Coronavirus in Chemnitz: Impfzentrum macht dicht

Das Coronavirus in Chemnitz: Seit Ende September steigen die Corona-Zahlen in der Stadt wieder an. Gleichzeitig sind mehr als 50 Prozent der Sachsen doppelt geimpft. Diejenigen, die noch keine Schutzimpfung erhalten haben, können sich nun bei Hausärzten oder in Krankenhäusern impfen lassen. Denn: Alle Impfzentren in Sachsen wurden dicht gemacht.

Alle aktuellen Nachrichten zum Coronavirus in Chemnitz findet Ihr in unserem >>>Corona-Chemnitz-Liveticker.

Update, 30. September, 12.55 Uhr: Gesundheitsamt und Klinikum Chemnitz eröffnen Impfambulanz

Wie die Stadt Chemnitz mitteilte, wird das Gesundheitsamt und das Klinikum im Oktober gemeinsam eine zentrale Impfstelle am Standort Küchwald eröffnen.

Dort sind dann Erst-, Zweit- sowie Auffrischungsimpfungen möglich. Die Impfambulanz befindet sich im Haus 11 im Dachgeschoss. Ein Termin ist dann nicht notwendig.

Update, 30. September, 12.50 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag für Chemnitz 28 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.580 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 35,2 (Vortag: 28,6).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 30. September, 6.05 Uhr: Letzte Corona-Impfzentren in Sachsen schließen

In Sachsen geht die Ära der Impfzentren nach etwa einem Dreivierteljahr zu Ende. Am Donnerstag (30. September) verabreichen die Einrichtungen in Chemnitz, Treuen, Annaberg, Borna, Leipzig, Mittweida und Pirna ihre letzten Corona-Schutzimpfungen. Die Impfzentren in Dresden und Riesa sind bereits dicht. In gut acht Monaten sind in den Impfzentren laut Gesundheitsministerin Petra Köpping knapp zwei Millionen Menschen geimpft worden. Die SPD-Politikerin sprach von einer "Riesenleistung".

Ab Oktober sollen die Hausärzte das Impfen hauptsächlich weiterführen - unterstützt durch Betriebsärzte und rund 30 mobile Teams. Diese sollen bis Jahresende im Einsatz sein. Niedrigschwellige Angebote vor Ort seien weiterhin wichtig, betonte Köpping.

Der Betrieb in den 13 Corona-Impfzentren war am 11. Januar gestartet. In jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt hatte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Auftrag des Freistaats einen Standort eingerichtet.

Update, 29. September, 8.44 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen auf 45,3 gestiegen

Die Corona-Inzidenz ist in Sachsen erneut gestiegen, bleibt im Bundesvergleich aber auf niedrigem Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwoch 638 weitere Infektionen. Damit stieg die Quote auf 45,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - nach 40,2 am Vortag. Bundesweit lag der Wert bei 61,0.

Am höchsten ist das Infektionsgeschehen im Freistaat im Erzgebirgskreis (77,7) und dem Landkreis Mittelsachsen (60,7), am geringsten im Landkreis Nordsachsen (20,8). Auch in den Krankenhäusern liegt die Zahl der Covid-19-Patienten nach Angaben des Gesundheitsministeriums weit unter der kritischen Grenze von 1300.

Update, 29. September, 8.18 Uhr: Städte fordern Ausdehnung von 2G-Zugangsregeln

Die Städte fordern mehr Corona-Zugangsregeln nur für Geimpfte und Genesene bei Freizeiteinrichtungen im Herbst und Winter. "Wir müssen alles tun, um noch mehr Menschen fürs Impfen zu motivieren und die Impfquote zu steigern", sagte der Präsident des Deutschen Städtetages, Burkhard Jung, der Deutschen Presse-Agentur. Er appelliere an alle Länder, 2G-Regelungen für den Freizeitbereich zu treffen. "Das schafft mehr Sicherheit und Normalität für ganz viele Menschen", sagte Jung, der auch Oberbürgermeister von Leipzig ist. Ein negativer Test kann dann für den Zutritt nicht reichen.

Mehrere Bundesländer haben für Veranstalter eine 2G-Regel als Option eingeführt - ergänzend zum generellen 3G-Modell, also Zugang zu bestimmten Innenräumen nur für Geimpfte, Genesene und Getestete.

Jung sagte, 2G-Regelungen würden zum Beispiel fürs Kino, für Clubs, Konzerte oder Fitnessstudios gebraucht. Dies könne auch die Gefahr für Infektionen bei Kindern reduzieren, die unter 12 Jahren noch nicht geimpft werden könnten. "Wir müssen damit rechnen, dass im Herbst und Winter die Zahl der Corona-Infektionen steigt, vor allem bei Ungeimpften. Wir wollen aber auf keinen Fall, dass dann wieder Schulen und Kitas geschlossen werden müssen."

Der Städtetag forderte außerdem 2G-Regeln für bestimmte Beschäftigte. "Wir begrüßen, dass Arbeitgeber den Impfstatus in sensiblen Berufen, in denen besonders schutzbedürftige Menschen betreut werden, abfragen dürfen", sagte Jung. Die Städte gingen aber noch einen Schritt weiter. "Wir erwarten, dass sich die Beschäftigten im pädagogischen Bereich, zum Beispiel in Kitas, Schulen und Wohngruppen, aber auch in Krankenhäusern und in der Pflege impfen lassen." Die Länder sollten dort 2G für das Personal zur Voraussetzung machen, um hineinzukommen.

Der SPD-Politiker mahnte, alles zu tun, "um durch eine höhere Impfquote und 2G vor allem Kinder und kranke oder pflegebedürftige Menschen zu schützen." So komme man gut durch den Winter. "Dann können wir uns wieder mehr Normalität erlauben und auch Weihnachtsmärkte besuchen. Und dann können wir wahrscheinlich im nächsten Frühjahr die Pandemie weitgehend hinter uns lassen."

Update, 29. September, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch für Chemnitz 16 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.552 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 28,6 (Vortag: 26,6).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 28. September, 16.07 Uhr: Sächsische Impfzentren schließen: Köpping dankt Angestellten

13 Standorte, 8 Monate Betrieb, 2 Millionen Impfungen: Zum geplanten Ende der Impfzentren in Sachsen Ende September hat Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag noch einmal ein Zentrum besucht. Bei ihrem Termin in Pirna dankte sie stellvertretend allen Angestellten der sächsischen Impfzentren für ihren Einsatz in den vergangenen Monaten. "Alle gemeinsam haben eine riesige Mammutaufgabe gestemmt, die im Herbst 2020 begann. Viele von ihnen haben auf freie Tage, Urlaub verzichtet und sogar über Weihnachten und Neujahr hinweg durchgearbeitet", sagte sie laut Mitteilung.

Der Impfbetrieb habe sich schnell eingespielt, es habe auch viel Lob von Bürgerinnen und Bürgern für den professionellen Ablauf gegeben. "Ich kann das Lob nur bestätigen. Auch ich war bei meiner eigenen Impfung sehr angetan von der guten Organisation und der Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."

Der Betrieb in den 13 Impfzentren war am 11. Januar gestartet. In jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt hatte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Auftrag des Freistaats einen Standort eingerichtet. Die höchste Tagesleistung wurde laut Gesundheitsministerium am 18. Mai erreicht, als in allen Impfzentren zusammen 16.494 Menschen geimpft wurden. Zuletzt waren es noch 2000 bis 4000 Pikse pro Tag. Nach Schließung der Impfzentren sollen Ärzte im Regelbetrieb die Immunisierungen übernehmen.

Auch Kinder werden in der sächsischen Impfkampagne mittlerweile einbezogen. Junge Geimpfte sind ebenso wie Genesene von einer Testpflicht befreit. Alle anderen müssen sich zweimal pro Woche planmäßig auf das Coronavirus testen lassen. Dagegen will die AfD im sächsischen Landtag nun vorgehen - und die Rechtmäßigkeit der Testpflicht an Schulen vom Verfassungsgerichtshof überprüfen lassen, wie Partei- und Fraktionschef Jörg Urban am Dienstag mitteilte.

Update, 28. September, 13.26 Uhr: AfD klagt am Verfassungsgerichtshof gegen Testpflicht an Schulen

Die AfD im sächsischen Landtag will die Rechtmäßigkeit der Testpflicht an Schulen vom Verfassungsgerichtshof überprüfen lassen. Die Fraktion halte die Pflicht für verfassungswidrig und wolle erreichen, dass sie vorläufig außer Vollzug gesetzt wird, teilte Partei- und Fraktionschef Jörg Urban am Dienstag mit. Der Verfassungsgerichtshof in Leipzig bestätigte den Eingang eines Eil- und eines Hauptantrages. Wann darüber entschieden wird, sei noch offen.

Kinder spielten beim Infektionsgeschehen "nachweislich kaum eine Rolle", erklärte Urban. Die Schnelltests hätten eine hohe Fehlerquote. Zudem habe die AfD grundsätzliche Bedenken: Die Testpflicht kollidiere mit der Schulpflicht und dem Grundrecht auf Bildung und sie laufe auf eine Diskriminierung von Ungeimpften hinaus.

An den sächsischen Schulen sind zweimal pro Woche Corona-Tests vorgesehen. Die Selbsttests werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Geimpfte und Genesene sind prinzipiell von der Testpflicht befreit.

Update, 28. September, 8.06 Uhr: RKI registriert 88 Neuinfektionen - Inzidenz in Sachsen bei 40,2

Die Corona-Inzidenz in Sachsen bleibt auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Zahl der erfassten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen am Dienstag mit 40,2 aus. Am Tag zuvor waren es 42,5. Damit gehört Sachsen nach wie vor zu den Bundesländern mit der niedrigsten Infektionsrate. Bundesweit lag die Inzidenz laut RKI bei 60,3 und ist damit ebenfalls wieder leicht gefallen.

Im Vergleich zum Vortag wurden in Sachsen 88 Neuinfektionen sowie zwei neue Todesfälle gemeldet. Landesweit bewegt sich die Inzidenz zwischen 21,3 im Landkreis Nordsachsen und 80,7 im Erzgebirgskreis.

Auch die Lage in den Krankenhäusern ist entspannt: Derzeit befinden nach Angaben des Gesundheitsministeriums rund 100 Covid-19-Patienten auf den Normalstationen der Krankenhäuser. Als kritischer Wert gilt die Grenze von 1300 Patienten - dann greifen schärfere Maßnahmen.

Update, 28. September, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag für Chemnitz drei neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.536 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 26,6 (Vortag: 27,0).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 27. September, 8.25 Uhr: Lockerungen im Landkreis Zwickau

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Zwickau seit dem 21. September stabil unter dem Schwellwert von 35.

Damit entfällt ab dem 27. September die Verpflichtung zur Vorlage eines Test-, Impf- oder Genesenennachweis und die Kontakterfassung in den Bereichen der Innengastronomie, sowie bei Veranstaltungen und Feste in Innenräumen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen im Innenbereich, bei körpernahen Dienstleistungen, beim Sport im Innenbereich und bei Diskotheken, Clubs, Bars im Innenbereich.

Ebenso sind touristische Bahn- und Busfahrten wieder möglich.

Außerdem fällt die zweimal wöchentliche Testverpflichtung für Beschäftigte und Selbstständige mit direktem Kundenkontakt weg.

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Update, 27. September, 7.33 Uhr: Corona-Inzidenz geht weiter nach oben - auf niedrigem Niveau

Die Corona-Inzidenz in Sachsen erhöht sich stetig weiter - auf niedrigem Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Zahl der erfassten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen am Montag mit 42,5 aus, nach 40,8 am Vortag.

Damit gehört Sachsen nach wie vor zu den Bundesländer mit der niedrigsten Infektionsrate. Nur in Brandenburg (35,9), Mecklenburg-Vorpommern (34,0), Sachsen-Anhalt (33,4) und Schleswig-Holstein (30,3) waren die Werte niedriger. Bundesweit lag die Inzidenz laut RKI bei 61,7 - ebenfalls bei zunehmender Tendenz. Spitzenreiter mit 109,4 ist Bremen.

Gegenüber dem Vortag kamen laut der RKI-Übersicht im Freistaat 136 Neuinfektionen dazu, aber kein weiterer Todesfall. An Wochenenden wird allerdings weniger getestet und gemeldet.

Landesweit bewegt sich die Inzidenz zwischen 19,8 im Landkreis Nordsachsen und 84,4 im Erzgebirgskreis. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 wurden den Angaben nach 295.851 Coronainfektionen nachgewiesen, 10.205 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

Update, 27. September, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag für Chemnitz zwölf neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.533 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 27,0 (Vortag: 22,9).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 26. September, 8.48 Uhr: Corona-Inzidenz erhöht sich langsam weiter

Die Corona-Inzidenz in Sachsen steigt nach wie vor an. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen am Sonntag mit 40,8 aus, nach 38,9 am Vortag. Damit bleibt Sachsen eines der Bundesländer mit der niedrigsten Infektionsrate. Nur in Brandenburg (36), Mecklenburg-Vorpommern (32,4), Sachsen-Anhalt (33,5) und Schleswig-Holstein (30,4) war der Wert niedriger. Bundesweit lag die Inzidenz laut RKI bei 61,4, Spitzenreiter mit 114,4 ist Bremen.

Landesweit bewegt sich die Inzidenz zwischen 21,8 im Landkreis Nordsachsen und 73,8 im Erzgebirgskreis. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 wurden nach der aktuellen Statistik insgesamt 295.715 Coronainfektionen nachgewiesen, im Vergleich zum Vortag kamen 275 dazu, aber kein neuer Todesfall. Im Zusammenhang mit dem Virus starben bisher 10.205 Menschen.

Update, 26. September, 7.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag für Chemnitz 16 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.521 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 22,9 (Vortag: 19,6).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 25. September, 9.49 Uhr: Corona-Inzidenz steigt weiter leicht an

Wie in den vergangenen Tagen ist die Corona-Inzidenz in Sachsen leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen am Samstag mit 38,9 an. Am Vortag lag der Wert laut RKI bei 38,3. Trotz des Anstiegs bleibt Sachsen eines der Bundesländer mit der niedrigsten Infektionsrate. Niedriger war sie laut RKI nur in Mecklenburg-Vorpommern (30,6), Schleswig-Holstein (30,7) und Sachsen-Anhalt (35,9). Bundesweit lag die Inzidenz laut RKI am Samstag bei 60,6.

Innerhalb Sachsens verzeichnete Chemnitz das geringste Infektionsgeschehen (19,6). Am höchsten war die Inzidenz im Erzgebirgskreis (79,5).

Seit Beginn der Pandemie verzeichnete Sachsen nachweislich 295.440 Infektionen mit dem Coronavirus. 10.205 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

Update, 25. September, 9.18 Uhr: Impfzentren in Sachsen schließen: "Ein bisschen Wehmut ist dabei."

Nach gut acht Monaten schließen in Sachsen Ende September die Impfzentren. "Wie immer, wenn man eine Aufgabe mit viel Herzblut gemacht, ist ein bisschen Wehmut dabei", sagte der Chef des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Sachsen, Rüdiger Unger, der Deutschen Presse-Agentur. Insgesamt mehr als 1000 Menschen haben in den vergangenen Monaten in den Impfzentren "unglaublich engagiert" gearbeitet - neben Ärzten und DRK-Mitarbeitern auch viele Ehrenamtliche, Mitarbeiter von Bundeswehr und Technischem Hilfswerk (THW). Zahlreiche Menschen seien aus fremden Berufen oder aus der pandemiebedingten Kurzarbeit in die Impfzentren des DRK gewechselt. "Einige von ihnen bleiben, gehen in einen sozialen Beruf", so Unger.

Die 13 Impfzentren in Sachsen waren Mitte Januar in den drei großen Städten und den zehn Landkreisen an den Start gegangen. Dresden etwa öffnete zum letzten Mal am 24. September. Die Impfzentren in Chemnitz, Treuen, Annaberg, Borna, Leipzig, Mittweida und Pirna verabreichen am 30. September die letzten Corona-Schutzimpfungen. Das DRK hat die Corona-Impfkampagne für den Freistaat koordiniert. Ab Oktober sollen die Hausärzte das Impfen hauptsächlich übernehmen - unterstützt unter anderem durch 30 mobile Teams.

Die Entscheidung der Landesregierung, die Impfzentren zu schließen, sei richtig, betonte Unger. "Wir sind eine Katastrophenschutzorganisation für Krisen, irgendwann muss das in eine Regelstruktur übergehen."

In den ersten Monaten arbeiteten die Impfzentren weit unter der Kapazitätsgrenze. "Weil nicht genügend Impfstoff da war", so Unger. In den vergangenen Wochen hingegen wurden die Ressourcen nicht ausgeschöpft. "Letztlich sind wir nur eine kurze Zeit unter Volllast gefahren." Unger erinnert sich an den Tag, an dem die meisten Corona-Schutzimpfungen in den Impfzentren verabreicht wurden - den 19. Mai 2021: Rund 20.700 Spritzen vergaben die Mitarbeiter in den Impfzentren. In den vergangenen Tagen hat sich die Zahl laut DRK auf 3500 und 5500 Impfungen pro Tag eingependelt. Impfstrecken wurden heruntergefahren, weniger Personal eingesetzt.

Durch die zentrale Steuerung hätten nur wenig Impfstoffe entsorgt werden müssen, betonte Unger. Die Quote bezifferte er auf durchschnittlich 0,3 Prozent. In den vergangenen Wochen ging sie mit 0,5 Prozent leicht nach oben. «Wenn ich vor einem Einkaufszentrum stehe und nicht weiß, wer kommt, dann bleiben am Ende des Tages Impfdosen übrig.» Durch die zentrale Steuerung habe das aber ausgeglichen werden können. «Das heißt natürlich auch viel Aufwand und Transporte durch die Gegend», sagte Unger. Insgesamt wurden in den Impfzentren bisher rund 2,6 Millionen Impfdosen verabreicht.

Update, 25. September, 8.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag für Chemnitz 12 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.505 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 19,6 (Vortag: 16,8).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 24. September, 8.28 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter leicht

Die Corona-Ansteckungsrate ist in Sachsen weiter leicht gestiegen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag bei 38,3. Am Vortag waren es 37,5. Der Wert gibt an, wie viele Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet wurden. Bundesweit betrug die Inzidenz am Montag 62,5 (Vortag 63,1).

Niedriger ist die Sieben-Tage-Inzidenz nur in Mecklenburg-Vorpommern (27,4), Schleswig-Holstein (31,3) sowie Sachsen-Anhalt (36,8) und Brandenburg (38,1). Innerhalb eines Tages wurden 289 Neuinfektionen und ein Todesfall gemeldet.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich in Sachsen nachweislich 295.155 Menschen mit dem Coronavirus infiziert - 10.201 sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Update, 24. September, 6.07 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag für Chemnitz vier neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.493 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 16,8 (Vortag: 20,5).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 23. September, 9.34 Uhr: Corona sorgt für Rückgang der Beschäftigten in Tourismusbranche

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben im vergangenen Jahr in Sachsen zu einem deutlichen Rückgang der Zahl der Beschäftigten in der Tourismusbranche geführt. Im Durchschnitt waren 2020 nach Angaben des Statistischen Landesamtes 93.400 Menschen in der Branche tätig. Gegenüber 2019 habe dies einen Rückgang um rund 3600 Personen beziehungsweise 3,7 Prozent bedeutet, teilten die Statistiker am Donnerstag in Kamenz mit.

Im touristischen Kernbereich Beherbergungsgewerbe und Gastronomie sowie bei Dienstleistungen für Zweitwohnsitze sank die Zahl der Erwerbstätigen den Angaben zufolge auf 41.100 Personen. Dahinter stand den Statistikern zufolge ein überdurchschnittliches Minus um 5,5 Prozent. Erheblich geringer fiel der Rückgang im tourismusrelevanten Einzelhandel mit 0,5 Prozent auf 17.200 Erwerbstätige aus.

Update, 23. September, 8.11 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen wieder leicht gestiegen

Die Corona-Inzidenz ist in Sachsen wieder leicht gestiegen. Am Donnerstag lag die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner bei 37,5 wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Am Vortag hatte sie bei 35,3 gelegen. Es kamen 389 neue Covid-19-Fälle und zwei weitere Todesfälle hinzu.

Sachsen ist hat damit den Rang als Bundesland mit der zweitniedrigsten Inzidenz eingebüßt, den das Land bislang hinter Mecklenburg-Vorpommern inne hatte. Jetzt haben Mecklenburg-Vorpommern mit 27,4, Schleswig-Holstein mit 32,8, Sachsen-Anhalt mit 33,2 und Brandenburg mit 37,4 eine geringere Inzidenz als Sachsen. Bundesweit lag die Inzidenz am Donnerstag bei 63,1 (Vortag: 65,0).

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich in Sachsen nachweislich 294.866 Menschen mit dem Coronavirus infiziert - 10.200 sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Update, 23. September, 6.25 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag für Chemnitz elf neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.489 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 20,5 (Vortag: 22,9).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 22. September, 8.43 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen leicht gesunken - ein weiterer Todesfall

Die Corona-Inzidenz ist in Sachsen erneut leicht gesunken. Am Mittwoch lag die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner bei 35,3, wie das Robert Koch-Institut mitteilte. Am Vortag hatte sie bei 36,8 gelegen, am Montag bei 39,9. Es kamen 354 neue Covid-19-Fälle und ein weiterer Todesfall hinzu.

Sachsen ist damit hinter Mecklenburg-Vorpommern (27,5) das Bundesland mit der zweitniedrigsten Ansteckungsrate. Bundesweit lag die Inzidenz am Mittwoch bei 65,0 (Vortag: 68,5).

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich in Sachsen nachweislich 294.477 Menschen mit dem Coronavirus infiziert - 10.198 sind im Zusammenhang mit Corona gestorben.

Update, 22. September, 7 Uhr: Ab morgen neue Corona-Regeln in Sachsen

In Sachsen gelten ab dem morgigen Donnerstag neue Corona-Regeln: Ungeimpfte müssen sich auf das 2G-Modell einstellen, ein zweiter Inzidenz-Wert wird eingeführt. Wer am Sonntag ins Wahllokal will, braucht aber weder Test noch Impfung. Lest >>>hier mehr dazu.

Update, 22. September, 6.15 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch für Chemnitz zwölf neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.478 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 22,9 (Vortag: 25).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 21. September, 16.58 Uhr: Sachsen hält an geöffneten Schulen und Kitas fest

In Sachsen sollen die Kitas und Schulen auch im Herbst im Regelbetrieb bleiben - selbst wenn die Infektionszahlen steigen. "Der Präsenzunterricht bleibt oberste Maxime", betonte Kultusminister Christian Piwarz (CDU) am Dienstag. Regelmäßige Corona-Tests und Maskenpflicht in bestimmten Bereichen bleiben bestehen, für Mädchen und Jungen gilt die Schulbesuchspflicht. Das sieht die vom Kabinett parallel zur Corona-Schutzverordnung am Dienstag verabschiedete Schul- und Kita-Coronaverordnung vor. Die Regeln gelten bis zum 20. Oktober.

An den Schulen sind zweimal pro Woche Corona-Tests vorgesehen. Die Selbsttests sollen weiterhin kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 gilt wie bisher an den weiterführenden Schulen Maskenpflicht im Unterricht. Geimpfte und Genesene sind prinzipiell von der Testpflicht befreit - ebenso Mädchen und Jungen in Krippen und Kindergärten.

Eingeschränkter Regelbetrieb für Schulen und Kitas ist erst bei der sogenannten Überlastungsstufe vorgesehen. Also dann, wenn in Sachsen mindestens 1300 Krankenhausbetten auf den Normalstationen oder 420 Betten der Intensivstationen mit an Covid-19-Erkrankten belegt sind.

Update, 21. September, 13.35 Uhr: Kabinett in Dresden beschließt neue Corona-Regeln - 2G-System greift

Sachsen setzt in der Corona-Pandemie künftig verstärkt auf das 2G-System. Lest >>>hier mehr dazu.

Update, 21. September, 8.45 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen wieder leicht gesunken

Die Corona-Ansteckungsrate ist in Sachsen am Dienstag wieder leicht gestiegen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 36,8 nach 39,9 am Montag. Der Wert gibt an, wie viele Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet wurden. Bundesweit betrug die Inzidenz am Dienstag 68,5 - den geringsten Wert hatte Mecklenburg-Vorpommern mit 30,1.

Für Sachsen meldete das RKI 75 neue Corona-Fälle. Die Zahl der Menschen, die an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben sind, stieg um zwei. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Sachsen nachweislich 294.123 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert - 10.197 sind im Zusammenhang mit Corona gestorben.

Die sächsische Landesregierung will am Dienstag (13.00 Uhr) die neue Corona-Schutzverordnung beschließen und vorstellen. Im Mittelpunkt steht ein sogenanntes 2G-System als Optionsmodell für verschiedene Bereiche.

Update, 21. September, 6.04 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag für Chemnitz keine neuen Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.466 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 25 (Vortag: 27,4).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 20. September, 15.17 Uhr: Sprachprobleme bei Kindern durch Lockdown verschärft?

Der Corona-Lockdown hat nach Einschätzung von Experten für viele Kinder und Jugendliche Sprachprobleme verschärft. Lest >>>hier mehr dazu.

Update, 20. September, 9.01 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt wieder

Die Corona-Ansteckungsrate ist in Sachsen am Montag wieder gestiegen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 39,9. Am Sonntag waren es 31,7. Der Wert gibt an, wie viele Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet wurden. Bundesweit betrug die Inzidenz am Montag 71,0 - den geringsten Wert hatte Mecklenburg-Vorpommern mit 31,8.

Innerhalb Sachsens stellt sich das Infektionsgeschehen recht unterschiedlich dar. Die höchsten Inzidenzen haben derzeit der Erzgebirgskreis (67,2) und die Stadt Dresden (51,1). Den geringsten Wert verzeichnete am Montag der Landkreis Görlitz mit 21,6. Binnen eines Tages wurden 397 Neuinfektionen und ein Todesfall gemeldet.

Seit Beginn der Pandemie haben sich in Sachsen nachweislich 294.048 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert - 10.195 sind an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Update, 20. September, 6.03 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag für Chemnitz 17 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.466 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 27,4 (Vortag: 22,5).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 19. September, 11.07 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen geht weiter zurück

Die Corona-Ansteckungsrate geht in Sachsen weiter zurück. Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag bei 31,7. Am Samstag hatte der Wert bei 36,6 gelegen und am Freitag bei 37,9. Er gibt an, wie viele Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet wurden. Bundesweit sank die Inzidenz auf 70,5 (Samstag: 72,0).

Die höchsten Werte haben derzeit in Sachsen der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 48,6 und das Erzgebirge mit 45,5. Die Landeshauptstadt Dresden hatte am Sonntag eine Inzidenz von 42,4. Die niedrigsten Inzidenzen weisen weiterhin die Landkreise Nordsachsen (17,7) und Görlitz (17,6) aus.

Laut RKI wurde ein neuer Todesfall gemeldet. Seit Beginn der Pandemie sind damit in Sachsen 10.194 Corona-Patienten gestorben.

Update, 19. September, 7.53 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag für Chemnitz keine neuen Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.449 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 22,5 (Vortag: 25,4).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 18. September, 15.05 Uhr: Chemnitz ändert Verfahren von PCR-Tests in Kitas

Die Lollitests zum Lutschen werden ab Montag in Chemnitzer Kitas durch Rachenabstriche ersetzt.

>>>Hier geht's zum Artikel.

Update, 18. September, 11.30 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen geht leicht zurück

Die Corona-Ansteckungsrate ist in Sachsen leicht zurückgegangen. Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte die Sieben-Tages-Inzidenz am Samstag auf 36,6. Am Freitag hatte der Wert bei 37,9 gelegen. Er gibt an, wie viele Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet wurden. Bundesweit sank die Inzidenz auf 72,0 (Freitag: 74,7).

Die höchsten Werte haben derzeit in Sachsen die Landeshauptstadt Dresden mit 51,4 und das Erzgebirge mit 53,6. Die niedrigsten Inzidenzen weisen die Landkreise Nordsachsen (19,8) und Görlitz (18,4) aus.

Laut RKI wurden vier neue Todesfälle gemeldet. Seit Beginn der Pandemie sind damit in Sachsen 10.193 Corona-Patienten gestorben.

Update, 18. September, 9.03 Uhr: Immer mehr Impfdurchbrüche! Jeder achte Corona-Infizierte in Sachsen ist doppelt geimpft

Mit einer massiven Impfkampagne und immer schärferen Zugangsregeln für Gastronomie, Freizeit und Kultur will Sachsens Regierung die bei 53 Prozent stagnierende Impfquote erhöhen. Doch die aktuellen Corona-Schutzimpfungen sind kein Garant dafür, nicht an Covid-19 zu erkranken. Jede achte erfasste Corona-Infektion im Freistaat ist ein sogenannter Impfdurchbruch.

Mehr dazu in unserem >>>ausführlichen Artikel.

Update, 18. September, 7.41 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag für Chemnitz neun neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.449 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 25,4 (Vortag: 29,1).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 17. September, 9.15 Uhr: Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen kaum verändert

Die Corona-Inzidenz in Sachsen stagniert. Am Freitag gab das Robert Koch-Institut die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit 37,9 an (Vortag: 38,0). Bundesweit lag die Inzidenz am Freitag bei 74,7 (Mittwoch: 76,3.)

Die höchste Ansteckungsrate hat in Sachsen derzeit der Erzgebirgskreis (53,3), gefolgt von Dresden (52,1). Die niedrigste meldete das RKI für den Landkreis Nordsachsen (18,2). Für den gesamten Freistaat registrierte das RKI am Freitag 277 neue Infektionen und zwei weitere Todesfälle.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich im Freistaat nachweislich 293 440 Menschen mit dem Virus infiziert. 10.189 Frauen und Männer starben an oder mit einer Covid-19-Erkrankung.

Update, 17. September, 6.09 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag für Chemnitz 11 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.440 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 29,1 (Vortag: 30,3).

Damit liegt die Inzidenz weiterhin unter 35.

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 16. September, 15.10 Uhr: Kein 2G-Optionsmodell für Einzelhandel geplant

Das mit der neuen Corona-Schutzverordnung geplante 2G-System als Optionsmodell in Sachsen soll nicht für den Einzelhandel gelten. Für den Zugang zu Geschäften des Einzelhandels, Supermärkten und Einkaufszentren gelten weiterhin die jeweiligen Hygienekonzepte sowie Maskenpflicht, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit und reagierte damit auf Medienberichte.

Die Möglichkeit, nur noch Geimpften und Genesenen (2G) Zutritt zu gewähren, wird demnach für Restaurants, Veranstaltungen in Innenräumen, Events bis zu 5000 Personen, Hallenbäder und Saunen sowie Diskotheken und Clubs diskutiert. Veranstalter sollen freiwillig über dieses Optionsmodell entscheiden können. Im Gegenzug soll die Möglichkeit bestehen, Beschränkungen wie die Maskenpflicht und das Abstandsgebot aufzuheben. Allerdings muss eine Einlasskontrolle erfolgen.

Endgültig werden die neuen Regeln aber erst mit der neuen Corona-Schutzverordnung festgelegt, die nächste Woche beschlossen wird und am Dienstag (21. September) vorgestellt werden soll. Derzeit laufe das Anhörungsverfahren und die Auswertung, hieß es.

Update, 16. September, 15.04 Uhr: Neues 2G-Modell für Sachsen: Was sagen eigentlich die Wirte?

Stehen Ungeimpfte im Freistaat bald vor verschlossenen Türen? Die Landesregierung will die Entscheidung den Gastronomen überlassen, hat also die Verantwortung quasi abgeschoben. Die Wirte halten größtenteils wenig von der geplanten 2G-Option, die den Zutritt auf Geimpfte und Genesene beschränken soll.

Mehr dazu in unserem >>>ausführlichen Artikel.

Update, 16. September, 8.51 Uhr: Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen wieder leicht gestiegen

Nachdem die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen einige Tage lang gesunken war, hat das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag erneut einen leichten Anstieg verzeichnet. Demnach lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen bei 38,0 - nach 36,8 am Mittwoch. Bundesweit lag die Inzidenz am Donnerstag bei 76,3 (Mittwoch: 77,9.)

Die höchsten Ansteckungsraten haben in Sachsen derzeit der Erzgebirgskreis (52,1) und der Landkreis Zwickau (49,7). Am niedrigsten ist die Ansteckungsrate derzeit im Landkreis Leipzig (19,4). Für den gesamten Freistaat registrierte das RKI am Donnerstag 354 neue Infektionen und einen Todesfall.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich im Freistaat nachweislich 293.163 Menschen mit dem Virus infiziert. 10.187 Frauen und Männer starben an oder mit einer Covid-19-Erkrankung.

Update, 16. September, 6.08 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag für Chemnitz 17 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.429 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 30,3 (Vortag: 33,6).

Damit liegt die Inzidenz weiterhin unter 35.

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 15. September, 15.39 Uhr: Nach einem Jahr Corona-Pause wieder Messe in Chemnitz

Nach einem Jahr pandemiebedingter Unterbrechung beginnt in der kommenden Woche wieder der Messebetrieb in Chemnitz.

Am 22. und 23. September präsentiert sich zum zweiten Mal die regionale Fachmesse für Industrieautomation "all about automation", wie die Messe Chemnitz am Mittwoch mitteilte. Mehr als 150 Aussteller zeigen Systeme, Komponenten, Software und Engineering für industrielle Automation und Kommunikation.

Der Zutritt ist Geimpften, Genesenen und Getesteten möglich. Auf dem Messegelände ist ein Testzentrum.

Update, 15. September, 10.58 Uhr: Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen sinkt weiter

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Sachsen weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tage- Inzidenz am Mittwoch mit 36,8 an. Am Dienstag lag sie bei 40,1, am Montag bei 43,6. Der Wert gibt an, wie viele neue Infektionen es je 100.000 Einwohner binnen einer Woche gibt. Bundesweit lag die Inzidenz am Mittwoch bei 77,9 (Dienstag: 81,1.)

Die höchsten Ansteckungsraten haben in Sachsen derzeit die Stadt Dresden mit 53,9 und der Erzgebirgskreis mit 49,7. Die geringsten Werte verzeichnen die Landkreise Görlitz (17,6) und Leipzig (18,2). Binnen eines Tages registrierte das RKI einen neuen Todesfall und 402 Neuinfektionen.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich im Freistaat nachweislich 292 809 Menschen mit dem Virus infiziert. 10 186 Frauen und Männer starben an oder mit einer Covid-19-Erkrankung.

Update, 15. September, 6.12 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch für Chemnitz 12 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.412 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 33,6 (Vortag: 35,6).

Damit liegt die Inzidenz nicht mehr über 35. Läge sie heute erneut über 35 und somit den fünften Tag in Folge, wären laut der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung wieder härtere Corona-Regeln in Kraft getreten. Steigt die Zahl wieder über 35 beginnt das Tagezählen von vorne.

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 14. September 14.38 Uhr: Sachsen führt 2G-System als Optionsmodell ein

Sachsen will mit der neuen Corona-Schutzverordnung das sogenannte 2G-System als Optionsmodell einführen und damit Hamburg folgen. Demnach sollen nur noch Geimpfte und Genesene Zugang zu Restaurants, Einrichtungen oder Events von bis zu 5000 Menschen erhalten, wenn der Veranstalter das für sich selbst entscheidet, gab Staatskanzleichef Oliver Schenk (CDU) am Dienstag in Dresden bekannt.

Im Gegenzug bestehe die Möglichkeit, Beschränkungen wie die Maskenpflicht und das Abstandsgebot aufzuheben. Allerdings muss eine Einlasskontrolle erfolgen. Unklar ist bisher, ob Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren und Menschen, die sich nicht impfen lassen können, beim Besuch entsprechender Einrichtungen einen Test benötigen.

Update, 14. September, 12.17 Uhr: Stiko-Chef: Gleichzeitige Impfung gegen Corona und Grippe möglich

Gleichzeitige Impfungen gegen die Grippe und Corona sind laut Einschätzung des Chefs der Ständigen Impfkommission (Stiko) unbedenklich. Es gebe keine Hinweise, dass einer der beiden Impfstoffe dann nicht mehr wirke, sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens MDR Aktuell. "Insofern ist diese Vorsichtsmaßnahme des Auseinanderziehens der beiden Impfungen nicht mehr nötig."

Mertens warb dafür, dass sich gerade Menschen aus Risikogruppen gegen die Grippe impfen lassen. Wenn es in diesem Jahr weniger Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus wie Maskenpflicht und Abstandhalten gebe, seien die Menschen besonders gefährdet. "Insofern ist eine Grippeimpfung sinnvoll für diese erwähnten Risikogruppen."

Der Stiko-Chef reagierte auch auf Befürchtungen, dass der Grippe-Impfstoff in diesem Jahr einen geringeren Schutz bieten könnte, weil sich in der vergangenen Saison weniger Menschen mit Grippe ansteckten und Daten fehlen könnten. Diese Angst halte er für unbegründet, sagte Mertens. Auf der ganzen Welt untersuchten Laboratorien das gesamte Jahr Influenza-Viren. Das sei die Grundlage für die Zusammensetzung der Impfstoffe.

Update, 14. September, 8.20 Uhr: Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen leicht gesunken

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Sachsen etwas zurückgegangen. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstagmorgen bei 40,1. Zum Vergleich: Am Montag lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 43,6. Der Wert gibt an, wie viele neue Infektionen es je 100.000 Einwohner binnen einer Woche gegeben hat. Bundesweit lag die Inzidenz bei 81,1.

Die höchsten Ansteckungsraten haben derzeit der Landkreis Zwickau mit 58,0 und die Landeshauptstadt Dresden mit 50,5 - es gelten wieder strengere Corona-Regeln.

Laut RKI wurden keine neuen Corona-Todesfälle registriert. Am Vormittag wollte das Kabinett zusammenkommen, um über die Eckpunkte der neuen Corona-Schutzverordnung zu beraten.

Update, 14. September, 5.55 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag für Chemnitz vier neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.400 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 35,6 (Vortag: 40,5).

Damit liegt die Inzidenz den vierten Tag über 35. Liegt sie fünf Tage hintereinander über 35, treten laut der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung wieder härtere Corona-Regeln in Kraft.

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 13. September, 17.32 Uhr: Wintersemester an Hochschulen und Berufsakademie in Präsenz geplant

Die sächsischen Hochschulen und die Berufsakademie wollen mit Präsenzlehre in das neue Semester starten. Digitale Formate sollen möglichst nur noch dann eingesetzt werden, wenn die Präsenzlehre nicht oder nur eingeschränkt stattfinden kann, wie das Wissenschaftsministerium am Montag mitteilte. Der Beschluss geht auf eine Einigung des Ministeriums, der Landesrektorenkonferenz Sachsen und der Berufsakademie Sachsen zurück.

Eine weitere Option sollen demnach hybride Lehrformate sein, bei denen Präsenz und Online-Angebote kombiniert werden. Ziel bleibe der größtmögliche Gesundheitsschutz für Studierende, Lehrende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, hieß es in einer Mitteilung. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (43, CDU) warb deshalb für Impfungen.

"An den Hochschulstandorten wurden bereits in den vergangenen Wochen auch Impfangebote für Studierende organisiert. Dies soll zum Start des Wintersemesters fortgeführt werden."

Update, 13. September, 16.22 Uhr: Impfaktionen an sächsischen Schulen angelaufen: 14.000 Impfwillige

Die Impfaktionen für Sachsens Schülerinnen und Schüler sind an diesem Montag angelaufen. In acht von zehn Landkreisen wurde bereits geimpft, wie ein Sprecher des Kultusministeriums sagte. An vielen Orten machten sich junge Freiwillige in ihrer Schulzeit auf den Weg zu den Impfzentren, die derzeit noch geöffnet sind.

In drei Landkreisen waren auch mobile Teams des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) unterwegs, um den Freiwilligen vor Ort den Impfstoff zu verabreichen. "Die drei kreisfreien Städte waren heute bei der Aktion noch nicht dabei, werden aber folgen", sagte der Sprecher.

In der ersten Schulwoche hatte das Kultusministerium anonym abfragen lassen, wer an den Schulen Interesse an einem Piks hat. Insgesamt hätten sich 14.000 Menschen gemeldet, sagte der Sprecher. "Darunter Schülerinnen und Schüler, aber auch Schulpersonal und Eltern konnten sich melden."

Wie viele Jugendliche ab zwölf Jahren unter den Impfwilligen sind, sei unklar. "In jedem Fall freuen wir uns - das sind 14.000 Personen, die sich selbst und andere schützen werden."

Update, 13. September, 8.40 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter an

Die Corona-Infektionen nehmen in Sachsen weiter zu. Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte die Sieben-Tages-Inzidenz am Montag auf 43,6. Am Sonntag hatte der Wert noch bei 41,2 gelegen. Er gibt an, wie viele neue Infektionen es je 100.000 Einwohner binnen einer Woche gegeben hat. Bundesweit lag die Inzidenz bei 81,9.

Die höchsten Ansteckungsraten haben derzeit der Landkreis Zwickau mit 64,1, die Landeshauptstadt Dresden mit 59,0 und das Erzgebirge mit 50,3.

Neue Todesfälle wurden laut RKI nicht gemeldet. Seit Beginn der Pandemie sind in Sachsen 10.185 Menschen mit oder an dem Virus gestorben.

Update, 13. September, 6.54 Uhr: Neue Impfaktionen in Sachsen - Schüler erhalten freiwillige Angebote

Zur bundesweiten Aktionswoche "Hier wird geimpft" soll auch in Sachsen von diesem Montag an verstärkt auf lokale und regionale Impfangebote aufmerksam gemacht werden.

Impfaktionen sind einer Auflistung im Internet zufolge etwa im Neuen Rathaus Dresden geplant, im Tierpark Delitzsch, beim Frohburger Dreieckrennen und im Lausitzcenter Hoyerswerda. Impfwillige Schüler ab zwölf Jahren sollen nun an Schulen freiwillige Impfangebote erhalten. Seit Schuljahresbeginn wurde dazu anonym die Impfbereitschaft abgefragt. Schüler unter 18 Jahren brauchen die Zustimmung der Eltern.

In Sachsen hat bisher nur etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung vollständigen Impfschutz gegen eine Corona-Infektion. Die Quote von 53 Prozent ist die niedrigste aller Bundesländer.

Update, 13. September, 6.07 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag für Chemnitz elf neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.396 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 40,5 (Vortag: 37,6).

Damit liegt die Inzidenz den dritten Tag über 35. Liegt sie fünf Tage hintereinander über 35, treten laut der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung wieder härtere Corona-Regeln in Kraft.

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 12. September, 18.23 Uhr: Neue Impfaktionen in Sachsen: Schüler erhalten freiwillige Angebote

Zur bundesweiten Aktionswoche "Hier wird geimpft" soll auch in Sachsen von diesem Montag an verstärkt auf lokale und regionale Impfangebote aufmerksam gemacht werden. Impfaktionen sind einer Auflistung im Internet zufolge etwa im Neuen Rathaus Dresden geplant, im Tierpark Delitzsch, beim Frohburger Dreieckrennen und im Lausitzcenter Hoyerswerda.

Impfwillige Schüler ab zwölf Jahren sollen nun an Schulen freiwillige Impfangebote erhalten. Seit Schuljahresbeginn wurde dazu anonym die Impfbereitschaft abgefragt. Schüler unter 18 Jahren brauchen die Zustimmung der Eltern.

In Sachsen hat bisher nur etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung vollständigen Impfschutz gegen eine Corona-Infektion. Die Quote von 53 Prozent ist die niedrigste aller Bundesländer.

Update, 12. September, 10.10 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen weiter gestiegen

Der Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen hat sich am Wochenende fortgesetzt. Am Sonntag gab das Robert Koch-Institut die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen mit 41,2 an, nach 39,5 am Vortag. Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 29,0 gelegen.

Im bundesweiten Vergleich ist die Neuinfektionsrate im Freistaat noch gering: Der Bundesdurchschnitt liegt bei 80,2. Niedriger als im Freistaat ist die Wocheninzidenz nur in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

Innerhalb Sachsens weisen der Landkreis Zwickau (59,6) und die Stadt Dresden (52,3) das höchste Infektionsgeschehen auf.

Update, 12. September, 7.07 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag für Chemnitz zehn neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.385 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 37,6 (Vortag: 35,6).

Damit liegt die Inzidenz den zweiten Tag über 35. Liegt sie fünf Tage hintereinander über 35, treten laut der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung wieder härtere Corona-Regeln in Kraft.

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 11. September, 9.56 Uhr: Corona-Inzidenz steigt weiter

Der Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen hat sich fortgesetzt. Am Samstag gab das Robert Koch-Institut den Wert mit 39,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an. Vor einer Woche lag er noch bei 26,6. Insgesamt wurden im Vergleich zum Vortag 242 neue Corona-Infektionen bestätigt; die Zahl der gemeldeten Todesfälle stieg um zwei auf 10.184 seit Ausbruch der Pandemie.

Im bundesweiten Vergleich ist die Neuinfektionsrate im Freistaat noch gering: Der Bundesdurchschnitt liegt bei knapp 83. Niedriger als im Freistaat ist die Wocheninzidenz nur in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Innerhalb Sachsens weisen der Landkreis Zwickau (63,5) und die Stadt Dresden (52,3) das höchste Infektionsgeschehen auf.

Deswegen gelten in der Landeshauptstadt seit Samstag wieder schärfere Vorschriften gegen eine weitere Ausbreitung der Pandemie. Im Landkreis Zwickau sind schon seit Mittwoch strengere Regeln in Kraft, so dass die 3G-Regel - Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete - etwa in der Innengastronomie, in Schwimm- und Sporthallen sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen angewendet wird. In Leipzig müssen sich die Menschen von diesem Sonntag an wieder auf strengere Vorschriften einstellen.

Update, 11. September, 6.17 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag für Chemnitz elf neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.375 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 35,6 (Vortag: 32,7).

Damit liegt die Inzidenz den ersten Tag über 35. Liegt sie fünf Tage hintereinander über 35, treten laut der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung wieder härtere Corona-Regeln in Kraft.

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 10. September, 16.35 Uhr: Corona-Kassensturz in Sachsen: 194 Millionen Euro sollen fehlen

Sachsen fehlen nach einem Bericht der "Leipziger Volkszeitung" derzeit 194 Millionen Euro für Ausgaben in der Corona-Pandemie. Das Finanzministerium wollte die Summe am Freitag auf Nachfrage nicht kommentieren, verwies aber auf einen Kassensturz für das Kabinett. Das Ministerium verwaltet den Fonds zur Bewältigung der Corona-Kosten. Da die Mittel des Fonds für den investiven Bereich auf 2,5 Milliarden Euro begrenzt seien, ergebe sich ein "Anpassungsbedarf hinsichtlich der Prioritäten und Maßnahmen, die zur Bewältigung der Corona-Pandemie als notwendig erachtet werden", hieß es: "Es ist unser aller Verantwortung, mit diesen kreditfinanzierten Geldern sehr verantwortungsvoll umzugehen."

"Die Corona-Eindämmung darf nicht an Geldmangel scheitern, egal ob es um Selbsttests und Luftreinigungsanlagen an Schulen oder um die Finanzlage der Krankenhäuser und Studierendenwerke geht", erklärte der Linke-Politiker Nico Brünler. Die Koalition müsse die Finanzierung sicherstellen, nötigenfalls auch mit weiteren Krediten. "Damit lässt sich aufgrund der Negativzinsen derzeit sogar Geld verdienen."

Eine ganz andere Schlussfolgerung zog die AfD. "Die Landesregierung muss endlich zum Rotstift greifen. Dafür gibt es genug Potenzial in Sachsen. Denn: Mehr Schulden bedeuten Steuererhöhungen für alle Bürger und ein Anheizen der schon jetzt besorgniserregenden Geldentwertung", betonte der AfD-Finanzexperte André Barth. Man dürfe die Schulden nicht den Kinder aufbürden. Eine Sparmöglichkeit sehe die AfD in der Asylpolitik. Zudem fordere man eine Generalinventur des Personalbedarfs in der Landesverwaltung.

Sachsen hatte im vergangenen Jahr zur Finanzierung der Corona-Lasten erstmals seit 2005 wieder neue Schulden gemacht. Diese Möglichkeit sieht die Verfassung vor, wenn es etwa eine Notlage zu meistern gilt. Die Regierung wurde ermächtigt, Kredite im Umfang von bis zu sechs Milliarden Euro aufzunehmen. 2,5 Milliarden davon sind für zusätzliche Ausgaben vorgesehen, der Rest, um die prognostizierten Steuerausfälle zu kompensieren. Nach Angaben von CDU-Finanzminister Hartmut Vorjohann wurden bis Anfang August 3,6 Milliarden Euro an Kreditaufnahmen bewilligt. Möglicherweise werde man nicht den gesamten Kreditrahmen ausschöpfen müssen, sagte er unlängst.

Update, 10. September, 13.25 Uhr: Freiwillige Impfungen an Schulen: Drohungen gegen Schulleiter!

Vor den geplanten freiwilligen Impfangeboten an Sachsens Schulen sehen sich Schulleiter und Lehrer mit Drohungen konfrontiert.

Das sei punktuell aus mehreren Regionen Sachsens gemeldet worden, sagte der Sprecher des Landesamtes für Schule und Bildung, Roman Schulz, am Freitag. Solche Schreiben würden teils sogar an deren Privatadressen geschickt. "Das ist absolut inakzeptabel."

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Update, 10. September, 8.40 Uhr: Trotz Anstiegs: Sachsens Inzidenz bleibt im Ländervergleich niedrig

Trotz eines weiteren Anstiegs bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen im Vergleich zu anderen Bundesländern auf einem relativ niedrigen Niveau. Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts wurden am Freitag 37,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner erfasst. Am Donnerstag lag der Wert noch bei 35,8, am Mittwoch bei 32,2.

Innerhalb von 24 Stunden kamen mit Stand vom Freitag 318 neue Corona-Fälle hinzu. Bundesweit lag die Inzidenz bei 83,8. Im bundesweiten Länder-Vergleich ist Bremen mit einer Inzidenz von 124,4 am stärksten betroffen. Sachsen hat nach Sachsen-Anhalt (25,7) die zweitniedrigste Inzidenz.

Update, 10. September, 6.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag für Chemnitz 21 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.364 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 32,7 (Vortag: 27,8).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 9. September, 21.51 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag für Chemnitz 21 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.343 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 27,8 (Vortag: 22,9).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 9. September, 11.31 Uhr: Studie: Corona hat das Kaufverhalten in Mitteldeutschland verändert

Etwa zwei Drittel der Verbraucherinnen und Verbraucher in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt kaufen seit Beginn der Corona-Pandemie anders ein. Das ergab die diesjährige Mitteldeutsche Markenstudie, die am Donnerstag in Erfurt vorgestellt wurde. Demnach gaben 61 Prozent der Befragten in den drei Ländern an, dass sich ihr Konsumverhalten durch die Corona-Krise verändert hat. "Es wird seltener eingekauft, dafür aber größere Mengen und der Einkauf wird schneller erledigt", hieß es.

Nicht nur Corona beeinflusst der Studie zufolge das Kaufverhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher. Auch Themen wie Nachhaltigkeit, faire Produktionsbedingungen, Tierwohl oder Klimaschutz gewinnen an Bedeutung - spielten beim Kauf in den drei Ländern, anders als im Bundesdurchschnitt, jedoch weiterhin nur eine untergeordnete Rolle.

Aufgefallen ist den Forscherinnen und Forschern zudem, dass Frauen beim Einkauf genauer hinschauen als Männer - sei es bei Preis, Inhaltsstoffen oder Bio-Produktion. Außerdem liege die Zahl von Frauen, die Bonuskarten nutzen, um mehr als 10 Prozentpunkte höher als bei Männern. Bei der Auswahl ist die mitteldeutsche Kundschaft weiterhin markentreuer. Hauptgründe für den Kauf von Lebensmitteln seien nach wie vor Geschmack, Preis und regionale Herstellung.

Die MDR Media GmbH und das Erfurter Institut für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung (IMK) befragten für die repräsentative Studie den Angaben zufolge 5000 Verbraucherinnen und Verbraucher in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie 1000 im gesamten Bundesgebiet zu 120 mitteldeutschen Marken. Die Werbeexperten untersuchen jährlich Einkaufsverhalten und Bekanntheit mitteldeutscher Marken sowie die beliebtesten Einkaufsmärkte.

Update, 9. September, 10.03 Uhr: Corona-Inzidenz steigt in Sachsen weiter auf 35,8

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Sachsen weiter gestiegen. Die sächsischen Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) von Mittwoch auf Donnerstag 393 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und damit eine Inzidenz von 35,8. Am Vortag hatte die Zahl der Infektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche bei 32,2 gelegen.

Sachsen bleibt hinter Sachsen-Anhalt (26,8) das Bundesland mit der niedrigsten Inzidenz. Den höchsten Wert hat Bremen mit 122,2. Bundesweit liegt die Inzidenz bei 83,5 (Vortag: 82,7).

Update, 8. September, 7.38 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen wieder leicht gestiegen

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Sachsen wieder über den Wert von 30 gestiegen. Die sächsischen Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) von Dienstag auf Mittwoch 402 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und damit eine Inzidenz von 32,2. Am Vortag hatte die Zahl der Infektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche bei 29,3 gelegen. Sachsen bleibt hinter Sachsen-Anhalt (25,3) das Bundesland mit der niedrigsten Inzidenz. Bundesweit liegt die Inzidenz bei 82,7.

Die landesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz wiesen am Mittwoch der Landkreis Zwickau mit 53,2 und die Landeshauptstadt Dresden mit 48,7 auf. Die sachsenweit geringsten Werte wurden für die Landkreise Bautzen (15,1) und Nordsachsen (17,7) angegeben.

Update, 8. September, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch (Stand 3.16 Uhr) für Chemnitz 16 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.322 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 22,9 (Vortag: 19,6).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 7. September, 15.13 Uhr: Gesundheitsministerin beklagt mangelhafte Impfquote in Sachsen

Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) ist mit der Impfquote im Freistaat weiter unzufrieden. Bisher sind hierzulande nur 52,4 Prozent der Menschen vollständig geimpft. Damit ist Sachsen bundesweit Schlusslicht. Die Zahlen seien "viel zu niedrig", sagte die Ministerin am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Dresden. Man dürfe nicht müde werden, für die Impfungen zu werben.

Die Gründe für die Impfmüdigkeit sind nach Auffassung von Köpping vielschichtig. Bei manchen spiele offensichtlich eine gewisse Bequemlichkeit eine Rolle. Andere hätten in Befragungen angegeben, der Hausarzt impfe nicht oder die Terminvergabe bei den Impfzentren sei zu schwierig gewesen. Betroffene brauchten vor allem eine persönliche Ansprache. Ein Appell an den Gemeinsinn reiche nicht.

Nach Angaben von Köpping lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei Ungeimpften in Sachsen am Dienstag bei 54, bei vollständig Geimpften dagegen nur bei 8,8. Ungeimpfte seien eher gefährdet, schlussfolgerte die Ministerin.

Das Kabinett hatte am Dienstag beschlossen, wie es weitergeht, wenn am 30. September alle Impfzentren schließen. Dann will sich das Land auf drei Säulen konzentrieren: Ärzte und Betriebsärzte, Krankenhäuser sowie mobile Teams. Die 30 mobilen Teams sollen bis Ende des Jahres im Einsatz sein. Eine Anpassung sei aber möglich, wenn es in bestimmten Regionen erhöhten Bedarf gibt.

Die Kosten von 34,5 Millionen Euro teilen sich der Bund und der Freistaat zu gleichen Teilen. Laut Köpping kann Sachsen das aber mit dem bisherigen Impf-Budget von 290 Millionen Euro bewältigen: "Wir brauchen kein frisches Geld."

Update, 7. September, 14.30 Uhr: Mit der Straßenbahn zur Corona-Impfung

Das DRK Mittelsachsen bietet gemeinsam mit der CVAG am 10. und 11. September 2021 Impfungen in der Straßenbahn an. Die mobile Impfbahn macht an den beiden Tagen an verschiedenen Haltestellen der Chemnitzer Straßenbahnlinien Halt und bietet für alle Impfwilligen eine leicht zugängliche, kostenfreie Möglichkeit zur Erst- oder Zweitimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Auch Genese können ihre Erstimpfung in der Bahn erhalten. Hierfür wird ein Nachweisdokument zur überstandenen, mindestens drei Monate zurückliegenden, Corona-Infektion benötigt.

Die Impfung erfolgt mit dem Impfstoff der Firma BioNTech/Pfizer.

Ein Termin ist nicht notwendig, mitzubringen sind lediglich die Krankenkassenkarte sowie der Impfausweis. Aufkommende Fragen können mit dem medizinischen Personal vor Ort geklärt werden.

Weitere Informationen gibt es >>>hier

Update, 7. September, 8.13 Uhr: 95 neue Corona-Fälle - Inzidenz in Sachsen leicht gesunken

Die Sieben-Tage-Inzidenz stagniert in Sachsen bei um die 30. Die sächsischen Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) von Montag auf Dienstag 95 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und damit eine Inzidenz von 29,3. Am Vortag hatte die Zahl der Infektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche bei 30,3 gelegen. Sachsen bleibt hinter Sachsen-Anhalt (25,3) das Bundesland mit der niedrigsten Inzidenz. Zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung wurden registriert. Bundesweit liegt die Inzidenz bei 83,8.

Die landesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz wies am Montag der Landkreis Zwickau mit 52,6 auf. Die sachsenweit geringsten Werte wurden für die Landkreise Bautzen mit 13,4 und Görlitz mit 15,5 angegeben.

Update, 7. September, 7.28 Uhr: Kein Zuschauer-Lockdown, aber 2G-Regel: Was die neue Corona-Verordnung für den FSV Zwickau bedeutet

Zum Heimspiel gegen den SC Verl müssen beim FSV Zwickau erstmals die seit 26. August geltenden neuen Corona-Regeln beachtet werden. TAG24 gibt einen Überblick, was aktuell für die GGZ-Arena gilt.

Lest mehr dazu >>>hier.

Update, 7. September, 6.40 Uhr: Grenzwert überschritten! In diesem Landkreis gelten nun strengere Corona-Regeln

Im Landkreis Zwickau werden die Corona-Zügel wieder angezogen! Der Grund: Die Inzidenz lag fünf Tage hintereinander über 35. Laut der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung treten ab Donnerstag härtere Corona-Regeln in Kraft.

Mehr dazu in unserem >>>ausführlichen Bericht.

Update, 7. September, 6.02 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag (Stand 3.16 Uhr) für Chemnitz 11 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.306 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 19,6 (Vortag: 18,4).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 6. September, 17.42 Uhr: Impfzentren in Sachsen rufen zum Endspurt auf

Die sächsischen Impfzentren haben vor der Schließung zum Endspurt aufgerufen. Wer sich in den kommenden Tagen für eine Impfung entscheide, könne den vollständigen Impfschutz mit dem Vakzin von Biontech noch im nahe gelegenen Impfzentrum bekommen, teilte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am Montag mit. Bis Ende September sollen die 13 Impfzentren in Sachsen schließen. Sie waren Mitte Januar in den drei großen Städten und den zehn Landkreisen an den Start gegangen.

Zweitimpftermine, die nach dem Schließtag des Impfzentrums liegen, werden über niedergelassene Ärzte oder bei mobilen Impfaktionen realisiert, so das DRK. Impfungen seien aber prinzipiell bis zum letzten Tag der Öffnung möglich, hieß es.

Als erstes schließt das Riesaer Impfzentrum - bis zum 12. September sind dort noch Impfungen möglich. Dresden öffnet zum letzten Mal am 24. September seine Tore. Die Impfzentren in Chemnitz, Treuen, Annaberg, Borna, Leipzig, Mittweida und Pirna verabreichen am 30. September die letzten Corona-Schutzimpfungen. Wer sich impfen lassen möchte, kann einen Termin per Telefon oder über das Buchungsportal vereinbaren oder spontan vorbeikommen.

In Sachsen sind derzeit 52,3 Prozent der Menschen vollständig geimpft - nach wie vor nimmt der Freistaat im bundesweiten Vergleich damit den letzten Platz ein. Bundesweit sind 61,3 Prozent der Menschen vollständig geimpft.

Update, 6. September, 12.56 Uhr: Landesumweltamt: Bessere Luftqualität in Sachsen durch Lockdowns

Die Lockdowns seit Beginn der Corona-Pandemie haben die Luftqualität in Sachsen verbessert. Während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 ging in Dresden die Stickstoffdioxid-Konzentration in der Luft um 30 Prozent zurück, wie das Landesumweltamt am Montag auf Basis des neuen Jahresberichts zur Luftqualität 2020 mitteilte. In der zweiten Phase der coronabedingten Einschränkungen von Mitte Dezember bis Ende Januar 2021 war der Rückgang etwas geringer. Damals ging die Stickstoffdioxid-Belastung um 23 Prozent zurück.

Auch die Jahresmittelwerte seien gesunken, sagte ein Sprecher des Landesumweltamts. "Daran hat der Lockdown sehr wahrscheinlich einen Anteil."

Um ermitteln zu können, wie stark die Werte gesunken sind, rechneten die Wissenschaftler den Einfluss des Wetters auf die Belastung heraus. In der Zeit des ersten Lockdowns waren die Stickstoffdioxid-Werte real nämlich weniger stark zurückgegangen, als das angesichts der ruhigen Verkehrslage zunächst erwartet worden war.

"Grund hierfür war die zu dieser Zeit herrschende Wetterlage, die vergleichsweise hohe Stickoxidwerte an den Luftmessstationen begünstigt hat", heißt es in der Mitteilung vom Montag.

Der Jahresbericht enthält neben den Daten zur Stickoxidkonzentration auch Analysen unter anderem zu Feinstaub und Schwefeloxid. Dabei habe es keine Grenzüberschreitungen gegeben, so das Landesumweltamt. "Damit setzt sich der positive Trend der vorangegangenen Jahre fort. In den letzten zehn Jahren war ein deutlicher Rückgang der Feinstaub- und Stickoxidkonzentrationen in ganz Sachsen zu beobachten." Die Ozon-Zielwerte seien allerdings insbesondere auf dem Erzgebirgskamm nicht eingehalten worden. Dazu werde zurzeit geforscht.

Update, 6. September, 8.43 Uhr: 85 neue Corona-Fälle - Inzidenz steigt in Sachsen leicht

Nachdem die sächsischen Gesundheitsämter von Sonntag auf Montag 85 Neuinfektionen mit dem Coronavirus an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet haben, ist die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI auf 30,3 gestiegen.

Am Vortag hatte die Zahl der Infektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche noch bei 29,0 gelegen. Trotz des leichten Anstiegs ist Sachsen nach Sachsen-Anhalt das Bundesland mit der niedrigsten Inzidenz. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung wurden nicht registriert.

Die landesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz wies am Montag der Landkreis Zwickau mit 53,2 auf. Die sachsenweit geringsten Werte wurden für den Landkreis Nordsachsen mit 14,7 und den Landkreis Bautzen mit 15,8 angegeben.

Update, 6. September, 6.09 Uhr: Ostbeauftragter warnt vor steigenden Corona-Zahlen im Osten

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (45), blickt mit Sorge auf den Corona-Herbst in den ostdeutschen Bundesländern. "Wenn die Schulferien in allen fünf neuen Ländern zu Ende sind, werden die Infektionszahlen mit großer Sicherheit deutlich steigen", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag).

"Einmal, weil das Virus gerade im Osten auf eine im Vergleich zum Westen hohe Zahl von Ungeimpften trifft. Aber auch deshalb, weil hier die Zahl derjenigen groß ist, die die Schutzmaßnahmen verweigern."

Er rechne damit, dass die Inzidenzen im Osten in wenigen Wochen höher sein werden als jetzt im Westen. "Ich fürchte, es wird dann kein Halten geben und wir werden ähnlich dramatische Verhältnisse haben wie im vergangenen Herbst." Wanderwitz fügte an: "Die Impfbereitschaft könnte sich dann wieder erhöhen, wenn sich die Lage deutlich verschlechtert und strengere Maßnahmen für Ungeimpfte kommen. Ein Faktor könnte auch das Ende der kostenlosen Tests sein."

In Thüringen und Sachsen beginnt am Montag das neue Schuljahr, damit sind die Sommerferien in allen ostdeutschen Bundesländern vorbei.

Ostbeauftragter Marco Wanderwitz (45) sorgt sich um den Corona-Herbst in den ostdeutschen Bundesländern.
Ostbeauftragter Marco Wanderwitz (45) sorgt sich um den Corona-Herbst in den ostdeutschen Bundesländern.  © Kay Nietfeld/dpa

Update, 6. September, 6.04 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag (Stand 3.14 Uhr) für Chemnitz fünf neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.295 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 18,4 (Vortag: 17,6).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 5. September, 7.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag (Stand 3.15 Uhr) für Chemnitz sieben neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.290 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 17,6 (Vortag: 25,0).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 4. September, 11.05 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt leicht

Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist erneut leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut wies am Samstag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tage mit 26,6 aus (Vortag: 25,1). Damit ist Sachsen das Bundesland mit der zweitniedrigsten Inzidenz nach Sachsen-Anhalt (22,7).

In allen Landkreisen und Städten im Freistaat liegt die Inzidenz inzwischen im zweistelligen Bereich. Am niedrigsten war sie am Samstag im Landkreis Bautzen (12,8). Den höchsten Wert wies das RKI für den Landkreis Zwickau (52,6) aus, der deutlich über der Marke von 35 liegt. Ab drei Tagen in Folge auf dieser Stufe gilt in mehr Bereichen die sogenannte 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet.

Auf den Intensivstationen der sächsischen Krankenhäuser wurden laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Samstag (Stand: 7.19 Uhr) 25 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. 14 Personen mussten beatmet werden. Landesweit gibt es derzeit noch 109 freie covid-spezifische Intensivbetten.

Update, 4. September, 7.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag (Stand 3.14 Uhr) für Chemnitz acht neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.283 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 25,0 (Vortag: 22,1).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 3. September, 12.21 Uhr: Prostitution in Sachsen wieder erlaubt: So groß ist die Nachfrage

Nach dem monatelangen Arbeitsverbot wegen der Corona-Infektionsgefahr dürfen Prostituierte in Sachsen wieder arbeiten - nach Einschätzung von Experten sind Angebot und Nachfrage mittlerweile auf dem Vor-Corona-Niveau.

Lest mehr dazu >>>hier.

Update, 3. September, 8.10 Uhr: Infektionsgeschehen in Sachsen weiter auf dem Vormarsch

Das Infektionsgeschehen in Sachsen hat sich wieder leicht beschleunigt. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag mit 25,1 aus - nach 22,7 am Vortag. In den Tagen zuvor hatte sich die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen bei Werten um die 20 eingependelt. Im Vergleich der Bundesländer hat der Freistaat weiter den zweitniedrigsten Inzidenzwert nach Sachsen-Anhalt (21,7).

In der Landeshauptstadt Dresden lag die Inzidenz bei 34 und damit knapp unter der Marke von 35. Ab drei Tagen in Folge auf dieser Stufe gilt in mehr Bereichen die sogenannte 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet. Im Landkreis Zwickau (51,9) wurde der Wert am Freitag erneut überschritten. Die Zahlen sind in allen Regionen und Großstädten wieder zweistellig.

Auf den Intensivstationen der sächsischen Krankenhäuser wurden laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Freitag (Stand: 7.19 Uhr) 28 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. Die Zahl blieb im Vergleich zum Vortag unverändert. 12 Personen mussten beatmet werden. Landesweit gibt es derzeit noch 117 freie covid-spezifische Intensivbetten.

Update, 3. September, 6.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag (Stand 3.15 Uhr) für Chemnitz vier neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.275 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 22,1 (Vortag: 27,0).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 2. September, 14.03 Uhr: Rechnungshof: Corona-Schulden als Belastung für künftige Generationen

Der Sächsische Rechnungshof sieht die coronabedingte Finanzsituation im Freistaat mit Sorge. "Der sächsische Landeshaushalt befindet sich in einer angespannten Lage", sagte Präsident Karl-Heinz Binus am Donnerstag bei der Vorstellung des aktuellen Jahresberichts in Dresden.

Durch die Aufnahme von Krediten zur Bewältigung der Corona-Pandemie seien die Schulden von 2,8 Milliarden Euro auf 5,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr gestiegen. Gerechnet pro Einwohner seien 2020 die Finanzschulden pro Kopf um 97 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Der Rechnungshof kritisierte fehlende Maßnahmen im aktuellen Doppelhaushalt, um die Neuverschuldung zu begrenzen. Binus warnte vor einer Belastung für künftige Generationen und forderte mehr "Einsparanstrengungen". Die unabhängige Kontrollinstitution bewertet regelmäßig die Finanzpolitik des Landes und der Kommunen. Die Prüfer sind nur dem Gesetz unterworfen und nicht von Regierenden abhängig.

Update, 2. September, 8.20 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen leicht gestiegen

Nach einigen Tagen der Stagnation sind die Infektionszahlen in Sachsen wieder leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag mit 22,7 aus. In den Tagen zuvor hatte sich die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen bei Werten um die 20 eingependelt. Im Vergleich der Bundesländer hat der Freistaat weiter den zweitniedrigsten Inzidenzwert nach Sachsen-Anhalt (18,9).

In der Landeshauptstadt Dresden lag die Inzidenz bei 31,3 und damit am dritten Tag in Folge unter der Marke von 35. Ab dieser Stufe gilt in mehr Bereichen die sogenannte 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet. Nur im Landkreis Zwickau (40,1) wurde der Wert am Donnerstag überschritten. Allerdings sind die Zahlen fast in allen Regionen und Großstädten wieder zweistellig. Nur im Landkreis Bautzen war die Inzidenz mit 9,7 noch knapp im einstelligen Bereich.

Auf den Intensivstationen der sächsischen Krankenhäuser wurden laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Donnerstag (Stand: 7.19 Uhr) 24 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. Die Zahl blieb im Vergleich zum Vortag unverändert. 13 Personen mussten beatmet werden. Landesweit gibt es derzeit noch 131 freie covid-spezifische Intensivbetten.

Update, 2. September, 6.45 Uhr: 30.000 Corona-Tests mitten im Zentrum: Er ist der fleißigste Nasenbohrer von Chemnitz

Rico Herberger (41) ist der fleißigste Nasenbohrer von Chemnitz. In rund 30.000 Chemnitzer Nasen hat der freundliche Mann seine Wattestäbchen seit April schon gesteckt, denn Herberger arbeitet an der Corona-Teststation der Easy-Apotheke in der Straße der Nationen.

Mehr dazu in unserem >>>ausführlichen Bericht.

Update, 2. September, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag (Stand 3.14 Uhr) für Chemnitz 12 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.271 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 27,0 (Vortag: 27,8).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 1. September, 11.18 Uhr: Neues Schuljahr beginnt in Tschechien mit Corona-Tests

Mit Tests auf das Coronavirus hat in Tschechien das neue Schuljahr begonnen. Rund 1,4 Millionen Schüler kehrten am Mittwoch in die Klassenzimmer zurück. Wer nicht geimpft oder genesen ist, wird dreimal getestet - am ersten oder zweiten Schultag sowie am 6. und 9. September.

Kinder, deren Eltern die Tests ablehnen, müssen eine Maske tragen. Sie dürfen weder am Sport teilnehmen noch im Musikunterricht singen. Schulminister Robert Plaga schloss erneute flächendeckende Schulschließungen aus. Örtlich begrenzte Maßnahmen seien indes möglich. Nach aktuellen Zahlen gab es zuletzt binnen sieben Tagen 13 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner.

Tschechiens Präsident Milos Zeman eröffnete das neue Schuljahr an einer Grundschule in der zweitgrößten Stadt Brünn (Brno). Er prangerte dabei Fälle verwahrloster Kinder an. "Was sind das für Eltern, die ihren Kindern nichts zu essen geben", sagte der 76-Jährige der Agentur CTK zufolge.

Für Aufsehen sorgte, dass Zeman mit einem Armeeflugzeug von Prag in das nur rund 200 Kilometer entfernte Brünn geflogen war. "Warum kann er nicht wie jeder normale Mensch mit dem Auto fahren", fragte eine Frau in den sozialen Medien. "Neulich war der deutsche Präsident zu Besuch - mit dem Zug", schrieb ein anderer Internetnutzer. Andere zeigten indes Verständnis für die Entscheidung, da Zeman wegen einer Nervenerkrankung seit längerem auf einen Rollstuhl angewiesen ist.

Update, 1. September, 9.12 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen stagniert nahezu

Das Infektionsgeschehen in Sachsen hat sich seit einigen Tagen um den Inzidenzwert von 20 eingependelt. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche stieg am Mittwoch nur leicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch mit 19,5 aus, nach 19,3 am Dienstag und 20,3 am Montag. Im Vergleich der Bundesländer hat der Freistaat weiter den zweitniedrigsten Inzidenzwert nach Sachsen-Anhalt (16,9).

In der Landeshauptstadt Dresden liegt die Inzidenz bei 32,0 und damit seit zwei Tagen wieder unter der Marke von 35. Der Wert war am Montag leicht überschritten worden. Ab dieser Stufe gilt in mehr Bereichen die sogenannte 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet. Mittlerweile sind die Zahlen fast in allen Regionen und Großstädten wieder zweistellig. Am niedrigsten liegt die Inzidenz mit 9,6 im Landkreis Görlitz.

Auf den Intensivstationen der sächsischen Krankenhäuser wurden laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Mittwoch (Stand: 8.19 Uhr) wie am Vortag 24 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt und 14 davon beatmet. Landesweit gibt es derzeit noch 130 freie Covid-spezifische Intensivbetten.

Update, 1. September, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch (Stand 3.15 Uhr) für Chemnitz sieben neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.259 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 27,8 (Vortag: 27,8).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 31. August, 12.50 Uhr: Erste Bürgermeister wollen Corona-Tests finanzieren

Mit kostenpflichtigen Corona-Tests als Eintrittskarte ins gesellschaftliche Leben steigt ab Oktober der Druck auf Nichtgeimpfte. Zwei Bürgermeister der Region wollen da nicht mitmachen.

>>>Hier geht's zum Artikel.

Update, 31. August, 12.45 Uhr: Chemnitz gründet erste Long-Covid-Gruppe

Von Corona genesen und doch nicht gesund - unter dem Phänomen des Long-Covid-Syndroms leiden immer mehr Chemnitzer.

Mehr dazu in unserem >>>ausführlichen Bericht.

Update, 31. August, 10.45 Uhr: Ab 1. Oktober zentrale Impfstelle in Chemnitz

Am Klinikum Chemnitz soll es ab 1. Oktober eine zentrale Impfstelle geben. Lest mehr dazu >>>hier.

Update, 31. August, 8.48 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen sinkt - Dresden wieder unter 35

Sachsen bleibt eines der Bundesländer mit dem geringsten Corona-Infektionsgeschehen. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank zuletzt wieder etwas. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag mit 19,3 aus, nach 20,3 am Montag und 19,7 am Sonntag. Demnach kamen 52 Neuinfektionen hinzu und ein neuer Todesfall. Im Vergleich der Bundesländer hat der Freistaat weiter den zweitniedrigsten Inzidenzwert nach Sachsen-Anhalt (15,8).

In der Landeshauptstadt Dresden liegt die Inzidenz bei 33,8 und damit am Dienstag wieder unter der Marke von 35. Der Wert war am Montag leicht überschritten worden. Ab dieser Stufe gilt in mehr Bereichen die sogenannte 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet. Mittlerweile sind die Zahlen fast in allen Regionen und Großstädten wieder zweistellig. Am niedrigsten liegt die Inzidenz mit 6,8 im Landkreis Görlitz.

Auf den Intensivstationen der sächsischen Krankenhäuser wurden laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Dienstag (Stand: 7.19 Uhr) wie am Vortag 26 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt und 14 davon beatmet. Landesweit gibt es derzeit noch 117 freie Covid-spezifische Intensivbetten.

Update, 31. August, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag (Stand 3.15 Uhr) für Chemnitz vier neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.252 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 27,8 (Vortag: 28,1).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 30. August, 14.42 Uhr: Corona-Fälle beim Chemnitzer FC

Fünf Spieler des Chemnitzer FC wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Lest mehr dazu >>>hier.

Update, 30. August, 11.58 Uhr: Jahrmarkt, Herbst- und Erntewoche abgesagt

Wie die Stadt Chemnitz soeben mitteilt, muss der für den 6. September geplante Jahrmarkt aufgrund der pandemiebedingten Situation erneut abgesagt werden.

Die aktuell gültige Rechtsverordnung ermöglicht zwar die Durchführung von Jahrmärkten. Dies ist jedoch gerade bei Jahrmärkten mit einer zu erwartenden Besucherzahl von über 1.000 mit erheblichen Auflagen (wie Hygienekonzept, Kontaktnachverfolgbarkeit usw.) verbunden.

Zugangskontrollen, um die Maximalbesucherzahl sicherzustellen, sind für den Jahrmarkt nur schwer umsetzbar und entsprechen nicht dem gewünschten Veranstaltungscharakter

Daher ist eine Durchführung des Jahrmarktes organisatorisch und wirtschaftlich weiterhin nicht möglich.

Auch die Herbst- und Erntewoche, die vom 7. bis 11. September geplant war, muss aus organisatorischen Gründen abgesagt werden.

Update, 30. August, 11.29 Uhr: Impfangebote an Sachsens Schulen nach den Sommerferien

Nach den Sommerferien soll es an Sachsens Schulen freiwillige Impfangebote gegen das Coronavirus geben. Die Aktion startet am 13. September, wie das Kultus- und das Gesundheitsministerium am Montag in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten. In der Woche nach Schulbeginn soll zunächst anonym die Impfbereitschaft abgefragt werden.

Das Angebot richtet sich an Mädchen und Jungen ab zwölf Jahren, deren Eltern sowie das gesamte Schulpersonal. Vor allem in den ländlichen Regionen ist der Einsatz von mobilen Impfteams des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) an ausgewählten Stützpunktschulen geplant. Impftermin und Impfort werden der Schule mitgeteilt, sobald die Anzahl der impfwilligen Personen feststehe, hieß es. Melden sich an einer Schule etwa 80 Impfwillige und hat das mobile Impfteam Kapazitäten, sind auch Impfaktionen an der jeweiligen Schule denkbar.

In den Großstädten Dresden, Leipzig und Chemnitz sollen die Schülerinnen und Schüler die Angebote der Impfzentren nutzen. Zudem könnten die Schulen nach Angaben des Kultusministeriums freiwillige Impfaktionen vor Ort organisieren - etwa in Zusammenarbeit mit Ärzten.

"Jeder kann weiter zu einem sicheren und ungestörten Schuljahr beitragen", so Kultusminister Christian Piwarz (CDU). Er rief dazu auf, sich zu informieren und die Argumente sorgfältig abzuwägen. "Wir stellen das Angebot und hoffen, dass es von vielen Interessierten wahrgenommen wird, für die die bisherigen Impfangebote nicht erreichbar waren." Die Schulen gingen sensibel vor, damit kein Druck entstehe, betonte der Minister.

Zunächst hatte die Sächsische Impfkommission (Siko) und nun auch die Ständige Impfkommission (Stiko) die Impfungen gegen das Coronavirus für Kinder ab zwölf Jahren empfohlen. Für Geimpfte und Genesene entfällt die Testpflicht - das gilt auch für den Schulbereich.

Update, 30. August, 8.54 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen steigt - Dresden über 35

Sachsen bleibt eines der Bundesländer mit dem geringsten Corona-Infektionsgeschehen. Allerdings nimmt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche weiter zu. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag mit 20,3 aus, nach 19,7 am Sonntag und 18,5 am Samstag. Demnach kamen 43 Neuinfektionen hinzu, aber kein neuer Todesfall. An Wochenenden wird allerdings weniger getestet und gemeldet. Im Vergleich der Bundesländer hat der Freistaat weiter den zweitniedrigsten Inzidenzwert nach Sachsen-Anhalt (15,0).

In der Landeshauptstadt Dresden liegt die Inzidenz nun bei 35,4 und damit knapp über der Marke von 35. Ab dieser Stufe gilt in mehr Bereichen die sogenannte 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet. Mittlerweile sind die Zahlen in allen Regionen und Großstädten wieder zweistellig. Am niedrigsten liegt die Inzidenz mit 10,4 im Landkreis Görlitz.

Auf den Intensivstationen der sächsischen Krankenhäuser wurden laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Montag (Stand: 8.34 Uhr) wie am Vortag 22 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt und 13 davon beatmet. Landesweit gibt es derzeit noch 123 freie Covid-spezifische Intensivbetten.

Update, 30. August, 6.17 Uhr: Neues Schuljahr, neue Regeln: Was auf Eltern und Schüler zukommt

Nach sechs Wochen Sommerferien beginnt am 6. September für rund 494.000 Schülerinnen und Schüler wieder der Ernst des Lebens und das neue Schuljahr. Es wird wieder eines im Zeichen von Corona sein. Für Quarantäne, Testen und Co. gelten bestimmte Regeln - dafür hat Sachsen eine neue Corona-Verordnung für Kitas und Schulen verabschiedet. Was jetzt gilt:

Präsenzunterricht: Von Homeschooling, Wechselunterricht und ausgesetzter Schulbesuchspflicht war das vergangene Schuljahr geprägt. Das soll nun anders werden: Es gilt die Schulbesuchspflicht. Das heißt, dass Kinder nicht mehr mit Verweis auf das Coronavirus zu Hause unterrichtet werden können. Das ist nur noch mit einem ärztlichen Attest möglich. In der neuen Verordnung ist Präsenzunterricht vorgesehen - unabhängig von der jeweiligen Inzidenz. Landesweite Schulschließungen soll es nicht geben. Kultusminister Christian Piwarz (CDU) sieht Sachsen für den Schulstart gewappnet und verweist auf umfangreiche Testmöglichkeiten, den Impfschutz der Erwachsenen und die Möglichkeit der Impfung ab zwölf.

Einschränkungen: Sachsenweite Einschränkungen des Unterrichts gibt es erst, wenn die in der neuen Corona-Schutz-Verordnung geregelte Überlastungsstufe - die Bettenauslastung in Krankenhäusern - erreicht ist. Erst dann werden alle Kitas, Grundschulen und Förderschulen in den eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Gruppen/Klassen wechseln. Für andere Schüler findet dann Wechselunterricht statt.

Testen: Zu Beginn des neuen Schuljahres gilt verschärfte Masken- und Testpflicht. In den ersten 14 Tagen nach den Ferien müssen sich Schüler, Lehrer sowie Erzieher zweimal pro Woche auf das Coronavirus testen lassen, in Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 10 sogar dreimal wöchentlich. Damit sollen Infektionen durch Reiserückkehrer verhindert werden. Ausgenommen sind Geimpfte und Genesene. Anschließend sind ein- bis zweimal pro Woche Tests vorgesehen.

Maskenpflicht: In den ersten zwei Schulwochen gilt eine verschärfte Maskenpflicht in den Schulen: Dann muss außer an Grund- und Förderschulen auch im Unterricht Maske getragen werden, wenn in der Region die Inzidenz über dem Wert von 10 liegt. Nach den 14 Tagen wird das Tragen von Masken nur empfohlen. Ab einem Inzidenzwert über 35 allerdings ist wieder Maskenpflicht im Schulgebäude und in weiterführenden Schulen auch im Unterricht wieder Pflicht.

Quarantäne: Neue Regeln sollen pauschale Corona-Quarantäne für ganze Schulklassen oder Kitagruppen im neuen Schuljahr möglichst verhindern. Dafür gibt es neue Leitlinien für die Gesundheitsämter, die dann im Einzelfall entscheiden. So soll etwa an den Schulen in den Altersgruppen bis zwölf in der Regel nur noch der betroffene Schüler in Quarantäne. Die anderen Schüler dürfen weiter die Schule besuchen, sollen aber über einen Zeitraum von 14 Tagen dreimal pro Woche getestet werden - ebenso die Lehrkraft.

Bei über Zwölfjährigen sollen im Falle eines positiven Tests nicht nur der Schüler selbst, sondern auch die direkten Sitznachbarn sowie Lehrkräfte mit engem Kontakt in häusliche Quarantäne. Sachsen erlaubt aber auch Ausnahmen: Wer eine Maske getragen hat, gilt nicht als enge Kontaktperson. Geimpfte und Genesene sind grundsätzlich nicht von Quarantäne betroffen.

Update, 30. August, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag (Stand 3.14 Uhr) für Chemnitz vier neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.248 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 28,1 (Vortag: 27,8).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 29. August, 9.59 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen bei 19,7

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche nimmt stetig zu in Sachsen. Die Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) wies die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntagmorgen mit 19,7 aus, nach 18,5 am Tag zuvor. Danach kamen 132 Neuinfektionen hinzu, aber kein neuer Todesfall. An Wochenenden wird allerdings weniger getestet und gemeldet.

Im Vergleich der Bundesländer hat der Freistaat weiter den zweitniedrigsten Inzidenzwert nach Sachsen-Anhalt (15,5). Spitzenreiter ist Nordrhein-Westfalen mit 125,3. Die Inzidenz bundesweit liegt aktuell bei 74,1.

In Sachsen sind mittlerweile alle Regionen und Großstädte wieder zweistellig, die Spanne liegt zwischen 10,4 im Landkreis Görlitz und 34,5 in der Landeshauptstadt Dresden - knapp unter der Marke von 35. Ab dieser Stufe gilt in mehr Bereichen die sogenannte 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet.

Auf den Intensivstationen der sächsischen Krankenhäuser wurden laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Sonntag (Stand: 9.19 Uhr) 22 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt und 13 davon beatmet. Landesweit gibt es derzeit noch 119 freie Covid-spezifische Intensivbetten.

Update, 29. August, 8.24 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag (Stand 3.14 Uhr) für Chemnitz 22 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.244 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 27,8 (Vortag: 23,7).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 28. August, 16.49 Uhr: Sachsen beim Impfen weiter Schlusslicht

Sachsen bleibt beim Impfen gegen Corona im bundesweiten Vergleich weiter Schlusslicht. Laut einer Übersicht Bundesgesundheitsministeriums vom Samstag sind derzeit 51,4 Prozent der Menschen im Freistaat vollständig geimpft. Das sind deutlich weniger als im Bundesdurchschnitt (60,1 Prozent).

54,8 Prozent der Sachsen haben zumindest eine Spritze gegen das Coronavirus erhalten. Spitzenreiter bei den vollständig Geimpften ist Bremen mit einer Quote von 70,2 Prozent.

Update, 28. August, 11.19 Uhr: "Bratwurstimpfen 2.0" im Erzgebirge

In Aue-Bad Schlema (Erzgebirge) soll unter dem Motto "Bratwurstimpfen 2.0" Impfwilligen die Zweitimpfung mit einer Gratis-Bratwurst schmackhaft gemacht werden. Bis zum Sonntag läuft die Impfaktion im Kulturhaus "Aktivist".

Auch Erstimpfungen sind nach Angaben der Stadtverwaltung möglich, dafür stehen rund 100 Extra-Impfdosen zur Verfügung.

Die erste Aktion Anfang August stieß auf reges Interesse. TAG24 berichtete über die Impf-Aktion.

Update, 28. August, 11.17 Uhr: Inzidenz in Sachsen steigt nur leicht

Sachsen gehört weiterhin zu den Bundesländern mit der niedrigsten Sieben-Tage-Inzidenz. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen lag der Wert bei 18,6 - nach 18,5 am Vortag.

Nur Sachsen-Anhalt weist mit 16,4 noch weniger neue Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche auf. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI für Sachsen binnen eines Tages 117 Corona-Neuinfektionen und vier neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

Den höchsten Wert hatte am Samstag Dresden mit 33,8. Noch aber liegt die Landeshauptstadt unter der Marke von 35, ab dieser Stufe gilt in mehr Bereichen die sogenannte 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet.

Update, 28. August, 8.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag (Stand 3.15 Uhr) für Chemnitz acht neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.222 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 23,7 (Vortag: 24,5).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 27. August, 18.03 Uhr: Weniger pauschale Quarantäne an Schulen und Kitas in Sachsen

Neue Regeln sollen pauschale Corona-Quarantäne für ganze Schulklassen oder Kitagruppen im neuen Schuljahr möglichst verhindern. Dafür wurden den sächsischen Gesundheitsämtern neue Leitlinien an die Hand gegeben, wie das Kultus- und das Gesundheitsministerium in einer gemeinsamen Erklärung am Freitag mitteilten. Jeder neue Corona-Fall wird demnach wie bisher dem Gesundheitsamt gemeldet. Dieses soll dann anhand der neuen Leitlinien und der jeweiligen Lage vor Ort entscheiden. Den Angaben zufolge soll an den Schulen in den Altersgruppen bis Zwölf in der Regel nur noch der betroffene Schüler in Quarantäne. Die anderen Schüler dürfen weiter die Schule besuchen, sollen aber über einen Zeitraum von 14 Tagen dreimal pro Woche getestet werden - ebenso die Lehrkraft.

Bei über Zwölfjährigen sollen im Falle eines positiven Tests nicht nur der Schüler selbst, sondern auch die direkten Sitznachbarn sowie Lehrkräfte mit engem Kontakt in häusliche Quarantäne. Sachsen erlaubt aber auch Ausnahmen: Wer eine Maske getragen hat, gilt nicht als enge Kontaktperson. Geimpfte und Genesene sind grundsätzlich nicht von Quarantäne betroffen.

"Quarantäne-Regelungen für Schulklassen müssen mit Augenmaß auf das unbedingt Notwendige begrenzt werden", so Kultusminister Christian Piwarz. Der CDU-Politiker verwies auf weiter entwickelte Schutzmaßnahmen im Vergleich zum vergangenen Jahr und aktuellen Hinweisen vom Robert Koch-Institut (RKI).

In Kitas sollen das betroffene Kind sowie ungeimpfte Betreuer mit engem Kontakt in Quarantäne. Zeigen die anderen Jungen und Mädchen keine Symptome, können sie weiter die Einrichtung besuchen. Allerdings muss die Kita-Gruppe samt Erziehern für zwei Wochen räumlich von anderen Gruppen im Haus getrennt werden. Zudem sind regelmäßig "Lollitests" vorgesehen.

Update, 27. August, 11.01 Uhr: Corona-Ausbruch in Zwickauer Café

Das beliebte Restaurant "Alex" in der Zwickauer Innenstadt wurde vom Gesundheitsamt geschlossen. Grund dafür sei laut dem Landratsamt das vermehrte Infektionsgeschehen unter den Mitarbeitern.

Mehr dazu in unserem >>>ausführlichen Bericht.

Update, 27. August, 8.17 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter

In Sachsen steigt die Sieben-Tage-Inzidenz leicht aber kontinuierlich. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen lag sie bei 18,5 - nach 17,9 am Donnerstag. Der Wert sagt aus, wie viele neue Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche registriert wurden. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 128 Corona-Neuinfektionen und einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus.

Sachsen ist hinter Sachsen-Anhalt (14,7) das Bundesland mit dem niedrigsten Inzidenzwert in Deutschland. Den höchsten Wert hatte am Freitag die Landeshauptstadt Dresden mit 34,5. Unter einem Wert von 10 liegen noch die Landkreises Görlitz (8,4) und Bautzen (9,7).

Auf den Intensivstationen der sächsischen Krankenhäuser lagen nach Daten des Divi-Registers vom Freitag (Stand: 7.19 Uhr) 21 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung (Vortag: 20). 12 von ihnen mussten beatmet werden, wie am Vortag. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. Landesweit gibt es demnach 119 freie Covid-spezifische Intensivbetten (Vortag: 125).

Update, 27. August, 6.09 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag (Stand 3.15 Uhr) für Chemnitz 13 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.214 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 24,5 (Vortag: 20).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 26. August, 10.02 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter leicht an

In Sachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz wieder gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagmorgen lag sie bei 17,9 - nach 16,2 am Mittwoch.

Der Wert sagt aus, wie viele neue Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche registriert wurden. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 191 Corona-Neuinfektionen und einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus. Sachsen ist hinter Thüringen (17,0) und Sachsen-Anhalt (15,5) das Bundesland mit dem niedrigsten Inzidenzwert in Deutschland.

Auf den Intensivstationen der sächsischen Krankenhäuser lagen nach Daten des Divi-Registers vom Donnerstag (Stand: 9.19 Uhr) 20 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung. 12 von ihnen mussten beatmet werden. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. Landesweit gibt es demnach 125 freie Covid-spezifische Intensivbetten.

Update, 26. August, 6.15 Uhr: Neue Corona-Schutzverordnung tritt in Kraft - kein Lockdown mehr

In Sachsen tritt am Donnerstag eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft. Mit ihr wird das Leben in der Corona-Pandemie etwas leichter.

Denn ein Lockdown ist mit der zunächst bis 22. September geltenden Verordnung nicht mehr verbunden. Nach einem Kabinettsbeschluss gibt es nur noch zwei relevante Stufen bei der Sieben-Tage-Inzidenz.

Das sind 10 beziehungsweise 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Dafür soll die Belegung der Betten mit Covid-19-Patienten in Krankenhäusern eine größere Rolle spielen. Je nach Belegungsrate gibt es eine Warnstufe und eine Überlastungsstufe.

In mehr Bereichen als bisher gilt die 3G-Regel: geimpft, genesen oder getestet.

Update, 26. August, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag (Stand 3.15 Uhr) für Chemnitz 19 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.201 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 20,0 (Vortag: 19,1).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 25. August, 9.21 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen wieder gestiegen - Wert bei 16,2

In Sachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz wieder gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwochmorgen lag sie bei 16,2 - nach 14,7 am Dienstag und 15,8 am Montag. Der Wert sagt aus, wie viele neue Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche registriert wurden. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 230 Corona-Neuinfektionen und einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus.

Sachsen ist hinter Thüringen (14,7) und Sachsen-Anhalt (14,6) das Bundesland mit dem niedrigsten Inzidenzwert in Deutschland. Bundesweit wurde die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch mit 61,3 angegeben.

Binnen 24 Stunden wurden in Deutschland 11.561 neue Corona-Fälle und 39 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet.

Update, 25. August, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch (Stand 3.14 Uhr) für Chemnitz drei neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.182 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 19,1 (Vortag: 21,5).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 24. August, 18.22 Uhr: Ferienlager-Rückkehrer bringen Corona ins Vogtland

Am Dienstag meldete das Landratsamt vom Vogtlandkreis 18 Corona-Neuinfektionen. Wie die Freie Presse erfahren hat, handelt es sich hierbei "in erster Linie um Reiserückkehrer". Dazu gehören auch drei Kinder sowie zwei Erwachsenen, die gemeinsam von einem Jugendferienlager in Brandenburg mit dem Bus zurückkam. Gemeinsam mit insgesamt 48 Kindern und 15 Betreuern verbrachten sie dort die vergangenen Tage.

"Alle Teilnehmer und Betreuer, die nicht geimpft und/oder genesen sind, werden als enge Kontaktpersonen abgesondert", teilt die Kreisbehörde der Freien Presse mit. Am Montag wurden bereits die ersten getestet. Bei den positiv Getesteten bestehen aktuell aber keine Symptome für das Virus.

Auch das Gesundheitsamt Potsdam-Mittelmark sei durch das Amt für Gesundheit und Prävention des Vogtlandkreises darüber informiert worden.

Im Vogtlandkreis stieg die Corona-Zahl am Montag auf 49. Laut Robert-Koch-Institut liegt die Inzidenz bei 7,5. Die 18 gemeldeten Neuinfektionen von Dienstag sind hierbei aber noch nicht mit eingerechnet.

Update, 24. August, 16.44 Uhr: Neue sächsische Corona-Schutzverordnung ab Donnerstag gültig

Mit der neuen Corona-Schutzverordnung gibt es in Sachsen einen Paradigmenwechsel. "Die wichtigste Botschaft ist, dass alle Geschäfte, Einrichtungen, Veranstaltungen inzidenzunabhängig geöffnet bleiben sollen», sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag in Dresden. Es gibt bestimmte Schutzmaßnahmen und nur noch zwei Stufen dafür: 10 und 35.

Die neue Verordnung tritt ab Donnerstag in Kraft. Den ganzen Beitrag dazu lest Ihr >>>hier.

Update, 24. August, 16.26 Uhr: AfD will gegen neue sächsische Corona-Verordnung klagen

Die AfD will gegen die neue sächsische Corona- Schutzverordnung klagen. Das kündigte Landespartei- und Fraktionschef Jörg Urban am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in Dresden an. Zuvor hatte Sozialministerin Petra Köpping (SPD) die neue Verordnung vorgestellt. Aus Sicht der AfD benachteiligt die Verordnung "massiv alle ungeimpften, gesunden Bürger." Urban: "Diese Diskriminierung und willkürliche Einschränkung von Grundrechten lehnen wir entschieden ab. Zumal alle Impfstoffe nur eine Notfall-Zulassung haben und die langfristigen Nebenwirkungen noch nicht untersucht wurden."

Nach Ansicht der AfD ist die Ungleichbehandlung aus medizinischer Sicht nicht mehr vertretbar. Inzwischen würden selbst Gesundheitsbehörden darauf hinweisen, dass auch Geimpfte sich infizieren und die Infektion weitergeben könnten.

Update, 24. August, 15.28 Uhr: Impfdurchbrüche in Sachsen extrem selten

Auch in Sachsen haben sich Menschen trotz vollständiger Impfung mit dem Coronavirus infiziert. Mit Stand 12. August gab es 474 sogenannte Impfdurchbrüche, wie Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag in Dresden sagte.

Das seien 0,023 Prozent aller vollständig Geimpften, also "extrem selten". Sechs Prozent der Betroffenen waren im Krankenhaus - alle 50 Jahre oder älter. 25 Menschen oder 5,27 Prozent der geimpften Erkrankten starben. "Alle waren älter als 70 Jahre und hatten meist Vorerkrankungen."

Eine Impfung bietet keinen hundertprozentigen Schutz, wie bei anderen Viren kann es trotzdem zu Infektionen kommen. Die Impfstoffe mindern jedoch das Risiko, an Covid-19 zu erkranken, deutlich.

Update, 24. August, 14.34 Uhr: Inzidenzunabhängige Öffnung in Sachsen - Schutzmaßnahmen in Stufen

Der Freistaat Sachsen will in der Corona-Pandemie künftig alles geöffnet lassen. Geschäfte, Einrichtungen, Veranstaltungen seien inzidenzunabhängig zugänglich, unter bestimmten Schutzmaßnahmen, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag in Dresden. Das sei die wichtigste Botschaft der neuen Corona-Schutzverordnung, die das Kabinett beschlossen habe. Diese gelte vom 26. August bis einschließlich 22. September und sieht ab einem gewissen Infektionsgeschehen nötige Einschränkungen vor - mit nur noch zwei Stufen: 10 und 35.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens bekommt laut Köpping die Bettenbelegung größere Bedeutung als bisher. Der Freistaat hat mit dem Betten-Indikator bereits seit März kein reines Inzidenzmodell mehr. Seitdem ist die Bettenbelegung mit Covid-19-Patienten auf Normalstationen der Krankenhäuser ein Indikator, seit Mitte Juni auch die auf den Intensivstationen.

Momentan hat Sachsen mit aktuell 14,7 noch die bundesweit zweitniedrigste Inzidenz, sagte Köpping. Auch die Lage in den Krankenhäusern sei nach wie vor entspannt. Sie rechnet allerdings damit, dass die Zahlen auch im Freistaat wieder steigen.

Update, 24. August, 14.10 Uhr: Sachsen strebt Präsenzunterricht das ganze Schuljahr an

Sachsen strebt für das neue Schuljahr einen Unterricht nur im Klassenzimmer an. Das bleibe das oberste Ziel, sagte Kultusminister Christian Piwarz (CDU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Dresden. Dabei stellte er eine neue Corona- Verordnung für Schulen und Kitas vor. Darin ist ein Präsenzunterricht unabhängig von Inzidenzen verankert. Eine landesweite Schulschließung ist nicht vorgesehen. Auch die Pflicht zum Besuch der Schule gilt wieder für alle. Eine Befreiung ist nur noch mit einem ärztlichen Attest möglich.

"Tests für Geimpfte und Genesene entfallen. Alle anderen müssen sich einmal die Woche testen, wenn die Inzidenz unter 10 liegt. Liegt die 7-Tage-Inzidenz darüber, finden die Tests wieder zweimal die Woche statt", teilte das Kultusministerium mit. Die Maskenpflicht setzt ab einer Inzidenz von 35 ein. Für Schülerinnen und Schüler der Grund- und Förderschule gilt das nicht. Um den Schulstart abzusichern, gibt es in den ersten zwei Wochen gesonderte Schutzmaßnahmen.

Piwarz sagte: "Wir sind für den Schulstart und das neue Schuljahr gewappnet. Im Vergleich zum vergangenen Schuljahr haben wir on Top umfangreiche Testmöglichkeiten, den Impfschutz der Erwachsenen und jetzt auch die Möglichkeit der Impfung ab zwölf Jahren." Man könne die Schulen sicherer machen, aber nicht in einen virenfreien Hochsicherheitstrakt verwandeln: «Daher bleibt es eine Abwägung zwischen dem Infektionsschutz, dem Recht auf Bildung und den gesundheitlichen Auswirkungen auf die Kinder, wenn kein Schulalltag mehr stattfindet."

Piwarz versicherte, dass das Infektionsgeschehen an jeder einzelnen Schule täglich im Blick bleibt. Das Ministerium könne Schutzmaßnahmen wie einen zeitlich begrenzten Wechselunterricht oder eine temporäre Schulschließung anordnen, wenn lokale Ausbrüche stattfinden. "Wir nehmen die Lage weiter ernst, aber wir müssen auch wieder ein Stück zurück zur Normalität mit Augenmaß", sagte der Minister.

Sachsenweite Einschränkungen des Unterrichtes gibt es erst, wenn die in der neuen Corona-Schutz-Verordnung geregelte Überlastungsstufe - die Bettenauslastung in Krankenhäusern - erreicht ist. Erst dann würden alle Kitas, Grundschulen und Förderschulen in den eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Gruppen/Klassen wechseln. Für andere Schüler findet dann Wechselunterricht statt.

"Jeder kann weiter zu einem sicheren und ungestörten Schuljahr beitragen. Bitte informieren Sie sich über die Impfungen und nehmen Sie die Angebote wahr", sagte Piwarz. Er kündigte an, in den nächsten Tagen gemeinsam mit dem Sozialministerium ein freiwilliges Impfangebot an Schulen zu unterbreiten.

Update, 24. August, 9.48 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen wieder gesunken - Wert bei 14,7

In Sachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz wieder leicht gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstagmorgen lag sie bei 14,7 nach 15,8 am Montag. Der Wert sagt aus, wie viele neue Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche registriert wurden. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 42 Corona-Neuinfektionen.

Sachsen ist hinter Thüringen (14,0) und Sachsen-Anhalt (14,8) das Bundesland mit dem niedrigsten Inzidenzwert in Deutschland. Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag bei 58,0 (Montag: 56,4), am höchsten in Nordrhein-Westfalen mit 108,4.

Laut RKI wurden in Sachsen keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Seit Frühjahr 2020 starben den Angaben zufolge im Freistaat 10.158 Menschen an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2. Insgesamt haben sich laut der Statistik bisher 288.375 Menschen im Land nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

Update, 24. August, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag (Stand 3.15 Uhr) für Chemnitz zwei neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.179 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 21,5 (Vortag: 21,1).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 23. August, 18.53 Uhr: Kabinett berät über Paradigmenwechsel zum Corona-Schutz

Das Kabinett berät an diesem Dienstag über die nächste Corona-Schutz-Verordnung. Sie soll ab dem 26. August gelten. Dabei ändert Sachsen seine Strategie, Sozialministerin Petra Köpping (63, SPD) sprach im Vorfeld von einem Paradigmenwechsel. Alle Angebote und Geschäfte könnten grundsätzlich inzidenzunabhängig öffnen, unter den bekannten Schutzvorkehrungen. Ab einem gewissen Infektionsgeschehen gebe es aber notwendige Einschränkungen.

Im Raum stehen weitgehende Freiheiten, wobei Ungeimpften und Nicht-Genesenen der Zutritt zu einzelnen Bereichen wie Konzerten, Fußballspielen oder Clubs bei Überschreiten bestimmter Grenzwerte verwehrt wird.

Bei der Bewertung der Infektionslage soll die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, weiterhin nicht der einzige Maßstab sein. Der Freistaat hat mit dem Betten-Indikator bereits seit März kein reines Inzidenzmodell mehr. Seitdem ist die Bettenbelegung mit Covid-19-Patienten auf Normalstationen der Krankenhäuser ein Indikator, seit Mitte Juni auch die auf den Intensivstationen.

Seit Wochen nehmen die Corona-Neuinfektionszahlen wieder zu, die Sieben-Tage-Inzidenz für den Freistaat lag am Montag bei 15,8. Nur noch in vier Landkreisen, die unter der Grenze von 10 liegen, gelten umfassende Lockerungen für Alltag, Freizeit und Sport.

Update, 23. August, 13.22 Uhr: Impfung ist ein Stück Solidarität und hilft der Gesellschaft

Sachsens stellvertretender Ministerpräsident Wolfram Günther (48, Grüne) hat am Montag die Bevölkerung aufgerufen, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. "Sich gegen Corona impfen zu lassen, schützt uns als Individuen vor schwerer Erkrankung", sagte der Grünen-Politiker. Er selbst habe Weihnachten 2020 mit Corona im Bett verbracht, glücklicherweise ohne schweren Verlauf.

Jede Impfung sei ein Stück Solidarität, helfe der ganzen Gesellschaft. Sie komme dem Gesundheitswesen, den Schulen, den Bildungschancen der Kinder, der Wirtschaft, der Versorgung mit öffentlichen Leistungen, den sozialen Einrichtungen und nicht zuletzt den Mitmenschen zu Gute, sagte der Umweltminister. Die Impfung "trägt also dazu bei, einen erneuten harten Lockdown in Kultur, Wirtschaft, Bildung, Sport und Gesellschaft zu vermeiden."

Update, 23. August, 8.17 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen leicht angestiegen

In Sachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz wieder leicht angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montagmorgen lag sie bei 15,8 - am Samstag und Sonntag hatte der Wert 15,1 betragen. Der Wert sagt aus, wie viele neue Corona-Infektionen es je 100.000 Einwohner binnen einer Woche gab. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 37 Corona-Neuinfektionen. Sachsen ist hinter Thüringen (13,7) und Sachsen-Anhalt (13,5) das Bundesland mit dem geringsten Inzidenzwert. Bundesweit lag er am Montag bei 56,4 (Vortag 54,5).

Den höchsten Inzidenzwert hatten am Montag der Landkreis Leipzig (28,3) und die Stadt Dresden (26,6). Unter dem Wert von 10 lagen die Landkreise Görlitz (3,2), Bautzen (7,3), Meißen (7,9) und der Vogtlandkreis (9,3).

Im Landkreis Nordsachsen wurde der Wert von 10 am Samstag den fünften Tag in Folge überschritten. Ab diesem Montag gelten dort wieder verschärfte Regeln. Gleiches gilt für den Erzgebirgskreis ab Dienstag. Dort wurde am Sonntag die Fünf-Tages-Schwelle erreicht. Künftig muss auch im Erzgebirge in Geschäften und auf Märkten wieder ein medizinischer Mund- Nasen-Schutz getragen werden. Zudem gelten Kontaktbeschränkungen, Testpflichten werden erweitert.

Update, 23. August, 6.06 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag (Stand 3.16 Uhr) für Chemnitz drei neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.177 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 21,1 (Vortag: 19,9).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 22. August, 15.51 Uhr: Grenzwert überschritten: Ab Dienstag auch härtere Corona-Regeln im Erzgebirge

Ab Dienstag gelten im Erzgebirgskreis wieder strengere Corona-Regeln. Der Grund: Die Inzidenz lag an fünf aufeinanderfolgenden Tagen über zehn.

TAG24 fasst zusammen - das gilt ab Dienstag im Erzgebirge. >>>Hier geht's zum Artikel.

Blick auf Annaberg-Buchholz. Im Erzgebirge steigen die Corona-Fälle wieder leicht an. Daher werden die Maßnahmen ab Dienstag verschärft.
Blick auf Annaberg-Buchholz. Im Erzgebirge steigen die Corona-Fälle wieder leicht an. Daher werden die Maßnahmen ab Dienstag verschärft.  © Bildmontage: Uwe Meinhold, 123rf/drmicrobe

Update, 22. August, 10.15 Uhr: Inzidenz in Sachsen konstant, 255 neue Fälle am Wochenende

In Sachsen sind am Wochenende 255 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Am Samstag waren es 172, am Sonntag 83. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) kamen an beiden Tagen auch drei weitere Todesfälle dazu. Damit stieg die Zahl der Corona-Opfer seit Beginn der Pandemie im Freistaat im März 2020 auf 10 158. Insgesamt haben sich hier bisher 288.296 Menschen nachweislich infiziert.

Das RKI gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag und Sonntag für Sachsen mit jeweils 15,1 an. Am Freitag waren es 14,0. Der Wert sagt aus, wie viele neue Infektionen es je 100.000 Einwohner binnen einer Woche gab. Sachsen ist hinter Thüringen und Sachsen-Anhalt (jeweils 13,7) das Bundesland mit dem geringsten Inzidenzwert. Bundesweit lag er am Sonntag bei 54,5.

Innerhalb Sachsens ist die Lage sehr unterschiedlich. Den höchsten Inzidenzwert hatten am Sonntag die Stadt Dresden (23,9) und der Landkreis Leipzig (23,6). Die geringsten Werte verzeichneten die Landkreise Görlitz (3,2), Bautzen (7,7) und Meißen (7,9).

Im Landkreis Nordsachsen wurde der Wert von 10 am Samstag den fünften Tag in Folge überschritten. Ab Montag gelten dort wieder verschärfte Regeln.

Update, 22. August, 8.10 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag (Stand 8.10 Uhr) für Chemnitz 10 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.174 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 19,9 (Vortag: 16,6).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 21. August, 10.37 Uhr: Inzidenz steigt in Sachsen: 172 neue Fälle

In Sachsen sind binnen eines Tages 172 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) vom Samstag wurden auch zwei weitere Todesfälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Corona-Opfer seit Beginn der Pandemie im Freistaat im März 2020 auf 10.157. Insgesamt haben sich hier 288.213 Menschen nachweislich infiziert.

Das RKI gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag für Sachsen mit 15,1 an. Am Freitag waren es 14,0. Der Wert sagt aus, wie viele neue Infektionen es je 100.000 Einwohner binnen einer Woche gab. Sachsen ist hinter Thüringen (13,2) und Sachsen-Anhalt (13,8) das Bundesland mit dem geringsten Inzidenzwert. Bundesweit lag er am Samstag 51,6 und damit erstmals seit langem wieder über der Marke von 50.

Innerhalb Sachsens ist die Lage sehr unterschiedlich. Den höchsten Inzidenzwert hatten am Samstag die Stadt Dresden (27,1) und der Landkreis Leipzig (26,3). Die geringsten Werte verzeichneten die Landkreise Görlitz (2,0) und Bautzen (6,0). Im Landkreis Nordsachsen wurde der Wert von 10 am Samstag den fünften Tag in Folge überschritten. Ab Montag gelten dort wieder verschärfte Regeln.

Update, 21. August, 10.30 Uhr: Sächsischer OB kämpft gegen Impfmüdigkeit: Gibt's hier bald Geld fürs Impfen?

Um die Impfmüdigkeit zu stoppen, wird oft auf "Lockmittel" gesetzt. Vergangenen Donnerstag und Freitag gab's in Aue-Bad Schlema zu jeder Impfung eine kostenlose Bratwurst. Doch Oberbürgermeister Heinrich Kohl (64, CDU) will noch einen draufsetzen: Wenn es nach ihm geht, könnte es schon bald Geld fürs Impfen geben.

Hier geht's zum >>>ausführlichen Artikel.

Update, 21. August, 8.10 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag (Stand 3.14 Uhr) für Chemnitz 14 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.164 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 16,6 (Vortag: 11,8).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 20. August, 17.17 Uhr: Programm für Kinder- und Jugendhilfe in der Corona-Pandemie

Sachsen will der Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten der Corona-Pandemie einen Schub geben. Die Pandemie habe junge Leute in besonderem Maße eingeschränkt, begründete das Sozialministerium das Anliegen am Freitag. Deshalb müssten Angebote der Kinder- und Jugendhilfe wieder aktiviert, erhalten und weiterentwickelt werden. Ein von Sozialministerin Petra Köpping (63, SPD) vorgestelltes Programm sieht unter anderem vor, Strukturen im Ehrenamt zu stärken, Fachkräfte für die Jugendarbeit zu gewinnen und die Digitalisierung in diesem Bereich voranzutreiben.

Laut Ministerium führt die Evangelische Hochschule in Dresden derzeit eine Untersuchung zu Konfliktsituationen und Belastungsfaktoren in sächsischen Familien in der Corona-Krise durch. Eine Servicestelle Gewaltprävention sowie eine Landesfachstelle zur Prävention von sexualisierter Gewalt befänden sich im Aufbau. Angebote der Kinder- und Jugendhilfe in Landkreisen und kreisfreien Städten sollen durch mehr Mittel für die Jugendpauschale ermöglicht werden. Sie werde von 13,4 Millionen Euro (2020) auf 14,2 Millionen Euro in diesem Jahr und 15 Millionen Euro im kommenden Jahr erhöht.

Update, 20. August, 9.55 Uhr: Beherbergungsstätten in Sachsen leiden weiter unter Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie vermiest Hotels und Pensionen in Sachsen weiter das Geschäft. Im Juni haben 348.000 Gäste insgesamt 1,02 Millionen Übernachtungen in den rund 1900 geöffneten sächsischen Beherbergungsstätten gebucht, teilte das Statistische Landesamt in Kamenz am Freitag mit. Das seien ein Fünftel weniger Gäste und 15 Prozent weniger Übernachtungen als im ebenfalls stark von der Pandemie beeinflussten Vorjahresmonat gewesen, sowie 58 Prozent weniger Gäste als im Juni 2019. "In den kommenden Monaten müsste noch viel aufgeholt werden, um wenigstens die Ergebnisse des Vorjahres zu erreichen", lautete das Fazit der Statistiker.

Die Hotellerie hatte dabei einen Anteil von knapp drei Viertel aller Gästeankünfte. Sie schnitt mit einem durchschnittlichen Gästerückgang von 22 Prozent schlechter ab als andere Einrichtungen wie Erholungsheime und Ferienwohnungen, die das Vorjahresniveau nahezu erreichen konnten. Die Campingplätze verzeichneten ein Viertel weniger Urlauber als im Juni vor einem Jahr. Den besten Neustart schafften die Einrichtungen im sächsisches Burgen- und Heideland mit etwa 41 300 Gästen und knapp 155.000 Übernachtungen. Das waren 4,5 Prozent beziehungsweise 9,1 Prozent mehr als im Juni 2020.

Auch die Halbjahreswerte lägen mit 805.500 Gästen (minus 58 Prozent) und etwas mehr als drei Millionen Übernachtungen (minus 43 Prozent) weit unter den Zahlen des ersten Halbjahres 2020.

Update, 20. August, 8.18 Uhr: Corona-Zahlen in Sachsen leicht gesunken

Die Corona-Zahlen in Sachsen bleiben weiterhin auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilt, liegt der Inzidenz-Wert am Freitag wie schon am Mittwoch bei 14.

Er sagt aus, wie viele neue Infektionen es je 100.000 Einwohner binnen einer Woche gab. Sachsen ist hinter Thüringen (12,6) und Sachsen-Anhalt (12,8) immer noch das Bundesland mit dem geringsten Inzidenzwert. Bundesweit lag er am Freitag bei 48,8.

Innerhalb Sachsens bleibt die Lage sehr unterschiedlich. Den höchsten Inzidenzwert hatte am Freitag der Landkreis Leipzig mit 29,8. Den geringsten Wert verzeichnete der Landkreis Görlitz mit 4,4. Binnen 24 Stunden wurden 92 Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle gemeldet. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich in Sachsen nachweislich 288.041 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 10.155 Frauen und Männer starben an oder mit einer Covid-19-Erkrankung.

Update, 20. August, 6.09 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag (Stand 3.14 Uhr) für Chemnitz einen neuen Corona-Fall. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.150 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 11,8 (Vortag: 13).

Es wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 547 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 19. August, 16.19 Uhr: Brauclub sagt Veranstaltungen ab

Der Brauclub in Chemnitz hat am Donnerstag seine nächsten Veranstaltungen abgesagt. Wegen der Corona-Inzidenz müssten die Besucher Maske tragen und 1,5 Meter Abstand halten, was aber kaum umzusetzen ist. Deswegen fallen die Partys am Freitag und Samstag aus.

Update, 19. August, 13.36 Uhr: CDU-Landrat warnt in Corona-Debatte vor Spaltung und Obrigkeitsstaat

Der Bautzener CDU-Landrat Michael Harig hat in der Debatte um Corona-Maßnahmen vor einer weiteren Spaltung der Gesellschaft gewarnt. "Zunehmend verschärft sich der Eindruck eines interessengelenkten Obrigkeitsstaates, dem natürlich entgegengetreten werden muss", schrieb der 60-Jährige in einem am Donnerstag veröffentlichten Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (67, CDU) und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder. Unter Obrigkeitsstaat versteht der Duden einen absolutistischen, monarchistischen, undemokratisch regierten Staat.

Nach Ansicht Harigs dürfte die Herdenimmunität unter Einbeziehung der Genesenen erreicht sein. Ein Indiz dafür sei der Umstand, dass die Zahl klinischer Verläufe drastisch zurückging. 85 Prozent der über 60-Jährigen seien vollimmunisiert. Erklärungsmuster zur Begründung von Lockdown-Maßnahmen seien somit weitestgehend hinfällig: "Während einerseits eine generelle Impfpflicht ausgeschlossen wird, wird andererseits mit einer Kostenpflicht für Tests ab Oktober 2021 eine zusätzliche Spaltung der Gesellschaft betrieben." "Impfkritische" würden in die Arme der politisch Extremen getrieben.

Auch zur Debatte über den Klimawandel äußerte sich der Landrat. Harig sieht die Gefahr, dass sich durch die CO2-Bepreisung soziale Ungleichgewichte immens verstärken und die Attraktivität der ländlichen Räume für die Menschen und die Wirtschaft abnimmt. "Die dadurch angeheizten gesellschaftlichen Spannungen der Zukunft werden sich, neben den politischen Interessengruppen, gegebenenfalls vor allem zwischen Stadt und Land entladen. Insofern bitte ich bei allen politischen Weichenstellungen eine Folgewirkungsabschätzung voranzustellen, welche die Lebenswirklichkeiten einbezieht."

Update, 19. August, 08.18 Uhr: Drei neue Corona-Todesfälle in Sachsen

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) ist die Zahl der Corona-Todesfälle in Sachsen erneut gestiegen. Seit Mittwoch starben drei weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, wie aus Zahlen des RKI vom Donnerstag hervorgeht. Innerhalb eines Tages kamen 137 erfasste Corona-Neuinfektionen hinzu.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen stieg weiter auf 14,9 (Vortag: 14,0). Niedrigere Werte hatten nur noch Sachsen-Anhalt (12,3) und Thüringen (11,1).

Bundesweit lag der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen bei 44,2. Seit Beginn der Pandemie im März vergangenen Jahres gab es in Sachsen 287 949 Corona-Infektionen und 10 153 Todesfälle.

Update, 19. August, 6.02 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag (Stand 3.14 Uhr) für Chemnitz 20 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.149 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 13 (Vortag: 8,5).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 546 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 18. August, 12.44 Uhr: Sachsen hat mehr als 6,5 Millionen unbrauchbare FFP2-Masken gekauft

In der Corona-Pandemie hat die sächsische Landesregierung rund 41 Millionen Schutzmasken angeschafft - davon sind mehr als 6,5 Millionen unbrauchbar. Das geht aus der Antwort des Innenministeriums auf Anfrage einer Abgeordneten der Linken hervor.

Besonders fassungslos mache dabei, dass das Innenministerium nicht wisse, woher diese Masken stammten, sagte die Landtagsabgeordnete der Linken, Marika Tändler-Walenta, am Mittwoch. In der Antwort heiße es: Im vom Polizeiverwaltungsamt genutzten Warenwirtschaftssystem existiert für diese Artikel keine Chargenverwaltung.

"Begrifflichkeiten wie Wirtschaftskriminalität sowie deren Bedeutung sollten mittlerweile auch dem sächsischen Innenminister bekannt sein", betonte Tändler-Walenta. Der Gesamtwert der unbrauchbaren Masken beläuft sich auf 15,7 Millionen Euro.

Update, 18. August, 9 Uhr: Erneute Maskenpflicht beim Einkaufen

Maske auf beim Einkaufen! Ab Mittwoch gelten in Chemnitz wieder strengere Corona-Regeln. Der Grund: Die Inzidenz lag am Montag am fünften Tag in Folge über zehn. Wir haben es >>>hier zusammengefasst - das gilt jetzt in Chemnitz.

Ab Mittwoch muss in Chemnitz beim Einkaufen wieder eine Maske getragen werden-
Ab Mittwoch muss in Chemnitz beim Einkaufen wieder eine Maske getragen werden-  © Harry Härtel

Update, 18. August, 8.43 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiterhin

In Sachsen ist die 7-Tage-Inzidenz von Dienstag auf Mittwoch wieder gestiegen. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt der Wert am Mittwoch bei 14, nachdem er am Vortrag bei 12,2 lag. Dennoch gehört Sachsen weiterhin zu den drei Ländern mit den niedrigsten Werten. Nur Thüringen und Sachsen-Anhalt liegen mit 11,1 darunter.

Trotz des Rückgangs der Inzidenz von 11 auf 8,5 gelten ab Mittwoch in Chemnitz zunächst wieder schärfere Maßnahmen. So muss beim Einkauf eine Maske getragen werden und es gelten wieder Kontaktbeschränkungen: Maximal zehn Menschen dürfen sich treffen. Familienfeiern, Eheschließungen und Beerdigungen sind nur noch für bis zu 50 Personen zulässig, wobei Geimpfte und Genesene nicht mitzählen. In einigen Bereichen gilt auch wieder eine Testpflicht.

Seit Dienstag sind laut RKI in Sachsen 205 Neuansteckungen hinzugekommen, neue Todesfälle in Verbindung mit dem Virus wurden nicht registriert. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle seit Pandemie-Beginn im März 2020 erhöhte sich auf 287.812, 10.150 Menschen starben bisher an oder mit einer Infektion.

Update, 18. August, 6.14 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch (Stand 3.14 Uhr) für Chemnitz drei neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.129 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 8,5 (Vortag: 11) und ist somit den ersten Tag wieder unter 10.

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 546 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 17. August, 14.58 Uhr: Sozialministerium hofft auf Kreativität beim Corona-Impfen ab 12

Das sächsische Sozialministerium hofft auf eine rege Teilnahme beim Corona-Impfen ab 12 Jahre. "Wir begrüßen jede kreative Impfaktion – gerade auch für Familien, die dort Impfungen anbietet, wo die Menschen sind", teilte das Sozialministerium am Dienstag auf Anfrage mit.

Die Kinder können sich sowohl in den Impfzentren als auch in Haus- und Kinderarztpraxen impfen lassen. Zudem gibt es Familienimpftage in den Impfzentren und spezielle Angebote für Familien durch mobile Impfteams wie am vergangenen Wochenende vor dem Freizeitpark Belantis und dem Sonnenlandpark Oberlichtenau. Die sächsische Impfkommission hatte die Schutzimpfung ab 12 schon seit 1. August empfohlen. Am Montag zog die Ständige Impfkommission für ganz Deutschland nach.

Für die Einsatzplanung der mobilen Teams ist in Sachsen das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Auftrag des Sozialministeriums zuständig. Nach den Planungen des DRK soll es am 23. August eine Impfaktion im Tierpark Delitzsch und am 27. August eine Familien-Impfaktion im Freizeitzentrum Marienthal geben, hieß es. Weitere Aktionen seien in Vorbereitung.

"Wir freuen uns, dass so viele Partner bereit sind, die Impfkampagne zu unterstützen und uns die Möglichkeit geben, die Menschen vor Ort abzuholen. Die Organisation vor Ort erfolgt zwischen dem DRK und den Partnern", teilte das Ministerium mit. Spezielle Aufklärungsmaterialien für die Impfung von Kindern könnten kostenfrei über den Broschürenversand des Landes bezogen werden.

Update, 17. August, 12.43 Uhr: AfD erwägt Verfassungsklage bei Nachteilen für Ungeimpfte

Die AfD im Sächsischen Landtag plant eine Verfassungsklage für den Fall, dass die neue Corona-Schutzverordnung im Freistaat Nachteile für Ungeimpfte mit sich bringt.

AfD-Gesundheitsexperte Frank Schaufel bezog sich am Dienstag auf einen Beitrag der Leipziger Volkszeitung, wonach beim Erreichen bestimmter Grenzwerte Menschen ohne Schutzimpfung der Zutritt etwa zu Restaurants, Diskotheken, Hallenbädern oder Clubs verwehrt bleiben soll. Dies sei nichts anderes als die "Einführung einer Impfpflicht durch die Hintertür", erklärte Schaufel: "Durch die vielen Nachteile wird der Druck auf Impf-Skeptiker massiv erhöht. Die AfD-Fraktion lehnt die Ungleichbehandlung entschieden ab und plant eine Verfassungsbeschwerde gegen die Verletzung der Grundrechte."

Die neue Corona-Schutzverordnung soll in der kommenden Woche vom Kabinett beschlossen werden.

Update, 17. August, 11.39 Uhr: Ab Ende August inzidenzunabhängige Öffnung in Sachsen geplant

Sachsen setzt auf eine neue Strategie in der Pandemie. "Mit der neuen Corona-Schutz-Verordnung ab Ende August wird es einen Paradigmenwechsel geben", sagte Sozialministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage.

"Grundsätzlich werden alle Angebote und Geschäfte inzidenzunabhängig öffnen können - natürlich unter den bekannten Schutzvorkehrungen." Ab einem gewissen Infektionsgeschehen gebe es allerdings notwendige Einschränkungen.

Mehr dazu lest Ihr >>>hier.

Update, 17. August, 9.25 Uhr: Deutlich mehr Verfahren zu Kindeswohlgefährdung im Corona-Jahr

Im Corona-Jahr 2020 ist die Zahl der Verfahren zur Kindeswohlgefährdung in Sachsen stark gestiegen. Insgesamt haben die Jugendämter in 8335 Fällen gewichtige Anhaltspunkte zur Gefährdung des Kindeswohls überprüft und damit 33 Prozent öfter als im Vorjahr, wie das Statistische Landesamt in Kamenz am Dienstag mitteilte.

In den Jahren zuvor hatte es jeweils immer nur leichte Veränderungen nach oben oder unten gegeben. Bei den Überprüfungen 2020 wurden 3146 Fälle von akuter oder latenter Kindeswohlgefährdung festgestellt - 874 mehr als im Jahr zuvor.

In 134 Fällen gab es Anzeichen für sexuelle Gewalt, 639 Mal kam es den Zahlen zufolge zu körperlichen Misshandlungen und 751 Mal zu psychischen Misshandlungen. In den meisten Fällen (2222) gab es demnach Anzeichen für Vernachlässigungen. Mehrfachnennungen waren möglich. Bei über der Hälfte der Fälle, in denen die Überprüfung keine Kindeswohlgefährdung ergeben hatte, gab es weiteren Hilfe- und Unterstützungsbedarf.

Update, 17. August, 8.52 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt wieder leicht

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) ist die Zahl der wöchentlichen Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in Sachsen auf 12,2 gestiegen (Vortag 10,5). Trotzdem liegt der Freistaat weit unter dem Bundesschnitt. Nur die Werte von Sachsen-Anhalt (10,5) und Thüringen (8,5) sind niedriger. Bundesweit stieg die Zahl auf 37,4.

Auch im Landkreis Leipzig stieg die Inzidenz weiter und liegt mit 28,3 landesweit am höchsten. Zweistellig sind nun auch die Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (11,8), Nordsachsen (11,6) und Zwickau (11,1). Liegt der Wert an fünf Tagen in Folge über der Marke von 10, können verschärfte Maßnahmen gelten.

Diese greifen von Mittwoch an etwa in Chemnitz. Auch in Leipzig und Dresden wurden zuletzt schärfere Maßnahmen angeordnet.

Seit Montag kamen laut RKI in Sachsen 122 Neuansteckungen und zwei weitere Todesfälle in Verbindung mit dem Virus hinzu. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle seit Pandemie-Beginn im März 2020 erhöhte sich auf 287.607 und 10.150 Menschen starben bisher an oder mit einer Infektion.

Update, 17. August, 6.08 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag (Stand 3.16 Uhr) für Chemnitz einen neuen Corona-Fall. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.126 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 11 (Vortag: 12,6).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 546 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 16. August, 17.46 Uhr: Köpping begrüßt Empfehlung der Impfkommission zu Kinder-Impfungen

Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (63, SPD) hat die Empfehlung der Ständigen Impfkommission zu Corona-Impfungen für Kinder ab 12 Jahren begrüßt. "Diese Empfehlungen geben den Eltern, Kindern und Jugendlichen, aber auch den Ärztinnen und Ärzten mehr Sicherheit. Uns ist es wichtig, den Kindern und Jugendlichen ein Impf-Angebot zu machen", sagte Köpping am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Dresden.

Dies sei in den Impfzentren, aber auch bei den niedergelassenen Haus- und Kinderärzten möglich: "Eine ärztliche Aufklärung ist sichergestellt. Ich hoffe, dass möglichst viele Familien die Impfangebote – wie unsere Familienimpftage in den Impfzentren – annehmen."

Die Ständige Impfkommission hatte am Montag in Berlin mitgeteilt, "dass nach gegenwärtigem Wissensstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen". Das unabhängige Gremium empfahl Impfungen bei Kindern zwischen 12 und 17 Jahren bisher nur bei höherem Risiko für schwere Corona-Verläufe etwa wegen Erkrankungen wie Diabetes.

Impfungen sind laut Stiko aber schon jetzt mit ärztlicher Aufklärung und als individuelle Entscheidung von Kindern und Eltern möglich.

Update, 16. August, 16.31 Uhr: Werden Ungeimpfte in Sachsen bald benachteiligt? Ministerin Klepsch redet Klartext!

Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (56, CDU) schließt eine Benachteiligung von negativ Getesteten im Fall einer zugespitzten Corona-Lage nicht aus. Sofern sich eine Überlastung des Gesundheitswesens abzeichne, könne sie sich vorstellen, dass nur noch Geimpfte oder Genesene in die Clubs dürften, sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur.

Mehr dazu lest Ihr in unserem >>>ausführlichen Artikel.

Kulturministerin Barbara Klepsch (56, CDU) macht Ungeimpften wenig Hoffnung.
Kulturministerin Barbara Klepsch (56, CDU) macht Ungeimpften wenig Hoffnung.  © Eric Münch

Update, 16. August, 8.50 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen sinkt leicht

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) ist die Zahl der Corona-Infektionen binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner in Sachsen leicht gesunken. Das RKI wies die Inzidenz am Montag mit 10,5 aus - am Samstag lag sie noch bei 10,9.

Somit gehört Sachsen nach der aktuellen Übersicht weiterhin zu den Bundesländern mit dem geringsten Infektionsgeschehen und liegt auf Rang 2 hinter Thüringen (7,9).

Am höchsten ist die Inzidenz weiterhin im Landkreis Leipzig mit 25,2. Dort gelten bereits seit vergangenen Freitag wieder schärfere Maßnahmen, da der Wert fünf Tage in Folge über der Grenze von 10 lag. Auch Chemnitz (12,6), Leipzig (13,7) und Dresden (14,7) bleiben zweistellig. Nach einer Woche Lockerung sind für die Landeshauptstadt ab diesem Montag Maskenpflicht beim Einkaufen und Kontaktbeschränkungen angeordnet, die für Leipzig bereits seit einigen Tagen gelten.

Update, 16. August, 6.30 Uhr: Fünfter Tag in Folge über 10

Der Inzidenzwert in Chemnitz ist am Montag den fünften Tag über 10. Deshalb gibt es ab Mittwoch wieder strengere Regelungen.

Dazu gehört beispielsweise, dass beim Einkaufen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss und in der Innengastronomie müssen die Kontaktdaten aufgenommen werden. Zusätzlich dürfen sich nur noch max. 10 Personen aus unterschiedlichen Hausständen treffen.

Vollständig Geimpfte und Genese sind von dieser Regelung nicht betroffen.

Update, 16. August, 6.23 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag (Stand 3.14 Uhr) für Chemnitz keine neuen Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.123 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 12,6 (Vortag: 11,8).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 546 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 15. August, 14.21 Uhr: Klepsch appelliert: Höhere Impfquote bringt mehr Sicherheit

Auch mit Blick auf eine Rückkehr zur kulturellen Normalität in der Corona-Pandemie hat Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) die Menschen zum Impfen aufgerufen. "Nicht nur, um sich selbst zu schützen, sondern auch die anderen, die das nicht können", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Die Frage, wann wieder Normalität herrsche, beschäftige viele. "Die Antwort ist: Eine höhere Impfquote bringt uns mehr Sicherheit für den Herbst und den Winter." Das helfe Museen und Theatern, Konzertveranstaltern, aber auch der Kneipe um die Ecke.

"Ich wäre beruhigter, wenn die Impfquote höher wäre", sagte Klepsch und appellierte an Ungeimpfte: "Es gibt reichlich Impfstoff, einfacher als jetzt war es nie."

Die Kultur, aber auch Gastronomie und Veranstalter seien vom Wollen und der Einstellung der Menschen abhängig. "Das wäre der Zusammenhalt in der Gesellschaft, den wir hier brauchen", sagte sie und machte klar: "Es geht nicht nur um den Einzelnen, sondern auch um den Nachbarn oder eben die Kneipe nebenan."

Update, 15. August, 10.29 Uhr: Corona-Neuinfektionen in Sachsen niedriger als am Vortag

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner in Sachsen ist gegenüber dem Vortag leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Inzidenz am Sonntag mit 10,9 aus - nach 12,0 am Samstag. An Wochenenden wird aber weniger getestet und gemeldet. Nach der aktuellen Übersicht gehört der Freistaat damit weiter zu den Bundesländern mit dem geringsten Infektionsgeschehen und liegt nach Sachsen-Anhalt (9,7) und Thüringen (8,1) auf Rang 3. Dort sind, im Unterschied zu anderen Regionen, derzeit noch Sommerferien. Bundesweiter Spitzenreiter ist Hamburg mit 74,3, gefolgt von Berlin mit 62,2.

Seit Samstag kam laut RKI in Sachsen eine Neuansteckung dazu, aber kein weiterer Todesfall. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle seit Pandemie-Beginn im März 2020 erhöhte sich auf 287.483 - und 10.148 Menschen starben bisher an oder mit einer Infektion.

Am höchsten ist die Inzidenz weiterhin im Landkreis Leipzig mit 28,7 nach 32,9 am Vortag. Dort gelten bereits seit vergangenen Freitag wieder schärfere Maßnahmen, da der Wert fünf Tage in Folge über der Grenze von 10 lag. Auch Chemnitz (11,8), Leipzig (13,7) und Dresden (14,9) bleiben zweistellig. Nach einer Woche Lockerung sind für die Landeshauptstadt ab Montag Maskenpflicht beim Einkaufen und Kontaktbeschränkungen angeordnet.

Acht Regionen indes haben noch einen Wert unter 10, wobei der Landkreis Bautzen mit 5,7 das niedrigste Infektionsgeschehen hat und der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 9,8 nur noch knapp unter der Grenze liegt.

Update, 15. August, 9.40 Uhr: Keine "Lange Nacht des Impfens" trotz langsamem Impftempo

Trotz des Erfolgs der "Langen Nacht des Impfens" in Berlin will man in Sachsen andere Wege gehen, um die Impfbereitschaft zu steigern. Derzeit lägen keine Informationen vor, dass vergleichbare Aktionen in den sächsischen Impfzentren geplant seien, sagte eine Sprecherin des DRK Sachsen der Deutschen Presse-Agentur. Auf niedrigschwellige Angebote wolle man dennoch setzen. So werde am Sonntag etwa im Sonnenlandpark Oberlichtenau oder im Freizeitpark Belantis bei Leipzig geimpft.

Am ersten Tag der "Langen Nacht des Impfens" Anfang dieser Woche hatten sich in Berlin nach Behördenangaben rund 420 Menschen zu Techno-Musik und schummerigem Licht impfen lassen. Veranstaltet wurde die Aktion vom Berliner Senat, der Clubcommission und dem DRK. Von 20 Uhr bis Mitternacht war eine Impfung ohne Anmeldung möglich.

Bei den Corona-Impfungen war Sachsen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) zuletzt Schlusslicht.

Update, 15. August, 7.52 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag (Stand 3.14 Uhr) für Chemnitz keine neuen Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.123 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 11,8 (Vortag: 12,6).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 546 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 14. August, 15.31 Uhr: Dresden kündigt ab Montag erneut strengere Regeln

Nach dem fünften Überschreiten des Corona-Inzidenzwerts verschärft die Landeshauptstadt Dresden ab Montag gemäß geltender sächsischer Schutzverordnung erneut die Regeln. Danach bestehen wieder Maskenpflicht beim Einkaufen sowie Großveranstaltungen und Autofahren, zudem sind Kontakte eingeschränkt, wie die Verwaltung am Samstag mitteilte. Es dürfen nur noch zehn Personen unabhängig von der Zahl der Hausstände zusammenkommen, bei Familien-, Vereins- und Firmenfeiern maximal 50 - Geimpfte und Genesene sowie Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt.

In Museen, Kinos, Konzerthäusern oder Theatern sowie bei Sportveranstaltungen sind Tests verpflichtend, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann - ebenso in Freizeit- und Vergnügungsparks, Indoorspielplätzen, Zirkussen oder Spielhallen. Diskotheken und Clubs müssen ein genehmigtes Hygienekonzept und Kontakterfassung haben und Besucher einen tagesaktuellen Test.

Die Landeshauptstadt hat am Samstag den fünften Tag in Folge die wichtige 10er-Inzidenz überschritten.

Update, 14. August, 12.36 Uhr: Corona-Neuinfektionen in Sachsen nehmen weiter zu

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner steigt in Sachsen weiter. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies am Samstag eine Inzidenz von 12,0 aus, nach 10,3 und 9,8 an den beiden Vortagen. Damit gehört der Freistaat zu den Bundesländern mit dem geringsten Infektionsgeschehen und liegt nach Thüringen (7,8) und Sachsen-Anhalt (9,5) weiter auf Platz drei. Seit Freitag kamen laut der Übersicht 114 Neuansteckungen und drei Todesfälle dazu. An Wochenenden wird allerdings weniger getestet und gemeldet.

Am höchsten ist die Inzidenz im Landkreis Leipzig mit 32,9, Tendenz steigend. Dort gelten bereits seit Freitag wieder schärfere Maßnahmen, da der Wert fünf Tage in Folge über der Grenze von 10 lag. Für die Landeshauptstadt Dresden ist zum fünften Mal in Folge mit 16,9 ein zweistelliger Wert ausgewiesen. Nach einer Woche Lockerung drohen damit ab Montag wieder Maskenpflicht beim Einkaufen und Kontaktbeschränkungen.

In der Stadt Leipzig ist das schon Realität, für sie wies das RKI aktuell eine Inzidenz von 14,8 aus - nach 12,0 am Vortag. Auch der Landkreis Mittelsachsen (10,2) und Chemnitz (12,6) sind zweistellig. Acht Regionen haben jeweils einen Wert unter 10, wobei der Landkreis Bautzen mit 6,0 das niedrigste Infektionsgeschehen hat.

Seit Pandemie-Beginn im März 2020 wurden laut RKI landesweit 287.482 Corona-Fälle gezählt und 10.148 Menschen starben an oder mit einer Infektion.

Update, 14. August, 7.49 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag (Stand 3.14 Uhr) für Chemnitz acht neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.123 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 12,6 (Vortag: 11,4).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 546 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 13. August, 10.24 Uhr: Sachsens Corona-Inzidenz leicht auf über 10 gestiegen

Die Corona-Inzidenz ist in Sachsen leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen am Freitag mit 10,3 an (Vortag 9,8). Damit ist der Freistaat weiter auf Platz 3 der Bundesländer mit dem geringsten Infektionsgeschehen - nach Thüringen (7,6) und Sachsen-Anhalt (9,8). Laut RKI wurden im Freistaat 95 Neuansteckungen und drei weitere Todesfälle gezählt.

Am höchsten ist die Inzidenz in Sachsen derzeit im Landkreis Leipzig mit 28,7. Danach folgen die Städte Dresden (14,2), Leipzig (12,0) und Chemnitz (11,4). Im Vogtlandkreis ist der Wert mit 4,9 am niedrigsten.

Seit Pandemie-Beginn im März 2020 wurden landesweit 287.368 Corona-Fälle gezählt. 10.145 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Infektion.

Update, 13. August, 8 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag (Stand 3.14 Uhr) für Chemnitz vier neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.115 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 11,4 (Vortag: 12,2).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 546 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 12. August, 13.50 Uhr: Leipzig will mit neuen Corona-Maßnahmen Schulschließungen vermeiden

Mit einem eigenen Maßnahmenpaket will die Stadt Leipzig das Risiko von Schulschließungen wegen hoher Corona-Infektionszahlen verringern. Weiterhin wichtigstes Instrument sei zwar die Impfung, gegen eine Ausbreitung des Virus wolle man aber auch mit Hygienemaßnahmen und einer besonderer Teststrategie vorgehen, betonte die Bürgermeisterin für Jugend, Schule und Demokratie, Vicki Felthaus, auf einem Pressetermin am Donnerstag.

Ziel sei es, die psychische Belastung für die Kinder infolge einer Quarantäne so gering wie möglich zu halten, so die Grünen-Politikerin.

Laut einer Auswertung des Leipziger Gesundheitsamtes infizierten sich vor allem im Frühling nur wenige Kita-Kinder mit Corona, obwohl sie Kontaktpersonen waren und in Quarantäne mussten. "Kitas und Schulen sind nicht der Ort der Übertragung", betonte der Sachgebietsleiter Hygiene, Nils Lahl. Mit breit angelegten PCR-Tests im Fall des Eintrags einer Infektion wolle man sich daher schnell Klarheit verschaffen und den Kindern im Fall eines negativen Tests mehr Freiheiten ermöglichen. Auch das Personal wird demnach mehrmals die Woche getestet.

Update, 12. August, 8.34 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen erneut gestiegen

Die Corona-Inzidenz ist in Sachsen erneut gestiegen, bleibt aber deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit 9,8 an. Am Vortag hatte der Wert bei 8,0 gelegen. Es wurden 126 Neuinfektionen und zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gezählt. Bundesweit lag die Inzidenz am Donnerstag bei 27,6.

Im Freistaat hat der Vogtlandkreis mit einer Inzidenz von 4,0 zurzeit das geringste Infektionsgeschehen. Der Landkreis Leipzig hat mit 31 mit Abstand den höchsten Wert der Neuinfektionen. Die Städte Dresden (12,8), Leipzig (12,5) und Chemnitz (12,2) liegen ebenfalls über der kritischen Marke von 10, ab dem laut Landesverordnung unter anderem Maskenpflicht beim Einkaufen gilt.

Update, 12. August, 5.47 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag (Stand 3.14 Uhr) für Chemnitz zwölf neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.111 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 12,2 (Vortag: 7,7).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 546 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 11. August, 18.03 Uhr: Hotels und Gaststätten in Sachsen unzufrieden mit Corona-Beschlüssen

Der sächsische Hotel- und Gaststättenverband ist unzufrieden mit den Corona-Beschlüssen der jüngsten Ministerpräsidentenkonferenz. Es sei sehr enttäuschend, dass sich die Politik nur an der Inzidenz orientiere, sagte der Hauptgeschäftsführer des Dehoga Sachsen, Axel Klein, der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Er gehe davon aus, dass im Freistaat neben der Inzidenz noch weitere Werte einbezogen werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (67, CDU) und die Länderregierungschefs hatten am Dienstag beschlossen, dass als einheitliches Instrument spätestens ab 23. August die "3G-Regel" beim Zugang zu bestimmten Innenräumen greifen soll: Hinein oder teilnehmen darf dann nur, wer geimpft, genesen oder frisch negativ getestet ist. Laut Beschluss kann die Regel ausgesetzt werden, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis "stabil" unter 35 liegt oder ein anderes Warnsystem eines Landes ein vergleichbar niedriges Infektionsgeschehen anzeigt.

Für die sächsische Landesverordnung hoffe man, dass etwa Impffortschritte und die Hospitalisierungsquote für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen herangezogen werden, sagte Klein. Die Umsetzung der "3G-Regel" sei mit einem großen finanziellen Aufwand verbunden und "nicht unsere ursächliche Aufgabe." Die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat stieg nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch leicht auf 8,0 an, nach 7,8 am Vortag.

Update, 11. August, 11.20 Uhr: Sachsens Industrie im ersten Quartal mit Umsatzplus

Trotz Corona-Pandemie ist in der sächsischen Industrie im ersten Quartal 2021 ein Gesamtumsatz von knapp 16 Milliarden Euro erwirtschaftet worden. Das bedeute ein Plus von rund zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Landesamt in Kamenz am Mittwoch mitteilte. Das sei auf einen starken Auslandsumsatz zurückzuführen, der mit rund 7 Milliarden Euro um fast ein Viertel über dem im ersten Quartal 2020 lag.

Die Exportquote war mit 41 Prozent so hoch wie seit dem dritten Quartal 2014 nicht mehr, hieß es. Der Gesamtwert der Exporte aus dem Freistaat legte binnen Jahresfrist um gut 18 Prozent auf rund 11 Milliarden Euro zu. Der Gesamtwert der Importe erhöhte sich um fast 16 Prozent auf auf rund 8 Milliarden Euro.

Im Bauhauptgewerbe lag der Gesamtumsatz mit einer Milliarde Euro um reichlich 11 Prozent unter dem Vorjahreswert, im Einzelhandel nahmen die Umsätze nur leicht um 0,4 Prozent zu, bei deutlichen Entwicklungsunterschieden in einzelnen Sparten. Das Gastgewerbe indes verzeichnete mit 60,2 Prozent einen erheblichen Umsatzrückgang, zugleich ging die Zahl der Beschäftigten um fast ein Viertel (23 Prozent) zurück.

Update, 11. August, 9.57 Uhr: Sachsen weiter mit bundesweit zweitniedrigster Corona-Inzidenz

Das Corona-Infektionsgeschehen in Sachsen bewegt sich weiter auf niedrigem Niveau. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat stieg nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch leicht auf 8,0 an, nach 7,8 am Vortag. Nur in Thüringen (6,5) ist die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner niedriger. In Sachsen wurden 82 neue Corona-Fälle gezählt, aber kein weiterer Todesfall.

Am höchsten ist die Zahl mit 17,8 weiter im Landkreis Leipzig, allerdings mit rückläufiger Tendenz (Vortag: 20,5). Die Stadt Leipzig liegt weiter über der kritischen Marke von 10 (12,5), dort gelten Maskenpflicht beim Einkaufen und Kontaktbeschränkungen. In der Landeshauptstadt Dresden liegt der Wert bei 11,9. Chemnitz sowie neun Regionen sind weiter einstellig, wobei der Landkreis Zwickau mit 3,2 die niedrigste Inzidenz hat.

Damit wurden seit Pandemie-Beginn im März 2020 landesweit 287.147 Corona-Fälle gezählt. 10.140 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Infektion.

Update, 11. August, 5.54 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch (Stand 3.14 Uhr) für Chemnitz drei neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.099 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 7,7 (Vortag: 7,3).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 546 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 10. August, 19 Uhr: Sachsen will Lockdown vermeiden, Impfen als wichtigste Waffe

Sachsen will ohne größere Corona-Einschränkungen durch Herbst und Winter kommen. Ziel sei es, einen erneuten Lockdown mit Schul- und Geschäftsschließungen zu vermeiden, sagte Staatskanzleichef Oliver Schenk (52) am Dienstagabend in Dresden nach einem Bund-Länder-Gipfel. Wichtigste Waffe sei das Impfen. "Damit haben wir die große Chance, die vierte Welle im Land zu brechen", betonte Schenk. Er appellierte angesichts rückläufiger Zahlen erneut an die Menschen, sich impfen zu lassen.

Schenk hatte in der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (46, CDU) vertreten, der noch bis zum Wochenende im Urlaub ist. Unter anderem verständigten sich Bund und Länder auf die 3G-Regel: Spätestens ab einer Inzidenz von 35 sind flächendeckende Tests für bestimmte Einrichtungen und Freizeitangebote verpflichtend - ausgenommen sind Geimpfte und Genesene sowie Schüler, die ohnehin an den Schulen regelmäßig getestet werden. Die Länder könnten bei niedrigen Inzidenzwerten von der Testpflicht absehen, so Schenk.

Zudem soll es die vom Bund finanzierte kostenlosen Bürgertests ab 11. Oktober nicht mehr geben. Schenk sprach von einem Signal für diejenigen, die bisher gezögert hatten. Jeder, der sich nun impfen lasse, könne bis Oktober einen vollständigen Impfschutz aufbauen.

Update, 10. August, 17.07 Uhr: Familienimpftage am Wochenende erstmals in sächsischen Impfzentren

Erstmals gibt es am kommenden Wochenende in den sächsischen Impfzentren besondere Angebote für Familien. Speziell für Eltern und Kinder würden Kapazitäten vorgehalten, damit sie gemeinsam auch ohne Termin eine Impfung wahrnehmen könnten, teilte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am Dienstag mit.

Zum ersten Mal soll es die Familienimpftage am kommenden Wochenende (14. und 15. August) geben und von da an regelmäßig immer samstags von 9 bis 12 Uhr sowie sonntags von 15 bis 18 Uhr in allen sächsischen Impfzentren. Parallel gibt es zudem am nächsten Wochenende mobile Impfangebote für Familien, etwa im Sonnenlandpark Lichtenau sowie vor dem Freizeitpark Belantis bei Leipzig.

"Mit diesem besonderen Impfangebot schaffen wir eine Möglichkeit für Familien, gemeinsam, planbar und ohne Alltagshektik die Impfung wahrzunehmen", erklärte Sachsens DRK-Chef Rüdiger Unger. Seit Montag können sich in Sachsen auch über 12-Jährige in den Impfzentren eine Spritze zum Schutz vor dem Coronavirus geben lassen. Laut Übersicht des Robert Koch Institutes (RKI) sind aktuell sind in Sachsen knapp elf Prozent der 12- bis 17-Jährigen vollständig geimpft.

Update, 10. August, 15.43 Uhr: Handwerk warnt vor erneutem Lockdown im Herbst

Sachsens Handwerk hat mit Blick auf den Bund-Länder-Gipfel zur Corona-Pandemie für differenzierte Schutzmaßnahmen geworben. Ein erneuter Total-Lockdown im Herbst müsse auf jeden Fall vermieden werden, sagte der Präsident des Sächsischen Handwerkstags, Jörg Dittrich (52), am Dienstag. Denkbar sei etwa die Einführung einer Corona-Ampel, die neben der Inzidenz auch die Auslastung von Krankenhäusern und Intensivbetten sowie die Impfquote beachte.

Fielen ab Oktober kostenlose Corona-Tests weg, dürften Unternehmen aus Handwerk, Handel und Gewerbe nicht das Nachsehen haben, warnte Dittrich. Bund und Länder müssten die Schutzverordnungen so anpassen, dass die Kosten nicht ausschließlich den Unternehmen aufgebürdet würden.

Nach der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (67, CDU) will sich Sachsens Regierung am Dienstagabend zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie äußern. Staatskanzleichef Oliver Schenk (52) werde zudem über die Beratungen zur Fluthilfe informieren, kündigte die Staatskanzlei an.

Update, 10. August, 13 Uhr: Impf-Appell an Senioren - Sachsen bei über 60-Jährigen Schlusslicht

Das Gesundheitsministerium hat an Sachsens Senioren appelliert, sich impfen lassen. "Ältere Menschen gehören zur besonders vulnerablen Gruppe. Ihr Risiko für schwere Krankheitsverläufe ist verhältnismäßig hoch", erklärte Gesundheitsstaatssekretärin Dagmar Neukirch (SPD) am Dienstag.

Mit Blick auf steigende Infektionszahlen sollten Ältere unbedingt geschützt sein. Zwar seien bereits knapp 73 Prozent der über 60-Jährigen vollständig geimpft. Dennoch gebe es auch bei dieser Gruppe Nachholbedarf. Eine Impfung sei mittlerweile unkompliziert und ohne Barrieren zu bekommen - auch ohne Terminbuchung, betonte Neukirch. Eine Fahrt ins Impfzentrum sei nicht nötig, auch Haus- und Fachärzte böten Impfungen an. "Darüber hinaus haben wir viele Impf-Angebote in den Gemeinden."

In Sachsen leben den Angaben zufolge mehr als eine Million über 60-Jährige. Laut Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) sind 72,9 Prozent dieser Altersgruppe komplett gegen das Coronavirus geimpft. Damit liegt die Impfquote zwar höher als im sachsenweiten Durchschnitt (48,9 Prozent), aber im bundesweiten Vergleich ist Sachsen auch in dieser Altersgruppe Schlusslicht. Deutschlandweit liegt die Impfquote bei den über 60-Jährigen bei 81,2 Prozent.

Update, 10. August, 11.23 Uhr: Sachsen gibt über 150.000 Impfdosen an den Bund zurück

Wegen derzeit geringerer Nachfrage nach Corona-Impfungen gibt Sachsen 151.200 Impfdosen an den Bund zurück. Dabei handelt es sich um Astrazeneca-Impfstoff, wie aus einer Übersicht des Bundesgesundheitsministeriums hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Danach schicken die Länder insgesamt etwa 2,7 Millionen Impfdosen zurück, darunter auch Impfstoff von Johnson & Johnson.

Das Gesundheitsministerium hatte bereits Anfang Juli alle künftigen Astrazeneca-Lieferungen storniert und danach auch Bestellungen von Moderna sowie Biontech. Nach RKI-Übersicht sind aktuell nur 48,9 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Damit ist der Freistaat im bundesweiten Vergleich weiterhin Schlusslicht. Deutschlandweit liegt die Impfquote bei 55,1 Prozent. Geimpft wird momentan hauptsächlich mit den Impfstoffen von Biontech und Moderna.

Der Bund will die zurückgegebenen Impfstoffe nun rasch an andere Staaten mit akutem Bedarf spenden.

Die Bundesregierung hat zugesagt, bis Jahresende mindestens 30 Millionen Impfdosen an Entwicklungsländer und andere Staaten abzugeben. Eine erste Tranche soll jetzt bereits über die internationale Hilfsinitiative Covax an fünf Länder gehen.

Update, 10. August, 8.16 Uhr: Infektionsgeschehen in Sachsen weiter auf niedrigem Niveau

Sachsen hat nach Thüringen die bundesweit zweitniedrigsten Corona-Infektionszahlen. Die Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) wies für den Freistaat am Dienstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 7,8 aus, nach 7,6 am Vortag.

Dabei ist mit 20,5 die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Leipzig am höchsten - und von 15,5 am Montag deutlich angestiegen. Die Stadt Leipzig liegt mit einem Wert von 12,0 ebenso weiter über der kritischen Inzidenz-Marke von zehn. Dort gelten Maskenpflicht beim Shoppen sowie Kontaktbeschränkungen.

Auch die Landeshauptstadt Dresden hat sie erstmals seit gut einer Woche mit 11,1 wieder überschritten. Seit vergangenem Sonntag können die Menschen dort beim Einkaufen im Supermarkt und in anderen Läden den Mund-Nasen-Schutz weglassen, wenn der entsprechende Abstand eingehalten werden kann.

Chemnitz sowie neun Regionen sind indes weiter einstellig, wobei der Landkreis Zwickau mit 3,2 die niedrigste Inzidenz hat.

Update, 10. August, 5.55 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag (Stand 3.14 Uhr) für Chemnitz sieben neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.096 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 7,3 (Vortag: 6,1).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 546 Personen an oder mit dem Virus.

Was bisher geschah, lest Ihr >> hier in unserem Live-Ticker "Coronavirus in Chemnitz".

Titelfoto: Maik Börner

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