Coronavirus in Chemnitz: Inzidenz in Sachsen bleibt einstellig

Das Coronavirus in Chemnitz: Die Inzidenzwerte stürzen ab! Seit Tagen ist Chemnitz nur noch einstellig. Gleichzeitig kehrt das Leben in die Innenstadt wieder zurück - offene Bars und Restaurants locken Hunderte Chemnitzer in die Stadt.

Alle aktuellen Nachrichten zum Coronavirus in Chemnitz findet Ihr in unserem >>>Corona-Chemnitz-Liveticker.

Update, 17. Juni, 19.11 Uhr: Köpping über Pandemie-Bekämpfung: "Hätten früher reagieren müssen"

Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) lässt einem Medienbericht zufolge das Corona-Krisenmanagement in ihrem Haus auf Fehler prüfen. Die Todeszahlen in Sachsen seien erschreckend hoch, sagte Köpping laut der "Sächsischen Zeitung". Darum wolle sie den Gründen für die Entwicklung nachgehen.

In Sachsen sind laut Robert Koch-Institut etwa 10.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Deutschlandweit wird die Zahl der Todesfälle auf etwa 90.100 beziffert.

Ein Zwischenergebnis sei schon jetzt klar, sagte Köpping laut der Zeitung. "Wir hätten die Grenzen eher schließen müssen." Sachsen habe weltweit die höchsten Inzidenzen gehabt. "Wir wissen ja, dass gerade in den Grenzgebieten sehr viele Menschen pendeln zwischen Deutschland und Tschechien", sagte Köpping. Die Auswirkung habe man in der Tragweite damals nicht gesehen.

Eine Ursache für die hohen Infektions- und Todeszahlen sei auch, dass Sachsen eine der ältesten Bevölkerungen in ganz Deutschland habe. Zudem seien die Maßnahmen anders als im Frühjahr 2020 nicht nur auf Landesebene beschlossen worden. "Aber wir hätten viel schneller mehr reagieren müssen", räumte Köpping ein.

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) räumt Fehler in der Pandemie-Bekämpfung ein.
Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) räumt Fehler in der Pandemie-Bekämpfung ein.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 17. Juni, 9.54 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen bleibt einstellig

Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist weiterhin im einstelligen Bereich. Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte den Wert am Donnerstag auf 7,1 Prozent. Am Mittwoch hatte die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner bei 8 gelegen. Sachsen liegt damit unter dem Bundesdurchschnitt, den das RKI am Donnerstag mit 11,6 angab.

Sachsenweit ist die Inzidenz mit 2,2 im Vogtlandlandkreis am niedrigsten. Auch die Städte Leipzig (5,7), Chemnitz (6,5) und Dresden (6,6) liegen im einstelligen Bereich. Am höchsten ist die Inzidenz im Erzgebirgskreis - sie liegt dort bei 15,5.

Laut RKI wurden in Sachsen am Donnerstag sieben neue Todesfälle gemeldet. Damit sind im Freistaat 9998 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Update, 17. Juni, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag (Stand 3.12 Uhr) für Chemnitz einen neuen Corona-Fall. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.019 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 6,5 (Vortag: 8,9).

Es wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 535 Personen an oder mit dem Virus.

Die Inzidenz in Chemnitz sinkt weiter.
Die Inzidenz in Chemnitz sinkt weiter.  © Kateryna Kon/123RF, Kristin Schmidt

Update, 16. Juni, 17.10 Uhr: Digitaler Corona-Impfnachweis in sechs Impfzentren in Sachsen

Vollständig Geimpfte erhalten in sechs sächsischen Impfzentren ab sofort Zertifikate für einen digitalen Impfnachweis. Wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte, ist der Nachweis in Belgern, Zwickau, Riesa, Borna, Kamenz und Pirna zu haben. Die anderen der insgesamt 13 Impfzentren sollen in dieser Woche folgen. Dafür wird in den Einrichtungen zusätzliches Personal eingesetzt. Das Angebot richtet sich aber nur an diejenigen mit einer tagesaktuellen Impfung. Digitale Nachtragungen seien nicht möglich, hieß es. Dafür müssen sich bereits Geimpfte an Apotheken wenden.

"Der digitale Impfnachweis ist eine zusätzliche und freiwillige Möglichkeit, um Impfungen zu dokumentieren", sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (55, SPD). Geimpfte könnten damit etwa den Zeitpunkt der Corona-Schutzimpfung sowie den jeweiligen Impfstoff auf ihrem Smartphone speichern.

Bereits seit diesem Montag können sich Geimpfte deutschlandweit in Apotheken einen digitalen Impfnachweis ausstellen lassen. Bald soll dies nach Ministeriumsangaben auch bei Ärzten möglich sein. Für den Nachweis übermitteln Apotheken oder Impfzentren die notwendigen Daten an das Robert Koch-Institut.

Mit einem Barcode lässt sich dann der Impfstatus scannen. Der sogenannte QR-Code kann aber auch auf Papier vorgezeigt werden. Auch der gelbe Impfausweis ist weiterhin gültig.

Update, 16. Juni, 15.21 Uhr: Corona-Hilfen für freie Musikschulen und Tanzlehrer in Sachsen

Freie Musikschulen sowie private Musik- und Tanzlehrer können ab sofort Corona-Hilfen beantragen. Bis Ende Juli könnten Anträge über die Sächsische Aufbaubank (SAB) gestellt werden, teilte das Kulturministerium am Mittwoch mit. Rund zwei Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung.

"Durch die Pandemie musste in den geförderten Musikschulen in Sachsen und bei zahlreichen freien und privaten Honorar-Lehrkräften sehr viel Unterricht ausfallen", sagte Kulturministerin Barbara Klepsch (55, CDU). Dadurch seien sowohl für die Einrichtungen als auch für die Lehrkräfte hohe Einnahmeausfälle entstanden. Mit der Förderung sollten finanzielle Engpässe überbrückt und die Existenz von Anbietern musisch-kultureller Bildung gesichert werden, hieß es.

Bereits 2020 hatte das Ministerium coronabedingte Ausfälle zum Teil ausgeglichen. Mehr als 400.000 Euro wurden an 36 Musikschulen sowie rund 830.000 Euro an gut 1000 freie Anbieter von außerschulischem Musikunterricht gezahlt.

Update, 16. Juni, 13.07 Uhr: Studie: Lager der Corona-Kritiker in Sachsen stark ausgeprägt

Eine Studie des Mercator Forums Migration und Demokratie (MIDEM) der Technischen Universität Dresden bestätigt die starke Verbreitung von Impf-Skepsis, Verschwörungsdenken und Regierungskritik im Zuge der Corona-Pandemie in Sachsen. Es gebe aber Unterschiede zwischen Regionen, sozialen Gruppen, politischer Orientierung, sagte MIDEM-Direktor Hans Vorländer bei der Vorstellung der Ergebnisse am Mittwoch in Dresden.

"Das Bild, dass Sachsen ein Kernland der Querdenker sei und eine in Teilen renitente Bevölkerung habe, die einzelne Maßnahmen strikt ablehnt, ist so gezeichnet zurückzuweisen." Die Befunde unterschieden sich nicht grundlegend von denen für Gesamtdeutschland. "Das Lager der Corona-Kritiker ist stark ausgeprägt", stellte Vorländer fest.

Viele der Befragten lehnten die staatlichen Schutzmaßnahmen ab, zeigten Verständnis für Corona-Proteste und ein erheblicher Teil der Bevölkerung sei coronabezogenem Verschwörungsdenken sehr nah.

Update, 16. Juni, 9.57 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen fällt unter die Zehner-Marke

Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist unter die Marke von zehn gefallen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner am Mittwochmorgen mit 8 an. Damit liegt der Freistaat deutlich unter dem derzeitigen Bundesdurchschnitt von 13.

Auch die meisten Städte und Kreise liegen mittlerweile unter einer Inzidenz von zehn. Lediglich das Erzgebirge (17,9) und Mittelsachsen (14,8) liegen darüber, für den Kreis Bautzen wird die Ansteckungsquote mit 10 angegeben. Am niedrigsten ist der Wert im Vogtland mit 2,2.

Ab Anfang Juli soll es mit der neuen Corona-Landesverordnung bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von zehn eine neue Untergrenze geben, bei der die Corona-Einschränkungen weitgehend aufgehoben werden. Die Maskenpflicht beim Einkaufen sowie in Bus und Bahn soll aber bleiben.

Update, 16. Juni, 5.52 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch (Stand 3.12 Uhr) für Chemnitz einen neuen Corona-Fall. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.018 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 8,9 (Vortag: 11,0).

Es wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 534 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 15. Juni, 18.50 Uhr: Maskenpflicht in Chemnitzer City fällt

Weniger Testcontainer, mehr Kontrollen und keine Masken: Das Chemnitzer Stadtbild wird sich in den kommenden Tagen wandeln. "In der Innenstadt müssen keine Masken mehr getragen werden", so OB Sven Schulze (49, SPD).

>>>Hier geht's zum ausführlichen Bericht.

Update, 15. Juni, 13.47 Uhr: Sachsens Impfzentren bis Ende September in Betrieb

Sachsens Impfzentren sollen bis Ende September und damit länger als geplant in Betrieb bleiben. Das kündigte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinettes an. Auch die 30 mobilen Teams sollen weiter arbeiten und teils personell aufgestockt werden.

Bis Ende August sind in den 13 Impfzentren in den Städten und Landkreisen damit Erstimpfungen möglich, im September sollen dann die Zweitimpfungen über die Einrichtungen abgedeckt werden. Nach September sollen dann die Arztpraxen erste Anlaufstelle für die Corona-Schutzimpfung sein.

Unter anderem begründete Köpping die verlängerte Öffnung damit, dass mit Ausweitung des Kreises der Impfberechtigten nun mehr Menschen das Recht auf eine Impfung haben. Zudem soll eine Überlastung der Arztpraxen vermieden werden. Die Kosten für die Verlängerung bezifferte Köpping mit rund 52 Millionen Euro - die Hälfte der Kosten trägt der Bund. Rund 120.000 Impfungen sind derzeit pro Woche in den Impfzentren und bei den mobilen Teams möglich. Immer noch ist allerdings der Impfstoff knapp.

Update, 15. Juni, 11.19 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen geht weiter zurück

Die Corona-Inzidenz in Sachsen geht immer weiter zurück. Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte den Wert am Dienstag auf 11,0. Er gibt an, wie viele Menschen sich je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Am Montag hatte die Inzidenz noch bei 11,8 gelegen. Sachsen liegt damit unter dem bundesweiten Schnitt, der am Dienstag 15,5 betrug.

Die niedrigste Inzidenz hat weiterhin das Vogtland mit nur noch 1,8. Auch die beiden Großstädte Leipzig (6,2) und Dresden (7,4) bewegen sich im einstelligen Bereich. Den höchsten Wert verzeichnet das Erzgebirge mit 25,7.

Laut Robert Koch-Institut wurden in Sachsen sieben neue Todesfälle gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 9981 Corona-Patienten im Freistaat gestorben.

Update, 15. Juni, 11 Uhr: Sachsens Regierungschef warnt vor Sorglosigkeit im Umgang mit Corona

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat davor gewarnt, Corona-Schutzmaßnahmen übereilt aufzuheben. Die Pandemie sei noch nicht zu Ende, es gebe noch Inzidenzen, sagte er dem Sender MDR Aktuell am Dienstag.

"Wir haben in den vergangenen anderthalb Jahren erlebt, wir können diesem Virus nicht unseren Willen aufzwängen. Und immer dann, wenn wir zu sorglos waren, ist es ins Gegenteil umgeschlagen." Er sprach sich im MDR dafür aus, im Sommer Tourismus, Freizeit und Kultur möglich zu machen.

"Aber mit Mindestabstand und ich denke auch mit Mund-Nasen-Schutz, das gehört als Mindestschutzvorkehrung dazu." Sinkende Infektionszahlen fachen derzeit bundesweit die Debatte um die Maskenpflicht an.

Kretschmer kündigte zudem an, dass Sachsen bis mindestens Ende August die Impfzentren weiter betreiben will. Erst wenn es eine stabile Zahl an Lieferungen in die Arztpraxen gebe, könne man über das Rückfahren der Zentren reden, hieß es. Am Vormittag kommt das Kabinett in Dresden zusammen, um über die Corona-Regeln für den Sommer und die Zukunft der Impfzentren zu beraten.

Update, 15. Juni, 6.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag (Stand 3.12 Uhr) für Chemnitz einen neuen Corona-Fall. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.017 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 11,0 (Vortag: 11,0).

Zudem wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 533 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 14. Juni, 21.50 Uhr: Maskenpflicht soll auch bei Inzidenz unter 10 bleiben! Das plant Sachsen ab Juli

Masken-Hammer im Freistaat! Selbst bei Inzidenz-Werten unter zehn sollen in Sachsen weiterhin Masken aufgesetzt werden.

Für die neue Corona-Schutz-Verordnung, die ab 1. Juli gelten soll, arbeitet Sozial- und Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) derzeit an einem Eckpunktepapier. Ein erster Entwurf davon liegt wohl schon jetzt der "Bild" vor.

Das Blatt berichtet, dass in dem Entwurf erstmals die Rede von einer neuen Inzidenz-Grenze die Rede sei. Bei Werten unter zehn sollen demnach verschiedene Maßnahmen gelockert werden - nicht aber die Maskenpflicht.

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Update, 14. Juni, 18.30 Uhr: Digitaler Impfpass: So lief der Start in Chemnitz

Jetzt kommt der Impfpass ins Handy: Seit Montag bieten viele Apotheken diesen Service an. Auch in Chemnitz war die Nachfrage groß.

Hier geht's zum >>>ausführlichen Artikel.

Update, 14. Juni, 15.22 Uhr: Inzidenz weiter niedrig: Erzgebirge lockert Corona-Regeln

Die Menschen im Erzgebirge können sich auf weitere Corona-Lockerungen freuen. Die Inzidenz blieb an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Wert von 35. Bedeutet: Ab dem übernächsten Tag, also ab Mittwoch, gibt's mehr Freiheiten!

Alle Lockerungen lest Ihr in unserem >>>ausführlichen Bericht.

Update, 14. Juni, 10.26 Uhr: Sachsen mit Corona-Wochen-Inzidenz unter 12

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ist über das Wochenende in Sachsen weiter gesunken. Nach der Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) betrug er am Montagmorgen 11,8, nach 12,0 am Vortag. Dabei ist der Vogtlandkreis (1,8) weiter die Region mit der niedrigsten Ansteckungsquote im Freistaat.

Mit dem Erzgebirge (26,9) und Mittelsachsen (22,0) lagen noch zwei Landkreise über der 20er Marke. Vier weitere Kreise und die Stadt Chemnitz (11,0) unterschritten sie, waren aber noch zweistellig; drei weitere sowie Leipzig (6,7) und die Landeshauptstadt Dresden (8,1) waren einstellig.

Laut RKI gab es 15 bestätigte Neuinfektionen gegenüber dem Vortag und keinen registrierten Todesfall, wie schon am Sonntag. Seit Pandemie-Beginn im März 2020 infizierten sich danach landesweit 285.427 Menschen.

9974 starben mit oder an Corona. An Wochenenden wird allerdings weniger getestet und gemeldet.

Update, 14. Juni, 5.59 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag (Stand 3.12 Uhr) für Chemnitz drei neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.016 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 11,0 (Vortag: 11,4).

Zudem wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 533 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 13. Juni, 13 Uhr: Singen und Musizieren in Kirchgemeinden wieder möglich

Nach siebenmonatiger Stille aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen darf ab Montag in den evangelischen Kirchgemeinden in Sachsen wieder gemeinsam gesungen und musiziert werden. Angesichts stark sinkender Inzidenzwerte können Kurrenden, Kantoreien, Jugendchöre, Blockflötenkreise oder Posaunenchöre proben, Gottesdienste mitgestalten und Konzerte geben, unter Beachtung der geltenden Hygieneregeln, wie das Landeskirchenamt am Sonntag in Dresden mitteilte.

Die Menschen seien zum Mitsingen und -musizieren oder Hören eingeladen, damit sich "das Schweigen in leise und laute, nachdenkliche und fröhliche Töne" verwandelt, "die das Land wieder zum Klingen bringen".

Update, 13. Juni, 11.28 Uhr: Vogtlandkreis geht bei Corona-Wocheninzidenz gen 0

Im einstigen bundesweiten Corona-Hotspot Vogtlandkreis sinkt die Wocheninzidenz weiter in Richtung 0. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies den Wert pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen am Sonntagmorgen mit 1,8 aus, nach 2,1 am Vortag. Es ist Sachsens Region mit der niedrigsten Ansteckungsquote. Der Freistaat lag bei 12,0 - nach 13,8 am Samstag.

Mit dem Erzgebirgskreis (27,5) und Mittelsachsen (21,4) liegen nur noch zwei Regionen über der 20er Marke, vier weitere und die Stadt Chemnitz (11,4) bereits darunter. Drei weitere Landkreise, die Landeshauptstadt (8,1) und Leipzig (7,6) sind inzwischen einstellig.

Laut RKI-Übersicht gab es landesweit gegenüber dem Vortag 50 weitere bestätigte Neuinfektionen sowie zwei registrierte Todesfälle. Seit Pandemie-Beginn im März 2020 infizierten sich danach landesweit insgesamt 285.412 Menschen. 9974 starben mit oder an Corona.

Update, 13. Juni, 10.54 Uhr: Dulig: Längeres Kurzarbeitergeld sichert Aufschwung

Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) sieht in der verlängerten Kurzarbeiterregelung einen "wichtigen Schritt" zur Sicherung von Jobs und Unternehmen. "Die pandemiebedingte Krise ist für manche Branchen noch nicht vorbei", sagte er laut Mitteilung vom Sonntag in Dresden. Vor allem in Einzelhandel, Hotel- und Gastwirtschaft, Reise- und Unterhaltungsbranche werde die Kurzarbeit weiter benötigt. "Sie ist das wirksamste Instrument zur Beschäftigungs- und Fachkräftesicherung" und habe hunderttausende Arbeitnehmer vor drohender Entlassung geschützt. "Das stützt den derzeitigen Aufschwung."

Das Bundeskabinett hatte vergangene Woche den vereinfachten Zugang zum Kurzarbeitergeld und die vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge bis Ende September verlängert. Die erleichterten Bedingungen sollten ursprünglich am 30. Juni auslaufen.

Nach Ministeriumsangaben unter Verweis auf Hochrechnungen der Bundesagentur für Arbeit haben im Februar rund 158 200 beschäftigte Frauen und Männer in 25 221 sächsischen Betrieben konjunkturelles Kurzarbeitergeld erhalten. Die Kurzarbeit habe sich konstant auf hohem Niveau gehalten, die Quote über alle Branchen hinweg 9,8 Prozent betragen. "Damit war etwa jeder zehnte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Freistaat von Kurzarbeit betroffen."

Update, 13. Juni, 7.55 Uhr: Sachsen lockert - Viele Freiheiten ab Montag

Sachsen setzt mit seiner neuen Corona-Schutzverordnung auf stufenweise Lockerungen der Beschränkungen. Voraussetzung: Die Infektionszahlen bleiben weiter niedrig. Ab dem 14. Juni bis zunächst Ende des Monats gelten neue Regeln. Danach muss Sachsen wieder eigene Maßnahmen für den Fall steigender Inzidenzen beschließen, weil dann die Bundes-Notbremse ausläuft. Von Familienfeiern bis Großveranstaltungen - ein Überblick, was ab Montag alles möglich ist.

SCHWELLENWERTE: 35 und 50 - diese Inzidenzen spielen in der neuen Landesverordnung eine entscheidende Rolle. Liegt die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner darunter, sind Lockerungen möglich. Dabei gilt die 5+2 Regel: Der Grenzwert gilt in einer Region als unterschritten, wenn die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen darunterliegt. Lockerungen sind dann am übernächsten Tag möglich. Das funktioniert auch umgekehrt. Liegt die Inzidenz an fünf Tagen darüber, gelten ab dem übernächsten Tag Verschärfungen. Zusätzlich zur Bettenbelegung (1300 Covid-Patienten auf Normalstationen) gibt es neues Kriterium: Liegen mehr als 420 Corona-Erkrankte auf den Intensivstationen, werden die Regeln verschärft.

KONTAKTE UND FEIERN: Kontaktbeschränkungen werden mit der neuen Landesverordnung gelockert: Bei einer stabilen Inzidenz unter 35 sind private Feiern oder Vereinsfeiern mit bis zu 50 Menschen möglich, ein Test ist nicht notwendig. Kinder, Genesene und Geimpfte werden nicht mitgezählt. Bei Inzidenzwerten unter 50 können zehn Personen ohne Einschränkungen zusammenkommen – egal aus wie vielen Hausständen. Erleichterungen auch für Familienfeiern: Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz unter 35, sind bei Eheschließungen und Beerdigungen bis zu 50 Personen ohne Testpflicht erlaubt. In diesem Fall sind Familien-, Vereins- und Firmenfeiern im Restaurant, zu Hause oder in angemieteten Räumen mit bis zu 50 Personen erlaubt. Kinder und Jugendliche sowie Geimpfte und Genesene zählen nicht mit.

GROßVERANSTALTUNGEN: In Sachsen darf ab Montag wieder groß gefeiert werden - wenn die Fallzahlen entsprechend niedrig sind: Veranstaltungen mit gleichzeitig mehr als 1000 Besuchern dürfen unter einem Inzidenz-Wert von 50 stattfinden. Voraussetzung: Terminbuchung und Kontakterfassung sowie mit Negativ-Tests. Veranstalter müssen zudem über ein genehmigtes Hygienekonzept verfügen. Unterschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 35 sind öffentliche Festivitäten sowie Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen mit Hygienekonzept zulässig. Auch Messen, Tagungen und Kongresse sind unter Auflagen wieder möglich.

GASTRONOMIE UND TOURISMUS: Wer einen Besuch im Café oder im Restaurant plant, braucht für den Innenbereich keinen Test mehr, wenn die Inzidenz unter 35 liegt. Unter 50 hingegen ist ein Test fällig, wenn verschiedene Hausstände an einem Tisch sitzen. Für den Außenbereich ist keine Kontakterfassung nötig. Hotels und Pensionen dürfen mit Test und Kontakterfassung öffnen, unter einer Inzidenz von 35 entfallen die Auflagen.

FREIZEIT: Hallen- und Spaßbäder, Wellness-Tempel und Therme dürfen bei einer stabilen Ansteckungsquote unter 50 öffnen, unter der Grenze von 35 dann auch Saunen. Zu den Auflagen gehören in diesem Bereich allerdings Kontakterfassung, Negativ-Test und Termin. Auch Diskotheken und Musikclubs dürfen nach monatelanger Schließung wieder Feiernde empfangen - aber auch hier ist Test nötig.

SCHULE UND KITA: Ab dem 14. Juni müssen Schüler und Lehrer keine Masken mehr tragen - weder im Unterricht noch im Schulgebäude. Voraussetzung: Die Inzidenz liegt stabil unter 35. Zudem sind Schul- und Klassenfahrten innerhalb Sachsens und Deutschlands wieder erlaubt.

Update, 13. Juni, 7.11 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz zwei neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.013 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 11,4 (Vortag: 13,4).

Zudem wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 533 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 12. Juni, 16.07 Uhr: Abschied von der Kita - Zuckentütenfeste wegen Corona ohne Familien

Vor ihrem Wechsel von der Kita in die Schule gibt es für Sachsens baldige Erstklässler auch im Corona-Jahr Zuckertütenfeste. Im Unterschied zu den Vorjahren aber dürfen Eltern und Verwandte der Jungen und Mädchen nach derzeitigem Stand wohl nicht mitfeiern, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den großen Städten und bei freien Trägern ergab. Nach Angaben des Kultusministeriums werden Anfang September rund 40.700 Kinder landesweit eingeschult.

Ausflüge in den Küchwald, große Runde mit der Parkeisenbahn, ein Besuch im Kosmonautenzentrum, Erkundungen im Tierpark oder dem Rabensteiner Wald stehen in Chemnitz ganz oben auf dem Programm bei der Verabschiedung der Kindergartenkinder. Einige Einrichtungen feiern auch im eigenen Garten, wie die Stadtverwaltung berichtet. In der Kita Henriettenstraße etwa steigt ein Pippi-Langstrumpf-Fest - mit Pizza-Essen und bunten Luftballons.

Das traditionelle Zuckertütenfest ist auch 2021 gesichert, auch wenn die Corona-Inzidenzzahlen wieder steigen sollten. "Vieles ist wie in den vergangenen Jahren", heißt es aus der Stadtverwaltung. Der Unterschied sei, dass die Schulanfänger meist mit den Erzieherinnen feiern und ohne Eltern. Zudem stünden bevorzugt Ausflugsziele auf dem Programm, die für die Kinder zu Fuß erreichbar seien.

Update, 12. Juni, 10.05 Uhr: Corona-Ansteckungsquote in Sachsen nimmt weiter ab

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen geht weiter zurück. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies den Wert pro 100.000 Einwohner in einer Woche für den Freistaat am Samstagmorgen mit 13,8 aus. Am Tag zuvor lag die Inzidenz noch bei 14,7. Mit dem Erzgebirgskreis (28,7) und Mittelsachsen (25,3) liegen nur noch zwei Regionen über der 20er Marke, fünf weitere sowie die Städte Chemnitz (13,4) und Dresden (10,1) bereits darunter. Drei Landkreise und die Stadt Leipzig sind inzwischen einstellig, der Vogtlandkreis hat mit 2,1 dabei die niedrigste Ansteckungsquote.

Laut RKI-Übersicht gibt es im Freistaat 75 weitere bestätigte Neuinfektionen gegenüber dem Vortag sowie 15 registrierte Todesfälle. Seit Pandemie-Beginn im März 2020 infizierten sich danach landesweit insgesamt 285.362 Menschen. 9972 starben mit oder an Corona.

Update, 12. Juni, 7 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz sechs neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.011 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 13,4 (Vortag: 11,4).

Zudem wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 532 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 11. Juni, 20 Uhr: Chemnitzer Parkeisenbahn feiert "Lok-Down-Ende"

Endlich heißt es wieder: Abfahrt! Die Parkeisenbahn im Küchwald feierte am Freitag ihre Rückkehr aus dem Corona-bedingten "Lok-Down". Keine Selbstverständlichkeit: Spenden von rund 50.000 Euro halfen der gemeinnützigen Gesellschaft, über die Runden zu kommen.

>>>Hier geht's zum ausführlichen Bericht. Außerdem verlost TAG24 zehn Familienkarten. Weitere Infos im Artikel.

Abfahrt: Seit Freitag tuckert die Parkeisenbahn wieder durch den Chemnitzer Küchwald.
Abfahrt: Seit Freitag tuckert die Parkeisenbahn wieder durch den Chemnitzer Küchwald.  © Ralph Kunz

Update, 11. Juni, 9.40 Uhr: Weiter rückläufige Corona-Inzidenz in Sachsen

Das Coronavirus scheint sich in Sachsen auf dem Rückzug zu befinden. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Freitag einen Wert von 14,7 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Am Vortag war die Sieben-Tage-Inzidenz noch mit 15,4 angegeben worden. Nach Angaben des RKI meldeten die Gesundheitsämter des Freistaats 108 neue Fälle im Zeitraum von 24 Stunden, die Zahl der Todesfälle stieg um 5.

Die niedrigste Inzidenz wurde erneut aus dem Vogtlandkreis mit 4,4 gemeldet, wobei sich dieser Wert im Vergleich zum Vortag nicht änderte. Für die Städte Dresden und Leipzig wurden die Werte mit 10,1 beziehungsweise 10,3 angegeben. Im Erzgebirgskreis wurde mit 31,6 zwar weiterhin die höchste Inzidenz registriert, allerdings ging der Wert gegenüber Donnerstag zurück (33,7).

Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI am Freitag bei 18,6. Dabei verzeichneten die Wissenschaftler 2440 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, auch 102 Todesfälle kamen hinzu.

Update, 11. Juni, 6.31 Uhr: Planschen trotz Pandemie - Freibadsaison in Sachsen gestartet

Maske ab und rein ins Wasser: Passend zum sonnigen Wetter der vergangenen Tage haben viele Freibäder in Sachsen inzwischen geöffnet. "Wir sind gut gestartet mit der Erleichterung, dass die Besucher seit Mittwoch bei uns keinen Test mehr vorzeigen müssen", sagte eine Sprecherin der Stadt Leipzig. Das Wetter spiele in der Messestadt bislang gut mit - entsprechend seien auch die Wassertemperaturen in den unbeheizten Bädern auf einem guten Weg.

Einen Termin müssen die Leipziger vor ihrem Besuch nicht ausmachen. Die Freibäder haben wegen der Corona-Regeln allerdings nur begrenzte Besucherkapazitäten. "In diesem Jahr musste noch niemand vor der Kasse warten", sagte die Sprecherin. Im vergangenen Sommer sei das bei 30 Grad durchaus vorgekommen.

Anders als in Leipzig beginnt die richtige Freibadsaison in Dresden erst an diesem Freitag. Bislang hatten nur die Badestellen Weixdorf und Weißig geöffnet. Zunächst einmal sind ab Freitag vier Freibäder geöffnet, die anderen folgen etwas später. Falls das Wetter einmal schlechter ist, können die Dresdner ab nächster Woche auch drinnen planschen: Das Georg-Arnold-Bad öffnet am Montag seinen Innenbereich, weitere Bäder folgen dann.

Generell gilt in Sachsen ab Montag: Bei niedrigen Inzidenzen entfällt die Testpflicht vor dem Freibad-Besuch. Die Besucher müssen allerdings ihre Kontaktdaten da lassen - in Leipzig und Chemnitz können sie das etwa per App oder Papier-Formular erledigen. Die Dresdner Bäder empfehlen ihren Kunden, möglichst online Tickets zu kaufen.

Maskenpflicht besteht überall dort, wo der Mindestabstand nur schwer einzuhalten ist - etwa im Eingangsbereich oder in Schlangen vor Imbissen. "Auf der Leiter zur Rutsche natürlich nicht - da muss man einfach selbst ein bisschen aufpassen", so die Leipziger Sprecherin.

Update, 11. Juni, 5.50 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz fünf neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.005 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 11,4 (Vortag: 11,0).

Zudem wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 531 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 10. Juni, 16.30 Uhr: Chemnitzer Hallenbäder dürfen wieder öffnen

Endlich! Jetzt dürfen auch die Chemnitzer Hallenbäder - nach monatelangem Corona-Lockdown - wieder öffnen.

Wie die Stadt Chemnitz am Donnerstag mitteilt, darf ab dem kommenden Montag (14. Juni) wieder geplanscht werden. Allerdings sind die meisten Schwimmbäder vorerst nur für den Vereinsbetrieb oder fürs Schulschwimmen geöffnet.

Eine Ausnahme bildet das Chemnitzer Stadtbad. Dieses hat ab dem 14. Juni auch für den öffentlichen Schwimmbetrieb geöffnet, heißt es von der Stadt.

>>>Hier geht's zum ausführlichen Artikel.

Das Chemnitzer Stadtbad darf ab Montag wieder öffnen.
Das Chemnitzer Stadtbad darf ab Montag wieder öffnen.  © Sven Gleisberg

Update, 10. Juni, 13.40 Uhr: Tierparks und Zoos in Sachsen können Corona-Hilfen beantragen

Tierparks und Zoos in Sachsen können ab sofort die Erstattung von corona-bedingten Einnahmeausfällen beantragen. Das teilte das Tourismusministerium am Donnerstag in Dresden mit. Über die Förderrichtlinie Zoos können demnach Einnahmeausfälle zwischen dem 1. Januar und dem 31. Mai 2021 ausgeglichen werden. Die Höhe der Zuwendung bemesse sich nach den nicht durch Einnahmen gedeckten Betriebsausgaben der Einrichtung im Förderzeitraum, begrenzt auf maximal 900.000 Euro je Einrichtung.

"Zoos und Tierparks sind sehr wichtige touristische und kulturelle Einrichtungen", erklärte Tourismusministerin Barbara Klepsch (CDU) anlässlich eines Besuchs im Tierpark Chemnitz. Auch sie seien viele Monate durch die Infektionsschutzmaßnahmen mit großen Einschränkungen konfrontiert oder seien es teilweise noch immer. "Mit der Förderrichtlinie wollen wir den Erhalt von Zoos und Tierparks in Sachsen sichern und dabei helfen, finanzielle Engpässe zu überbrücken."

Anträge können noch bis Monatsende bei der Sächsischen Aufbaubank gestellt werden.

Update, 10. Juni, 12.25 Uhr: Ansiedlungen und Firmenerweiterungen bringen rund 1000 neue Jobs

Trotz weltweiter Corona-Pandemie haben sich im vergangenen Jahr mehrere Investoren und Firmen für den Standort Sachsen entschieden. Insgesamt habe die Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) 23 Neuansiedlungen sowie Erweiterungen mit einem Investitionsvolumen von knapp 400 Millionen Euro verbucht, sagte WFS-Geschäftsführer Thomas Horn am Donnerstag. Das sei das drittbeste Jahr seit 2010. Mehr als 1000 Arbeitsplätze wurden neu geschaffen, rund 280 wurden gesichert.

"Dennoch war 2020 kein einfaches Jahr", so Horn. Geschlossene Grenzen, ein gestopptes Messegeschäft und eingeschränkter Reiseverkehr hätten den Kontakt zu Investoren erschwert. Erstmals gab es daher etwa digitale Unternehmerreisen, um für Sachsen als Wirtschaftsstandort zu werben.

Die Wirtschaftsförderung begleitet als landeseigenes Unternehmen Investoren und Firmen bei der Ansiedlung in Sachsen und hilft Unternehmen, neue Märkte im Ausland zu erschließen.

Update, 10. Juni, 9.30 Uhr: Abwärtstrend bei Inzidenz hält in Sachsen an

Der Abwärtstrend bei der Sieben-Tage-Inzidenz hat in Sachsen auch am Donnerstag angehalten. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete 15,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Mittwoch hatte das RKI die Inzidenz mit 17,9 angegeben. Laut RKI wurden 147 neue Infektionen gemeldet, die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stieg um 5.

Nach wie vor weist der Vogtlandkreis mit 4,4 die niedrigste Inzidenz im Freistaat auf. Auch im Erzgbirgskreis hielt der Trend nach unten an, der Wochenwert lag am Donnerstag bei 33,7, nachdem er am Mittwoch noch mit 42,1 angegeben worden war. Noch hatte das Erzgebirge vor dem Landkreis Mittelsachsen in Sachsen die Rote Laterne inne, dort wurde die Inzidenz mit 29,3 angegeben.

Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI bei 19,3. Dabei verzeichneten die Wissenschaftler 3187 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, auch 94 Todesfälle kamen hinzu.

Update, 10. Juni, 9.11 Uhr: Jetzt sind Kinder und Jugendliche dran: Das empfiehlt Sachsens Impfkommission

Seit einer Woche können Heranwachsende ab 14 Jahren in Sachsen gegen Corona geimpft werden - zumindest unter bestimmten Voraussetzungen. Nun hat sich auch die Sächsische Impfkommission (SIKO) zu Wort gemeldet. >>>Hier erfahrt Ihr, was die Kommission empfiehlt.

Update, 10. Juni, 6.30 Uhr: Chemnitzer Grüne wollen Lockerungen verhindern

Die Chemnitzer Grünen wehren sich gegen die geplanten Lockerungen in der Corona-Schutz-Verordnung. was jetzt gefordert wird, könnt Ihr >>>hier nachlesen.

Update, 10. Juni, 5.53 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz neun neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 17.000 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 11,0 (Vortag: 13,0).

Zudem wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 530 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 9. Juni, 18.55 Uhr: Sachsens Innenminister will personalisierte Tickets im Fußball

Fußballfans sollten aus Sicht des sächsischen Innenministers Roland Wöller für Stadien nur noch Eintrittskarten erhalten, auf denen ihr Name vermerkt ist. "Ich möchte gerne personalisierte Tickets haben", sagte der CDU-Politiker im neuen Podcast "Politik in Sachsen" von Sächsischer Zeitung/Sächsische.de.

"Ich werde mich einsetzen auf der Innenministerkonferenz, dass das kommt." Es gehe um ein deutliches Zeichen, wenn gewalttätige Besucher nicht mehr ins Stadion dürfen. Wöller sagte, er sei auch mit den Vereinen dazu im Gespräch.

Beim Heimspiel von Dynamo Dresden gegen Türkgücü München Mitte Mai hatten mehr als 500 gewaltbereite Fans Polizisten mit Pyrotechnik, Flaschen und Steinen angegriffen. Nach Angaben der Polizei wurden 185 Einsatzkräfte verletzt.

Personalisierte Tickets kommen immer wieder nach Gewaltvorfällen in die Diskussion. "Seit Jahren wird mir gesagt, dass das nicht möglich ist. Es ist nicht gewollt", sagte Wöller. Jetzt sei aber der Zeitpunkt gekommen. Denn in der Corona-Pandemie habe sich gezeigt, dass vieles digitalisiert werden kann. Die Innenministerkonferenz tagt wieder in der nächsten Woche.

Update, 9. Juni, 14.57 Uhr: Sächsische Impfkommission empfiehlt Corona-Impfung auch für Kinder

Die Sächsische Impfkommission (Siko) empfiehlt unter bestimmten Umständen die Corona-Schutzimpfung auch für Kinder im Alter von 12 bis 15 Jahren. Bei Vorliegen von Risikofaktoren für einen schweren Covid-19-Verlauf sei sie bei Kindern mit bestimmten chronischen Erkrankungen angezeigt, teilte die Sächsische Landesärztekammer am Mittwoch in Dresden mit. Diese sollten dann mit einem der zugelassenen mRNA-Impfstoffe geimpft werden. Bislang ist in der EU nur das Präparat von Biontech für Kinder ab 12 Jahren zugelassen.

Ebenfalls empfohlen wird die Impfung für Kinder dieser Altersgruppe, wenn sie unmittelbare Kontaktpersonen von Menschen mit Risikofaktoren für einen schweren oder tödlichen Verlauf der Sars-CoV-2-Infektion sind. Laut Siko solle die Impfung auch allen anderen Kindern der Altersgruppe ermöglicht werden, wenn sie und ihre Sorgeberechtigten zuvor ausführlich über Chancen und Risiken aufgeklärt wurden.

Die Impfung gegen Sars-CoV-2 sowie das Erreichen einer Herdenimmunität könne und dürfe Menschen bestimmter Altersgruppen nicht ausklammern. Die Indikationsstellung zu einer Schutzimpfung unterliege immer der Abwägung zwischen dem erzielbaren Nutzen und den möglichen unerwünschten Wirkungen des Impfstoffs beim Geimpften.

Update, 9. Juni, 12.35 Uhr: Städte- und Gemeindetag fordert Ausgleich fehlender Steuereinnehmen

Der Sächsische Städte- und Gemeindetag (SSG) hat Bund und Land zum Ausgleich der wegen der Corona-Pandemie fehlenden Steuereinnahmen der Kommunen aufgefordert. Laut der jüngsten Steuerschätzung müssten die sächsischen Kommunen im Vergleich zur letzten Schätzung vor der Corona-Pandemie mit Steuermindereinnahmen von rund 210 Millionen Euro im Jahr 2021 und rund 200 Millionen Euro im nächsten Jahr rechnen, teilte der SSG am Mittwoch in Dresden mit. Das bedeute, dass den Städten und Gemeinden je Einwohner im Jahr rund 50 Euro weniger zur Verfügung stünden als im Vorkrisenjahr 2019.

Im vergangenen Jahr hätten sich Bund und Länder auf den Ausgleich der kommunalen Gewerbesteuerausfälle im Jahr 2020 geeinigt und so die kommunale Handlungs- und Investitionsfähigkeit erhalten. Für 2021 und 2022 sei ein ähnlicher Ausgleich nicht in Sicht. "Wenn Bund und Länder jetzt nicht handeln, kann das drastische Folgen haben", warnte der Präsident des SSG, Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos). Dann würden dringend notwendige Investitionen unterbleiben.

An das Land Sachsen appellierte der SSG, sich mit dem Bund und den anderen Ländern über die kommunalen Hilfen zu verständigen. "Die Kompensation der kommunalen Steuermindereinnahmen ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern und muss auf die Tagesordnung der Regierungen und Parlamente", so Wendsche weiter.

Der Freistaat selbst unterstützt den Angaben zufolge die sächsischen Kommunen mit 60 Millionen (2021) und 103 Millionen Euro (2022) zum Ausgleich ihrer Steuermindereinnahmen. Diese könnten wie im Vorjahr anteilig auf den noch zu vereinbarenden Rettungsschirm von Bund und Ländern für den Ausgleich der Gewerbe- und Einkommensteuer angerechnet werden

Update, 9. Juni, 11 Uhr: Starker Rückgang bei ausländischen Studienanfängern in Sachsen

Die Zahl der ausländischen Studienanfänger ist in Sachsen deutlich gesunken. 21,8 Prozent ausländische Erstsemester weniger hätten sich im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr eingeschrieben, teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch in Kamenz mit. Insgesamt haben sich den Angaben der Statistiker zufolge 4718 Studierende aus dem Ausland erstmals immatrikulieren lassen. Das Jahr 2020 umfasst für die Statistiker in diesem Zusammenhang das Sommersemester 2020 und das Wintersemester 2020/2021, das Jahr 2019 das Sommersemester 2019 und das Wintersemester 2019/2020.

Der starke Rückgang bei den ausländischen Studierenden sei maßgeblich auf die Corona-Pandemie zurückzuführen, in deren Folge eine Immatrikulation an einer sächsischen Hochschule erheblich erschwert gewesen sei, hieß es. Die Zahl der deutschen Studierenden im ersten Hochschulsemester sei im Vergleich zum Vorjahr dagegen leicht um 2 Prozent auf 14 .040 gestiegen.

Von insgesamt rückläufigen Studienanfängerzahlen sind der Mitteilung nach dennoch nahezu alle Fächergruppen betroffen. Den größten relativen Rückgang im Vergleich zum Jahr 2019 gab es bei den Studienanfängern in den Geisteswissenschaften mit 17,2 Prozent. Hier verzeichnete auch die Zahl der Ersteinschreibungen von Ausländern mit 49,6 Prozent den höchsten Rückgang.

Die meisten Erstimmatrikulationen sowohl insgesamt als auch bei den ausländischen Studienanfängern gab es in den Fächergruppen Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und in Ingenieurwissenschaften.

Update, 9. Juni, 9.17 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt in Sachsen unter die 20er-Marke

In Sachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen unter den Wert von 20 gesunken. Das Robert Koch-Institut nannte am Mittwoch eine Inzidenz von 17,9, nachdem dieser Wert am Dienstag noch bei 21,9 lag. Bundesweit lag die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner bei 20,8 nach 22,9 am Vortag.

Laut RKI wurden im Freistaat innerhalb von 24 Stunden 122 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Bundesweit wurden diesen Angaben nach 3254 neue Fälle gezählt.

Im weiter mit der höchsten Inzidenz belasteten Erzgebirge ging der Wert auf 42,1 zurück, nachdem er am Dienstag mit 48,7 unter die 50er-Marke gesunken war. Am wenigsten Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab es im einstigen Corona-Hotspot Vogtland mit 4,9 (Dienstag: 6,6).

Update, 9. Juni, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz einen neuen Corona-Fall. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.991 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 13,0 (Vortag: 17,5).

Zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona wurden erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 529 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 8. Juni, 15.34 Uhr: Sachsen lockert die Testpflicht

Bei einer stabilen Inzidenz von unter 35 sei in fast allen Bereichen kein Test mehr nötig, sagte Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in Dresden. Mehr dazu >>>hier.

Update, 8. Juni, 14.22 Uhr: Mögliche Lockerungen ab Donnerstag in Chemnitz

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Chemnitz seit 13 Tagen stabil unter dem Schwellenwert von 35. Sollte die Inzidenz auch am Mittwoch unter diesem Wert liegen, ist die vorgeschriebene 14-Tages-Frist erreicht. Dann treten ab Donnerstag, dem 10. Juni 2021, folgende Lockerungen in Kraft:

Die Testpflicht entfällt in den Bereichen:

  • Sport (außer für Sportveranstaltungen mit Publikum, wenn der Mindestabstand von 1,50 Meter unterschritten wird)
  • Einkaufen und Geschäfte
  • Körpernahe Dienstleistungen
  • Gastronomie
  • Kultureinrichtungen und Kulturveranstaltungen im Außenbereich (außer wenn der Mindestabstand von 1,50 Meter unterschritten wird)
  • Gästeführungen
  • Kunst-, Musik- und Tanzschulen • Beherbergung

Laut aktueller Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates bleibt die Testpflicht in Schulen weiterhin bestehen. Die Verordnung gilt bis einschließlich 13. Juni 2021. Danach gilt eine neue Verordnung.

Update, 8. Juni, 9.12 Uhr: Corona-Wochenwert in Sachsen wieder leicht zurückgegangen

In Sachsen ist die Quote der Corona-Neuinfektionen wieder leicht zurückgegangen. Nachdem das Robert Koch-Institut (RKI) am Montag eine Inzidenz von 25,5 für den Freistaat ausgewiesen hatte, gab es diesen Wert am Dienstag mit 21,9 an. Bundesweit lag die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner bei 22,9.

Innerhalb eines Tages wurden in Sachsen insgesamt 26 Neuinfektionen registriert. Als letzte Region im Land lag das Erzgebirge am Dienstag wieder unter der 50er-Marke, die Inzidenz wurde vom RKI mit 48,7 angegeben. Am wenigsten Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab es im einstigen Corona-Hotspot Vogtland mit 6,6.

Am Dienstag wurden weitere Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen erwartet, über die die Landesregierung am Mittag unterrichten wollte.

Update, 8. Juni, 7.26 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz einen neuen Corona-Fall. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.989 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 17,5 (Vortag: 20,7).

Zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona wurden erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 527 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 7. Juni, 18.50 Uhr: MP Kretschmer stellt Lockerungen der Testpflicht in Aussicht

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) hat bei niedrigen Infektionszahlen eine Lockerung der Testpflicht in zahlreichen Bereichen in Aussicht gestellt. Bei einer Inzidenz unter 35 sei die Testpflicht zum Großteil nicht mehr notwendig, sagte der CDU-Politiker am Montagabend in einer digitalen Corona-Konferenz mit kommunalen Spitzenvertretern, Medizinern, Wissenschaftlern und Politikern zum Ausblick auf den Sommer. Gleichzeitig soll die Kontaktnachverfolgung etwa in Restaurants bestehen bleiben. "Auch Maske und Mundschutz werden uns über den Sommer begleiten."

Am Dienstag will das Kabinett über die neue Corona-Schutzverordnung diskutieren und die Eckpunkte vorstellen. Sie soll ab dem 14. Juni gelten und sieht Lockerungen vor, unter anderem für Hotels und Pensionen. Er sei zuversichtlich, dass im Sommer ein "wirklich gutes Wirtschaftsleben" und viele Freiheiten möglich seien, so der Regierungschef. Dennoch mahnte er zur Vorsicht, es dürfe keinen "Jo-Jo-Effekt" geben.

Im vergangenen Sommer habe die Inzidenz bei eins gelegen. Der Wert gibt die wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an.

Update, 7. Juni, 12.42 Uhr: Termine für Erstimpfungen in Sachsen innerhalb kurzer Zeit vergeben

Nach der Aufhebung der festen Impfreihenfolge in den sächsischen Impfzentren sind am Montag 6237 neue Termine freigeschaltet worden. "Innerhalb weniger Minuten war bereits ein Großteil der Termine für die Erstimpfungen vergeben", sagte der Sprecher des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Sachsen, Kai Kranich, am Mittag auf Anfrage. Es werde nun zwar leichter, sich zu registrieren, weil niemand mehr nachweisen müsse, welcher Prioritätengruppe er angehöre, es sei aber auch Geduld erforderlich. Seit Montag kann sich jeder in Sachsen ab 14 Jahren für einen Termin registrieren.

Ab Mitte nächster Woche will das DRK zudem die Serverkapazität für das Buchungsportal verdoppeln. Dann können sich 8000 Menschen gleichzeitig statt wie bisher 4000 Menschen registrieren. Damit sei es möglich, schneller Termine zu vergeben. "Voraussetzung ist aber, dass genügend Impfstoff zur Verfügung steht", betonte Kranich. Auch Betriebsärzte sollten von diesem Montag an in die Impfkampagne einbezogen werden, für Hausarztpraxen hatte Sachsen die Impfreihenfolge bereits am 24. Mai aufgehoben.

Das DRK schaltet jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag neue Termine für Erstimpfungen frei. Die Anzahl variiere, weil diese von der Impfstoffmenge abhängig sei, erläuterte Kranich.

Update, 7. Juni, 9.52 Uhr: Inzidenzwert in Sachsen wieder leicht gestiegen

In Sachsen ist die Quote der Corona-Neuinfektionen wieder leicht gestiegen. Am Montag wies das Robert Koch-Institut (RKI) eine Inzidenz von 25,5 für den Freistaat aus. Am Tag zuvor lag die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner bei 24,6. Bundesweit lag der Inzidenzwert am Montag bei 24,3.

Innerhalb eines Tages wurden insgesamt 78 Neuinfektionen sowie 8 Todesfälle registriert. Als einzige Region lag das Erzgebirge noch knapp über der 50er-Marke, am wenigsten Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab es im einstigen Corona-Hotspot Vogtland mit 8,0.

In dieser Woche stehen unter anderem im Vogtland sowie in Dresden und Leipzig weitere Lockerungen an, unter anderem mit dem Wegfall der Testpflicht in einigen Bereichen.

Update, 7. Juni, 8 Uhr: Sachsen hebt Reihenfolge für Corona-Impfungen auf

Sachsen hebt von diesem Montag an die feste Reihenfolge für Corona-Impfungen auf. Jeder ab 14 Jahren kann sich nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) über das Buchungsportal für einen Termin in einem der Impfzentren im Freistaat bemühen - unabhängig von Beruf oder Vorerkrankung.

Am Montagmittag sollen rund 3000 Impftermine freigeschaltet werden. Weil Impfstoff aber nach wie vor knapp ist, ist bei vielen Impfwilligen trotz Aufhebung der Impfpriorisierung Geduld gefragt. Auch Betriebsärzte sollen nun routinemäßig in die Impfkampagne eingebunden werden.

Bei den Hausärzten hatte Sachsen bereits am 24. Mai die feste Reihenfolge aufgehoben. Am Montagabend will Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) zudem eine Übersicht über die aktuelle Corona-Lage im Freistaat geben sowie einen Ausblick auf die nächsten Wochen - vor allem mit Blick auf Gastronomie und Tourismus.

Update, 7. Juni, 6.07 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz drei neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.988 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 20,7 (Vortag: 23,1).

Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona wurden nicht erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 525 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 6. Juni, 12.21 Uhr: Inzidenz in Sachsen bei 24,6: Infektionszahlen sinken weiter

In Sachsen geht die Ansteckungsquote in der Corona-Pandemie weiter zurück. Am Sonntag wies das Robert-Koch-Institut (RKI) eine Inzidenz von 24,6 für den Freistaat aus. Am Tag zuvor lag die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner noch bei 25,6. Binnen eines Tages wurden insgesamt 149 Neuinfektionen sowie 43 Todesfälle registriert.

Als einzige Region lag das Erzgebirge noch knapp über der 50er-Marke, am wenigsten Corona-Neuinfektionen gab es im einstigen Corona-Hotspot Vogtland mit 8,4. In der nächsten Woche stehen unter anderem im Vogtland sowie in Dresden und Leipzig weitere Lockerungen an, unter anderem mit dem Wegfall der Testpflicht in einigen Bereichen.

Update, 6. Juni, 7 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag (Stand 3.12 Uhr) für Chemnitz sieben neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.985 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 23,1 (Vortag: 22,7).

Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona wurden nicht erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 525 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 5. Juni, 10.23 Uhr: Corona-Infektionszahlen in Sachsen gehen weiter zurück

In Sachsen ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter im Sinkflug. Laut Übersicht des Robert Koch-Institutes (RKI) vom Samstag liegt mit dem Erzgebirgskreis (54,3) nur noch eine Region im Freistaat über einer Inzidenz von 50.

Mit 7,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche ist die Ansteckungsquote im Vogtlandkreis am niedrigesten. Für ganz Sachsen weist das RKI die Inzidenz mit 25,6 aus - am Tag zuvor lag der Wert bei 29,4 und damit erstmals seit Monaten unter der Marke von 30. Angesichts sinkender Corona-Zahlen öffnen in Sachsen immer mehr Freizeitparks, Freibäder und Kultureinrichtungen.

Update, 5. Juni, 7 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz zwei neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.978 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 22,7 (Vortag: 25,2).

Zudem wurden drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 525 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 4. Juni, 11.53 Uhr: Diakonie Sachsen warnt vor Armut in Folge der Corona-Pandemie

Die Diakonie Sachsen sieht eine zunehmende Armut in Folge der Corona-Pandemie und warnt vor Kürzungen bei der Schuldnerberatung. Diese müsse angesichts eines steigenden Bedarfs weiter finanziert werden, forderte die zuständige Referentin Rotraud Kießling laut Mitteilung vom Freitag. Seien bisher Arbeitslosigkeit, Scheidung oder Trennung, Krankheit oder prekäre Beschäftigungsverhältnisse wesentliche Gründe für Ver- und Überschuldung gewesen, könnten nun auch Menschen ihre monatlichen Fixkosten nicht mehr zahlen, für die das bisher undenkbar gewesen sei.

Zugleich musste auch die Diakonie wegen unzureichender kommunaler Finanzierung ihr Beratungsangebot teils reduzieren. "Das kann so nicht bleiben", kritisierte Kießling. Viele Haushalte seien durch Kurzarbeit, Solo-Selbstständigkeit oder Jobverlust in eine massive Schieflage geraten, sie dürften damit nicht alleingelassen werden. Bei steigender Nachfrage brauche es daher eine Verdopplung der Kapazitäten, vor allem im ländlichen Raum. "Jeder Verschuldete, dem nicht gut geholfen werden kann, droht eine zusätzliche Belastung für die Kommunen bei der Sozialhilfe zu werden", mahnte Kießling zum Umdenken.

Bei den Schuldnerberatungsstellen der Diakonie ging die Zahl der Mitarbeiter 2020 von 36 auf 32 zurück, die der dauerhaften Beratungsfälle stieg jedoch - von 3060 im Vorjahr auf 3515. Mehr als ein Drittel der Betroffenen waren Hartz IV-Empfänger, die teils Wochen oder Monate auf einen Termin warten mussten. Ein weiteres Drittel waren ver- oder überschuldete Menschen mit Job oder Einkommen aus Selbstständigkeit.

Update, 4. Juni, 10.46 Uhr: Inzidenz in Sachsen fällt unter 30

Das Corona-Infektionsgeschehen geht in Sachsen weiter zurück. Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag die Wocheninzidenz am Freitag mit 29,4 erstmals knapp unter der Marke von 30. Am Tag zuvor wurden noch 35,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern gemeldet. Der Bundesdurchschnitt lag am Freitag bei 30.

Am höchsten war die Ansteckungsquote im Erzgebirgskreis (61,8), am niedrigsten im ehemaligen Corona-Hotspot Vogtland (8). Im Vogtland sowie in Dresden und Leipzig liegt die Inzidenz schon länger stabil unter 35. Laut Landesverordnung sind daher in der nächsten Woche in diesen Regionen weitere Lockerungen möglich - so könnte etwa die Testpflicht in der Gastronomie oder für den Friseurbesuch wegfallen.

Update, 4. Juni, 10.34 Uhr: Trotz Öffnungswelle: Maskenpflicht in Chemnitz bleibt

Herrscht trotz der Lockerungen noch immer Maskenpflicht in der Chemnitzer Innenstadt? Die Gebotsschilder sollen zwar verschwinden, doch die Masken sollen bleiben. Das stößt nicht nur auf Zustimmung.

Mehr dazu in unserem >>>ausführlichen Bericht.

In der Chemnitzer Innenstadt gilt weiter Maskenpflicht.
In der Chemnitzer Innenstadt gilt weiter Maskenpflicht.  © Kristin Schmidt

Update, 4. Juni, 10.00 Uhr: Endlich Sommer ohne Lockdown! Chemnitz genießt die neue Leichtigkeit

Eine Stadt atmet auf: Nach dem schier endlosen Corona-Lockdown genießen Chemnitzer die aktuellen Lockerungen in vollen Zügen. TAG24 fing das neue Lebensgefühl zwischen Sommer, Sonne und die neu errungener Freiheit ein!

>>>Hier geht's zum Artikel.

Update, 4. Juni, 8.00 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz 11 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.976 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 25,2 (Vortag: 27,2).

Zudem wurden vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 522 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 3. Juni, 14.46 Uhr: Millionen aus Corona-Aufholprogramm für Kinder und Jugendliche

DMit Millionen-Hilfen sollen die Folgen der Corona-Pandemie für Kinder und Jugendliche in Sachsen abgemildert werden. Um Lerndefizite bei Schülern und Schülerinnen aufzuholen, sind für die nächsten zwei Jahre 47,5 Millionen Euro aus dem Bundes-Aktionsprogramm "Aufholen nach Corona" geplant, teilte das Kultusministerium am Donnerstag mit. Das Land stellt für zusätzliche Maßnahmen an Schulen Mittel in gleicher Höhe zur Verfügung. Sachsen hat eine entsprechende Bund-Länder-Vereinbarung unterzeichnet.

Geplant sind unter anderem spezielle Förder- und Nachhilfe-Angebote, der Ausbau von Ganztagsangeboten, Ausbau von Schulassistenz und Schulsozialarbeit. "Kinder und Jugendliche hat die Isolation durch Schulschließungen besonders hart getroffen", erklärte Kultusminister Christian Piwarz (CDU). Mit dem Programm könnten vor allem Schülerinnen und Schüler Unterstützung bekommen, die Hilfe am dringendsten benötigten. Laut Ministerium sollen die Schulen eigenverantwortlich über die genaue Ausgestaltung der Angebote und die Zusammenarbeit mit Partnern entscheiden.

Die Fraktion der Linke forderte, dass alle Schüler von den Angeboten profitieren müssten. Die Pandemie habe viel Präsenzunterricht verhindert, hieß es. "Das hat die soziale Spaltung vertieft, weil nur Eltern mit gut gefülltem Geldbeutel ihrem Nachwuchs daheim gute Bildung bieten können", sagte die Abgeordnete Luise Neuhaus-Wartenberg.

Zudem sollen mit dem Corona-Aufholprogramm Kinder- und Jugendfreizeiten ermöglicht und Angebote der Kinder- und Jugendhilfe ausgebaut werden. Rund acht Millionen Euro sind dafür eingeplant. "Die Jugend lässt sich nicht einfach aufholen. Das ist ein großer Unterschied zu uns Erwachsenen", so Sozialministerin Petra Köpping (SPD). Sie appellierte an freie und öffentliche Träger, im anstehenden Sommer möglichst Freizeiten, Erholungsmaßnahmen und Camps vor Ort anzubieten, um wieder ein Stück Normalität zu ermöglichen.

Die SPD-Fraktion mahnte, frühzeitig den Blick auf die Zeit nach dem Jahr 2022 zu richten. "Was wir jetzt, mit zusätzlichem Bundesgeld, aufbauen, darf danach nicht enden", sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sabine Friedel.

Update, 3. Juni, 13.33 Uhr: Gute Lehre trotz Corona: Minister zeichnet Hochschullehrende aus

Musikunterricht per Lernplattform, interaktive Spiele und aufwendig gestaltete Online-Vorlesungen: Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) hat am Donnerstag den Sächsischen Lehrpreis an vier Hochschullehrende vergeben, die sich in der Corona-Pandemie durch besonders gute Online-Lehre hervorgetan haben.

Ausgezeichnet wurden Jutta Stumpf-Wollersheim von der TU Bergakademie Freiberg, Marc Ritter von der Hochschule Mittweida, Julia Bartha von der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig und Tenshi Hara von der Staatlichen Studienakademie Dresden. Sie hätten mit besonderem Engagement digitale Lehrinstrumente entwickelt und verbreitet, sagte Gemkow.

«Die letzten Monate standen an unseren Hochschulen ganz im Zeichen der Pandemie und damit auch der digitalen Lehre», sagte der Minister. Nur mit Hilfe der Flexibilität und Kreativität der Lehrenden, Mitarbeitenden und Studierenden sei es gelungen, den Lehrbetrieb weitgehend aufrecht zu erhalten. "Der Lehrpreis 2020 steht daher ganz im Zeichen der Digitalisierung."

Der mit insgesamt 40.000 Euro dotierte Preis richtet sich an die sächsischen Hochschulen und die Berufsakademie Sachsen und wird alle zwei Jahre vergeben. Eine neunköpfige Jury wählte die Preisträgerinnen und Preisträger aus.

Update, 3. Juni, 10.10 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen nahe am Bundesschnitt

Das Corona-Infektionsgeschehen nimmt in Sachsen weiter ab. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Wocheninzidenz am Donnerstag mit 35,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern aus - nach 39,7 am Vortag. Damit hat sich der Freistaat dem Bundesschnitt (34,1) deutlich angenähert.

Aktuell liegen noch zwei Landkreise über der 50er Marke: Der Erzgebirgskreis und der Landkreis Mittelsachsen. In drei Landkreisen - Nordsachsen, Leipzig und Vogtland - sowie der Stadt Leipzig lag die Sieben-Tage-Inzidenz unter der Schwelle von 25 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern.

Laut RKI wurden zum Donnerstag 41 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in Sachsen bekannt. Die Gesamtzahl stieg damit seit Ausbruch der Pandemie auf 9761. Zudem stieg die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen um 310 auf 284.361.

Update, 3. Juni, 9.45 Uhr: Kretschmer warnt vor Verallgemeinerungen

In der Debatte um Rechtsextremismus in den neuen Bundesländern hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) vor verallgemeinernden Aussagen gewarnt. "Es fühlen sich jetzt viele viele Menschen angesprochen und getroffen, die nicht gemeint sein können und deswegen muss man mit solchen Äußerungen vorsichtig sein", sagte er am Mittwochabend im ZDF-"Heute-Journal» mit Blick auf Aussagen des Ostbeauftragten, Marco Wanderwitz (CDU). «Natürlich gibt es Extremisten und es gibt sie leider in den neuen Ländern und auch hier im Freistaat Sachsen in einem viel zu großen Maße."

Das Entscheidende aber sei, was die Politik aus dieser Situation mache. «Ist das ein Abstempeln, ist das das Ende der Diskussion oder ist das der Beginn von etwas?» Dabei müssten diejenigen mitgenommen werden, "die sich Sorgen machen, die Fragen haben, die vielleicht auch kritische Positionen haben". Diese Menschen müssten zu "Mittuenden" gemacht und nicht verstoßen werden.

Wanderwitz hatte im "FAZ-Podcast für Deutschland" (Freitag) nahegelegt, Menschen in Ostdeutschland hätten eine stärkere Neigung zur Wahl rechtsradikaler Parteien als im Westen.

"Wir haben es mit Menschen zu tun, die teilweise in einer Form diktatursozialisiert sind, dass sie auch nach dreißig Jahren nicht in der Demokratie angekommen sind", sagte Wanderwitz. Ein Teil der Bevölkerung habe "gefestigte nichtdemokratische Ansichten".

Update, 3. Juni, 8.18 Uhr: Corona-Impfung bei Kindern: Impfwillige sollen umfassend aufgeklärt werden

In der Debatte um Corona-Impfungen für Kinder ab zwölf Jahren hat der Vorsitzende der Sächsischen Impfkommission, Thomas Grünewald, eine umfassende Aufklärung aller Impfwilligen über Wirkungen und Nebenwirkungen angemahnt. Lest >>>hier mehr dazu.

Update, 3. Juni, 8 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz 16 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.965 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 27,2 (Vortag: 34,9).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 518 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 2. Juni, 10.16 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen fällt weiter

In Sachsen nimmt der Wochenwert der bestätigten Corona-Neuinfektionen weiter ab. Nach der aktuellen Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch bei 39,7. Am Dienstag hatte die Zahl der Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche noch bei 42,6 gelegen. Die bundesweite Inzidenz wurde aktuell mit 36,8 angegeben.

Regional gibt es große Unterschiede. Der einstige bundesweite Corona-Hotspot Vogtlandkreis hat mit 14,2 weiterhin den landesweit niedrigsten Wert. Negativspitzenreiter bleibt der Erzgebirgskreis mit 84,8. Zwei Landkreise - Mittelsachsen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge - liegen noch über der 50er Marke, der Grenze für Lockerungen. Auch für die Städte Leipzig und Dresden sowie den Landkreis Nordsachsen sind Werte unter 30 angegeben, sechs Regionen liegen noch darüber.

Nach Angaben des RKI sind 229 bestätigte Neuinfektionen dazugekommen und 26 neue Todesfälle registriert worden. Damit infizierten sich seit Pandemie-Beginn im März 2020 in Sachsen bisher insgesamt 284.051 Menschen und die Gesamtzahl derer, die mit oder an Corona starben, summiert sich auf 9720.

Ende Mai waren mehr als 865.000 Bürger vollständig geimpft und gut 1,5 Millionen hatten die erste Dosis erhalten. Insgesamt wurden bisher laut RKI in Sachsen 2,4 Millionen Impfdosen verabreicht.

Update, 2. Juni, 8 Uhr: Sozialforscherin: Corona hat viele junge Leute aus der Bahn geworfen

Die Corona-Pandemie hat nach Einschätzung der Sozialforscherin Ulrike von Wölfel viele junge Menschen aus der Bahn geworfen. Die Jugendämter in den Kommunen müssten auf diese Situation reagieren und die Hilfen zur Erziehung verlängern und aufstocken, sagte die 40-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. In den Behörden würden Auswirkungen der Krise auf junge Menschen zu wenig beachtet. "Die Zeiten von Lockdown und Homeschooling dürfen nicht als Entwicklungszeit gewertet werden. Diese Zeit muss man betroffenen Kindern und Jugendlichen zugestehen. Sie kämpfen jetzt darum, dass ihre Hilfen verlängert werden, sie in der stationären Jugendhilfe oder im betreuten Einzelwohnen bleiben."

Von Wölfel, die in Dresden als Koordinatorin der Fachstelle für Ombudschaftliche Beratung arbeitet und dort viele Jahre an der Evangelischen Hochschule forschte und lehrte, hatte im Dezember 2020 als Sachverständige der Kinderkommission im Bundestag zu Folgen der Corona-Krise auf die Kinder- und Jugendhilfe gesprochen. Anfangs sei es bundesweit zu massiven Einschränkungen in der ambulanten Hilfe zur Erziehung gekommen.

Jugendämter seien zur Improvisation gezwungen gewesen und personell ausgedünnt worden, weil sich Mitarbeiter um andere Aufgaben im Corona-Krisenmanagement kümmern mussten. Die Aufnahme und Unterbringung von Kindern im Fall von Notsituationen sei während der Pandemie bundesweit um 20 Prozent gestiegen.

Eine fachlich fundierte Arbeit sei anfangs kaum noch möglich gewesen, sagte die Expertin. Manche Kommunen hätten eine Weiterführung der Hilfe nur gewährt, wenn eine Gefährdung des Kindeswohls zu erwarten gewesen sei. Räume und Orte der Begegnung, Beratung und Hilfe hätten als Folge der Pandemie dichtmachen müssen. So habe man die labilsten Glieder der Gesellschaft am heftigsten getroffen: "Die Kinder- und Jugendhilfe hat diese Menschen im Regen stehen lassen." Es werde lange dauern, die Defizite wieder auszugleichen.

"Die Krise hat eine Zuspitzung gebracht. Da gibt es nichts zu relativieren", sagte von Wölfel und befürchtet nun starke Nachwirkungen. Die Benachteiligung betroffener Kinder und Jugendlicher bei der Bildung werde sich noch vergrößern: "Diejenigen, die es bitter nötig hatten, waren von Hilfen vorübergehend abgeschnitten. Psychische Erkrankungen werden zunehmen. Da ist eine Kluft entstanden, die man nur schwer überbrücken kann." Für Kommunen dürfte es angesichts einer angespannten finanziellen Lage schwer werden, Angebote wie ambulante Hilfen oder Familientherapie in ausreichendem Maße zu finanzieren.

Ulrike von Wölfel sieht aber noch eine andere Gefahr für Betroffene. Viele hätten wegen mangelnder Unterstützung seitens der Verwaltung ein Gefühl der Ohnmacht bekommen. Das könne nun dazu führen, dass sie sich von der Gesellschaft abwendeten, für eine demokratische und partizipative Kinder- und Jugendhilfe nicht mehr erreichbar seien und in die Fänge von Radikalen gerieten.

Update, 2. Juni, 6.15 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz sechs neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.949 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 34,9 (Vortag: 34,5).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 518 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 1. Juni, 20 Uhr: Jugendliche ab 14 können sich auf Impfportal registrieren: Prio gilt

Jugendliche ab 14 Jahren können sich in Sachsen ab sofort auf dem Impfportal registrieren - aber unter Einhaltung der Priorisierung. Das teilte das Deutsche Rote Kreuz am Dienstagabend mit. "Jugendliche können sich daher nur dann auf dem Portal registrieren und Termine vereinbaren, wenn sie nachweisen können, dass sie zum Beispiel ältere Menschen betreuen oder medizinische Gründe für eine Impfung vorliegen."

Und: Generell sei auch bei dieser Altersgruppe zu beachten, dass die letztgültige Entscheidung über eine Impfung der impfende Arzt im Impfzentrum trifft. "Das bedeutet, dass trotz eines gültigen Impftermins keine Garantie besteht, tatsächlich auch eine Impfung zu erhalten", so das DRK. "Wir empfehlen jedem impfwilligen Jugendlichen und seinem gesetzlichen Vertreter, im Vorfeld mit Kinder- oder Hausarzt das Vorgehen zu besprechen."

Ministerpräsident Michael Kretschmer (26, CDU) hatte am Montag bei einer Schülerkonferenz verkündet, dass über 14-Jährige ab dieser Woche einen Impftermin vereinbaren könnten.

Nach einer entsprechenden Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA erteilte die EU-Kommission am Montag offiziell die Zulassung für den Impfstoff von Biontech/Pfizer für Kinder ab 14 Jahren. In Deutschland hat allerdings die Ständige Impfkommission noch keine Empfehlung ausgesprochen.

Update, 1. Juni, 18.14 Uhr: Rund 500 Corona-Infektionen nach vollständiger Impfung in Sachsen

In Sachsen haben sich bisher mehr als 500 Menschen nach einer vollständigen Impfung mit dem Coronavirus infiziert. Bis Ende April wurden 507 Fälle registriert, wie aus einer Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine Anfrage eines Abgeordneten der AfD-Fraktion hervorgeht. Im April wurden demnach 340 komplett geimpfte Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. 280 der Infizierten zeigten Covid-19-Symptome.

Das Gesundheitsministerium verwies darauf, dass kein Impfstoff zu 100 Prozent vor dem Virus schütze. Die Impfungen verhinderten aber in den allermeisten Fällen schwere Verläufe, hieß es.

Das Ministerium kündigte an, die sogenannten Impfdurchbrüche näher zu untersuchen und verwies auf das Robert Koch-Institut (RKI). Dieses führe eine Studie durch, an der sich auch die sächsischen Gesundheitsämter beteiligten.

Angesichts der Gesamtzahl der Impfungen ist die Quote gering: In Sachsen wurden insgesamt bisher rund 865.000 Menschen vollständig geimpft. Die Impfquote liegt damit bei 21,2 Prozent und leicht über dem Bundesdurchschnitt von 18 Prozent.

Update, 1. Juni, 16.51 Uhr: Sachsen trifft Vorbereitungen für Impfung von Kindern ab 14

Sachsen macht sich bereit für die Corona-Impfung von Heranwachsenden vor. Aktuell werden die organisatorischen und technischen Vorbereitungen getroffen, damit Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren auch in den Impfzentren geimpft werden können, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag auf Anfrage mitteilte. "Wenn sie und ihre Eltern dies wollen."

Details zu einem konkreten Starttermin nannte das Ministerium nicht. Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) hatte am Montag bei einer Schülerkonferenz verkündet, dass über 14-Jährige ab dieser Woche einen Impftermin vereinbaren könnten. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sah hingegen noch offene Fragen.

Nach einer entsprechenden Empfehlung der Arzneimittelbehörde EMA erteilte die EU-Kommission am Montag offiziell die Zulassung für den Impfstoff von Biontech/Pfizer für Kinder ab 14 Jahren. In Deutschland hat allerdings die Ständige Impfkommission noch keine Empfehlung ausgesprochen.

Die Linksfraktion warf Kretschmer vor, mit seiner Kommunikation die Eltern zu verunsichern. Diese hätten nun das Gefühl, schnell über eine Impfung entscheiden zu müssen, so Fraktionschef Rico Gebhardt (58). "Für sie wäre ein persönliches Beratungsgespräch beim Kinderarzt hilfreich, was die Mediziner in den Impfzentren gar nicht leisten können."

Sachsen bereitet sich für die Corona-Impfung von Kindern ab 14 vor (Symbolbild).
Sachsen bereitet sich für die Corona-Impfung von Kindern ab 14 vor (Symbolbild).  © Sven Hoppe/dpa

Update, 1. Juni, 10.30 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen nahezu unverändert

Die Rate der registrierten Corona-Neuansteckungen hat sich in Sachsen kaum verändert. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag bei 42,6. Am Montag hatte der Wert bei 42,0 gelegen. Er gibt an, wie viele Ansteckungen es je 100.000 Einwohner binnen einer Woche gegeben hat. Bundesweit lag die Inzidenz bei 35,2.

Zwischen den einzelnen Regionen in Sachsen gibt es weiter deutliche Unterschiede. Während das Erzgebirge mit 84,8 Negativ-Spitzenreiter bleibt, beträgt die Inzidenz im einstigen bundesweiten Corona-Hotspot Vogtland nur noch bei 15,5. Einen vergleichsweise niedrigen Wert hat auch die Stadt Leipzig mit 22,9. Insgesamt bewegen sich 5 von 13 Regionen in Sachsen oberhalb der 50er-Grenze, die für Lockerungen von Bedeutung ist.

Nach Angaben des RKI sind elf neue Todesfälle registriert worden. Damit sind seit Beginn der Pandemie 9694 Corona-Patienten in Sachsen gestorben.

Update, 1. Juni, 6.11 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz sieben neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.943 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 34,5 (Vortag: 31,7).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 518 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 31. Mai, 21.41 Uhr: Mehrere Hundert Menschen bei Demo in Zwönitz

Am Montagabend fand in Zwönitz eine Versammlung unter dem Motto "Zwönitzer Bürger und Vereine zeigen, was Zwönitz wirklich ist" statt. Wie die Polizei mitteilt, hatten sich etwa 350 Personen auf dem Marktplatz versammelt und setzten ein Zeichen gegen die "Spaziergänge" in Zwönitz, die in den letzten Wochen für Schlagzeilen sorgten.

"Die Teilnehmer hielten die Mindestabstände weitestgehend ein und trugen zudem Mund-Nasen-Schutz", so ein Polizeisprecher.

Gegen 19.50 Uhr war die Versammlung beendet. Ausschreitungen gab es laut Polizeiangaben nicht.

Unter dem Motto "Zwönitzer Bürger und Vereine zeigen, was Zwönitz wirklich ist" versammelten sich am Montagabend etwa 350 Menschen auf dem Marktplatz in Zwönitz.
Unter dem Motto "Zwönitzer Bürger und Vereine zeigen, was Zwönitz wirklich ist" versammelten sich am Montagabend etwa 350 Menschen auf dem Marktplatz in Zwönitz.  © André März

Update, 31. Mai, 20.40 Uhr: Dutzende Teilnehmer bei "Corona-Spaziergang" in Freiberg

Dutzende Menschen zogen am Montagabend bei einem "Corona-Spaziergang" durch Freiberg. Neben Trillerpfeifen waren auch Sprechchöre wie "Frieden, Freiheit, keine Diktatur" zu hören. Die Polizei sicherte den "Spaziergang" ab.

Die "Junge Union Mittelsachsen" organisierte einen Gegenprotest, rief zum Dialog auf.

Am Montagabend "spazierten" dutzende Gegner der Corona-Maßnahmen durch Freiberg.
Am Montagabend "spazierten" dutzende Gegner der Corona-Maßnahmen durch Freiberg.

Update, 31. Mai, 16.27 Uhr: Bundesnotbremse tritt im Erzgebirge ab Mittwoch außer Kraft

Das Erzgebirge macht sich locker! Da die Corona-Inzidenz in der Region sieben Tage hintereinander unter 100 lag, tritt die Bundesnotbremse ab Mittwoch außer Kraft.

Was das konkret bedeutet, lest Ihr in unserem >>>ausführlichen Bericht.

Update, 31. Mai, 13.30 Uhr: Weitere Schulen und Kitas in Sachsen kehren zum Normalbetrieb zurück

In Sachsen kehren mehr Kitas und Schulen aufgrund sinkender Corona-Infektionszahlen zum Normalbetrieb zurück. Entsprechende Lockerungen gibt es Mittwoch (2. Juni) in Dresden, Chemnitz sowie in den Landkreisen Nordsachsen und Leipzig, teilte das Kultusministerium am Montag mit. In den Schulen gibt es dann wieder Präsenzunterricht ohne Teilung der Klassen, auch die Kitas dürfen in den Regelbetrieb ohne strikte Gruppentrennung zurückkehren. Als letzter Landkreis in Sachsen hat das Erzgebirge ab Montag seine Schulen im Wechselmodell geöffnet, ab Mittwoch dürfen die Einrichtungen in den eingeschränkten Regelbetrieb zurückkehren.

Damit gibt es nun keine geschlossenen Kitas und Schulen mehr in Sachsen. Kultusminister Christian Piwarz (CDU) sprach von einem positiven Tag. Die gute Entwicklung der Infektionszahlen habe diese Schritte ermöglicht. Laut neuer Corona-Schutzverordnung, die ab Montag bis zum 13. Juni gilt, dürfen Schulen und Kitas in den regulären Betrieb übergehen, wenn die Inzidenz an fünf Werktagen in Folge unter der Marke von 50 liegt.

Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßte die Öffnung von Schulen und Kitas. "Wir sind sehr erleichtert, dass in Kindertageseinrichtungen und Schulen in Sachsen endlich wieder ein Stück Normalität zurückkehrt", sagte die Landesvorsitzende Uschi Kruse. Nun bräuchten Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte Zeit für die Aufarbeitung. Dabei stehe jedoch der Personalmangel an den Schulen der Bewältigung der Krisenfolgen "massiv im Weg". Das sei zentrale Aufgabe der Politik, so die Gewerkschaft.

Update, 31. Mai, 12.54 Uhr: Kretschmer: Impftermine für über 14-Jährige ab dieser Woche

Heranwachsende ab 14 Jahren können sich in Sachsen ab dieser Woche um einen Impftermin bemühen. Das kündigte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Montag in Dresden an. Die Jugendlichen könnten demnach einen eigenen Termin in einigen Impfzentren vereinbaren.

Mit der Zulassung des Impfstoffes sei es möglich, dass sich Kinder und Jugendliche nun impfen lassen könnten, wenn sie es denn möchten. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte am Freitag grünes Licht für die EU-Zulassung des Biontech-Präparats für Kinder von 12 bis 15 Jahren gegeben. Die formale Zulassung durch die EU-Kommission stand aber zunächst noch aus.

Zugleich verwies der Regierungschef darauf, dass Schulbetrieb auch ohne Impfung möglich sein müsse. "Geimpft, genesen und getestet - das sind drei Dinge, die gleichberechtigt stehen und die uns das Leben und die Normalität zu einem Großteil wieder möglich machen."

Kinder und Jugendliche hätten in den vergangenen Monaten in der Corona-Pandemie viel durchgemacht und große Solidarität bewiesen, sagte Kretschmer. Zusammen mit Kultusminister Christian Piwarz (CDU) und der Vorsitzenden des Landesschülerrates, Joanna Kesicka, stellte sich Kretschmer zum Kindertag am 1. Juni den Fragen von jungen Reportern.

Update, 31. Mai, 9.15 Uhr: Corona-Wocheninzidenz in Sachsen wieder über 40

Die Rate der Neuinfektionen in Sachsen ist wieder leicht gestiegen. Landesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag laut Zahlen des Robert Koch-Instituts bei 42,0, am Vortag war ein Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen von 39,3 registriert worden. Bundesweit lag der Inzidenzwert am Sonntag bei 35,1.

Fünf Landkreise lagen über der 50er Marke: Das Erzgebirge (83,6), Görlitz (62,1), Bautzen (65,4), Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (55,4) und Mittelsachsen (53,3). Die niedrigsten Wocheninzidenzen wurden für den Vogtlandkreis (15,5) und die Stadt Leipzig (22,6) ausgewiesen. Zum Montag wurden acht weitere Todesfälle (Gesamtzahl: 9683) gemeldet.

Update, 31. Mai, 6.08 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz 18 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.936 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 31,7 (Vortag: 25,6).

Es wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 518 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 30. Mai, 17.45 Uhr: Sachsen lockert für Handel, Freizeitparks und Freibäder

Sachsen lockert seine Corona-Einschränkungen. Von Montag an gelten unter anderem für Handel, Freizeit und Sport zahlreiche Lockerungen - wenn die Infektionszahlen entsprechend niedrig sind. Mit der neuen Corona-Schutzverordnung, die bis 13. Juni gilt, können Freibäder und Freizeitparks mit Hygienekonzept und Kontakterfassung öffnen.

Der Einzelhandel darf bei weniger als 100 wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ohne Terminvergabe öffnen - Kunden brauchen einen negativen Test oder müssen geimpft oder genesen sein. Für Baumärkte und Lebensmitteleinzelhandel ist das nicht notwendig. Liegt die Inzidenz stabil unter 50, dürfen sich zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten treffen. In einem zweiten Schritt sind ab 14. Juni weitere Lockerungen geplant, etwa für Hotels und Pensionen.

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) appellierte an die Menschen, trotz der neuen Freiheiten "nicht übermütig" zu werden. "In anderen Ländern, die mit dem Impfen bereits weiter sind als wir in Deutschland, führt die Verbreitung einiger Virusvarianten wieder zu steigenden Fallzahlen und damit auch zu neuen Einschränkungen." Das gelte es zu verhindern, so Köpping.

Update, 30. Mai, 12 Uhr: Sachsens Kur- und Heilbäder wollen Gleichstellung mit Fitnessstudios

Sachsens Kur- und Heilbäder fordern die Öffnung unter strengen Regelungen. Die Vorgaben seien unverhältnismäßig, vor allem weil für Fitnessstudios differenzierte Regelungen vorgesehen seien, kritisierte der Verband am Sonntag. Kurbäder, Thermen und Saunen seien als relevante Zentren zur Ausübung eigeninitiativer gesundheitsförderlicher Aktivitäten anzusehen. Dies gelte ebenso für Fitnessstudios, die jedoch in der neuen Sächsischen Schutzverordnung wesentlich weniger streng bewertet würden, betonte Verbandspräsident Karl-Ludwig Resch. Er forderte eine Gleichstellung mit Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen.

So sollten vollständig Geimpfte, Genesene und Menschen mit einem tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltest die Heilbäder aufsuchen dürfen.

"Da touristische Einnahmeverluste nicht im Sächsischen Schutzschirm für Kommunen inbegriffen sind, ist die Notwendigkeit einer möglichst sofortigen Öffnung der Kurbäder, Thermen und Saunen zum Überleben dieser unabdingbar", betonte Resch. 2019 hatten nach Angaben des Heilbäderverbands 720.000 Gäste die 15 Heil- und Kurbäder Sachsens besucht.

Update, 30. Mai, 10.38 Uhr: Corona-Wocheninzidenz in Sachsen unter 40 - fast Bundesdurchschnitt

Die Corona-Lage in Sachsen bessert sich weiter. Landesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag laut Zahlen des Robert Koch-Instituts bei 39,3, am Vortag war ein Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen von 42,3 registriert worden.

Der Freistaat nähert sich somit immer mehr dem Bundesdurchschnitt an. Bundesweit lag der Inzidenzwert am Sonntag bei 35,2.

Nur noch drei Landkreise lagen über der 50er Marke: Das Erzgebirge (80,0), Görlitz (60,9) und Bautzen (57,0). Die niedrigsten Wocheninzidenzen wurden für den Vogtlandkreis (15,5), die Stadt Leipzig (22,3) und den Landkreis Nordsachsen mit 22,8 ausgewiesen. Zum Sonntag wurden 19 weitere Todesfälle (Gesamtzahl: 9675) gemeldet.

Update, 30. Mai, 6.53 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz keine neuen Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.918 (-1 durch Korrektur) Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 25,6 (Vortag: 30,0).

Es wurden fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 517 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 29. Mai, 14.48 Uhr: Sächsischer Musikrat fordert Dialog zu Corona-Lockerungen

Der Sächsische Musikrat hat einen Dialog mit der Staatsregierung zu Lockerungen der Corona-Maßnahmen gefordert. Die neue Allgemeinverfügung sei wenig geeignet, das Vertrauen von etwa 150.000 Menschen, die sich in Sachsen musikalisch betätigen wollen, in die Interessenvertretung durch Landtag und Staatsregierung zu stärken, hieß es in einer Mitteilung vom Samstag.

Das Recht auf kulturelle Betätigung sei seit Monaten eingeschränkt. Vorschläge von Verbänden und dem Musikrat blieben jedoch oft unbeantwortet.

Update, 29. Mai, 12.10 Uhr: Tschechien lässt geimpfte Touristen aus Deutschland wieder einreisen

Tschechien lässt Urlauber aus Deutschland, die gegen Corona geimpft sind, von Dienstag an wieder ins Land - auch ohne vollständigen Schutz. Voraussetzung ist, dass die erste Spritze mindestens drei Wochen zurückliegt. Dies geht aus einer neuen Verordnung des Gesundheitsministeriums hervor, die am Samstag in Prag veröffentlicht wurde. Der Impfnachweis muss in englischer Sprache vorliegen. Zudem muss die Einreise online angemeldet werden. Die neuen Regeln gelten auch für Touristen aus Kroatien, Ungarn, Polen, Österreich, der Slowakei und Slowenien.

Für Ungeimpfte bleibt die Einreise ohne triftigen Grund untersagt, mit Ausnahme des sogenannten kleinen Grenzverkehrs. Tschechien gehörte zeitweise zu den von der Pandemie am stärksten betroffenen Ländern weltweit. Inzwischen hat sich die Lage sehr gebessert. Nach Angaben des Gesundheitsministerium von Samstag gab es 454 registrierte Neuinfektionen binnen eines Tages - der niedrigste Wert seit Ende August. Die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche - lag am Samstag bei 32.

Deutschland stuft Tschechien dennoch als Risikogebiet ein und hat eine Reisewarnung ausgesprochen.

Update, 29. Mai, 10.56 Uhr: Fünf Landkreise in Sachsen noch mit Corona-Wocheninzidenz über 50

In Sachsen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz derzeit in fünf Landkreisen noch über der 50er Marke. Laut Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Samstag waren das die Kreise Erzgebirge (89,6), Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (54,6), Görlitz (57,8), Zwickau (54,3) und Bautzen (52,7).

Die niedrigsten Wocheninzidenzen wurden für den Vogtlandkreis (19,0), die Stadt Leipzig (23,9) und den Landkreis Nordsachsen mit 24,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen ausgewiesen.

Landesweit blieb das Corona-Infektionsgeschehen im Vergleich zum Vortag nahezu gleich. Mit einer Inzidenz von 42,3 hat sich Sachsen inzwischen ins Mittelfeld der Bundesländer vorgearbeitet. Zum Samstag wurden 31 weitere Todesfälle (Gesamtzahl: 9656) gemeldet.

Update, 29. Mai, 7.55 Uhr: Freizeitparks bereiten Saisonstart vor

Freizeitparks in Sachsen bereiten sich nach Monaten coronabedingter Zwangspause auf die Wiedereröffnung vor. Von Montag an dürfen sie Besucher empfangen - wenn die Inzidenzzahlen stabil unter der Marke von 100 liegen.

In welchen Parks es nächste Woche wieder losgeht, könnt Ihr >>>hier nachlesen.

Update, 29. Mai, 6.52 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz 12 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.919 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 30,0 (Vortag: 33,3).

Es wurden neun weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 512 Personen an oder mit dem Virus.

Hinweis vom RKI: Aufgrund des Feiertags am 24.05.2021 ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.

Update, 28. Mai, 12.45 Uhr: Mit Corona-Lockerungen steigt Stimmung in ostdeutschen Unternehmen

Mit zunehmenden Lockerungen der Corona-Beschränkungen steigt bei den ostdeutschen Unternehmen die Stimmung. Wie das Ifo-Institut am Freitag in Dresden mitteilte, schätzen die Firmen ihre derzeitige Lage deutlich besser ein und geben sich optimistischer für die Zukunft. Der Geschäftsklima-Index, der Auskunft über das regionale Stimmungsbild gibt und als Frühindikator für die Konjunktur gilt, kletterte im Mai auf 99,2 Punkte nach 95,8 im April.

Besonders die Dienstleister rechnen in den nächsten Monaten mit besseren Geschäften. Die Erwartungen stiegen laut Ifo-Institut im Mai stark an. "Wenn die stark betroffenen Bereiche sehen, dass gelockert wird, beeinflusst das die Einschätzung positiv", so Joachim Ragnitz von der Dresdner Ifo-Niederlassung. Auch die Industrie bewertete die laufenden Geschäfte besser als noch im Monat zuvor.

Hingegen ist die Stimmung im ostdeutschen Handel im Mai verhalten, vor allem der Großhandel gab sich eher pessimistisch. Zwar könnten mehr Handelsunternehmen wieder öffnen, aber dennoch sei die Befürchtung groß, dass sich auch nach der Corona-Krise der Handel mehr und mehr ins Online-Geschäft verlagere, so Ragnitz. Das Baugewerbe bewertete die aktuellen Geschäfte weniger gut, gab sich jedoch optimistisch mit Blick auf die kommenden Monate.

Insgesamt geht Ragnitz davon aus, dass die wirtschaftliche Entwicklung im Osten in den nächsten Monaten wieder an Schwung gewinnt. "Wir rechnen damit, dass wir aus dem Gröbsten raus sind." Das Ifo-Geschäftsklima für Ostdeutschland basiert auf etwa 1700 monatlichen Meldungen von Firmen verschiedener Branchen.

Update, 28. Mai, 11.56 Uhr: Erzgebirge öffnet ab Montag Schulen

Als letzter Landkreis in Sachsen öffnet das Erzgebirge ab Montag seine Schulen im Wechselmodell. Damit gebe es nun im Freistaat keine Region mehr, in der Schulen und Kitas noch geschlossen bleiben müssten, teilte das Kultusministerium am Freitag mit. §Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung für die Kinder und Jugendlichen in Sachsen, die schneller kommt als erwartet. Damit kehrt ein gutes Stück mehr Normalität zurück", sagte Kultusminister Christian Piwarz (CDU).

Aufgrund sinkender Corona-Infektionszahlen kehren zudem die ersten Schulen und Kitas in Sachsen in den Regelbetrieb zurück. Im Vogtland sowie in der Stadt Leipzig gibt es ab Montag (31. Mai) wieder regulären Unterricht. Die Corona-Testpflicht zweimal pro Woche sowie die Hygienemaßnahmen an den Schulen bleiben jedoch bestehen. In den Kitas können die Kinder in Leipzig sowie im Vogtland wieder nach dem jeweiligen pädagogischen Konzept betreut werden. Bisher wurden die Kinder nach festen Gruppen mit festen Erziehern getrennt - vielerorts galten deswegen eingeschränkte Öffnungszeiten.

Laut neuer Corona-Schutzverordnung, die ab 31. Mai bis Mitte Juni gilt, dürfen Schulen und Kitas in den regulären Betrieb übergehen, wenn die Inzidenz an fünf Werktagen in Folge unter der Marke von 50 liegt.

Lockerungen gibt es auch in Mittelsachsen sowie im Kreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge: Ab Montag darf in den Grundschulen wieder Präsenzunterricht unter Auflagen statt Wechselunterricht stattfinden.

Update, 28. Mai, 9.44 Uhr: Drei Landkreise in Sachsen noch mit Corona-Wocheninzidenz über 50

In Sachsen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz derzeit in drei Landkreisen noch über der 50er Marke. Laut Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Freitag waren das die Kreise Erzgebirge (91,1), Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (56,6) und Görlitz (55,8). Die niedrigsten Wocheninzidenzen wurden für den Vogtlandkreis und die Stadt Leipzig ausgewiesen mit 19,5 und 24,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen.

Landesweit nahm das Corona-Infektionsgeschehen im Vergleich zum Vortag etwas zu. Mit einer Inzidenz von 42,7 hat sich Sachsen aber inzwischen ins Mittelfeld der Bundesländer vorgearbeitet. Zum Freitag wurden 13 weitere Todesfälle (Gesamtzahl: 9625) sowie 625 neue Infektionen (283.038) gemeldet.

Update, 28. Mai, 7.55 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz 40 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.907 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 33,3 (Vortag: 26,8).

Es wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 503 Personen an oder mit dem Virus.

Hinweis vom RKI: Aufgrund des Feiertags am 24.05.2021 ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.

Update, 27. Mai, 15.40 Uhr: Sachsen bekommt 40.000 Biontech-Impfdosen nachgeliefert

Sachsen soll in dieser Woche noch rund 40.000 Impfdosen von Biontech nachgeliefert bekommen. Das habe der Bund angekündigt, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Der Freistaat bekommt die Impfdosen als Ausgleich, weil die sächsischen Arztpraxen vom Großhandel mit weniger Impfstoff beliefert wurden, als ihnen zusteht - das betrifft vor allem das Präparat von Biontech.

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) zeigte sich erfreut, dass die Bundesregierung nach dem Brief an Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schnell reagiert habe. "Wir sind dringend auf diese Zusatzlieferungen angewiesen, viele Menschen warten auf einen Impftermin."

In Sachsen wurden bisher mehr als 2,2 Millionen Impfdosen verabreicht. Als vollständig geimpft gelten bisher 19,5 Prozent der Menschen. Mit dieser Quote liegt der Freistaat derzeit im bundesweiten Vergleich auf dem zweiten Platz - knapp hinter Bremen.

Update, 27. Mai, 11.51 Uhr: Erste teilstationäre Post-Covid-Therapie in Sachsen startet am Montag

Für Post-Covid-Patienten mit langanhaltenden Krankheitsbildern gibt es in Sachsen ein besonderes Therapieangebot. Am Montag startet am Sächsischen Krankenhaus Altscherbitz in Schkeuditz bei Leipzig die erste teilstationäre Post-Covid-Therapie im Freistaat.

"Wenn es trotz überstandener Infektion noch lange dauert, um das ursprüngliche Leistungsvermögen wieder zu erlangen, dann kann das schwer auf der Seele lasten", sagte Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) beim Besuch des Krankenhauses. Sie ermunterte andere Einrichtungen, sich diesem neuartigen Krankheitsmuster zuzuwenden.

Viele Patienten, die zuvor nicht in stationärer Behandlung waren, leiden unter Erschöpfung, Leistungsminderung, Müdigkeit, Hilflosigkeit bis hin zu Depressionen. Am Montag beginnen fünf Patienten, die zwischen 20 und 30 Jahre alt sind, mit ihrer vierwöchigen Therapie. Eine zentrale Rolle nimmt dabei die Stressbewältigung sowie das Erlernen von Achtsamkeit ein, um die eigene Leistungsfähigkeit realistisch einzuschätzen.

"Vielen Patienten macht es Angst, weil sie nicht wissen wie sich die Erkrankung entwickeln kann", sagte Oberärztin Jana Abitzsch, die das Konzept entwickelt hat. Entspannungs-, Musik- und Kunsttherapie sowie Sport- und Atemübungen sind weitere Bausteine.

Update, 27. Mai, 11.11 Uhr: Wohnungsgenossenschaften erhöhen in der Corona-Krise Investitionen

Die sächsischen Wohnungsgenossenschaften haben trotz Corona-Pandemie ihre Investitionen im vergangenen Jahr erhöht. Wie ihr Verband am Donnerstag auf einer Online-Pressekonferenz mitteilte, wurden insgesamt 567,5 Millionen Euro investiert - gut 50 Millionen Euro mehr als 2019.

Für Instandhaltung wurden 304,4 Mio Euro aufgewendet, für Modernisierung 186,9 Mio Euro und für Neubau 76,2 Mio Euro. Lediglich beim Neubau wurden rund 18 Millionen Euro weniger investiert als im Jahr zuvor. Als Grund wurden Bauverzögerungen von einigen Monaten aufgrund der Pandemie genannt. Für dieses Jahr rechnet der Verband mit einem Aufholprozess.

Das Jahr 2020 seit trotz Corona ein beeindruckendes Jahr gewesen, sagte Mirjam Luserke, Vorstand des Verbandes Sächsischer Wohnungsgenossenschaften: "Wir sind gut durch die Krise gekommen."

Update, 27. Mai, 9.45 Uhr: Inzidenz in Sachsen fällt unter die Marke von 40

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen geht weiter deutlich zurück. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag mit 39,4 aus - am Tag zuvor lag sie noch bei 47,2.

Allerdings verwies das RKI darauf, dass die Feiertage über Pfingsten zu Meldeverzögerungen und weniger Tests geführt haben könnten. Zugleich registrierte das RKI für den Freistaat binnen eines Tages 28 neue Todesfälle sowie knapp 400 Neuansteckungen.

Die höchste Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen verbucht das Erzgebirge mit einer Inzidenz von 74, den niedrigesten mit einem Wert von 8,8 der ehemalige Corona-Hotspot Vogtland. Den Bundesdurchschnitt wies das RKI am Donnerstag mit 41 aus.

Update, 27. Mai, 8.11 Uhr: Corona-Pandemie legt Schulsport lahm - Linke verlangen Kompensation

Die Linken sehen angesichts massiven Unterrichtsausfalls beim Schulsport in der Corona-Krise dringenden Nachholbedarf. "Da die Ausbildung motorischer Fähigkeiten von lebenslanger Relevanz ist, müssen diese ausgefallenen Stunden thematisiert und weiterführend auch kompensiert werden. Wir können da nicht zur Tagesordnung übergehen", sagte die Landtagsabgeordnete Marika Tändler-Walenta der Deutschen Presse-Agentur. Sie hatte zuvor per Kleiner Anfrage im Parlament das Ausmaß des Unterrichtsausfalls erfragt. Demnach waren allein in den Monaten September, Oktober und November des Vorjahres 28.054 Sportstunden gestrichen worden.

Die Linke-Politikerin hatte sich bei ihrer Anfrage auch für den Schwimmunterricht interessiert. Eine genaue Auflistung aktueller Zahlen konnte das Kultusministerium aufgrund der besonderen Situation in der Pandemie mit geschlossenen Schwimmhallen und wechselndem Schulbetrieb nicht geben. Allerdings überraschte es mit einer anderen Zahl. Im Schuljahr 2018/2019 hatten in Sachsen 34.140 Mädchen und Jungen am Schwimmunterricht teilgenommen. Knapp zehn Prozent (3307) von ihnen beendeten die Ausbildung als Nichtschwimmer. "Zu viel, wenn man bedenkt, dass es lebensgefährliche Konsequenzen haben kann, wenn Menschen nicht schwimmen können", kommentierte Tändler-Walenta.

"Seit 2. November 2020 war die Öffnung und der Betrieb von Hallenbädern auf der Grundlage der jeweils geltenden Corona- Schutzverordnungen untersagt. Seither hat kein Schwimmunterricht stattgefunden", hatte Kultusminister Christian Piwarz (CDU) in der Antwort auf die Kleine Anfrage geschrieben. Eine Wiederaufnahme des Schwimmunterrichts unter Maßgabe der Schutzverordnung stehe noch bevor. Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hatte am Mittwoch nach der Kabinettssitzung dafür eine Perspektive ab Mitte Juni in Aussicht gestellt.

Tändler-Walenta befürchtet nun, dass dann zu viele Menschen um die Zeit im Schwimmbecken konkurrieren und vor allem die Zweitklässler der Grund- und Förderschulen mit ihrem Schwimmunterricht ins Hintertreffen geraten. «Hier wäre ein Gutscheinprogramm denkbar, um den Ausfall kompensieren zu helfen», sagte die Politikerin. Die Linken hatten bei den Haushaltsverhandlungen ein "Sonderinvestitionsprogramm Schwimmen" für mehr als zehn Millionen Euro vorgeschlagen. Es fand im Landtag keine Mehrheit.

Update, 27. Mai, 8.03 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz neun neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.867 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 26,8 (Vortag: 39,0).

Es wurden zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 502 Personen an oder mit dem Virus.

Hinweis vom RKI: Aufgrund des Feiertags am 24.05.2021 ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.

Update, 26. Mai, 16.36 Uhr: Sinkende Infektionszahlen - Sachsen lässt Pendlerförderung auslaufen

Sachsen lässt angesichts sinkender Infektionszahlen die Pendlerförderung in der Corona-Krise auslaufen. Zum 4. Juni ende die Förderrichtlinie, sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Mittwoch in Dresden nach einer Sitzung des Kabinetts. Sächsische Unternehmen können aber noch bis zum 15. Juli rückwirkend Zuschüsse für Tests und Übernachtungskosten für Pendler aus Polen oder Tschechien beantragen. Nicht nur in Sachsen, auch in den beiden Nachbarländern entspanne sich die Situation in der Corona-Pandemie, sagte Dulig.

Bereits seit Mitte Mai sieht der Bund bei der Einreise keine verpflichtenden Corona-Tests für Berufspendler mehr vor, die Grenze darf zum Arbeiten ohne Einschränkungen überquert werden.

Sachsen hatte Firmen, die Pendler aus Polen und Tschechien beschäftigen, bei Test- und Übernachtungskosten finanziell unterstützt. Dulig geht insgesamt von Kosten in Höhe von rund vier Millionen Euro aus. Allein in diesem Jahr stellten sächsische Unternehmen mehr als 700 Anträge mit einem Volumen von rund 1,5 Millionen Euro.

Update, 26. Mai, 14.04 Uhr: Neue Corona-Regeln in Sachsen ab Montag: Lockerungen bei Kontakten und Testpflicht

Sachsen plant schrittweise weitere Lockerungen von Corona-Beschränkungen. Lest >>>hier, was genau geplant ist.

Petra Köpping (62, SPD) stellte am Mittwoch die neuen Corona-Regeln für Sachsen vor. (Archivbild)
Petra Köpping (62, SPD) stellte am Mittwoch die neuen Corona-Regeln für Sachsen vor. (Archivbild)  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 26. Mai, 12.39 Uhr: Corona-Krise pusht Digitalisierung - Rekordumsatz bei Envia Tel

Der Digitalisierungstrend in der Corona-Krise hat dem Geschäft des ostdeutschen Glasfasernetzbetreibers Envia Tel Schub verliehen. Der Umsatz stieg voriges Jahr von 59,2 Millionen auf 79,1 Millionen Euro, wie Geschäftsführer Stephan Drescher am Mittwoch mitteilte. Datenvolumen und Telefonie-Aufkommen hätten sich im Jahresverlauf verdoppelt. Deswegen habe man Internetkapazitäten ausgebaut und Bandbreiten zu anderen Anbietern erhöht. Zehn Prozent der Internet-Kunden hätten das Angebot genutzt, ihre Bandbreiten kurzfristig zu erhöhen. In Einzelfällen wurden sie verzehnfacht.

Drescher führte den erhöhten Datentransfer vor allem auf Bewegtbilder zurück. Viele Unternehmen hätten durch die Corona-Pandemie verstärkt auf Videokonferenz umgestellt - nicht nur zur internen Kommunikation ihrer Mitarbeiter im Homeoffice, sondern auch für den Austausch mit Geschäftspartnern und im Vertrieb.

Envia Tel ist eine Tochter des ostdeutschen Energieversorgers Envia M und betreibt nach eigenen Angaben ein Glasfasernetz von rund 6200 Kilometern in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg - bisher für Unternehmenskunden. Voriges Jahr wurden dem Unternehmen zufolge 48 weitere Industrie- und Gewerbestandorte an das Netz angeschlossen. Schwerpunkte waren das Erzgebirge, Vogtland und der Landkreis Mittelsachsen.

Künftig will der Telekommunikationsdienstleister auch Privathaushalte mit Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 1 Gigabit pro Sekunde versorgen. Bei einer Vorvermarktung sei in mehreren Kommunen im Landkreis Leipzig die erforderliche Quote von 35 Prozent der Haushalte erreicht worden, sagte Drescher. Als erstes würden die Arbeiten voraussichtlich in Groitzsch im Herbst beginnen. Den Plänen nach sollen insgesamt rund 16 000 Haushalte ans Glasfasernetz angeschlossen werden. Weitere sind im Raum Wurzen geplant, wo Envia Tel per Ausschreibung den Zuschlag zum Glasfaserausbau erhalten hat.

Rund 17 Millionen Euro will das Unternehmen dieses Jahr insgesamt investieren. Neben dem Geschäft mit Breitbandanschlüssen für Privatleute sollen 45 weitere Gewerbestandorte ans Glasfasernetz angeschlossen werden. Durch die Erweiterung der Geschäftsfelder und nötige Anlaufkosten wird ein etwa 20 Prozent niedrigeres Betriebsergebnis erwartet. Zudem soll ein zusätzliches Gesellschafterdarlehen von 10 Millionen Euro aufgenommen werden.

Als Ziel für die nächsten Jahren hat Drescher die Umsatzmarke von 100 Millionen Euro ausgegeben. Dabei baut Envia Tel mit seinen rund 200 Mitarbeitern auf eine wachsende Digitalisierung und stark steigende Datenmengen. 2020 wuchs das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) den Angaben zufolge um rund 15 Prozent auf 6,3 Millionen Euro. Unterm Strich wurde ein Jahresüberschuss von knapp 4,2 Millionen Euro (Vorjahr: 3,3 Millionen) ausgewiesen.

Update, 26. Mai, 10.47 Uhr: DAK: Deutlich weniger Krebsvorsorge in Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat in Sachsen zu einem deutlichen Rückgang der Krebsvorsorge geführt. Wie die Krankenkasse DAK-Gesundheit am Mittwoch unter Verweis auf eine Sonderanalyse der Abrechnungsdaten mitteilte, gab es 2020 von Januar bis September 17 Prozent weniger Screenings in Arztpraxen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die Auswertung wies ein Viertel weniger Hautkrebs-Untersuchungen aus, aber auch die Zahlen der Darmkrebs-, Prostata- und Mammographie-Screenings nahmen ab - um 14, elf und acht Prozent.

"Der Rückgang bei der Krebsvorsorge ist alarmierend", sagte die Landeschefin der DAK-Gesundheit, Christine Enenkel. Denn Vorsorge sei sehr wichtig zur Früherkennung ernsthafter Erkrankungen und für bessere Heilungschancen.

Laut Analyse wurden im Frühjahrs-Lockdown 2020 ein Viertel weniger Screenings vorgenommen, vor allem für Mammografie und Hautkrebs. Im Herbst allerdings sei viel davon nachgeholt worden: die Zahl der Mammographie-Screenings stieg um mehr als das Doppelte und übertraf sogar die Vorjahreswerte, und auch bei Haut-, Darm- und Prostatakrebs gab es Zuwachs.

Update, 26. Mai, 10.45 Uhr: Sachsens Archäologiemuseum öffnet nächsten Dienstag

Das Staatliche Museum für Archäologie in Chemnitz (smac) öffnet nach coronabedingter Zwangspause am kommenden Dienstag wieder für Publikum. Neben der ständigen Präsentation kann nach Angaben vom Mittwoch die temporäre Ausstellung "Die Stadt. Zwischen Skyline und Latrine" besucht werden. Zudem präsentiere die Jüdische Gemeinde der Stadt noch bis Ende Juni ihre Geschichte.

Für den Besuch müssen Zeittickets gebucht sowie ein tagesaktueller negativer Corona-Schnelltest oder eine vollständige Impfung oder Genesung nachgewiesen werden. Zudem besteht Maskenpflicht für alle Gäste ab sieben Jahren.

Seit Pandemie-Beginn im März 2020 war das Museum nach eigenen Angaben dreimal über einen längeren Zeitraum geschlossen, insgesamt 35 Wochen.

Das Staatliche Museum für Archäologie in Chemnitz (smac) öffnet am kommenden Dienstag wieder für Publikum.
Das Staatliche Museum für Archäologie in Chemnitz (smac) öffnet am kommenden Dienstag wieder für Publikum.  © Kristin Schmidt

Update, 26. Mai, 10.43 Uhr: Vorbereitungen für Corona-Impfungen bei Kindern ab 12 Jahren laufen

In Sachsen laufen die Vorbereitungen für Corona-Schutzimpfungen von Kindern ab zwölf Jahren und Jugendlichen. Reihenimpfungen oder Impfungen in Schulen seien aber nicht vorgesehen, hieß es auf Anfrage im Gesundheitsministerium.

Lest >>>hier mehr dazu.

Update, 26. Mai, 9.47 Uhr: Corona-Inzidenz in allen Regionen Sachsens unter 100

Bei den Corona-Neuinfektionen in Sachsen hält der Abwärtstrend weiter an. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch mit 47,2 aus, am Vortag waren es noch 70,0. Danach liegen inzwischen alle zehn Landkreise und die drei Großstädte wieder unter der 100er Marke, fünf Landkreise sogar unter 50. Der Bundesschnitt wurde mit 46,8 angegeben.

Mit 18,1 hat der einstige Hotspot Vogtlandkreis die landesweit niedrigste Wocheninzidenz. Auch die Landkreise Bautzen (41,4), Görlitz (25,3), Leipzig (43,4) und Nordsachsen (33,9) liegen ebenso wie die Landeshauptstadt Dresden (41,3), Chemnitz (39,0) und Leipzig (32,2) unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Der Erzgebirgskreis indes bleibt mit 99,7 Spitzenreiter.

Laut RKI-Übersicht wurden seit Dienstag 115 Neuinfektionen binnen 24 Stunden nachgewiesen. Danach haben sich seit Beginn der Pandemie im März 2020 im Freistaat 282.020 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 9584 Frauen und Männer starben an oder mit einer Covid-19-Erkrankung.

Update, 26. Mai, 8.10 Uhr: Corona-Studie: Kinder verbreiten viel weniger Aerosole als Erwachsene

Kinder verbreiten beim Sprechen und Singen viel weniger der für eine Übertragung von Coronaviren relevanten Aerosole als Erwachsene. Das hat eine Untersuchung der Charité und der TU Berlin unter Federführung des Phoniaters Dirk Mürbe ergeben. "Kinder im Grundschulalter emittierten beim Sprechen eine Anzahl von Partikeln in der Größenordnung wie Erwachsene beim Atmen, und beim Singen emittierten sie ähnlich viele Partikel wie Erwachsene beim Sprechen", sagte Mürbe, Direktor der Klinik für Audiologie und Phoniatrie an der Charité, der Deutschen Presse-Agentur. Die Anzahl der Aerosole hänge dabei stark von der Lautstärke ab. Der Befund könne nicht nur bei der Entscheidung für Präsenzunterricht an Schulen eine Rolle spielen, sondern auch für die Arbeit von Kinderchören.

Mürbe zufolge bedeutet das aber nicht, dass Schulunterricht oder Chorproben und -konzerte unabhängig von der Infektionslage und ohne Beschränkungen stattfinden können. Allerdings sei je nach äußeren Umständen wie Größe des Raumes, Anzahl und Aufenthaltsdauer der Kinder sowie den Lüftungskonzepten mehr möglich als bisher praktiziert: "Die geringere Anzahl der ausgestoßenen Aerosole und die Verfügbarkeit von Testkonzepten führen zu einer differenzierteren Bewertung der Infektionsgefahr und zu besseren Rahmenbedingungen im Unterricht und im außerschulischen Bereich."

Bislang fokussierten sich Untersuchungen zum Ausstoß von Aerosolen vor allem auf Erwachsene. Mürbe zufolge wurden sie nun erstmals bei acht- bis zehnjährigen Grundschülern mittels Laserpartikelzähler in einem Reinraum gemessen. Konkret ging es um 15 Mädchen und Jungen des Staats- und Domchores Berlin und des Mädchenchores der Sing-Akademie Berlin. Für diese Altersgruppe ist vorerst kein Impfschutz absehbar. Bei den Kindern wurden Emissionsstärken unter anderem bei Ruheatmung, Sprechen, Singen und Rufen bestimmt und mit den Werten von 15 Erwachsenen verglichen.

Die Ergebnisse der bislang noch nicht in einer Fachzeitschrift veröffentlichten Untersuchung sollen auch dem Kinderchor der Dresdner Philharmonie zugute kommen und dort in ein neues Hygienekonzept einfließen. Die Deutsche Chorjugend macht seit geraumer Zeit auf die schwierige Situation ihrer Mitgliederensembles aufmerksam.

"Obwohl wir uns in einer Phase der Lockerung der bundesweiten Einschränkungen zur Prävention der Corona-Pandemie befinden, werden die Beschränkungen und ihre Folgen in den Kinder- und Jugendchören noch lange wirken", heißt es auf der Internetseite des Verbandes. "Wir beobachten, dass Singen seit dem Verbot in der Gesellschaft mehr und mehr sein positives und gesundes Image verliert." Dabei sei längst bekannt, wie wichtig Singen für die sprachliche, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern ist.

Update, 26. Mai, 8.07 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz zwei neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.858 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 39,0 (Vortag: 57,2).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 500 Personen an oder mit dem Virus.

Hinweis vom RKI: Aufgrund des Feiertags am 24.05.2021 ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.

Update, 25. Mai, 17.53 Uhr: Kabinett stellt neue Corona-Regeln für Sachsen vor

Sachsen stellt angesichts sinkender Infektionszahlen weitere Lockerungen in Aussicht. Die Regeln für die neue Landesverordnung will Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) an diesem Mittwoch (13.00) Uhr nach der Kabinettssitzung in Dresden vorstellen.

Die derzeit gültige Verordnung läuft zum 30. Mai aus. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hatte bereits angekündigt, dass bis Mitte Juni vor allem der Status quo erhalten werden soll, um dann mehr Freiheiten in den Bereichen Tourismus, Kultur und Sport zu ermöglichen.

Neben dem Thema Corona geht es am Mittwoch im Kabinett auch um den Frauenförderungsbericht von Gleichstellungsministerin Katja Meier (Grüne).

Update, 25. Mai, 15.32 Uhr: Winterwetter und Corona-Pandemie bremsen ostdeutsche Bauwirtschaft

Winterliches Wetter und die Corona-Pandemie haben die Stimmung in der ostdeutschen Bauwirtschaft im ersten Quartal getrübt. Bauleistungen seien weniger nachgefragt worden, und die Bautätigkeit sei zurückgegangen, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes, Robert Momberg, am Dienstag.

Den Angaben zufolge lag das Volumen aller Aufträge von Januar bis März bei 3,8 Milliarden Euro - 5,8 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Vor allem die Aufträge im öffentlichen Bau gingen laut Verband deutlich zurück. Betroffen sind demnach sowohl der Straßen- als auch der Wohnungsbau. "Während die Bauwirtschaft bisher vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen ist, befürchten wir nun, dass durch ausbleibende Investitionen eine Bau-Krise herbeigeführt wird", so Momberg.

Zugleich beklagte der Verband einen «dramatischen Rückgang» beim Umsatz im Wohnungsbau. Er sank in diesem Bereich um mehr als 21 Prozent auf knapp 751 Millionen Euro. Insgesamt verbuchte das Baugewerbe in Ostdeutschland in dieser Zeit Umsätze von 3,2 Milliarden Euro - ein Minus von 13,5 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres.

Der Bauindustrieverband Ost vertritt die Interessen von 260 Unternehmen mit rund 20.000 Beschäftigten in den Ländern Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Update, 25. Mai, 12.11 Uhr: Schulen und Kitas in Mittelsachsen öffnen unter Auflagen

Angesichts sinkender Corona-Infektionszahlen dürfen Schulen und Kitas im Landkreis Mittelsachsen unter Auflagen wieder öffnen. Die Regelung gelte ab Donnerstag, teilte das Kultusministerium am Dienstag mit. Zunächst werden die Kinder im Wechselmodell unterrichtet, die Kitas öffnen im eingeschränkten Regelbetrieb.

In Mittelsachsen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz seit fünf Werktagen unter 165. Laut den Regeln der Corona-Bundesnotbremse können am übernächsten Tag die Einrichtungen wieder öffnen.

Aktuell verbucht der Landkreis laut Robert Koch-Institut (RKI) eine Inzidenz von 105,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Update, 25. Mai, 11.45 Uhr: Köpping hofft auf Nachlieferung von fehlenden Impfdosen

Sachsen setzt auf eine rasche Nachlieferung von fehlenden Impfdosen in sächsischen Arztpraxen. "Wir hoffen, dass es beim Impfgipfel zur Sprache kommt und die Lieferungen, die bei uns nicht angekommen sind, nachgeliefert werden", sagte Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag dem Radiosender MDR Info.

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass die Ärzte im Freistaat weniger Biontech-Impfstoff geliefert bekamen als sie bestellt hatten. Man sei dem nachgegangen und habe festgestellt, dass der Großhandel falsch ausgeliefert habe, so Köpping. Die Ministerin geht davon aus, dass ab Anfang Juni mehr Impfstoff zur Verfügung steht, so dass dann die Nachfrage befriedigt werden könne.

Bereits ab dieser Woche hat Sachsen die Impfreihenfolge in den Arztpraxen aufgehoben. Damit können sich alle Erwachsenen um einen Termin für eine Corona-Schutzimpfung bemühen. Der Hausärzteverband rechnet mit großer Nachfrage bei zu wenig Impfstoff. In den Impfzentren bleibt die Priorisierung vorerst bestehen.

Update, 25. Mai, 10.12 Uhr: Sachsens Tourismus mit Rückgang der Beschäftigten im ersten Lockdown

Die Zahl der Beschäftigten in der sächsischen Tourismuswirtschaft ist im ersten Corona-Lockdown vergangenen Jahres zurückgegangen. Der Anteil der in dieser Branche tätigen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten verringerte sich zur Jahresmitte 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 4,0 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Kamenz mitteilte.

Im touristischen Kernbereich Beherbergungsgewerbe ging die Zahl um 4,8 Prozent überdurchschnittlich stark zurück. Im Bereich Gastronomie betrug das Minus 4,2 Prozent.

In Leipzig fiel der Rückgang mit 1,2 Prozent am geringsten aus, in der Sächsischen Schweiz mit 5,2 Prozent am höchsten. Insgesamt zählte die sächsische Tourismuswirtschaft laut Statistischem Landesamt am 30. Juni 2020 rund 63.900 tourismusrelevante Beschäftigte mit Sozialversicherungspflicht.

Update, 25. Mai, 10 Uhr: Inzidenz geht in Sachsen weiter zurück

Die Rate der Corona-Neuinfektionen ist in Sachsen weiter zurückgegangen. Am Dienstag wies das Robert Koch-Institut (RKI) die Sieben-Tage-Inzidenz mit 70,0 aus, am Vortag waren es noch 80,6. Neben Thüringen (87,4) haben auch das Saarland (75,3) und Baden-Württemberg (74,5) einen höheren Wert als der Freistaat. Der Bundesschnitt lag bei 58,4.

An Feiertagen wie Pfingstmontag suchen allerdings weniger Menschen einen Arzt auf, wodurch auch weniger Proben genommen werden und es weniger Laboruntersuchungen gibt. Daher werden weniger Neuinfektionen gemeldet.

Der Vogtlandkreis (30,5), die Stadt Leipzig (42,7) und der Landkreis Görlitz (49,9) liegen unter der Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. In den Kreisen Erzgebirge (146), Mittelsachsen (105,1) und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (105,1) lag die Inzidenz am Montag weiter über 100. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in Sachsen stieg laut RKI um 3 auf 9567.

Update, 25. Mai, 7 Uhr: Angriffe bei Demo in Zwönitz

Erneut versammelten sich etwa 300 Personen auf dem Zwönitzer Markt um spazieren zu gehen. Die Polizei stoppte den unerlaubten Aufzug in der Breiten Straße. Es soll auch zu Angriffen auf Polizisten gekommen sein.

In der Breiten Straße in Zwönitz wurde der Montagsspaziergang gestoppt. Polizisten bildeten eine Barriere, um die Personalien der Teilnehmer aufzunehmen.
In der Breiten Straße in Zwönitz wurde der Montagsspaziergang gestoppt. Polizisten bildeten eine Barriere, um die Personalien der Teilnehmer aufzunehmen.  © Niko Mutschmann

Update, 25. Mai, 6.35 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag (Stand 3.13 Uhr) für Chemnitz drei neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.856 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 57,2 (Vortag: 63,7).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 500 Personen an oder mit dem Virus.

Hinweis vom RKI: Aufgrund des Feiertags am 24.05.2021 ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.

Update, 25. Mai, 5.57 Uhr: Kommission billigt Corona-Modellprojekte in fünf Städten

In Sachsen sind im Ringen um weitere Modellprojekte Vorhaben in fünf Städten für Lockerungen unter Pandemiebedingungen gebilligt worden. Das seien Projekte in Dresden, Leipzig, Freiberg, Oberwiesenthal und Augustusburg, teilte eine Sprecherin des Tourismusministeriums auf Anfrage der deutschen Presse-Agentur mit. Insgesamt seien 15 Anträge eingegangen, drei davon seien noch offen.

Die Zustimmung der Fachkommission der Landesregierung ist laut Corona-Schutzverordnung Bedingung dafür, dass der jeweilige Landkreis oder die kreisfreie Stadt das Projekt genehmigen kann.

Der Landesdatenschutzbeauftragte muss ebenso zustimmen. Voraussetzung für solche Modellvorhaben ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz (Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche) in der jeweiligen Region unter der kritischen Marke von 100 liegt. Das verhindert bisher einen Start der Projekte in Freiberg, Augustusburg und Oberwiesenthal.

Die Landkreise Erzgebirge und Mittelsachsen sind aktuell Corona-Hotspots im Freistaat.

Update, 24. Mai, 15.39 Uhr: Öffnung an Pfingsten - Gastwirte freuen sich über regen Gästezuspruch

Die Pfingsttage haben vielen Gastwirten in Sachsen seit langem wieder regen Betrieb beschert - zumindest in Städten wie Dresden und Leipzig, wo Außengastronomie öffnen durfte. "Viele Gäste waren total begeistert und haben sich über den Restaurantbesuch nach so langer Zeit riesig gefreut", sagte der Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes Sachsen, Axel Klein, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Für viele Gastwirte lohne sich die Öffnung aber nicht unbedingt wirtschaftlich, das Ganze sei eher ein emotionaler Schritt. "Viele leben und lieben ihren Job und sind froh, wieder Gastgeber sein zu können", so Klein.

Für die Restaurantbetreiber blieben aber viele Unwägbarkeiten. Wegen des wechselhaften Wetters hätten manche beschlossen, erst später zu öffnen. Und für etliche Gastwirte im Grenzgebiet sei das Wochenende hart gewesen, betonte Klein. Während sie im Erzgebirge wegen der hohen Inzidenz ihre Außenbereiche geschlossen halten mussten, habe jenseits der Grenze in Tschechien Hochbetrieb geherrscht.

Aus Sicht Kleins sollte die Zersplitterung im Freistaat rasch beendet und eine einheitliche Öffnung fürs Gastgewerbe her. So ließe sich vermeiden, dass Menschen für den Restaurantbesuch aus anderen Regionen anreisen. Zudem forderte er, dass Gastwirte bei einer Sieben-Tage-Inzidenz (Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche) unter 100 auch Gäste in Innenräumen bewirten dürfen. Nur so sei eine Öffnung für viele Betriebe überhaupt sinnvoll.

Update, 24. Mai, 10.51 Uhr: 772 Millionen Euro an Corona-Wirtschaftshilfen ausgezahlt

An sächsische Unternehmen und Soloselbstständige sind im zweiten Corona-Lockdown bisher mehr als 772 Millionen Euro an Finanzhilfen geflossen. Allein auf die sogenannte Überbrückungshilfe III, für die seit Mitte März Anträge bearbeitet und Hilfen ausgezahlt werden, entfallen bisher Zahlungen von 255 Millionen Euro, wie das Wirtschaftsministerium am Montag in Dresden mitteilte. Hinzu kämen rund 62,4 Millionen Euro "Neustarthilfe" für Soloselbstständige. Allein dafür seien bisher mehr als 11 000 Anträge gestellt worden. Die Unterstützungen können noch bis Ende August beantragt werden.

Dagegen ist die Frist für die November- und Dezemberhilfen abgelaufen. Über diese Programme wurden bisher rund 455 Millionen Euro ausgezahlt.

Das Ministerium verwies zudem auf die Härtefallhilfen, die am 18. Mai bundesweit gestartet seien. Sie sind demnach für Unternehmen und Selbstständige bestimmt, die bisher von Hilfsprogrammen ausgeschlossen waren, aber durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohende Lage geraten sind. Dafür stünden jeweils 37 Millionen Euro von Bund und Land zur Verfügung.

Update, 24. Mai, 8.15 Uhr: Impfpanne in Chemnitz: Auch Jüngere sind betroffen

Von der Panne am Impfzentrum Chemnitz, bei der versehentlich Menschen mit AstraZeneca statt Moderna geimpft wurden, sind wohl auch unter 40-Jährige betroffen. Lest mehr dazu im >>>Beitrag.

Update, 24. Mai, 7.12 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag (Stand 3.13 Uhr) für Chemnitz 21 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.853 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 63,7 (Vortag: 67,0).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 500 Personen an oder mit dem Virus.

Hinweis vom RKI: Aufgrund des Feiertags am 24.05.2021 ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.

Update, 23. Mai, 10.47 Uhr: Vogtlandkreis: Einstiger Hotspot hat jetzt die niedrigste Inzidenz in ganz Sachsen

Das Vogtland bleibt in Sachsen die Region mit dem geringsten Corona-Infektionsgeschehen. Lest >>>hier mehr dazu.

Update, 23. Mai, 7 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz 5 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.832 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 67,0 (Vortag: 72,7).

Es wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 500 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 22. Mai, 13.10 Uhr: Chemnitz lockert: Gaststätten dürfen für Gäste im Freien öffnen

Nach Leipzig und Dresden dürfen auch in Chemnitz als drittgrößter Stadt in Sachsen ab Montag Gaststätten wieder Gäste bewirten - allerdings nur im Freien. Lockerungen seien möglich, da am Samstag die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt den fünften Tag in Folge unter der Marke von 100 lag, teilte die Stadtverwaltung mit.

Konkret wurde der Wert mit 72,7 ausgewiesen. Zu den Lockerungen ab Montag (24. Mai) gehört der Wegfall der nächtlichen Ausgangssperre sowie die Öffnung von Ferienwohnungen und Campingplätzen.

Auch der Besuch von Museen, Galerien, Kinos und Theatern ist mit Terminbuchung und negativem Corona-Test möglich, ebenso Sport im Freien von bis zu 20 Minderjährigen in Gruppen.

Update, 22. Mai, 12.15 Uhr: Impfpanne in Chemnitz

Am vergangenen Dienstag ist es im Chemnitzer Impfzentrum zu einer Impfpanne gekommen. Statt Moderna wurde teilweise AstraZeneca verimpft.

Alle Infos zu der Panne, bekommt Ihr >>>hier.

Update, 22. Mai, 11 Uhr: Vogtlandkreis hat weiterhin die niedrigste Inzidenz in Sachsen

Das Vogtland bleibt vor Pfingsten die Region mit dem geringsten Corona-Infektionsgeschehen in Sachsen. Als einzige Region in Sachsen wies das Robert Koch-Institut für den einstigen bundesweiten Hotspot am Samstag eine Wocheninzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen aus.

Sachsenweit wurde der Wert auf 85,6 beziffert und lag damit etwas niedriger als am Vortag. Insgesamt wurden aus dem Freistaat demnach 28 neue Todesfälle gemeldet. Damit sind bisher 9546 Menschen nachweislich im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

Brennpunkt des Infektionsgeschehens bleibt der Erzgebirgskreis mit einer Infektionsrate von 175,0. Auch in den Landkreisen Mittelsachsen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge lag die 7-Tage-Inzidenz weiterhin über der Marke

Update, 22. Mai, 6.55 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz 22 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.827 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 72,7 (Vortag: 79,6).

Es wurden drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 500 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 21. Mai, 16.19 Uhr: Lockerungen für Grundschulen in weiteren Landkreisen und Chemnitz

Nach gesunkenen Infektionszahlen können in weiteren Landkreisen die Grundschulen in den eingeschränkten Regelbetrieb zurückkehren. Nach Pfingsten sei das in den Landkreisen Görlitz, Leipziger Land, Meißen, Zwickau sowie der Stadt Chemnitz der Fall, teilte das Kultusministerium am Freitag mit. Das ist möglich, da auch dort die Sieben-Tage-Inzidenz inzwischen unter 100 liegt.

Die Entscheidung für die Region Sächsische Schweiz-Osterzgebirge werde noch einmal geprüft, hieß es. Der Grund: Dort lag die Wocheninzidenz am Freitag wieder über dieser Marke. Auch der Erzgebirgskreis und der Landkreis Mittelsachsen haben noch Inzidenzwerte von mehr als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen.

Update, 21. Mai, 11.50 Uhr: Parteien warnen vor Überlastung der Tierheime als Folge von Corona

Vielen Haustieren droht nach dem Ende der Corona-Pandemie ein ungewisses Schicksal. Darauf haben alle Fraktionen im Sächsischen Landtag am Freitag bei einer Debatte aufmerksam gemacht. Es sei zu befürchten, dass Tierheime am Ende mit einer Flut ausgesetzter oder abgegebener Tiere überfordert sind, sagte Linke-Parteichefin Susanne Schaper. Auch Abgeordnete anderer Parteien gingen von einer Rückgabewelle aus. Dabei seien Tierheime durch sinkende Spenden und dem Wegfall von Einnahmemöglichkeiten wie etwa durch eine Hundeschule ohnehin schon gebeutelt, hieß es.

Schaper forderte die Landesregierung auf, mehr für den Tierschutz zu tun. Der Freistaat habe das Thema an freie Träger oder Ehrenamtliche delegiert, ohne ausreichende Mittel bereitzustellen. "Zum Sterben zu viel, aber zum Leben zu wenig", brachte es die Politikerin auf den Punkt. Ohne die Hilfsbereitschaft der Bürger wäre der Tierschutz tot: "Tierschutz ist kein Orchideen-Thema", sagte Schaper. Es sei in der Verfassung des Freistaates als Staatsziel verankert. Die Linke hatte die Debatte unter das Motto "Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit" gestellt - ein Zitat des Arztes und Philosophen Albert Schweitzer.

Ines Saborowski (CDU) appellierte auch an das Verantwortungsbewusstsein der Tierhalter. Haustiere seien auch nach der Pandemie auf deren Fürsorge angewiesen. Zwar erleichtere das Homeoffice die Haltung von Tieren. Die Leute sollten sich aber fragen, ob ein Tier auch zu ihrem Lebensstil passt. Und sie müssten daran denken, dass es zu immensen Arztkosten kommen kann. Die Krise habe einen regelrechten Haustierboom ausgelöst. Hundewelpen seien gefragt wie nie. Das öffne dem illegalen Tierhandel Tür und Tor. Viele der Welpen würden aus Osteuropa stammen und unter bedenklichen Umständen aufwachsen.

Schaper forderte ein Komplettverbot des Handels mit Tieren im Netz oder zumindest eine Regulierung. Auch Vertreter anderer Fraktionen warben für eine Beschränkung des Tierhandels im Internet.

Update, 21. Mai, 10 Uhr: Vogtlandkreis nun mit niedrigster Inzidenz in Sachsen

Der einstige bundesweite Corona-Hotspot Vogtland hat jetzt die niedrigste 7-Tage-Inzidenz in Sachsen. Am Freitag wies das Robert Koch-Institut den Wert dort mit 47,3 aus. Damit überholte der Vogtlandkreis die Stadt Leipzig und lag als einzige Region im Freistaat unter der Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von 7 Tagen. Sachsenweit stieg die Inzidenz vor dem Pfingstwochenende leicht auf 86,6 (Vortag: 85,5). Stärker ist das Infektionsgeschehen im bundesweiten Vergleich nur in Thüringen (106,4).

Am Freitag lagen drei Landkreise in Sachsen über der 100er-Marke: Neben dem Erzgebirgskreis, der weiterhin negativer Spitzenreiter im Freistaat bleibt (177,0), die Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (111,6) und Mittelsachsen (107,5).

Laut Robert Koch-Institut wurden in Sachsen 35 neue Todesfälle gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie mehr als 9500 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der Neuinfektionen stieg zuletzt um fast 650 auf mehr als 280.900.

Update, 21. Mai, 7.52 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz 33 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.805 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 79,6 (Vortag: 76,7).

Es wurden zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 497 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 20. Mai, 16 Uhr: Notbetreuung der Kinder für alle berufstätigen Eltern ab Montag

Vom kommenden Montag an haben alle berufstätigen Eltern in Sachsen Anspruch auf eine Notbetreuung ihrer Kinder in Kitas oder Schulen. Eine spezielle Berufsgruppenzugehörigkeit sei nicht mehr erforderlich, teilte das Kultusministerium am Donnerstag mit.

Ausreichend ist demnach eine selbst verfasste schriftliche Erklärung für die Schule oder Kita, dass eine Betreuung des Kindes berufsbedingt nicht möglich ist.

Notbetreuung in Grundschulen und Kindertageseinrichtungen gibt es in denjenigen Landkreisen, wo der Inzidenzwert an fünf aufeinander folgenden Werktagen noch nicht unter 165 lag. Aktuell betrifft dies nach Ministeriumsangaben den Erzgebirgskreis und Mittelsachsen.

Update, 20. Mai, 13.17 Uhr: Zentren bieten Impfungen mit Astrazeneca für 40- bis 59-Jährige

In Sachsens Impfzentren können sich ab sofort auch Menschen ab 40 Jahren mit Astrazeneca gegen Corona impfen lassen. Bisher wurde der Impfstoff dort an über 60-Jährige verabreicht, nun werde die Impfung in allen Zentren auch für Personen zwischen 40 und 59 Jahren angeboten, teilte das Deutsche Rote Kreuz am Donnerstag mit. Allerdings werde damit nicht die Impfreihenfolge aufgehoben.

Demzufolge muss für einen solchen Termin eine Berechtigung vorliegen, also der zu Impfende zu einer der freigegebenen Gruppen gehören. Impfwillige können sich den Angaben nach im Online-Buchungsportal nun gezielt freie Termine für eine Astrazeneca-Impfung anzeigen lassen und buchen.

Bisher wurde das Präparat über die Hausärzte geimpft - mittlerweile ohne Impfreihenfolge. Seit kurzem wird das Vakzin auch wieder in den Impfzentren an über 60-Jährige verabreicht.

Update, 20. Mai, 12.51 Uhr: Sächsische Arztpraxen haben zu wenig Biontech-Impfstoff erhalten

Sachsens Hausärzte haben in den vergangenen Wochen weniger Impfstoff erhalten als bestellt. Es habe ein Problem beim Großhandel gegeben, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Donnerstag in Dresden. Demnach wurden von Anfang April bis Mitte Mai rund 37.000 Dosen des Impfstoffes von Biontech/Pfizer weniger geliefert, als den niedergelassenen Ärzten zusteht. Zunächst hatte das MDR-Magazin "Exakt" berichtet. Laut Ministerium hätten auf der anderen Seite die Hausärzte nicht die ihnen zustehenden Mengen des Vakzins von Astrazeneca abgerufen.

"Die Ministerin wird einen Brief an Bundesminister Spahn schicken, die Problematik schildern und fordern, dass die Dosen nachgeliefert werden", hieß es. Die Impfdosen werden den Bundesländern nach einem Verteilungsschlüssel zugeteilt. Laut MDR sollen sächsische Ärzte eigentlich 4,9 Prozent des verfügbaren Impfstoffes erhalten.

Von Pfingstmontag (24. Mai) an wird die Impfreihenfolge in den sächsischen Arztpraxen komplett aufgehoben. Die Kassenärztliche Vereinigung hatte im Vorfeld bereits vor zu großen Erwartungen gewarnt, weil es nach wie vor nicht genügend Impfstoff gebe, um die Nachfrage zu befriedigen.

Update, 20. Mai, 12.17 Uhr: Konkordia Park öffnet wieder

Die sinkenden Corona-Inzidenzen machen weitere Lockerungen möglich: Bestimmte Freizeiteinrichtungen dürfen wieder öffnen. Mitarbeiter des Grünflächenamtes haben am Donnerstagvormittag die Bauzäune am Konkordia Park entfernt und den Rasen gemäht. Kaum waren die ersten Arbeiten erledigt, haben sofort einige Skater die Anlage wieder in Besitz genommen.

Konkordia Park öffnet wieder: Mitarbeiter des Grünflächenamtes haben am Donnerstagvormittag die Bauzäune entfernt.
Konkordia Park öffnet wieder: Mitarbeiter des Grünflächenamtes haben am Donnerstagvormittag die Bauzäune entfernt.  © Harry Härtel

Update, 20. Mai, 12.14 Uhr: Intensivstationen am Klinikum Chemnitz weiter stark belastet

Trotz sinkender Corona-Infektionszahlen auch in Südwestsachsen hat sich am Klinikum Chemnitz noch keine spürbare Entspannung bei Intensivpatienten eingestellt. Lest >>>hier mehr dazu.

Update, 20. Mai, 10.55 Uhr: Höhere Investitionszuschüsse für Sachsens Tourismusbetriebe

Der Freistaat Sachsen will bestehende Tourismusbetriebe bei Investitionskosten entlasten und so deren Neustart nach der Corona-Pandemie unterstützen. Für Investitionen in bereits vorhandene touristische Betriebsstätten können kleine und mittlere Unternehmen mit höheren Zuschüssen von bis zu 50 Prozent und im Landkreis Görlitz von bis zu 60 Prozent rechnen, wie das Wirtschaftsministerium am Donnerstag mitteilte. Davon profitierten insbesondere Beherbergungsbetriebe, Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Campingplätze und sonstige Tourismusbetriebsstätten ohne Anbindung an einen Beherbergungsbetrieb.

"Wir möchten die Tourismusbetriebe in die Lage versetzen, ihre Modernisierungen voranzutreiben, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und so nach dem Ende des Lockdowns schnellstmöglich sogar mit verbesserten Bedingungen wieder an den Start zu gehen", betonte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD).

Ursprünglich betrug der Fördersatz 30 Prozent, im Landkreis Görlitz 40 Prozent. Das Programm wird zu gleichen Teilen vom Bund und vom Freistaat Sachsen finanziert. Anträge nimmt die Sächsische Aufbaubank entgegen.

Update, 20. Mai, 9.37 Uhr: Nur noch zwei Landkreise in Sachsen über 100

Die Rate der Corona-Neuansteckungen geht in Sachsen weiter zurück, liegt aber noch immer höher als im bundesweiten Durchschnitt. Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag auf 85,5. Am Vortag hatte der Wert bei 87,9 gelegen. Bundesweit sank die Inzidenz auf 68. Sachsen bleibt hinter Thüringen (106,8) das Bundesland mit der höchsten Inzidenz.

Von den 13 Regionen in Sachsen liegen nur noch das Erzgebirge (182,4) und Mittelsachsen (110,5) über der 100er-Schwelle. Auch sie ist wichtig für Corona-Lockerungen.

Die Stadt Leipzig lag am Donnerstag als einzige sächsische Region bei der Corona-Inzidenz mit 47,7 unter der 50er-Grenze und dies am zweiten Tag in Folge. Fällt die Inzidenz beständig unter 50, sind weitere Lockerungen möglich.

Laut Robert Koch-Institut wurden in Sachsen 28 neue Todesfälle gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 9483 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

Update, 20. Mai, 6.45 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag (Stand 3.10 Uhr) für Chemnitz 58 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.772 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 76,7 (Vortag: 92,6).

Es wurden zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 495 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 20. Mai, 6.42 Uhr: Weitere Schul- und Kita-Öffnungen in Sachsen

Wegen der sinkenden Corona-Zahlen werden in weiteren sächsischen Regionen Schul- und Kitaöffnungen möglich. Wie das Kultusministerium am Mittwoch mitteilte, ist auch im Landkreis Zwickau die Inzidenz soweit zurückgegangen, dass Kitas und Schulen ab Freitag wieder öffnen dürfen.

In den Schulen ist zunächst das Wechselmodell wieder zulässig. Im Landkreis Bautzen können Grundschulen ab Donnerstag in den eingeschränkten Regelbetrieb gehen. Dort liegt die Sieben-Tages-Inzidenz stabil unter 100.

Update, 20. Mai, 5.50 Uhr: Kaum Verschiebungen bei Zweitimpfungen in Sachsen

In den Impfzentren in Sachsen werden nur selten Termine für Zweitimpfungen gegen das Coronavirus verschoben. In der Regel würden die Termine eingehalten, sagte Kai Kranich vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Sachsen, das die Impfzentren im Land organisiert. Am Tag gebe es zentral rund 150 Anfragen für eine mögliche Verschiebung der Zweitimpfung. Bei rund 20.000 Impfungen, die derzeit pro Tag in den gut ein Dutzend Impfzentren und von den mobilen Teams durchgeführt werden, ist die Quote damit nicht sehr hoch. Die Hälfte der Anfragen beziehe sich auf das Thema Urlaub, so Kranich. Meist gehe es um eine Vorverlegung der Termine.

Die Verschiebung bereits eingeplanter Zweittermine sei mit einem enormen logistischen Aufwand verbunden, sagte Kranich. Den Wünschen könne daher nur bei zwingend notwendigen medizinischen Gründen entsprochen werden. Allein eine Urlaubsreise sei kein hinreichender Grund. Die Impfzentren seien ausgebucht, die Termine minutengenau getaktet. Zudem sei man aus medizinischen Grünen an die Abstände zwischen Erst- und Zweitimpfung gebunden.

Sachsen liegt mit einer Impfquote von 33 Prozent (Stand: Mittwoch) bei den Erstimpfungen bundesweit auf den hinteren Plätzen. 15,7 Prozent sind vollständig geimpft, wie aus den Daten des Impfdashboards und des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Damit belegt der Freistaat wiederum mit Thüringen den ersten Platz.

Update, 19. Mai, 13.31 Uhr: Schwimmunterricht an sächsischen Schulen geht wieder los

Der Schwimmunterricht an den sächsischen Schulen kann nach Angaben des Kulturministeriums ab sofort wieder aufgenommen werden. Ziel sei, dass die Schülerinnen und Schüler in den neun Wochen bis zu den Sommerferien noch 20 bis 25 Stunden Schwimmunterricht erhalten. Dabei sollen sie möglichst die Basisstufe erreichen.

Zudem gebe es Planungen, in den Ferien Schwimmkurse anzubieten. Dafür stünden 600.000 Euro zur Finanzierung bereit.

Wie das Ministerium am Mittwoch mitteilte, hatten im laufenden Schuljahr rund 38.000 Schülerinnen und Schüler nur sehr kurz Schwimmunterricht. Seit dem 2. November sind die Hallenbäder wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Grundvoraussetzung für die Wiederaufnahme des Unterrichts sei eine Sieben-Tage-Inzidenz unter 165.

Update, 19. Mai, 11.15 Uhr: Lockerungen ab Freitag in Chemnitz

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Chemnitz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 150 (bzw. unter 165).

Demnach greifen ab dem übernächsten Tag, also am Freitag, 21. Mai
folgende Regelungen:
  • Schulen (im Wechselmodell), Kitas (mit eingeschränktem Regelbetrieb) und Horte (in festen Gruppen) können wieder öffnen
  • Click & Meet, d.h. einkaufen in Geschäften des Einzelhandels mit Terminvereinbarung und Nachweis eines tagesaktuellen negativen Tests ist wieder möglich
  • erlaubt sind auch Einzelunterricht in Kunst- und Musikschulen sowie Einzelunterricht für feste Paare in Tanzschulen (mit Kontakterfassung und Nachweis eines negativen tagesaktuellen Tests)
  • Freizeit- und Spielanlagen sind wieder geöffnet
  • Ausübung und Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen
    wird wieder möglich sein (ebenfalls mit Kontakterfassung und Nachweis
    eines negativen tagesaktuellen Tests)

Achtung: Eine Selbstauskunft bei Selbsttests gilt nicht mehr als Nachweis!

Update, 19. Mai, 10.26 Uhr: Erste sächsische Region mit Corona-Inzidenz unter 50

Die Stadt Leipzig liegt als erste sächsische Region bei der Corona-Inzidenz wieder unter der 50er-Grenze. Laut Robert Koch-Institut (RKI) betrug der Wert am Mittwoch 48,9. Er gibt an, wie viele Neuinfektionen es je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gegeben hat.

Fällt die Inzidenz beständig unter 50, sind weitere Lockerungen möglich. Hotels und Pensionen dürfen wieder öffnen, für die Außengastronomie fallen Testpflicht und Terminbuchungen weg. Dafür muss der Wert an fünf Werktagen in Folge unter 50 liegen.

Auch landesweit sinkt die Inzidenz weiter. Laut RKI lag sie am Mittwoch in Sachsen bei 87,9. Am Dienstag waren es noch 104,8 gewesen. Bundesweit sank die Inzidenz auf 72,8.

Von den 13 Regionen in Sachsen liegen nur noch das Erzgebirge (202,1) Mittelsachsen (111,5) und der Landkreis Görlitz (102,1) über der 100er-Schwelle. Auch sie ist wichtig für Corona-Lockerungen.

Allerdings sind die Zahlen mit Unsicherheiten behaftet. An Feier- und Brückentagen wie in der vergangenen Woche suchen dem RKI zufolge weniger Personen einen Arzt auf, wodurch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die Gesundheitsämter gemeldet werden, was sich auch in den Zahlen der Tage danach noch niederschlägt.

Laut Robert Koch-Institut wurden in Sachsen 68 neue Todesfälle gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 9455 Corona-Patienten gestorben.

Update, 19. Mai, 5.53 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch (Stand 3.12 Uhr) für Chemnitz 20 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.714 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 92,6 (Vortag: 95,8).

Es wurden vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 493 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 18. Mai, 19.55 Uhr: Landrat fordert Aufhebung der Impfreihenfolge für Corona-Hotspot Erzgebirge

Landrat Frank Vogel (64, CDU) hat für den Corona-Hotspot Erzgebirge eine rasche Aufhebung der Impfpriorisierung gefordert.

Mehr dazu in unserem >>>ausführlichen Bericht.

Update, 18. Mai, 17.48 Uhr: Inzidenz sinkt! Diese Lockerungen könnten nun auf Chemnitz zukommen

Die Inzidenz in Chemnitz sinkt - damit steigt die Hoffnung auf baldige Lockerungen. Sollte der Inzidenzwert weiter niedrig bleiben, könnte sich die Stadt ab Freitag wieder locker machen!

>>>Hier lest Ihr, welche Lockerungen auf Chemnitz zukommen könnten.

Update, 18. Mai, 13.57 Uhr: Impfungen mit AstraZeneca in sächsischen Impfzentren wieder möglich

In allen sächsischen Impfzentren sind laut dem Deutschen Roten Kreuz Sachsen wieder Erstimpfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca für Menschen, die älter als 60 Jahre alt sind, möglich! Lest >>>hier mehr dazu.

Update, 18. Mai, 13.24 Uhr: Förderbank reicht 1,6 Milliarden Euro an Corona-Hilfen aus

Die Sächsische Aufbaubank (SAB) hat im vergangenen Jahr eine Rekord-Fördersumme ausgereicht. Bedingt durch die Corona-Pandemie seien die Leistungen deutlich über die der Vorjahre hinausgegangen, sagte die SAB-Vorstandsvorsitzende Katrin Leonhardt am Dienstag in Dresden. Im Jahr 2020 wurden demnach mehr als 105.000 Anträge mit einem Volumen von knapp 1,6 Milliarden an Corona-Hilfen bewilligt und ausgezahlt. Davon entfielen jeweils etwa die Hälfte auf das landeseigene Darlehen "Sachsen hilft sofort" sowie auf die Zuschüsse des Bundes.

Die Aufbaubank ist das zentrale Förderinstitut des Freistaats. Über sie laufen nicht nur die Beantragung und Auszahlung der Corona-Hilfen, sondern auch verschiedene Förderprogramme etwa für Familienwohnen, Bildung und Soziales. Insgesamt reichte die landeseigene Bank im Vorjahr rund 3,8 Milliarden Euro an Fördermitteln aus.

Allein die 17 Corona-Hilfsprogramme im vergangenen Jahr umzusetzen, sei ein Kraftakt gewesen, betonte Leonhardt. Laut SAB erhielten im vergangenen Jahr 54 Prozent der sächsischen Unternehmen eine Corona-Soforthilfe, darunter vor allem Dienstleistungsbetriebe mit zahlreichen Solo-Selbstständigen. "Daran zeigt sich auch, wer von der Corona-Krise besonders betroffen ist."

Auch 2021 beschäftigt die Corona-Pandemie die Sächsische Aufbaubank: Unter anderen wurden rund 454 Millionen Euro für November- und Dezemberhilfen ausgezahlt. Nun rückten verstärkt die Überbrückungshilfen sowie die "Neustarthilfe" für Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler in den Vordergrund, hieß es.

Zudem steht in sechs Wochen für einen Teil der Beschäftigten der Umzug in den neuen Hauptsitz der Bank in Leipzig-Mitte an. Ab 1. Juli sollen dort rund 200 Mitarbeiter ihr Büro haben - ab 2022 soll die Zahl auf rund 400 anwachsen. In Dresden bleiben zunächst gut 1000 Mitarbeiter. Für rund 165 Millionen Euro hat die SAB in den vergangenen Jahren dort einen Neubau errichtet. Die gestiegenen Baukosten sowie der Umzug mit der dann bestehenden Doppelstruktur hatten in der Vergangenheit immer wieder für Kritik gesorgt, unter anderem beim Bund der Steuerzahler.

Vorstandschefin Leonhardt betonte hingegen, dass man mit den zwei Standorten näher an den Kunden sein wolle. Zudem sei der neue Standort auf dem ehemaligen Robotron-Gelände im Herzen Leipzigs nicht nur ein Bürogebäude, sondern die Hälfte des Grundstückes werde als öffentlicher Platz genutzt - mit Kommunikationsinseln und Wasserflächen. "Wir sind froh, dass es jetzt soweit ist."

Update, 18. Mai, 11.28 Uhr: Sachsen will Corona-Testpflicht lockern

Sachsen will die Testpflicht für Corona- Infektionen in bestimmten Bereichen lockern. Das kündigte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag im Landtag bei ihrem Bericht zur Pandemie an. So soll beispielsweise die Testpflicht für Eltern wegfallen, wenn sie ihre Kinder im Außenbereich von Schulen abgeben oder abholen. Bisher gilt das nur für Kitas.

Wer sich in einem Unternehmen mit Kundenkontakt von geschultem Personal testen lässt oder das selbst im Beisein von Kollegen macht, könne diesen Test 24 Stunden benutzen. Laut Köpping wird die neue Schutzverordnung auch neue Perspektiven eröffnen.

Update, 18. Mai, 11.20 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen geht weiter zurück

Die Rate der Corona-Neuansteckungen geht in Sachsen weiter zurück, liegt aber noch immer höher als im bundesweiten Durchschnitt. Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag auf 104,8. Am Vortag hatte der Wert bei 112,3 gelegen. Er gibt an, wie viele Neuinfektionen es je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gegeben hat. Bundesweit sank die Inzidenz auf 79,5. Sachsen bleibt hinter Thüringen (118,5) das Bundesland mit der höchsten Inzidenz.

Auch der bundesweite Corona-Hotspot liegt im Freistaat: Für den Erzgebirgskreis wurde eine Inzidenz von 232,6 ausgewiesen. Inzwischen liegen jedoch auch 8 der 13 Regionen in Sachsen unter der 100er-Marke. Die niedrigste Neuansteckungsrate hat weiterhin die Stadt Leipzig mit 54,6.

Laut RKI wurden im Freistaat 7 neue Todesfälle gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 9387 Corona-Patienten in Sachsen gestorben.

Update, 18. Mai, 10.57 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag mit etwas Verspätung (Stand 7.30 Uhr) für Chemnitz 33 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.694 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 95,8 (Vortag: 119,4).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 489 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 18. Mai, 7.35 Uhr: Ende der Priorisierung in Sachsen am 24. Mai

Ab 24. Mai dürfen die Hausärzte in Sachsen ohne jegliche Priorisierung gegen das Coronavirus impfen. Theoretisch. Denn in der Praxis ist der Impfstoff weiter knapp.

Wird ein Ansturm erwartet? Lest >>>hier mehr dazu.

Update, 17. Mai, 14.24 Uhr: Schulen im Vogtland und Nordsachsen heben Wechselunterricht auf

In Sachsen heben mehr Schulen angesichts sinkender Corona-Infektionszahlen den Wechselunterricht auf. Wie das Kultusministerium am Montag mitteilte, kehren die Grundschulen im Vogtland sowie im Landkreis Nordsachsen ab Mittwoch in den eingeschränkten Regelbetrieb zurück. Damit gibt es wieder Präsenzunterricht in festen Klassen und Gruppen sowie mit Hygieneauflagen.

Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter der kritischen Schwelle von 100 liegt, gilt nicht mehr die Bundes-Notbremse, sondern die sächsische Corona-Schutzverordnung. In Dresden gibt es für die Grundschüler von Dienstag an wieder Präsenzunterricht.

Update, 17. Mai, 13.12 Uhr: Corona-Krisenjahr 2020 hat Branchen unterschiedlich getroffen

Im Corona-Jahr 2020 haben sich die verschiedenen Branchen in Sachsen sehr unterschiedlich entwickelt. Während Gastgewerbe und Industrie einen kräftigen Umsatzrückgang hinnehmen mussten, steigerte der Einzelhandel seine Erlöse. Das geht aus dem Konjunkturbericht hervor, den das Statistische Landesamt in Kamenz am Montag veröffentlichte.

Der Industrieumsatz ging demnach um 6 Prozent auf 57,2 Milliarden Euro zurück. Das sei das niedrigste Niveau seit 2014 gewesen, so das Landesamt. Der Wert der Exporte verringerte sich im Vergleich zu 2019 um 9 Prozent auf 36,8 Milliarden Euro. Sowohl in der Industrie als auch bei den Exporten habe es aber jeweils ein sehr starkes Schlussquartal gegeben, das die Vergleichswerte aus 2019 übertroffen habe. Im Gastgewerbe betrug der Umsatzeinbruch 31 Prozent.

Der Einzelhandelsumsatz legte um 6,7 Prozent zu. Auch das Bauhauptgewerbe kam vergleichsweise gut durch die Krise. Ein Gesamtumsatz von 6 Milliarden Euro bedeutete nur ein leichtes Minus von 0,8 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten auf dem Bau sei sogar um 1,5 Prozent gestiegen.

Update, 17. Mai, 10.50 Uhr: Erzgebirgskreis bundesweiter Corona-Hotspot

Sachsen hat bei rückläufiger Tendenz weiter die zweithöchste Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland. Der Erzgebirgskreis ist mit 228,4 und zusammen mit Schweinfurt (Bayern) bundesweiter Corona-Hotspot. Nach der Übersicht des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Montag liegt der Freistaat mit 112,3 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen hinter Thüringen (122,5).

Die Wocheninzidenz für das Land gab das RKI aktuell (Stand: 3.11 Uhr) mit 112,3 an. Sechs Landkreise - Mittelsachsen, Görlitz, Zwickau, Sächsische Schweiz/Osterzgebirge, Meißen und Bautzen - sowie die Stadt Chemnitz liegen noch über der 100er Marke. Vier Gebiete liegen inzwischen unter dieser Schwelle: die Städte Leipzig (56,5) und Dresden (82,6) sowie Nordsachsen (81,4) und der Vogtlandkreis (73,0).

Das RKI wies für Sachsen binnen 24 Stunden 397 nachgewiesene Neuinfektionen und sechs weitere Todesfälle aus. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie im März 2020 im Freistaat 278.217 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 9380 Patienten sind an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Update, 17. Mai, 6.18 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag (Stand 3.11 Uhr) für Chemnitz 20 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.661 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 109,6 (Vortag: 119,4).

Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 489 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 16. Mai, 21.20 Uhr: Corona-Demo in Zwönitz

Am Sonntagabend spazierten mehrere Hundert Demonstranten durch Zwönitz (Erzgebirge). Sie protestieren gegen die Corona-Maßnahmen. Ersten Informationen zufolge blieb die Veranstaltung friedlich.

Etliche Corona-Demonstranten spazierten am Sonntagabend durch Zwönitz.
Etliche Corona-Demonstranten spazierten am Sonntagabend durch Zwönitz.  © André März

Update, 16. Mai, 10.47 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen sinkt weiter, fünf Regionen unter 100

In der Corona-Pandemie befindet sich auch Sachsen langsam auf dem Weg der Genesung. Die Zahl täglicher Neuansteckungen ging am Sonntag erneut zurück. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen bei 111,5. Am Samstag waren es noch 122,6. Sachsen ist hinter Thüringen (127,5) aber noch immer das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz. Bundesweit sank sie am Sonntag auf 83,1. Den geringsten Wert hat Schleswig-Holstein (36,5).

In Sachsen selbst gibt es weiter ein sehr differenziertes Bild. Mit dem Erzgebirgskreis (222,1) liegt ein Gebiet unter den drei bundesweit am stärksten betroffenen Regionen. Nur in Coburg (245,9) und Schweinfurt (232,1) liegt der Wert noch höher. Fünf Gebiete in Sachsen liegen inzwischen unter der Schwelle von 100: die Städte Leipzig (58,5) und Dresden (79,9) sowie der vormalige Corona-Hotspot Vogtland (73,9) und die Landkreise Nordsachsen (80,4) und Leipzig (87,9).

Das RKI registrierte am Sonntag für Sachsen binnen 24 Stunden 368 nachgewiesene Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie im März 2020 im Freistaat 277.820 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 9374 Frauen und Männer sind an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Update, 16. Mai, 6.54 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag (Stand 3.10 Uhr) für Chemnitz einen neuen Corona-Fall. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.641 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 119,4 (Vortag: 143,3).

Es wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 489 Personen an oder mit dem Virus.

Update, 15. Mai, 16.45 Uhr: MP Kretschmer für mehr Freiheiten schon nach erster AstraZeneca-Dosis

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) fordert mehr Freiheiten beim Reisen auch für Bürger, die bisher nur eine erste Dosis des Corona-Impfstoffs AstraZeneca erhalten haben.

Mehr dazu lest Ihr >>>hier.

Michael Kretschmer (46, CDU) will den Sommerurlaub für Erstgeimpfte erleichtern.
Michael Kretschmer (46, CDU) will den Sommerurlaub für Erstgeimpfte erleichtern.  © Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 15. Mai, 11 Uhr: Jugendarbeitslosigkeit in Sachsen in der Pandemie gestiegen

Die Jugendarbeitslosigkeit in Sachsen ist in der Corona-Pandemie gestiegen. Der Anteil Betroffener betrug einer Statistik zufolge im vergangenen Jahr 7,0 Prozent - 1,5 Prozentpunkte mehr als im Bundesdurchschnitt.

Den kompletten Artikel dazu könnt Ihr >>>hier lesen.

Update, 15. Mai, 10.45 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen sinkt weiter, vier Regionen unter 100

Bei der Corona-Pandemie deutet sich auch in Sachsen eine leichte Entspannung an. Die Zahl der täglichen Neuansteckungen ging am Samstag weiter zurück. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen bei 122,6. Am Freitag waren es noch 134. Sachsen ist hinter Thüringen (132,1) aber noch immer das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz. Bundesweit sank sie am Samstag auf 87,3. Den geringsten Wert hat Schleswig-Holstein (39,1).

In Sachsen selbst gibt es weiter ein sehr differenziertes Bild. Mit dem Landkreis Mittelsachsen (238,1) und dem Erzgebirgskreis (236,8) liegen zwei der drei bundesweit am stärksten betroffenen Regionen im Freistaat. Nur in Coburg 255,6 ist der Wert noch höher.

Vier Gebiete in Sachsen liegen inzwischen unter der Schwelle von 100: die Städte Leipzig (59,9) und Dresden (74,9) sowie der vormalige Corona-Hotspot Vogtland (78,3) und Nordsachsen (91,5).

Das RKI registrierte für Sachsen binnen 24 Stunden 610 nachgewiesene Neuinfektionen und fünf weitere Todesfälle. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie im März 2020 im Freistaat 277.434 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 9372 Frauen und Männer sind an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Update, 15. Mai, 8.15 Uhr: Kretschmer zieht Corona-Notbremse des Bundes in Zweifel

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat die Notwendigkeit bundeseinheitlicher Regeln im Kampf gegen die Corona-Pandemie infrage gestellt. "Die Bundesnotbremse hat viel Aufregung ausgelöst. Es ist nicht gelungen, die Bevölkerung von der Notwendigkeit dieser Maßnahmen zu überzeugen", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag).

Zwar sei es legitim, wenn der Bundesgesetzgeber handele. "Aber wir müssen sehen, dass wir uns in einer Spirale befinden, die Politik und Bevölkerung auseinanderbringt. Das ist nicht gut", betonte Kretschmer. "Wir sollten daraus lernen, dass regionale Entscheidungen besser sind als das Eingreifen durch den Bund."

Die bundesweit verbindlichen Regeln für schärfere Corona-Maßnahmen waren am 23. April in Kraft getreten. In Landkreisen und kreisfreien Städten, die drei Tage lang eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 überschritten haben, gelten seither unter anderem nächtliche Ausgangsbeschränkungen. Mit den einheitlichen Regelungen will die Politik einen Flickenteppich in den Bundesländern verhindern. Befristet sind sie bisher maximal bis zum 30. Juni.

Update, 15. Mai, 6.54 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag (Stand 3.10 Uhr) für Chemnitz 73 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.640 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 143,3 (Vortag: 143,3).

Update, 14. Mai, 16.17 Uhr: Sachsens Hausärzte sollen selbst über Impfreihenfolge entscheiden

Nach Aufhebung der Impfreihenfolge in sächsischen Arztpraxen ab dem 24. Mai sollen niedergelassene Ärzte selbst entscheiden, wen sie mit Impfstoff zuerst versorgen. Das kündigte das Sozialministerium am Freitag nach Beratungen mit der Sächsischen Landesärztekammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen an. Für die Impfstoffe von Astrazeneca und Johnson & Johnson war die Priorisierung in Praxen bereits aufgehoben worden. In den sächsischen Impfzentren und bei den mobilen Teams wird sie dagegen beibehalten.

"Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte kennen ihre Patientinnen und Patienten am besten und können sehr gut einschätzen, wer am meisten gefährdet ist und daher bevorzugt geimpft werden sollte", sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). Viele Ärzte würden Patienten gezielt ansprechen, um ihnen eine Impfung anzubieten. "Mit unserer Entscheidung wollen wir die Arztpraxen so weit wie möglich bei Organisation und Terminvergabe entlasten, damit sie mit größtmöglicher Flexibilität Impfungen vornehmen können."

Um Hausärzte zu entlasten, sollten bis zu den Sommerferien nicht unbedingt notwendige Arztbesuche vermieden oder verschoben werden, hieß es. Das gelte etwa für Routinekontrollen und die Besprechung von Laborbefunden. Köpping: "Ich möchte alle Patienten um Verständnis bitten. Aber in der derzeitigen Situation hat die schnellstmögliche Immunisierung der Bevölkerung oberste Priorität. Daher bitte ich alle, nicht unbedingt notwendige Arzttermine zu verschieben. Klar ist aber auch: Wer ärztliche Hilfe benötigt, bekommt sie natürlich weiterhin in seiner Hausarztpraxis. Da gibt es keine Abstriche."

Laut Gesundheitsministerium wurden in Sachsen bislang 1,85 Millionen Impfungen verabreicht; 14,4 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft.

Update, 14. Mai, 11.50 Uhr: Musikrat sammelt über 88.000 Euro Spenden für freie Künstler

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat der sächsische Musikrat mehr als 88.000 Euro an Spendengeldern für freischaffende Musiker und Musikerinnen gesammelt. Durch den Lockdown hatten viele von ihnen jede Auftrittsmöglichkeit verloren. Mit den Spenden wurden Auftritte in und vor karitativen Einrichtungen organisiert, für die die teilnehmenden Künstler eine kleine Gage erhalten konnten, wie der Musikrat am Freitag mitteilte.

Bei der letzten Aktion, einem musikalischen Osterspaziergang, traten 85 Künstler in mehr als 35 karitativen Einrichtungen auf, so zum Beispiel in Seniorenheimen, Kinderhospizen und Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderung. Der Hilfsfonds des Musikrates hat den Angaben nach vier derartige Aktionen finanziert.

Update, 14. Mai, 9.47 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen gesunken, Lockerungen in Leipzig

Die Zahl der täglichen Corona-Neuansteckungen geht in Sachsen weiter zurück. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen am Freitag bei 134. Am Donnerstag betrug die Inzidenz noch 140,1. Sachsen ist damit hinter Thüringen (148) aber noch immer das am stärksten betroffene Bundesland. Bundesweit sank der Inzidenz-Wert am Freitag erstmals seit langem unter die Schwelle von 100 - die Neuansteckungsquote lag bei 97.

Innerhalb des Freistaates stellt sich die Lage nach wie vor unterschiedlich dar, auch wenn die Infektionszahlen überall sinken. Als erste Stadt kann Leipzig (68,3) seit Freitag lockern und etwa die Außengastronomie, Ferienwohnungen und Campingplätze öffnen.

Auch Dresden - laut RKI derzeit mit einer Inzidenz von 87,3 - kann ab Mitte nächster Woche auf Lockerungen hoffen. Auch der Landkreis Nordsachsen lag am Freitag unter der kritischen 100er-Grenze. Mit Inzidenz-Werten über 200 sind vor allem das Erzgebirge sowie der Landkreis Mittelsachsen betroffen.

Update, 14. Mai, 8.23 Uhr: Köpping lobt Arbeit der Impfteams

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hat die Arbeit der 30 mobilen Impfteams im Land gelobt und als unerlässlich für einen Erfolg der Impfkampagne bezeichnet. "Wir haben hervorragende Erfahrungen mit den Impfteams gemacht. Sie können zum Beispiel in enger Zusammenarbeit und auf Initiative von Kommunen temporäre Impfzentren in Gemeindehallen betreiben oder in Einrichtungen impfen", sagte die Ministerin der Deutschen Presse- Agentur in Dresden. Mit den Teams könne man auch schnell auf regionale Besonderheiten regieren.

"Sie genießen hohe Anerkennung bei den Bürgern, die sich sehr über ein wohnortnahes Angebot freuen und dies auch sehr gut annehmen", sagte Köpping. Das mobile Impfen sei ein wichtiger Bestandteil der sächsischen Impfstrategie: "Die Teams gehen in die Fläche, in die Alten- und Pflegeheime – sie bringen dabei Hoffnung mit. Hoffnung auf ein Leben ohne die Angst vor einer schweren Corona-Erkrankung und ein Stück Normalität."

Dabei würden die Teams mitunter auch an die Grenzen ihrer eigenen körperlichen und seelischen Belastbarkeit gehen. Allen Beteiligten gebühre Dank.

Update, 14. Mai, 7.40 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag (Stand 3.10 Uhr) für Chemnitz 53 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 16.564 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 143,3 (Vortag: 153,0).

Es wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona erfasst. Insgesamt starben in Chemnitz 488 Personen an oder mit dem Virus.

Was bisher geschah, lest Ihr >> hier in unserem Live-Ticker "Coronavirus in Chemnitz".

Titelfoto: Kateryna Kon/123RF, Kristin Schmidt

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