Piks!

Auf einmal wollen alle einen Piks! Die Impfstellen in Chemnitz waren in dieser Woche voll ausgelastet. Im Klinikum gab’s sogar einen Annahmestopp.

Mehr dazu in unserem >>>ausführlichen Bericht.

Update, 16. Oktober, 7 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag für Chemnitz 35 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 18.050 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 97,8 (Vortag: 90,2).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 548 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 15. Oktober, 18.23 Uhr: Grüne sehen Öffnung von Weihnachtsmärkten in der Pandemie kritisch

Die mitregierenden Grünen sehen die vom Kabinett geplante Öffnung von Weihnachtsmärkten wegen der Corona-Lage kritisch. Sachsen habe bundesweit die niedrigste Impfquote und mit die höchste Inzidenz bei Infizierten, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, Kathleen Kuhfuß, am Freitag.

"Und mit diesen schlechten Voraussetzungen gehen wir wider besseres Wissen den nächsten Öffnungsschritten durch die neue Corona-Schutz-Verordnung entgegen." In anderen europäischen Ländern seien viele Einschränkungen gefallen, aber eben auch bei einer deutlich höheren Impfdichte in der Bevölkerung, gab Kuhfuß zu Bedenken.

Zudem sei die Durchsetzung der 2- oder 3G-Regeln in anderen Ländern deutlich konsequenter als in Sachsen. Aktuell würden hierzulande die 3G-Regeln für Geimpfte, Genesene und Getestete in Restaurants und bei großen Menschenansammlungen "großzügig und nahezu ohne Kontrollen" gehandhabt.

Mit der neuen Verordnung soll bis zum Erreichen der Vorwarnstufe bei den Weihnachtsmärkten komplett auf die 3G-Regeln verzichtet werden. Kuhfuß befürchtet deshalb "neue, verhinderbare Infektionen". Man werbe dafür, dass sich Politik bei ihren Entscheidungen an Hinweisen aus der Wissenschaft orientiert. Die Warnungen aus der Medizin zur vierten Welle seien sehr eindeutig.

Update, 15. Oktober, 17.22 Uhr: Innenministerium: Zahl der gefälschten Impfausweise nimmt zu

In Sachsen sind offenbar immer mehr gefälschte Impfausweise im Umlauf. Die Zahl der gemeldeten Fälschungen ist in den vergangenen Monaten gestiegen, wie das sächsische Innenministerium am Freitag auf dpa-Anfrage mitteilte. Demnach wurden seit Mai dieses Jahres insgesamt 22 Fälschungen von Impfausweisen mit Corona-Bezug gemeldet.

In den Monaten Mai und Juni waren es jeweils zwei Fälle, im Juni fünf, im August drei und im September zehn. Bei den Fällen dauern die Ermittlungen laut Ministerium noch an.

Auch im Nachbarland Thüringen war die Zahl der Meldungen zuletzt gestiegen. Entsprechende Hinweise hätten sich zuletzt gemehrt, teilten die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen (KVT) und das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Vor allem die Zahl der Meldungen von Verdachtsfällen durch Apotheken sei zuletzt rapide gestiegen.

Update, 15. Oktober, 11.31 Uhr: Zahl der Handwerksbetriebe stabil - Rückgänge bei einige Baugewerken

Trotz Corona-Krise ist die Zahl der sächsischen Handwerksbetriebe insgesamt stabil. Im ersten Halbjahr 2021 habe es sogar etwas mehr Zu- als Abgänge gegeben, teilte der Handwerkstag am Freitag in Dresden mit.

2017 Anmeldungen standen 1884 Abmeldungen gegenüber. Insgesamt seien den drei Kammern Mitte des Jahres 56.678 Handwerksbetriebe mit etwa 320.000 Beschäftigten gemeldet gewesen.

Ein unterschiedliches Bild zeige sich aber mit Blick auf einzelne Gewerke, hieß es. Geschrumpft sei etwa die Zahl der Betriebe im Bereich Fliesen-, Platten- und Mosaikleger sowie bei Maurern/Betonbauern und Elektrotechnikern. Zuwächse stünden etwa bei Schilder- und Lichtreklameherstellern, Zweiradmechanikern, Fotografen und Gebäudereinigern zu Buche.

Update, 15. Oktober, 11.08 Uhr: Corona-Ausnahmen für Weihnachtsmärkte - Landrat fordert mehr Personal

Angesichts der geplanten Corona-Ausnahmen für Weihnachtsmärkte und Bergparaden hat der Landkreis Zwickau Personal vom Land gefordert. "Ich begrüße das Ansinnen, auch während Corona den Menschen ihre lieb gewordenen Weihnachtsmärkte ermöglichen zu wollen", erklärte Landrat Christoph Scheurer (CDU) am Freitag. Jedoch sei fraglich, wie dies ohne personelle Unterstützung des Freistaats gelingen solle. So müssten die Kommunen durch Stichproben für die Einhaltung der jeweils geltenden Regeln sorgen. "Wir haben dafür aber kaum Personal», warnte Scheurer. "Der Freistaat gibt uns keine Leute. Wie sollen Weihnachtsmärkte dann abgesichert werden?"

Nach Ansicht des Landrates ist der Entwurf für die neue Verordnung weit entfernt von einer landeseinheitlichen Regelung. Dies wäre aber für Weihnachtsmarktbesucher aus anderen Regionen wünschenswert, betonte er. Zudem sei nur eine Laufzeit bis 17. November vorgesehen. Damit bleibe unklar, wie danach weiter verfahren werde.

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hatte am Dienstag ein Eckpunktepapier zu den künftigen Regeln vorgestellt, die vom 21. Oktober bis 17. November gelten sollen. Geplant ist demnach, dass Gesundheitsämter für Bergparaden und Weihnachtsmärkte Ausnahmen von den Corona-Regeln für Großveranstaltungen zulassen können. So kann bis zum Erreichen der sogenannten Vorwarnstufe auf Regeln wie etwa 3G (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete), Kontakterfassung und Besucher-Höchstgrenzen verzichtet werden. Nötig ist jedoch ein genehmigtes Hygienekonzept, nach dem sich auch Kontrollen richten.

Die Vorwarnstufe greift, wenn 650 Betten auf Normalstationen oder 180 Betten auf den Intensivstationen mit Covid-19-Patienten belegt sind.

Update, 15. Oktober, 9.31 Uhr: GGG bietet weitere Termine für Corona-Schutzimpfung

Vom 22. Oktober bis 29. Dezember 2021 bietet die GGG der Öffentlichkeit Termine zur Impfung gegen das Corona-Virus an.

Dabei ist keine Terminvereinbarung erforderlich. Durchgeführt werden die Impfungen im Vita-Center, Untere Ladenstraße, und in der Innenstadt, Innere Klosterstraße 1.

Ausführliche Informationen, eine Terminübersicht und die für die Impfung erforderlichen Unterlagen als pdf-Dateien sind zu finden unter ggg.de/impfung

Zum Impftermin werden die Krankenkassenkarte, der Impfausweis/Impfausweisersatz sowie der ausgefüllte Anamnesebogen, der Aufklärungsbogen und die Einverständniserklärung benötigt.

Update, 15. Oktober, 7.57 Uhr: Corona-Inzidenz steigt in Sachsen auf 98,9

Die sächsischen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) seit Donnerstag 874 neue Corona-Fälle gemeldet. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, die die Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche aufzeigt, stieg auf 98,9, wie das RKI am Freitag mitteilte. Damit gehört Sachsen nach Thüringen und Bayern weiter zu den drei Bundesländern mit der höchsten Inzidenz. Bundesweit gab das RKI den Wert mit 68,7 an.

An oder im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung starben vier weitere Menschen. Die höchste Inzidenz im Bundesland wies weiterhin Mittelsachsen (172,5) aus, die niedrigste der Vogtlandkreis (41,1).

Update, 15. Oktober, 6.41 Uhr: Corona-Pandemie zehrt an Kultureinrichtungen und vielen Künstlern

Die Corona-Pandemie zehrt an vielen sächsischen Kultureinrichtungen und nicht zuletzt an den Freischaffenden der Kunstszene. "Ein 'Neustart' wird angesichts der Folgen, die Corona für den Kulturbereich hat, nicht reichen", sagte der Linke-Politiker Franz Sodann der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Einrichtungen und Kulturschaffende hätten zwar ihre Arbeit unter Corona-Bedingungen wieder aufgenommen – allerdings mit einer stark begrenzten Besucherkapazität und einer noch immer zurückhaltenden Besucherquote. "Sie brauchen deshalb noch auf längere Sicht Unterstützung von Land, Bund und Kommunen, um Ausfälle auszugleichen und kulturelle Angebote erhalten zu können."

Sodann - kulturpolitischer Sprecher der Linken im Landtag - hatte im Parlament mehrere Kleine Anfragen zu Folgen der Pandemie für den Kulturbetrieb gestellt. So hatte die Staatliche Schlösserverwaltung in Sachsen bisher einen Umsatzverlust von etwa zehn Millionen Euro hinnehmen müssen. Das Landesamt für Archäologie mit dem Staatlichen Museum für Archäologie nahm 2021 bis Ende August knapp 23.000 Euro weniger ein als eingeplant. Dazu stiegen Corona-bedingte Mehrausgaben um 17.500 Euro. Bei den Landesbühnen Sachsen betrugen die Umsatzverluste im Vorjahr knapp 1,1 Millionen Euro und bis 31. August 887.000 Euro. Im Schlesischen Museum Görlitz waren es im selben Zeitraum 41.800 beziehungsweise 72.600 Euro weniger als geplant.

"Dass es nach den bisher bekannten Angaben der Staatsregierung nur an den Landesbühnen Sachsen Ausfallhonorare für Künstlerinnen und Künstler gab, zeigt deutlich, wie wenig Berücksichtigung die vielen Soloselbstständigen in der Kunst und Kultur finden", erklärte Sodann. Hier brauche man zukünftig Regelungen, damit auch sie von ihrer Arbeit leben können: "Noch immer muss die Mehrzahl von ihnen mit weniger als 17.500 Euro im Jahr auskommen, sich davon noch selbst versichern und für das Alter vorsorgen. Da ist Altersarmut vorprogrammiert."

Um das kulturelle Angebot Sachsens zu erhalten, bedürfe es dringend einer Verständigung aller Beteiligten, sagte Sodann. Die Sicherung eines Status quo "vor Corona" genüge nicht: "Eine Weiterentwicklung erreichen wir nur, wenn wir einerseits Kürzungen in der Kulturfinanzierung des Landes verhindern und andererseits die Kommunen so ausstatten, dass kulturelle Angebote bewahrt werden und neue entstehen können."

Update, 15. Oktober, 6.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag für Chemnitz 56 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 18.014 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 90,0 (Vortag: 80,2).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 548 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 14. Oktober, 19.26 Uhr: Ansturm auf mobiles Impfangebot in Chemnitz

Das mobile Impfteam auf der Klosterstraße 1 in Chemnitz zählte am Donnerstagnachmittag mehr als 160 Corona-Impfungen. "Aufgrund der hohen Anzahl von Besucher:innen, kann es zu Verzögerungen kommen", heißt es von der Stadt.

Interessierte sollten möglichst auf andere Tage und Stellen auszuweichen.

Update, 14. Oktober, 8.08 Uhr: Sachsen bundesweit mit dritthöchster Corona-Inzidenz

Die Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter. Das Robert Koch-Institut meldete am Donnerstagmorgen 92,5 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Am Tag zuvor lag die Corona-Ansteckungsrate noch bei 85,9.

Der Freistaat weist damit nach Thüringen und Bayern bundesweit die dritthöchste Sieben-Tage-Inzidenz aus. Deutschlandweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag bei 67.

Innerhalb eines Tages wurden in Sachsen 1041 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Es gab keine neuen Todesfälle. Die höchste Inzidenz wies weiterhin Mittelsachsen (184,1) aus, die niedrigste der Vogtlandkreis (39,7).

Update, 14. Oktober, 6.09 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag für Chemnitz 79 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.958 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 80,2 (Vortag: 65,5).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 548 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 13. Oktober, 13.51 Uhr: Krankenhausgesellschaft besorgt wegen steigender Corona-Zahlen

Die sächsische Krankenhausgesellschaft hat sich angesichts steigender Zahlen von Corona-Patienten besorgt gezeigt. "Wir rufen die sächsische Bevölkerung auf, alles zu tun, um die weitere Ausbreitung des Covid-19-Infektionsgeschehens zu verhindern", sagte Geschäftsführer Stephan Helm am Mittwoch.

Zudem appellierte er an die Menschen, sich impfen zu lassen. Eine wiederholte Überlastung der Krankenhäuser und der Mitarbeiter müsse vermieden werden. "Viele arbeiten seit über einem Jahr immer wieder an der Belastungsgrenze und das den ganzen Tag mit Vollschutz."

Die Krankenhausgesellschaft verwies auf die Lage vor einem Jahr, wo die Sieben-Tage-Inzidenz für Sachsen bei 22 gelegen habe und die zweite Welle eingesetzt habe. Derzeit beträgt die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen laut Robert-Koch-Institut im Freistaat 85,9. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Dresden werden derzeit 199 Covid-19-Patienten auf den Normalstationen behandelt und 96 auf den Intensivstationen - Tendenz steigend.

Update, 13. Oktober, 8.22 Uhr: RKI registriert knapp 1000 Corona-Neuinfektionen in Sachsen

In Sachsen wurden innerhalb eines Tages knapp 1000 Corona-Neuinfektionen registriert. Laut Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwochmorgen lag die Corona-Ansteckungsrate damit bei 85,9.

Am Dienstag betrug der Wert 85,3 - er gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gemeldet wurden. Mittelsachsen, das Erzgebirge sowie der Kreis Bautzen verbuchen derzeit dreistellige Inzidenz-Werte. Zudem meldeten die Gesundheitsämter drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 binnen 24 Stunden.

Sachsen liegt mit seiner Sieben-Tage-Inzidenz deutlich über dem Bundesdurchschnitt von derzeit 65,4.

Update, 13. Oktober, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch für Chemnitz 28 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.879 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 65,5 (Vortag: 71,2).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 548 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 12. Oktober, 14.18 Uhr: Corona: Sachsen plant Ausnahmen für Weihnachtsmärkte und Bergparaden

Sachsen will in der Corona-Pandemie Ausnahmen für Weihnachtsmärkte und Bergparaden ermöglichen. Das kündigte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Dresden an. Bis zum Erreichen der sogenannten Vorwarnstufe kann auf Regeln wie etwa 3G, Kontakterfassung und Besucher-Höchstgrenzen verzichtet werden. Notwendig ist allerdings ein genehmigtes Hygienekonzept.

Das Kabinett hatte sich zunächst auf Eckpunkte für die neue Corona-Schutzverordnung verständigt - beschlossen werden soll diese nach Anhörungen in der nächsten Woche. Gleichzeitig mahnte Köpping angesichts steigender Infektionszahlen zur Vorsicht.

Die Vorwarnstufe greift dann, wenn 650 Betten auf den Normalstationen oder 180 Betten auf den Intensivstationen mit Covid-19-Patienten belegt sind. Die neue Landesverordnung soll vom 21. Oktober bis zum 17. November gelten, die derzeitige Regelung läuft am 20. Oktober aus. Zudem plant die Regierung nach den Herbstferien eine Schutzwoche mit strengeren Maßnahmen an den Schulen. Danach soll die Maskenpflicht an den weiterführenden Schulen wegfallen, sofern es die Bettenauslastung und die Inzidenz ermöglicht.

Update, 12. Oktober, 13.38 Uhr: Lebenserwartung in Ostdeutschland während Pandemie gesunken

Die Corona-Pandemie hat die Lebenserwartung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gedrückt. Deutschlandweit ging die Erwartung nirgendwo so stark zurück wie bei Männern in Sachsen, wie aus am Dienstag veröffentlichten Daten des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) hervorgeht. 2019 lag der Wert noch bei 78,2, im vergangenen Jahr nur noch bei 77,5 Jahren. Auch bei den Frauen sank die durchschnittliche Lebenserwartung im selben Zeitraum um 0,5 auf 83,6 Jahre. Ein stärkerer Rückgang war den Angaben nach lediglich in Bremen zu verzeichnen.

In Sachsen-Anhalt schrumpfte die Lebenserwartung bei Männern um 0,4 auf 76,4 Jahre, bei Frauen um 0,2 auf 82,8 Jahre. In Thüringen lebten beide Geschlechter um Schnitt 0,1 Jahre kürzer, Männer demnach 77,7 und Frauen 83,5 Jahre.

"Die Lebenserwartung wird selbstverständlich nicht nur durch Covid-19 beeinflusst", sagt Dr. Pavel Grigoriev vom BiB. "Detaillierte Sterbestatistiken zeigen aber, dass Covid-19 in vielen Ländern 2020 einen erheblichen Einfluss auf die Lebenserwartung hatte."

Im Bundesdurchschnitt sank die Lebenserwartung zwischen 2019 und 2020 um rund 0,3 auf 76,6 Jahre bei Männern und um 0,1 auf 83,3 bei Frauen. Vor der Pandemie sei die Lebenserwartung noch durchschnittlich um 0,1 pro Jahr angestiegen.

Update, 12. Oktober, 9.37 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen sinkt leicht

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen ist nach einem kontinuierlichen Anstieg in den vergangenen Tagen wieder etwas gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Corona-Ansteckungsrate am Dienstag bei 85,3 - am Tag zuvor war es noch 91,2. Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gemeldet wurden. Auch bundesweit sank die Inzidenz leicht auf 65,8 (Montag: 66,5).

Laut RKI wurden 122 Neuinfektionen im Freistaat sowie ein neuer Todesfall gemeldet. Drei Landkreise weisen derzeit dreistellige Inzidenz-Werte aus. Das stärkste Infektionsgeschehen verbucht demnach Mittelsachsen mit 181,8, am niedrigsten war die Inzidenz im Vogtland mit 43,8.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums liegen derzeit 183 Covid-19-Patienten auf den Normalstationen. Als kritisch gilt eine Zahl von 1300 - dann greifen wieder schärfere Maßnahmen. 79 am Coronavirus erkrankte müssen derzeit auf der Intensivstation behandelt werden.

Update, 12. Oktober, 5.45 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag für Chemnitz elf neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.851 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 71,2 (Vortag: 71,6).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 548 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 11. Oktober, 19.14 Uhr: Corona-Demo in Chemnitzer Innenstadt

Am Montagabend zogen etliche Gegner der Corona-Maßnahmen durch Chemnitz. Etwa 200 Personen waren beteiligt. Begleitet wurde die Demo von der Polizei.

Etliche Gegner der Corona-Maßnahmen demonstrierten am Montag in der Chemnitzer Innenstadt.
Etliche Gegner der Corona-Maßnahmen demonstrierten am Montag in der Chemnitzer Innenstadt.  © Chempic

Update, 11. Oktober, 9.56 Uhr: Inzidenz in Sachsen bei 91,2 - Keine Gratis-Tests mehr

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen nähert sich langsam der 100er-Marke. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Corona-Ansteckungsrate am Montag bei 91,2. Am Tag zuvor hatte die Inzidenz noch 87,3 betragen, am Samstag 80,8. Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gemeldet wurden. Bundesweit legte die Inzidenz am Montag leicht auf 66,5 zu (Sonntag: 66,1).

Laut RKI wurden 222 Neuinfektionen im Freistaat gemeldet - aber kein weiterer Todesfall. Fünf Landkreise weisen mittlerweile wieder dreistellige Inzidenz-Werte aus. Das stärkste Infektionsgeschehen verbucht demnach Mittelsachsen mit 182,8, am niedrigsten war die Inzidenz im Vogtland mit 44,2.

Ab Montag sind die Coronatests in der Regel auch in Sachsen nicht mehr kostenlos. Gratis bleiben sie noch für Menschen, die sich nicht impfen lassen können. Das Gesundheitsministerium geht davon aus, dass es auch weiterhin genügend Testmöglichkeiten in den Regionen gibt und verwies für eine Übersicht auf das Schnelltest-Portal der Corona-Warn-App. Bisher sei der Behörde kein Mangel angezeigt worden, hieß es. Mit dem «Herbstplan» seien die Kommunen aufgefordert worden, inzidenzabhängige Pläne zu den regional benötigten Testkapazitäten zu erstellen.

Laut Deutschen Rotem Kreuz (DRK) fährt die Hilfsorganisation die eigenen Testzentren weiter zurück, bereits seit dem Sommer wird abgebaut. Sprecher Kai Kranich verwies darauf, dass das DRK eher in Krisensituationen einspringe und es mittlerweile genügend Anbieter in der Fläche gebe. "Testen bleibt wichtig", so Kranich. Das DRK werde die Corona-Situation aber weiter beobachten.

Update, 11. Oktober, 5.50 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag für Chemnitz neun neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.840 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 71,6 (Vortag: 71,2).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 548 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 10. Oktober, 13.05 Uhr: Corona-Tests nicht mehr gratis

Iim Freistaat müssen sich die Menschen darauf einstellen, dass die Coronatests ab Montag in der Regel nicht mehr kostenlos sind. Gratis bleiben sie noch für Menschen, die sich nicht impfen lassen können. Das legt eine Verordnung von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fest, die einen Bund-Länder-Beschluss umsetzt. Begründet wird das Ende der kostenlosen Coronatests mit den Impfungen, die inzwischen für alle verfügbar sind.

Vorgesehen sind einige Übergangsregeln. So können Kinder von 12 bis 17 Jahren und Schwangere noch bis 31. Dezember mindestens einen Test pro Woche gratis machen. Auch Kinder unter 12 können sich weiter kostenlos testen lassen, denn für sie gibt es keinen Impfstoff. Wie viel ein Coronatest künftig kosten wird, muss sich erst noch zeigen.

Update, 10. Oktober, 9.35 Uhr: Sachsen mit bundesweit vierthöchster Corona-Ansteckungsrate

Die Corona-Ansteckungen nehmen in Sachsen weiter zu. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Sieben-Tages-Inzidenz am Sonntag bei 87,3. Das war der vierthöchste Wert aller Bundesländer. Am Samstag hatte die Inzidenz noch 80,8 betragen und am Freitag 77,8. Sie gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche gemeldet wurden. Bundesweit legte die Inzidenz am Sonntag leicht auf 66,1 zu (Samstag: 64,4).

Inzwischen weisen in Sachsen fünf Landkreise wieder dreistellige Werte aus. Das stärkste Infektionsgeschehen hat Mittelsachsen mit 181,8. Über der 100er-Schwelle lagen am Sonntag auch das Erzgebirge (135,3) und die Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (122,2), Görlitz (111,8) und Bautzen (105,7). Die niedrigste Inzidenz hatte das Vogtland mit 34,8.

Laut RKI wurde ein weiterer Todesfall gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie in Sachsen 10.235 Corona-Patienten gestorben.

Update, 10. Oktober, 7.04 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag für Chemnitz 28 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.831 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 71,2 (Vortag: 67,9).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 548 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 9. Oktober, 17.38 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter an

Die Corona-Ansteckungsrate steigt in Sachsen weiter an und sie liegt auch weiterhin über dem Bundesschnitt. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Sieben-Tages-Inzidenz am Samstag bei 80,8.

Am Freitag hatte der Wert noch 77,8 betragen und am Donnerstag 74,0. Er gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche gemeldet wurden. Bundesweit lag die Inzidenz am Samstag bei 64,4.

Die höchste Inzidenz in Sachsen hat derzeit der Landkreis Mittelsachsen. Mit einem Wert von 167,2 gehört er zu den bundesweit zehn am stärksten betroffenen Regionen. Dreistellige Werte wiesen am Samstag auch das Erzgebirge (131,1) und der Landkreis Bautzen (105,4) aus.

Laut RKI wurde zudem ein neuer Todesfall gemeldet. Seit Beginn der Pandemie sind somit in Sachsen 10 234 Corona-Patienten gestorben.

Update, 9. Oktober, 8.08 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag für Chemnitz 30 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.803 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 67,9 (Vortag: 58,1).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 548 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 8. Oktober, 18.50 Uhr: Alle wollen den Piks! Mega-Schlange vor Glauchauer Impfbus

Von wegen Impfmüdigkeit! In Glauchau (Landkreis Zwickau) wurde ein mobiler Impfbus am Freitag nahezu überrannt.

Mehr dazu in unserem >>>ausführlichen Bericht.

Ansturm am Impfbus in Glauchau! Am Freitag bildete sich eine meterlange Schlange.
Ansturm am Impfbus in Glauchau! Am Freitag bildete sich eine meterlange Schlange.  © Andreas Kretschel

Update, 8. Oktober, 10.30 Uhr: Corona-Inzidenz steigt in Sachsen auf 77,8

Die Corona-Inzidenz ist in Sachsen weiter gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Freitag kletterte der Wert auf 77,8, nachdem er am Vortag bei 74,0 lag. Am Mittwoch wurden noch 67,9 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gemeldet. Bundesweit lag die Corona-Inzidenz am Freitag bei 63,8.

Drei Landkreise im Freistaat liegen derzeit über einem Inzidenzwert von 100: Mittelsachsen hat mit 153,2 mit Abstand die höchste Inzidenz, vor dem Erzgebirge (125,0) und Bautzen (102,0). Die geringsten Werte verzeichneten der Landkreis Zwickau (42,0) und der Vogtlandkreis (43,3).

Die Zahl nachgewiesener Neuinfektionen mit dem Coronavirus nahm in Sachsen am Freitag binnen 24 Stunden um 705 zu. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie im März 2020 im Freistaat nachweislich 301.255 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Im Zusammenhang mit dem Virus sind insgesamt 10.233 Menschen in Sachsen gestorben.

Update, 8. Oktober, 6.06 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag für Chemnitz 29 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.773 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 58,1 (Vortag: 57,3).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 548 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 7. Oktober, 9.55 Uhr: Kostenfreie Bürgertests nur noch bis 10. Oktober 2021 - Testanbieter in Chemnitz

Die Stadt Chemnitz stellt eine Auflistung der Angebote von Schnelltests bzw. PCR-Tests zur Verfügung:

"Die folgende Auflistung von Angeboten von Schnelltests bzw. PCR-Tests ist eine Informationssammlung, die aufgrund des dynamischen Geschehens keine Vollständigkeit besitzt. Die Stadt Chemnitz bietet mit dieser Auflistung lediglich eine Informationsgrundlage."

Bitte erfragt mögliche Kosten beim jeweiligen Anbieter.

"Die Stadt Chemnitz kann keine Garantie zur Leistungsqualität geben. Jeder Leistungserbringer haftet eigenständig", heißt es weiter.

Das Angebot der kostenfreien Bürgertests endet am 10. Oktober 2021.

Folgende Personengruppen haben weiterhin Anspruch auf kostenfreie Antigen-Schnelltests:

  • Kinder bis zum 12. Geburtstag und drei Monate darüber hinaus
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (bis 31. Dezember 2021)
  • Schwangere Personen (bis 31. Dezember 2021)
  • Personen, die sich zum Zeitpunkt der Testung in Quarantäne befinden, wenn die Testung zur Beendigung der Quarantäne dient (Nachweis Quarantänebescheid)
  • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können (Nachweis durch ärztliches Attest)
  • Studierende aus dem Ausland, die sich für ein Studium in Deutschland aufhalten und mit in Deutschland nicht anerkannten Impfstoffen geimpft wurden (bis 31. Dezember 2021)

>>>Hier geht es zur Liste.

Update, 7. Oktober, 6.06 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag für Chemnitz 45 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.744 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 57,3 (Vortag: 52,0).

Es wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 548 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 6. Oktober, 8.18 Uhr: Landesschülerrat gegen Abschaffung der Maskenpflicht im Unterricht

Der Landesschülerrat Sachsen ist gegen die Pläne von Kultusminister Christian Piwarz (CDU), die Maskenpflicht im Unterricht nach den Herbstferien gegebenenfalls abzuschaffen. "In der Schülerschaft sind wir uns weitgehend einig: Lieber setzen wir im Unterricht Masken auf und sind sicher vor Corona, als zu Hause unterrichtet zu werden", sagte Oliver Sachsze, der stellvertretende Vorsitzende des Landesschülerrats.

Natürlich gebe es vereinzelt Schülerinnen und Schüler, die lieber ohne Maske im Unterricht sitzen würden. "Die Mehrheit hat sich damit aber abgefunden, das habe ich auch Herrn Piwarz schon gesagt."

Sachsens Kultusminister hatte am vergangenen Freitag mitgeteilt, dass er ein Ende der Maskenpflicht im Unterricht erwägt. Bei einer Inzidenz über 35 müsste im Schulgebäude aber noch eine Maske getragen werden. Eine Entscheidung des Kabinetts steht noch aus.

Schülervertreter Sachsze sagte, dass die aktuellen Corona-Fallzahlen schon wieder stiegen. "Wir haben uns immer dafür ausgesprochen, dass so viele Sicherheitsmaßnahmen wie möglich getroffen werden müssen, um die Schulen offen zu halten – ob das jetzt Luftfilter, Tests oder Masken sind." Die Hauptsache sei, dass das Infektionsrisiko möglichst gering bleibe.

Auf Dauer seien Masken zwar unangenehm. Aber: "Wir wollen alles Machbare dafür tun, um die Schulen weiter offen zu halten. Wenn Masken dabei helfen, tragen wir sie halt."

Update, 6. Oktober, 6.10 Uhr: Neue Corona-Regelungen treten in Kraft

Der Inzidenz-Wert ist in Chemnitz seit mehr als fünf Tagen über 35. Deswegen treten ab heute neue Corona-Regelungen in Kraft.

Lest >>>hier mehr dazu.

Update, 6. Oktober, 6.06 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch für Chemnitz 44 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.699 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 52,0 (Vortag: 43,8).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 5. Oktober, 12.26 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag für Chemnitz einen neuen Corona-Fall. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.655 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 43,8 (Vortag: 48,3).

Ab Mittwoch treten neue Corona-Regelungen in Kraft. Lest >>>hier mehr dazu.

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 5. Oktober, 11.06 Uhr: DGB Sachsen fordert längere Tilgungsfrist für Corona-Kredite

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Sachsen hat eine zügige Reform der Schuldenbremse angemahnt. Der "aberwitzig kurze Tilgungszeitraum" müsse auf 50 Jahre verlängert werden, betonte DGB-Chef Markus Schlimbach am Dienstag in Dresden. Die Aufstellung der Haushalte beginne jetzt. Wer Entscheidungen zur Schuldenbremse hinauszögere, zwinge die Ministerien zu Sparhaushalten in allen Bereichen. Sachsen brauche aber eine mutige Investitionsoffensive, um die Mängel in der Bildung, Digitalisierung, sozialen Absicherung oder dem Gesundheitswesen zu beheben. Gleichzeitig gelte es, Herausforderungen wie die Transformation der Industrie, den Klimaschutz, den Strukturwandel und die Demografie zu bewältigen.

Sachsen hatte im Vorjahr erstmals seit 2006 wieder Schulden gemacht. Der Landtag ermächtigte die Regierung, zur Bewältigung der Pandemie-Folgen Kredite von bis zu sechs Milliarden Euro aufzunehmen. Nach den gesetzlichen Vorgaben in der Verfassung müssen diese Kredite in nur acht Jahren zurückgezahlt werden. Nach zwei tilgungsfreien Jahren ist die erste Tranche 2023 fällig - knapp 300 Millionen Euro. Die Koalitionspartner Grüne und SPD sind genau wie die Linken dafür, die Rückzahlungsfrist auf bis zu 30 Jahre zu erhöhen. Dazu müsste aber die Verfassung geändert werden, wofür eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich ist.

Update, 4. Oktober, 15 Uhr: Tierpark Chemnitz schließt Tierhäuser

Am Montag wurde in Chemnitz die Sieben-Tage-Inzidenz von 35 am fünften Tag in Folge überschritten. Damit treten ab Mittwoch, 6. Oktober, die entsprechenden Regelungen der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung in Kraft.

Aus diesem Grund schließen im Tierpark ab Mittwoch die Tierhäuser. Sie öffnen wieder, wenn die Inzidenz an fünf Tagen in Folge unter 35 liegt.

Der Tierpark bleibt weiterhin wie gewohnt geöffnet.

Update, 4. Oktober, 11.15 Uhr: Vier sächsische Landkreise liegen über Inzidenz-Wert 100

In Sachsen erreichen immer mehr Landkreise einen Corona-Inzidenzwert von mehr als 100. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts waren das am Montag die Regionen Mittelsachsen (116,4), Erzgebirge (110,6), Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (105,8) und Bautzen (103,7). Die geringsten Werte verzeichneten Nordsachsen (33,4) und das Vogtland (38,0).

Das RKI gab die Sieben-Tage-Inzidenz für ganz Sachsen am Montag mit 71,0 an. Damit liegt der Freistaat über dem Bundesdurchschnitt (64,7). Der Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in einer Woche infiziert haben. Den höchsten Wert hatte am Montag Bremen mit 113,4 zu verzeichnen, den geringsten Schleswig-Holstein mit 28,7.

Die Zahl nachgewiesener Neuinfektionen mit dem Coronavirus nahm in Sachsen am Montag binnen 24 Stunden um 136 zu. Am Wochenende waren es knapp 1000 neue Fälle. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie im März 2020 im Freistaat nachweislich 298.830 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Im Zusammenhang mit dem Virus sind insgesamt 10.229 Menschen in Sachsen gestorben.

Update, 4. Oktober, 6.03 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag für Chemnitz drei neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.654 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 48,3 (Vortag: 52,0).

Damit liegt Chemniz den fünften Tag über der Inzidenz von 35. Das bedeutet, es treten nach zwei weiteren Tagen neue Corona-Regelungen in Kraft. Lest >>>hier mehr dazu.

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 3. Oktober, 10.36 Uhr: 981 neue Corona-Fälle am Wochenende in Sachsen gemeldet

In Sachsen sind am Wochenende knapp 1000 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Am Samstag waren es 504, am Sonntag 477. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts kamen am Samstag zudem acht Todesfälle hinzu, bis Sonntag wurde kein weiterer festgestellt. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich im Freistaat nachweislich 298.694 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt sind 10.229 Todesfälle zu beklagen.

Innerhalb einer Woche stieg die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag von 40,8 auf 68,9. Der Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in einer Woche nachweislich infiziert haben. Sachsen lag mit der Inzidenz am Sonntag bundesweit im Mittelfeld. Den höchsten Wert hatte Bremen mit 115,1 zu verzeichnen, den geringsten Schleswig-Holstein mit 28,1. Der bundesdeutsche Durchschnittswert lag bei 64,2.

In Sachsen ist die Situation regional sehr unterschiedlich. Drei Landkreise liegen bei einem Wert von über 100: Mittelsachsen (111,1), Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (105,8) und Erzgebirge (104,8). Die geringsten Werte verzeichnen Nordsachsen (30,9) und der Vogtlandkreis (39,3). Von den Großstädten hat Dresden (70,3) den höchsten Wert, dahinter kommen Chemnitz (52,0) und Leipzig (43,8).

Update, 3. Oktober, 7 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag für Chemnitz 23 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.651 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 52,0 (Vortag: 46,6).

Damit liegt Chemniz den vierten Tag über der Inzidenz von 35. Bleibt es morgen dabei, treten nach zwei weiteren Tagen neue Corona-Regelungen in Kraft.

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 2. Oktober, 12.57 Uhr: 504 neue Corona-Fälle in Sachsen registriert und acht Menschen starben

In Sachsen sind innerhalb eines Tages 504 neue Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes vom Samstag kamen zudem acht Todesfälle hinzu. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich im Freistaat nachweislich 298.217 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt sind 10.229 Todesfälle zu beklagen.

Innerhalb einer Woche stieg die Sieben-Tage-Inzidenz von 38,9 auf 62,2. Der Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in einer Woche nachweislich infiziert haben. Sachsen lag mit der Inzidenz am Samstag bundesweit im Mittelfeld. Den höchsten Wert hatte Bremen mit 114,4 zu verzeichnen, den geringsten Schleswig-Holstein mit 28,7. Der bundesdeutsche Durchschnittswert lag bei 64,4.

In Sachsen ist die Situation regional sehr unterschiedlich. Im Erzgebirgskreis liegt die Inzidenz inzwischen bei 104,5, in Mittelsachsen sind es 96,2. Die geringsten Werte verzeichnen Nordsachsen (27,3) und der Vogtlandkreis (36,2). Von den Großstädten hat Dresden (61,7) den höchsten Wert, dahinter kommen Chemnitz (46,6) und Leipzig (40,0).

Update, 2. Oktober, 7.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag für Chemnitz 25 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.628 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 46,6 (Vortag: 39,7).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 1. Oktober, 6.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag für Chemnitz 23 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.603 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 39,7 (Vortag: 35,2).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Was bisher geschah, lest Ihr >> hier in unserem Live-Ticker "Coronavirus in Chemnitz".

Titelfoto: Kristin Schmidt, 123rf/drmicrobe

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