Corona-Zahlen sinken: Lockert Chemnitz bald die Maßnahmen?

Chemnitz - Trendwende in der Pandemie-Bekämpfung: Die 7-Tages-Inzidenz in Chemnitz ist mit 98,6 Infektionen pro 100.000 Einwohnern so niedrig wie zuletzt im Herbst. Damit ist sie sogar niedriger als in allen anderen Stadt- und Landkreisen im Freistaat. Sind also Lockerungen in Sicht?

Laut Stadtsprecher Matthias Nowak (51) geht die Entwicklung der Corona-Zahlen in die richtige Richtung, große Lockerungen sind allerdings vorerst nicht in Sicht.
Laut Stadtsprecher Matthias Nowak (51) geht die Entwicklung der Corona-Zahlen in die richtige Richtung, große Lockerungen sind allerdings vorerst nicht in Sicht.  © Ralph Kunz

Laut Stadtverwaltung ist nach wie vor Vorsicht geboten: "Die Entwicklung geht in die richtige Richtung, aber wir sind noch lange nicht über den Berg", erklärt Stadtsprecher Matthias Nowak (51). Auf deutliche Lockerungen können sich die Chemnitzer also nicht einstellen.

Unter Umständen könnte aber die Ausgangssperre aufgehoben werden. Die Pressestelle der Stadt verweist in diesem Zusammenhang auf die Corona-Schutz-Verordnung des Landes.

Diese besagt, dass ein Land- oder Stadtkreis die Auflage streichen kann, wenn der Inzidenzwert von 200 innerhalb einer Woche an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird.

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In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die Inzidenz nicht proportional zur Zahl der schweren Verläufe ist. Wieder starben fünf Menschen an den Folgen des Virus.

Die Stadt Chemnitz steht mit einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100 im Vergleich zu anderen Regionen Sachsen gut da.
Die Stadt Chemnitz steht mit einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100 im Vergleich zu anderen Regionen Sachsen gut da.  © Ralph Kunz

Insgesamt sind es nun 319 Corona-Tote in Chemnitz.

Titelfoto: Ralph Kunz

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