Coronavirus in Chemnitz: Vogtlandkreis ist bundesweiter Corona-Hotspot

Das Coronavirus in Chemnitz: Die Neuinfektionen sind im Raum Chemnitz und Umgebung im Dezember wieder stark angestiegen. Unterdessen wurden die ersten Menschen gegen das Coronavirus geimpft.

Wir halten Euch >>> hier im Ticker zur aktuellen Lage in Chemnitz auf dem Laufenden.

Update, 31. Dezember, 9.38 Uhr: Vogtlandkreis ist bundesweiter Corona-Hotspot

Im Vogtlandkreis ist die 7-Tage-Inzidenz innerhalb weniger Tage auf über 700 angestiegen. Wie es soweit kommen konnte, könnt Ihr >>>hier nachlesen.

Inzidenz über 700! Der Vogtlandkreis ist bundesweiter Corona-Hotspot.
Inzidenz über 700! Der Vogtlandkreis ist bundesweiter Corona-Hotspot.  © Kateryna Kon/123 RF, Wolfgang Hertel/123 RF

Update, 31. Dezember, 8.25 Uhr: Schließung von Betrieben erschwert Berufsausbildung

Die Corona-Krise erschwert nach Einschätzung von Experten zunehmend die Berufsausbildung in einigen Branchen. Zwar halten den Angaben zufolge viele Unternehmen an der Ausbildung junger Fachkräfte fest. Aber die wiederholte Schließung etwa von Hotels, Gaststätten, Friseuren, Kosmetiksalons, Freizeiteinrichtungen und Geschäften schränke die Praxis für die Lehrlinge ein.

Was Experten zu dieser Situation sagen, erfahrt Ihr >>>hier.

Update, 31. Dezember, 8.10 Uhr: Studenten aus Mittweida fühlen sich einsam

Normalerweise ist in der Hochschulstadt Mittweida immer was los: Mensapartys, Bergfest, Campusfestival. Doch in diesem Jahr war es durch Corona ungewöhnlich still. Durch Online-Vorlesungen blieben viele Studenten, die etwa 40 Prozent der Einwohner ausmachen, in ihrer Heimat.

Wie es den Studenten in dieser Situation geht, könnt Ihr in unserem ausführlichen Bericht lesen.

Update, 31. Dezember, 6.42 Uhr: Erzgebirgsrocker bringt Corona-Mutmach-Song heraus

Der Erzgebirgsrocker André Groß (46), besser bekannt als Kult-Figur "Der Hauer", spuckt bekanntlich laute Party-Töne. Aber hinter der harten Schale steckt ein weicher Kern: Sein neuer Video-Clip "Das Licht" stimmt Corona-bedingt nachdenklich, soll Mut und Hoffnung wecken.

Was hinter dem Song steckt, könnt Ihr >>>hier nachlesen.

Update, 31. Dezember, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz 75 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 7626 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 328.

Zudem meldet das RKI sieben neue Todesfälle. Damit steigt die Gesamtzahl der an oder mit Corona Verstorbenen in Chemnitz auf 188.

Update, 30. Dezember, 17.23 Uhr: Mehr als 3700 Corona-Neuinfektionen in Sachsen, Inzidenz sinkt leicht

In Sachsen sind binnen eines Tages 3792 Neuinfektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Mittwoch gibt es damit seit Ausbruch der Pandemie im Freistaat im März 132.074 Infektionsfälle, die von Labors bestätigt wurden.

Auch die Zahl der Todesopfer nahm stark zu, innerhalb von 24 Stunden wurden 163 neue Fälle registriert. Damit sind in Sachsen bisher 3126 Frauen und Männer an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. 3405 Menschen befanden sich am Mittwoch mit einer Coronavirus-Infektion im Krankenhaus, davon 591 auf der Intensivstation.

Das Robert Koch-Institut wies die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen in Sachsen am Mittwoch mit 330,0 aus. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt in Sachsen wie auch anderswo. Allerdings ist der Freistaat mit seinem Wert noch immer Spitzenreiter in Deutschland.

Bundesweit lag die Inzidenz am Mittwoch bei 141,3. Der Vogtlandkreis stand mit einem Wert von 689,9 auf Platz eins aller deutschen Landkreise und kreisfreien Städte. Unter den ersten zehn Rängen befinden sich zudem die Landkreise Meißen (575,9), Bautzen (401,7) und Nordsachsen (385,4).

Die Sieben-Tage-Inzidenz für Sachsen.
Die Sieben-Tage-Inzidenz für Sachsen.  © TAG24

Update, 30. Dezember, 15.39 Uhr: Kretschmer rechnet nicht mit Entspannung: "Vor uns liegen die vielleicht härtesten Wochen"

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) geht angesichts anhaltend hoher Corona-Infektionszahlen nicht von einer raschen Normalisierung der Lage aus.

"Es gibt noch keine Entwarnung. Es wird noch eine Weile dauern. Vor uns liegen die vielleicht härtesten Wochen dieser Corona-Pandemie. Am 11. Januar können wir nicht mit einer Normalisierung rechnen", erklärte er in seiner am Mittwoch vorab veröffentlichten Neujahrsansprache.

Mehr dazu in unserem >>ausführlichen Bericht

Michael Kretschmer (45) hat für seine Neujahrsansprache im MDR-Fernsehen sehr persönliche Worte gewählt.
Michael Kretschmer (45) hat für seine Neujahrsansprache im MDR-Fernsehen sehr persönliche Worte gewählt.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 30. Dezember, 15.15 Uhr: Sachsen bekommt neue Corona-Impfdosen erst ab 11. Januar

Sachsen bekommt wie auch andere Bundesländer erst in der Woche ab dem 11. Januar wieder neue Impfdosen für die Corona-Schutzimpfung.

Darüber sei man vom Bundesgesundheitsministerium informiert worden, teilte das sächsische Gesundheitsministerium am Mittwoch mit.

Mehr dazu lest Ihr >>hier

Eine Spritze mit einer Corona-Impfdose wird hochgehalten. Sachsen erhält erst ab 11. Januar neue Corona-Impfdosen. (Symbolbild)
Eine Spritze mit einer Corona-Impfdose wird hochgehalten. Sachsen erhält erst ab 11. Januar neue Corona-Impfdosen. (Symbolbild)  © Andreas Arnold/dpa pool/dpa

Update, 30. Dezember, 14.05 Uhr: Gerichte bestätigen Böllerverbote in Dresden und Chemnitz

Per Eilentscheidung haben Verwaltungsgerichte die coronabedingten Böllerverbote in Dresden und Chemnitz bestätigt. Ziel des Verbotes sei es, Ansammlungen von Menschen zu verhindern und Kontakte zu reduzieren. "Das gelte auch für den privaten Raum", erklärte das Verwaltungsgericht Dresden zur Begründung und wies einen Eilantrag gegen die Regelung in der Allgemeinverfügung der Stadt ab. Das Verwaltungsgericht Chemnitz folgte einem ähnlichen Antrag am Mittwoch ebenfalls nicht.

Auch private Feuerwerke könnten für andere Menschen Anreiz sein, Aussichtspunkte aufzusuchen, führten die Dresdner Richter aus. Das Böllerverbot werteten sie ebenso wie ihre Chemnitzer Kollegen als eine verhältnismäßig geringe Beeinträchtigung der persönlichen Handlungsfreiheit des Einzelnen im Vergleich zu erheblichen Gesundheitsrisiken für eine Vielzahl von Menschen.

Die Richter argumentierten zudem, dass übliche Verletzungen durch Feuerwerk die ohnehin durch die Corona-Pandemie stark belasteten Kliniken in weitere Bedrängnis bringen könnten.

Die Städte Dresden und Chemnitz haben das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerk untersagt. Andernorts in Sachsen wird dies lockerer gehandhabt: Verboten ist nur der Feuerwerksverkauf, nicht das Abbrennen von vorhandenen Knallern und Raketen.

Insgesamt sind nach Angaben des Verwaltungsgerichts Dresden fünf Eilanträge gegen das Böllerverbot in der Landeshauptstadt eingegangen. In den vier weiteren Verfahren stand eine Entscheidung zunächst noch aus.

Update, 30. Dezember, 13.51 Uhr: Mobile Impfteams auch zu Silvester und Neujahr im Einsatz

Die Impfungen gegen das Coronavirus werden in Sachsen über Silvester und Neujahr ohne Unterbrechung fortgesetzt. Am Donnerstag sollen vier mobile Impfteams in Dresden, Chemnitz, Leipzig sowie dem Landkreis Meißen in Pflegeheimen zum Einsatz kommen, teilte das Deutsche Rote Kreuz am Mittwoch mit. Am 1. Januar seien weitere sechs Impftermine, an den darauffolgenden Tagen jeweils bis zu acht Einsätze geplant.

Von der kommenden Woche an sollen dann alle 13 mobilen Impfteams in Sachsen täglich aktiv werden. Ziel sei, dass diese Teams bis 12. Januar rund 14.000 Impfungen vornehmen; hinzu kommen Impfungen von Klinikpersonal, die in Krankenhäusern selbst vorgenommen werden.

Bis Mittwochmittag sind den Angaben nach 68.250 Impfdosen in Sachsen eingetroffen. Mehr als die Hälfte davon (56 Prozent) wurden an die Kliniken übergeben. Da zwei Impfungen im Abstand von etwa drei Wochen nötig sind, wird zudem die Hälfte der Impfdosen für die zweite Spritze aufgehoben. Der bisher eingetroffene Impfstoff sei deswegen bereits komplett verplant.

Bis Mitte Januar würden weitere gut 34.000 Impfdosen erwartet, hieß es.

Update, 30. Dezember, 11.15 Uhr: 33-Jähriger kassiert mehrere Anzeigen

In Plauen ist am Dienstag ein 33 Jahre alter Mann mehrfach auffällig geworden. Der Deutsche war ohne Mund-Nasen-Bedeckung in einem Einkaufsmarkt und einem Drogeriemarkt in der Bahnhofstraße, obwohl er in beiden Geschäften bereits Hausverbot hatte. Der Mann steht zudem im Verdacht CD s und Nahrungsmittel im Gesamtwert von rund 70 Euro in dem Drogeriemarkt geklaut zu haben.

"Außerdem soll er eine Mitarbeiterin in dem Markt beleidigt und mit Nahrungsmitteln beworfen haben. Während der folgenden polizeilichen Maßnahmen beleidigte der 33 - Jährige fortwährend die Beamten des Plauener Reviers und leistete Widerstand", teilte die Polizei am Mittwoch mit. Er erhielt entsprechende Anzeigen.

Update, 30. Dezember, 11.10 Uhr: Verstoß gegen Corona-Schutz-Verordnung

In Mülsen St. Jacob hat die Polizei am Dienstagabend eine Zusammenkunft von mehreren Personen in einem Schuppen beendet. Ein Zeuge hatte sich gegen 20.25 Uhr bei der Polizei gemeldet und angegeben, dass sich in dem Garten sechs Personen aufhalten würden. Vor Ort bestätigte sich dies. Die Polizei stellte die benannten Personen, im Alter von 19 bis 73 Jahren fest, die aus drei verschiedenen Haushalten stammten. Die Polizei stellte entsprechende Anzeigen aus.

Auch in Crimmitschau erwischte die Polizei in einer Wohnung Personen aus zu vielen Haushalten. Nach einem Hinweis stellten die Beamten vier Personen (24 bis 38 Jahren) aus vier verschiedenen Haushalten fest. Es wurden Ordnungswidrigkeitsanzeigen ausgestellt. Danach verließen die drei nicht zum Haushalt gehörenden Personen die Wohnung.

Update, 30. Dezember, 10.47 Uhr: Chemnitz verlängert Allgemeinverfügung

Kurz vorm Jahreswechsel hat die Stadt Chemnitz bekannt gegeben, dass die Allgemeinverfügung zu Kontaktpersonen, Verdachtspersonen und positiv getesteten Personen verlängert wird.

>>>Hier geht's zum ausführlichen Bericht.

Update, 30. Dezember, 7.41 Uhr: Silvesterparty ohne Maske oder Abstandsregeln

Hier steigt auch dieses Silvester eine Party, und zwar ohne Abstand und Maske: Das Kulturzentrum Lokomov auf dem Chemnitzer Sonnenberg lädt ein zum geselligen Beisammensein - im Internet.

Wie Ihr dabei sein könnt, erfahrt Ihr >>>hier.

Trotz Lockdown: Mandy Knospe (41) und Robert Verch (35) bereiten eine Silvesterparty für das Chemnitzer Lokomov vor.
Trotz Lockdown: Mandy Knospe (41) und Robert Verch (35) bereiten eine Silvesterparty für das Chemnitzer Lokomov vor.  © Sven Gleisberg

Update, 30. Dezember, 6.50 Uhr: Was ist an Silvester erlaubt?

Die Bestimmungen für Silvester sind in Sachsen regional unterschiedlich geregelt. Unwissenheit schützt aber vor Strafe nicht.

>>>Hier könnt Ihr nachlesen, was in Eurer Region erlaubt ist.

Update, 30. Dezember, 6.33 Uhr: Klinikum Chemnitz lagert Corona-Tote jetzt in Kühlcontainer

Wohin nur mit den vielen Corona-Toten? Die Aufbewahrung der Verstorbenen in Chemnitz bringt Klinikum und Krematorium an ihre Grenzen. Um neue Kapazitäten zu schaffen, hat die Stadt eine weitere Lagerstätte geschaffen.

Den ausführlichen Bericht könnt Ihr >>>hier lesen.

Update, 30. Dezember, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch (Stand 0 Uhr) für Chemnitz 87 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 7551 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 356.

Zudem meldet das RKI zehn neue Todesfälle. Damit steigt die Gesamtzahl der an oder mit Corona Verstorbenen in Chemnitz auf 181.

Update, 29. Dezember, 21 Uhr: Sachsen verschärft Regeln bei Einreise aus Risikogebieten

Sachsen verschärft die Corona-Regeln bei der Einreise aus ausländischen Risikogebieten. Ab 11. Januar ist nicht nur wie bisher häusliche Quarantäne Pflicht, sondern auch die Vorlage eines Testergebnisses beim Gesundheitsamt, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) am Dienstag in Dresden.

Weitere Infos über die verschärften Corona-Regeln in Sachsen lest Ihr in unserem >>ausführlichen Bericht.

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD).
Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD).  © Robert Michael/dpa

Update, 29. Dezember, 20.06 Uhr: Auch Landkreis Mittelsachsen erlässt Böller-Verbot

Auch der Landkreis Mittelsachsen verbietet das Böllern und und Zünden von Raketen zu Silvester. In einer Allgemeinverfügung, die ab dem 31. Dezember 0 Uhr bis zum 1. Januar 24 Uhr gilt, heißt es: "Es ist verboten jegliches Feuerwerk beziehungsweise andere pyrotechnischen Gegenständen ab Kategorie 2 im öffentlichen Raum und auf öffentlich zugänglichen Privatgrundstücken zu zünden." Ausgenommen von der Regelung sind unter anderem Wunderkerzen und sogenannte Tischfeuerwerke.

Mit dem Knaller-Verbot sollen Ansammlungen von Menschen vermieden und die an der Belastungsgrenze arbeiteten Kliniken geschützt werden.

In Mittelsachsen wurde ein Böller- und Raketen-Verbot für Silvester erlassen (Symbolbild).
In Mittelsachsen wurde ein Böller- und Raketen-Verbot für Silvester erlassen (Symbolbild).  © Roland Weihrauch/dpa

Update, 29. Dezember, 16.43 Uhr: Inzidenz in Sachsen sinkt leicht, trotzdem weiter hohe Infektionszahlen

Sachsen hat in der Corona-Pandemie weiter mit hohen Infektionszahlen zu kämpfen. Wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, stieg die Zahl nachgewiesener Infektionen mit dem Coronavirus binnen eines Tages um 2309 auf nunmehr 128.282 Fälle. 2963 Menschen starben an oder mit einer Covid-19-Erkrankung, 152 davon in den vergangenen 24 Stunden. 3427 Infizierte liegen in sächsischen Krankenhäusern, 603 davon auf der Intensivstation.

Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen für Sachsen mit 364,7 aus - ein etwas kleinerer Wert als am Vortag (371,3). Damit ist Sachsen im Bundesvergleich nach wie vor der größte Hotspot der Pandemie.

Deutschlandweit betrug der Inzidenzwert am Dienstag 149,2. In Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern lag er unter der Marke von 100.

Die aktuellen Inzidenzwerte aus Sachsen.
Die aktuellen Inzidenzwerte aus Sachsen.  © TAG24

Update, 29. Dezember, 13.54 Uhr: Bis Mitte Januar keine individuellen Termine für Corona-Impfung

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) will in Sachsen voraussichtlich bis Mitte Januar keine individuellen Termine für eine Corona-Schutzimpfung vergeben. Man habe nicht genügend Impfstoff zur Verfügung, teilte das DRK am Dienstag in Dresden mit. Zuerst würden Bewohner und Mitarbeiter stationärer Pflegeeinrichtungen sowie das medizinische Personal in den Krankenhäusern geimpft. Die Reihenfolge der Impfungen sei in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut aufbaut.

Das DRK verwies auf eine Statistik, wonach es in Sachsen 970 stationäre Pflegeeinrichtungen mit 50.997 betreuten Personen und 41.311 Beschäftigten gibt. In den 77 Krankenhäusern arbeiten weitere 53.183 Menschen. "Bisher sind in Sachsen mehr als 29.000 Impfdosen eingetroffen. Voraussichtlich werden ab Januar pro Woche 34.000 neue Dosen eintreffen", hieß es.

Um gegen das Corona-Virus geschützt zu sein, brauche man zwei Impfungen im Abstand von drei Wochen. Daher würden von jeder Lieferung die Hälfte der Impfdosen für den Zweittermin zurückgestellt. Rein rechnerisch seien für die erste impfberechtigte Personengruppe mehr als 290.000 Impfdosen erforderlich, wenn alle freiwillig in eine Impfung einwilligen.

Update, 29. Dezember, 13.16 Uhr: Weitere Kontrollen am Fichtelberg

Am Montag wurden wieder Ausflügler am Fichtelberg erwischt. Die Polizei will ihre Kontrollen in Oberwiesenthal auch in den nächsten Tagen fortsetzen.

Den ganzen Bericht könnt Ihr >>>hier lesen.

Update, 29. Dezember, 11.22 Uhr: Betrüger wollen gegen Corona impfen

In Treuen haben am Montag zwei Männer bei einem Anwohner geklingelt und angegeben ihn gegen Corona impfen zu wollen. "Sie trugen weiße Jacken und hatten einen silberfarbenen Koffer bei sich. Der Betroffene wies die beiden Unbekannten ab", teilte die Polizei am Dienstag mit und warnt vor derartigen Betrugsmaschen. Angeblich medizinisches Personal, das an der Haustür klingelt nie in die Wohnung lassen und im Zweifel die Polizei rufen.

Update, 29. Dezember, 8.56 Uhr: Limbacher OB Vogel kritisiert Corona-Krisenmanagement

Oberbürgermeister Jesko Vogel (46, Freie Wähler) sieht klare Gründe für die hochbleibenden Corona-Zahlen. Im Zentrum seiner Kritik steht der Landkreis Zwickau.

>>>Hier geht's zum ausführlichen Bericht.

Oberbürgermeister Jesko Vogel (46, Freie Wähler) kritisiert das Corona-Krisenmanagement.
Oberbürgermeister Jesko Vogel (46, Freie Wähler) kritisiert das Corona-Krisenmanagement.  © Maik Börner, Andreas Seidel

Update, 29. Dezember, 7.35 Uhr: Chemnitzer Impfzentrum kurz vor dem Start

Bei der Suche nach Helfern für das Impfzentrum in der Wilhelm-Raabe-Straße (Netto-Markt) hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) keine Probleme - ganz im Gegenteil!

Was dahintersteckt, könnt Ihr >>>hier nachlesen.

Update, 29. Dezember, 6.44 Uhr: Arbeitslosigkeit frühestens 2022 auf Vor-Corona-Niveau

Sachsens Arbeitsagenturen wollen auch 2021 den Folgen der Corona-Krise am Arbeitsmarkt stark gegensteuern. "Wir müssen nicht auf die Bremse treten", sagte der Chef der Regionaldirektion, Klaus-Peter Hansen, der Deutschen Presse-Agentur in Chemnitz.

Frühestens 2022 würden die Arbeitslosenzahlen hierzulande wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen. "Wir reden von der Bewältigung einer Naturkatastrophe." Zugleich appellierte Hansen an alle, sich an Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln zu halten. Dadurch würden nicht nur Großeltern und Nachbarn vor dem Virus geschützt; es sichere auch den eigenen Arbeitsplatz, wenn die Pandemie so eingedämmt werde.

Update, 29. Dezember, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz 243 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 7464 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 440,9.

Update, 28. Dezember, 17.58 Uhr: Jetzt auch im Erzgebirge: Feuerwerks-Verbot an Silvester!

Jetzt trifft es auch das Erzgebirge! In einer neuen Allgemeinverfügung, welche am Montag veröffentlicht wurde, wird ein Feuerwerks-Verbot für Silvester ausgesprochen.

Mehr dazu lest Ihr >>hier.

Feuerwerksraketen über Annaberg-Buchholz: Das wird es in diesem Jahr nicht geben. Das Landratsamt sprach ein Feuerwerks-Verbot aus (Archivbild).
Feuerwerksraketen über Annaberg-Buchholz: Das wird es in diesem Jahr nicht geben. Das Landratsamt sprach ein Feuerwerks-Verbot aus (Archivbild).  © Uwe Meinhold

Update, 28. Dezember, 17.39 Uhr: Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen gehen leicht zurück

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Montag für Sachsen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 371,3 ausgewiesen - und damit weniger Neuinfektionen als zuletzt. Zuletzt lag dieser Wert noch deutlich über 400. Zum Vergleich: Bundesweit beträgt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen derzeit 157,8.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums kamen am Montag in Sachsen binnen 24 Stunden 1717 Neuinfektionen dazu. 2811 Todesopfer sind dort bislang im Zusammenhang mit Covid-19 zu beklagen, 90 mehr als am Sonntag. Unter den zehn am schwersten betroffenen Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland befinden sich den Angaben zufolge sechs in Sachsen.

Viele Corona-Patienten werden weiterhin auf den Intensivstationen behandelt. Wie das Gesundheitsministerium bekanntgab, betraf das am Montag 596 Menschen. Insgesamt lagen 3353 Frauen und Männer mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus. Sachsen hat seit Beginn der Pandemie 125 973 Infektionsfälle registriert, die von Labors bestätigt wurden.

Die aktuellen Zahlen könnten allerdings nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar sein. Das Robert Koch-Institut rechnet den Angaben zufolge während der Feiertage und zum Jahreswechsel hin mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern.

Update, 28. Dezember, 9.06 Uhr: Chemnitz verbietet Feuerwerk an Silvester

Die Stadt Chemnitz verschärft die Maßnahmen des aktuell geltenden Infektionsschutzgesetzes und verbietet das Abbrennen von Feuerwerk an Silvester und Neujahr.

>>>Hier lest ihr den ausführlichen Bericht.

Update, 28. Dezember, 6.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz 207 neue Corona-Fälle.

Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 7221 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 464,4.

Zudem meldet das RKI fünf neue Todesfälle.

Update, 27. Dezember, 16.06 Uhr: Klinikum Chemnitz impft erste Mitarbeiter und Ärzte

Ein historischer Tag: Endlich wird in Deutschland geimpft. Auch das Klinikum Chemnitz startete am Sonntag mit den ersten Corona-Impfungen.

Am Sonntagvormittag wurden insgesamt 40 bis 50 Mitarbeiter des Klinikums gegen das Coronavirus geimpft.

>>Hier lest ihr den ausführlichen Artikel.

Die ersten Ärzte und Mitarbeiter haben sich im Klinikum Chemnitz gegen Corona impfen lassen.
Die ersten Ärzte und Mitarbeiter haben sich im Klinikum Chemnitz gegen Corona impfen lassen.  © Sven Gleisberg, Klinikum Chemnitz

Update, 27. Dezember, 11.12 Uhr: Corona-Impfungen sind in Sachsen angelaufen

In Sachsen haben am Sonntagmorgen die Impfungen gegen das Coronavirus begonnen.

Zum offiziellen Impfstart besuchte Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) ein Pflegeheim in Lichtentanne (Landkreis Zwickau). >>>Hier lest Ihr den ganzen Artikel.

Update, 27. Dezember, 11.08 Uhr: RKI meldet 1390 Corona-Neuinfektionen für Sachsen

In Sachsen wurden binnen eines Tages 1390 Corona-Neuinfektionen gemeldet.

Zudem gab es 24 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen bekanntgab.

Die Inzidenz lag am Sonntag bei 375,8. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen mit dem Virus infiziert haben.

Vor genau einer Woche lag der Wert mit 427,4 noch deutlich höher. Die Zahlen sind aber nur bedingt mit den Werten der vergangenen Woche vergleichbar, da das RKI während der Feiertage mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnet.

Sachsen gilt nach wie vor bundesweit als Corona-Hotspot. Besonders betroffen sind aktuell die Landkreise Bautzen, Mittelsachsen, Meißen sowie das Erzgebirge mit Sieben-Tage-Werten von deutlich über 400.

Update, 27. Dezember, 7.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz 93 neue Corona-Fälle.

Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 7014 Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 422,2.

Zudem meldet das RKI fünf neue Todesfälle.

Update, 26. Dezember, 21.23 Uhr: Krematorien überfüllt: Sachsen bringt Corona-Tote offenbar in andere Bundesländer

Im Freistaat Sachsen wütet das Coronavirus besonders stark. Die Krematorien kommen mit der Einäscherung der Leichen kaum noch hinterher. Nun sollen die Corona-Toten offenbar in andere Bundesländer überführt werden.

Den ganzen Bericht könnt Ihr >>>hier lesen.

Update, 26. Dezember, 14.07 Uhr: Corona-Impfstoff in Sachsen angekommen

Der erste Corona-Impfstoff ist am Samstag in Sachsen eingetroffen. Am späteren Samstagvormittag seien die ersten 9750 Impfdosen für Sachsen unter Polizeischutz im dafür vorgesehen zentralen Lager angekommen, sagte eine Sprecherin des Sozialministeriums. Transportiert wurden sie aus Belgien über Marburg.

Das Lager - der Ort wird aus Sicherheitsgründen nicht genannt - erfüllt den Angaben zufolge die Anforderungen an die Lagerung von Arzneimitteln. Der Impfstoff befindet sich in Fläschchen mit jeweils fünf Dosen. Die insgesamt 1950 Flaschen sind in zwei spezielle Thermobehältnisse verpackt, in denen sie auf minus 70 Grad gekühlt werden.

Noch am Samstag sollen die Impfdosen gut gekühlt mit Trockeneis weiter verteilt werden - unter anderen an die Unikliniken in Dresden und Leipzig sowie an die Chemnitzer Klinik. Am Sonntag soll dann im Freistaat mit den ersten Impfungen gegen das Coronavirus in Pflegeheimen und Kliniken begonnen werden.

Laut Ministerium wird eine weitere Lieferung von gut 24.000 Dosen am Montag erwartet, am 30. Dezember sollen noch einmal rund 34.000 Dosen dazukommen.

Update, 26. Dezember, 7.11 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz 156 neue Corona-Fälle.

Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 6921 Corona-Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 465,2.

Update, 25. Dezember, 11 Uhr: Sachsen bei Corona-Infektionen weiter klar an der Spitze

In Sachsen zeichnet sich in der Corona-Pandemie weiter keine Entspannung ab. Am Freitag meldete das Robert Koch-Institut 441,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche (Sieben-Tage-Inzidenz). Am Vortag waren es noch 425,7. Das ist der mit Abstand höchste Wert aller Bundesländer, deutschlandweit beträgt er im Schnitt 188,8.

Unter den zehn am meisten betroffenen Landkreisen in Deutschland waren am Freitag sieben aus Sachsen: Sächsische Schweiz- Osterzgebirge stand mit einem Wert von 628,3 an der Spitze, gefolgt von Zwickau (603,8). Dahinter rangierten Bautzen (588,5), Mittelsachsen (538,0), Görlitz (533,8) sowie der Erzgebirgskreis (527,8) und die kreisfreie Stadt Chemnitz (492,0)

Nach Angaben des sächsischen Gesundheitsministeriums stieg die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen im Freistaat bis Mittwoch binnen 24 Stunden um 3661. Damit gab es seit Beginn der Pandemie sachsenweit 119.525 von Laboren bestätigte Fälle. 2645 Menschen starben. Derzeit werden in sächsischen Krankenhäusern 3374 Frauen und Männer mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, 608 von ihnen auf der Intensivstation.

Update, 25. Dezember, 7.10 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz 150 neue Corona-Fälle.

Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 6763 Corona-Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 492.

Update, 24. Dezember, 11.35 Uhr: RKI meldet wieder steigende Zahl neuer Corona-Infektionen in Sachsen

Die Ausbreitung des Coronavirus ist in Sachsen weiter besorgniserregend. Am Donnerstag meldete das Robert Koch-Institut für den Freistaat 425,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche (Sieben-Tage-Inzidenz). Das ist der mit Abstand höchste Wert in Deutschland für ein Bundesland. Am Vortag lag er noch bei 414.

Unter den zehn am meisten betroffenen Landkreisen in Deutschland sind sechs aus Sachsen: Bautzen (585,1), Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (576,6), Zwickau (569,5), Mittelsachsen (530,4) sowie der Erzgebirgskreis (498,9) und die kreisfreie Stadt Chemnitz (483,9). Bundesweit lag der Wert am Donnerstag bei 196,2. Der niedrigste Wert wird in Mecklenburg-Vorpommern mit 95,6 verzeichnet.

Wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch bekanntgab, stieg die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen binnen 24 Stunden um 3872. Damit gab es seit Beginn der Pandemie im März im Freistaat 115 864 von Laboren bestätigte Fälle. 2547 Menschen starben, von Dienstag auf Mittwoch kamen 154 Todesfälle dazu. Derzeit werden in sächsischen Krankenhäusern 3374 Frauen und Männer mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, 608 von ihnen auf der Intensivstation.

Update, 24. Dezember, 7.50 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz 289 neue Corona-Fälle.

Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 6613 Corona-Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 483,9.

Zudem meldet das RKI vier neue Todesfälle.

Update, 23. Dezember, 20.27 Uhr: 3872 neue Corona-Infektionen und 154 Tote

Das Coronavirus hat Sachsen weiter fest im Griff. Wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch bekanntgab, stieg die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen binnen 24 Stunden um 3872. Damit gibt es seit Beginn der Pandemie im März im Freistaat 115.864 von Laboren bestätigte Fälle. 2547 Menschen starben, von Dienstag auf Mittwoch kamen 154 Todesfälle dazu.

Derzeit werden in sächsischen Krankenhäusern 3374 Frauen und Männer mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, 608 von ihnen auf der Intensivstation.

Update, 23. Dezember, 20.01 Uhr: Sächsischer Umweltminister Günther positiv auf Corona getestet

Der sächsische Umwelt- und Agrarminister Wolfram Günther (Grüne) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies ergab am Mittwoch ein Schnelltest, wie das Ministerium in Dresden mitteilte.

"Günther ist in guter Verfassung, zeigt leichte Erkältungssymptome und befindet sich in häuslicher Quarantäne", hieß es weiter. Das Ergebnis eines genaueren PCR-Tests, der nach dem Schnelltests durchgeführt wurde, lag zunächst noch nicht vor.

Der 47-jährige Leipziger war bis 2020 Chef der Grünen-Landtagsfraktion.

Update, 23. Dezember, 18 Uhr: Sachsen verschärft Corona-Maßnahmen an Weihnachten

Wegen der hohen Zahl an Corona-Infektionen müssen die Menschen in Sachsen das Weihnachtsfest mit deutlichen Einschränkungen feiern.

Welche Einschränkungen es gibt, könnt Ihr >>>hier nachlesen.

Die aktuellen Corona-Zahlen in Sachsen.

Die aktuellen Corona-Zahlen in Sachsen.
Die aktuellen Corona-Zahlen in Sachsen.  © TAG24

Update, 23. Dezember, 13 Uhr: Barmer - Jeder Fünfte will sich nicht gegen Corona impfen lassen

Jeder fünfte Versicherte (22 Prozent) der Barmer-Krankenkasse will sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen.

Dabei hätten Zweifel an der Sicherheit der Impfstoffe (68 Prozent), die Furcht vor Nebenwirkungen (60 Prozent) und Zweifel an der Wirksamkeit (52 Prozent) die größten Hürden dargestellt, teilte die Kasse am Mittwoch mit. Diese Zweifel ließen sich am ehesten durch fundierte Informationen ausräumen, erklärte der sächsische Barmer-Chef Fabian Magerl.

"Der Corona-Pandemie können wir nur Herr werden, wenn sich viele Menschen impfen lassen. Aufklärung ist das beste Mittel für eine hohe Akzeptanz und Impfbereitschaft in der Bevölkerung." Die Barmer habe deshalb Fragen und Antworten zum Thema auf ihre Website gestellt.

Update, 23. Dezember, 11.40 Uhr: Bestatterinnung: Krematorien sind an der Grenze des Machbaren

Die Krematorien in Sachsen sind nach Einschätzung der Bestatterinnung wegen der Corona-Pandemie mit vielen Todesopfern an der "Grenze des Machbaren" angelangt. "Da sind Kapazitätsgrenzen erreicht", sagte Innungsobermeister Tobias Wenzel am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Einige Krematorien würden auch über die Feiertage arbeiten, regional gebe es aber Unterschiede. Letztlich müssten die Leiter der Krematorien das entscheiden.

"Ich habe gerade mit Chemnitz telefoniert. Die Leiterin des dortigen Krematoriums sagte, dass ihre Leute die Wochenenden durchgearbeitet hätten und jetzt dringend ein paar freie Tage brauchten."

Am Dienstagabend hatte eine Nachricht aus Zittau für Unruhe gesorgt. Die Stadt gab bekannt, Leichen außerhalb des Krematoriums lagern zu müssen, weil die Kapazitäten nicht mehr ausreichen.

«Das große Problem sind nun die Feiertage, davor haben alle Angst», fasste Wenzel die Stimmung in der Bestatterbranche zusammen. Grundsätzlich seien auch Erdbestattungen möglich: "Es gibt keine Empfehlung des Robert Koch-Institutes, dass infektiöse Tote eingeäschert werden müssen."

In Sachsen sei der hohe Anteil von Einäscherungen aber historisch gewachsen. 80 bis 90 Prozent der Toten würden im Freistaat eingeäschert.

Wenzel warf der Politik Versagen vor. "Man hätte die Heime besser schützen müssen. Was wir jetzt an Sterbefällen haben, stammt vor allem aus den Pflegeheimen." Das viele Geld, was man in die Entwicklung der Corona-Warnapp gesteckt habe, hätte man lieber in den Schutz der Heime und Schnelltests stecken müssen. Die Politik habe den Sommer ungenutzt verstreichen lassen.

Wenzel zufolge gibt es in Sachsen zehn Krematorien mit rund 1700 Kühlplätzen. Die seien im Moment gut ausgelastet. Normalerweise brauche man von der Einlieferung ins Krematoriums bis zur Einäscherung fünf Tage, derzeit seien es zehn. Das Verbringen der Toten zur Feuerbestattung nach Tschechien oder in andere Bundesländern sei keine Option. Der Transport müsste mit Lastkraftwagen erfolgen, was mit der Würde nicht vereinbar sei. Die Standesämter stellten derzeit einen vorläufigen Bestattungsschein aus, damit es nicht zu weiteren Verzögerungen komme.

Update, 23. Dezember, 11 Uhr: Inzidenzzahl sinkt in Sachsen - Freistaat bleibt aber Hotspot

In Sachsen geht die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zur Vorwoche zurück - der Freistaat bleibt aber gemessen an der Inzidenzzahl der Corona-Hotspot in Deutschland. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwoch 2728 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Vergangenen Mittwoch (16. Dezember) waren 5603 Neuinfektionen verzeichnet worden.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) sank laut RKI in Sachsen auf 414, am Vortag betrug sie 426,8. Bundesweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 195.

Die Spitzenwerte unter den Landkreisen in Sachsen hatten laut RKI am Mittwochmorgen die Landkreise Bautzen (602,2) und Zwickau (581). Es folgten Sächsische Schweiz Osterzgebirge (567,2), der Erzgebirgskreis mit 515,6 und der Landkreis Görlitz (491).

Laut Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) beginnt Sachsen am 27. Dezember mit den Corona-Schutzimpfungen in drei Pflegeheimen in Radeberg, im Zwickauer Land und im Erzgebirgskreis sowie zusätzlich in Krankenhäusern. Sachsen rechnet in der ersten Phase mit 20.000 Impfdosen.

Am 29. Dezember soll es eine zweite Lieferung mit 24.375 Dosen geben, Anfang Januar würden 34.125 folgen, hatte Köpping angekündigt. Geimpft wird demnach zunächst nur in Pflege- und Altenheimen sowie in Krankenhäusern. Die Impfzentren kommen später zum Einsatz.

Update, 23. Dezember, 8.10 Uhr: Chemnitzer Bioladen wirbt um Kunden ohne Maske

Der Chemnitzer Bioladen "Biolino" in der Oberfrohnaer Straße lädt mit einem Plakat an der Tür auch Kunden ohne Maske zum Einkauf ein. Kunden mit Maske, die das nicht akzeptieren, sollen so lange draußen warten. Die Stadtverwaltung schickt das Gewerbeamt zur Prüfung. >>> Hier lest Ihr den ganzen Artikel.

Das "Biolino" in der Oberfrohnaer Straße.
Das "Biolino" in der Oberfrohnaer Straße.  © Ralph Kunz

Update, 23. Dezember, 6.10 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch (Stand 0 Uhr) für Chemnitz 313 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 6324 Corona-Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 434,8.

Zusätzlich meldet das RKI fünf neue Todesfälle.

Update, 22. Dezember, 16.43 Uhr: Die aktuellen Corona-Zahlen in Sachsen

Die aktuellen Corona-Zahlen in Sachsen.
Die aktuellen Corona-Zahlen in Sachsen.  © TAG24

Update, 22. Dezember, 13.58 Uhr: Sachsen beginnt Corona-Impfungen in drei Pflegeheimen

Sachsen beginnt mit den Impfungen gegen das Coronavirus am 27. Dezember in drei Pflegeheimen in Radeberg, dem Landkreis Zwickauer Land und im Erzgebirgskreis. Die genauen Standorte wollte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag noch nicht preisgeben, um keinen Ansturm auszulösen.

Sachsen rechnet in der ersten Phase mit 20.000 Impfdosen. Am 29. Dezember soll es eine zweite Lieferung mit 24.000 Impfdosen geben, Anfang Januar würden 34.000 folgen.

Geimpft werde zunächst nur in Pflege- und Altenheimen sowie Krankenhäusern, sagte Köpping. Die Impfzentren würden später zum Einsatz kommen. Sachsen plant eine Hotline zu den Impfungen. Zugleich verwies Köpping auf eine bundesweite Informationskampagne.

Am 27. Dezember sollen die Corona-Impfungen in drei Altenpflegeheimen in Sachsen beginnen (Symbolbild).
Am 27. Dezember sollen die Corona-Impfungen in drei Altenpflegeheimen in Sachsen beginnen (Symbolbild).  © Carlos Giusti/AP/dpa

Update, 22. Dezember, 13.22 Uhr: Corona-Verstoß: Polizei beendet Partys

Am Montagvormittag löste die Polizei eine Party auf einem Vereinsgelände in Aue auf. Dort feierten insgesamt 16 Personen aus verschiedenen Hausständen. Es folgten Anzeigen. Die Veranstaltung wurde aufgelöst.

Auch in Chemnitz stellte die Polizei einen Corona-Verstoß fest. Auf dem Brühl stellten die Beamten am Montagabend sechs Personen im Alter von 26 bis 55 Jahren fest, die in einer Wohnung eine Party feierten. Auch in diesem Fall folgten Anzeigen.

Update, 22. Dezember, 10.21 Uhr: Sachsen noch immer Corona-Hotspot, Inzidenz leicht gefallen

Sachsen bleibt mit großem Abstand der Corona-Hostspot in Deutschland. Für sechs der zehn Landkreise im Freistaat meldete das Robert Koch-Institut am Dienstag einen Inzidenzwert von mehr als 500. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit dem Virus infiziert haben.

Erstmals seit einigen Tagen ging der landesweite Inzidenzwert allerdings zurück. Er betrug am Dienstagmorgen 426,8, am Montag waren es noch 444,4. Bundesweit vermeldete das RKI für Dienstag eine Inzidenz von 198.

Die Spitzenwerte unter den Landkreisen in Sachsen hatten laut RKI am Dienstag die Landkreise Bautzen (637,5) und Zwickau (620). Es folgten Görlitz (582,1), Mittelsachsen (581,7), Sächsische Schweiz Osterzgebirge (557,4) und der Erzgebirgskreis mit 505.

Update, 22. Dezember, 6.11 Uhr: MP Kretschmer: Leugnung von Corona-Pandemie nur schwer auszuhalten

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) ist wegen der wachsenden Polarisierung der Gesellschaft in der Corona-Pandemie in Sorge. Bei der ersten Infektionswelle habe noch Respekt vor einer unbekannten Erkrankung die Bevölkerung zusammengeschweißt, sagte er.

Mit sinkenden Fallzahlen habe dann eine gewisser Leichtsinn Einzug gehalten. Bestimmte Kreise hätten bewusst Fehlinformationen betrieben: "Es gab Beiträge im Internet, die die Gesellschaft bewusst spalten, verunsichern und destabilisieren sollten", so der Regierungs-Chef.

Es gebe Krankenhäuser, in denen das Personal bis zur Erschöpfung arbeitet - und zwei Straßen weiter demonstrieren Menschen, die die Existenz des Coronavirus leugnen: "Das ist nur schwer auszuhalten", sagte Kretschmer.

Für Corona-Leugner hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) kein Verständnis.
Für Corona-Leugner hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) kein Verständnis.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 22. Dezember, 6.07 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz im Vergleich zum Montag 112 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 6011 Corona-Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 348,7.

Weitere Todesfälle meldete das Robert-Koch-Institut nicht.

Update, 21. Dezember, 10.25 Uhr: Corona-Infektionsraten in Sachsen unverändert hoch

Trotz des erneuten harten Lockdowns steigt die Zahl der Corona-Infektionen in Sachsen weiter deutlich an. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete für die vergangenen sieben Tage mehr als 18.000 Neuinfektionen im Freistaat.

Daraus resultierte für Montag eine Inzidenz von 444,4. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit dem Virus infiziert haben. Damit ist Sachsen weiterhin mit großem Abstand der bundesweite Hotspot. Deutschlandweit lag die Inzidenz bei 197. In Sachsen sind seit vergangenen Montag Schulen, Kitas und viele Geschäfte geschlossen.

Die Spitzenwerte unter den Landkreisen hatten laut RKI am Montag die Landkreise Görlitz (667,1), Mittelsachsen (645,8), Bautzen (645,5) und Zwickau (607).

Update, 21. Dezember, 7.35 Uhr: Gesundheitsministerin Köpping: Freiwillige Helfer für Kliniken gesucht

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) hat wegen der angespannten Corona-Lage in vielen Kliniken niedergelassene Mediziner gebeten, ihre Arztpraxen über die bevorstehenden Feiertage geöffnet zu lassen.

Zudem rief sie Freiwillige auf, in den Krankenhäusern ihre Mitarbeit anzubieten: "Bitte melden Sie sich, wenn Sie Essen austeilen oder anders helfen können in den Kliniken oder Heimen. Das Personal freut sich über jede Entlastung, wenn die Leute auch mal ein, zwei Tage frei machen können", sagte die Ministerin der "Leipziger Volkszeitung" (Montag-Ausgabe).

Mit Blick auf die Praxis-Ärzte sagte Köpping: "Ich bitte wirklich die niedergelassenen Ärzte aller Fachrichtungen, auf ihren wohlverdienten Weihnachtsurlaub zu verzichten und uns zu unterstützen." Mit diesem solidarischen Beitrag könnten die Notfallzentren und Kliniken unterstützt werden.

"Nicht jeder, der Beschwerden hat, die vielleicht gar nichts mit Corona zu tun haben, soll die Notfallzentren um die Feiertage herum aufsuchen. Wer kein Notfall ist, muss da nicht hin, sondern soll in die Arztpraxis gehen", so Köpping weiter.

Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) rief die Sachsen dazu auf, über die Feiertage freiwillig in Krankenhäusern zu helfen.
Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) rief die Sachsen dazu auf, über die Feiertage freiwillig in Krankenhäusern zu helfen.  © Uwe Meinhold

Update, 21. Dezember, 6.35 Uhr: Aggression und raue Töne: Coronavirus und Verbote setzen Sachsen zu

Corona macht nicht nur viele Menschen krank, sondern auch aggressiv. Ob in Läden, auf der Straße oder privat - die Zahl der lautstarken Streits nimmt in ganz Sachsen zu.

Der psychologische Berater Dr. Ullrich Döhling (70) aus Chemnitz staunt: "Sogar in meiner Praxis diskutieren Klienten laut über Corona und die Maskenpflicht."

Ob im Straßenverkehr oder an der Supermarkt-Kasse, ob auf der Post oder beim Bäcker: Immer öfter reagieren Menschen gereizt, teils aggressiv.

>>Hier geht's zum ausführlichen Bericht.

Einige Apotheken in Sachsen erlebten wütende Senioren, als die kostenlosen FFP-2-Masken plötzlich alle waren.
Einige Apotheken in Sachsen erlebten wütende Senioren, als die kostenlosen FFP-2-Masken plötzlich alle waren.  © Sven Gleisberg

Update, 21. Dezember, 6.10 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Montag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz im Vergleich zum Sonntag 204 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 5899 Corona-Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 372,3.

Zudem meldet das Robert-Koch-Institut zehn weitere Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19.

Update, 20. Dezember, 13.35 Uhr: Skatrunde endet mit Bußgeld

Am Sonntagmorgen ging die Polizei Hinweisen zu Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung nach. Dazu suchten die Beamten eine Wohnung in der Gorkistraße in Kirchberg auf. Dort hatten sich drei Männer zum Skatspielen verabredet, obwohl sie verschiedenen Haushalten angehören.

Die Skatrunde wurde beendet. Zudem wurden Bußgelder verhängt.

Update, 20. Dezember, 7.00 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Sonntag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz im Vergleich zum Vortag 179 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 5695 Corona-Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 354.

Zudem meldet das Robert-Koch-Institut zehn weitere Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19.

Update, 19. Dezember, 12.35 Uhr: Polizei beendet Garagen-Party im Vogtland

Das wird teuer! Im vogtländischen Reichenbach wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag eine Party in einer Garage von der Polizei beendet. Fünf feiernde Personen im Alter zwischen 20 und 45 Jahren hatten sich getroffen, waren sturzbetrunken. "Alle stammten aus unterschiedlichen Hausständen", so ein Polizeisprecher.

Es folgten Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung. Jedem Partygast erwartet nun ein Bußgeld von mindestens 150 Euro.

Update, 19. Dezember, 11.00 Uhr: Corona-Alarmruf von OB Schulze: "Rettungswagen warten Stunden vor Notaufnahme!"

Erneuter Alarmruf vom Chemnitzer Oberbürgermeister Sven Schulze (49, SPD)! Wegen Corona "warten Rettungswagen mehrere Stunden vor der Notaufnahme" im Klinikum, schreibt das Stadtoberhaupt bei Facebook. Er befürchte, dass schon bald nicht mehr jedem geholfen werden könne.

>>Hier geht's zum ausführlichen Artikel.

Warnt vor gefährlichen Zuständen am Klinikum: Oberbürgermeister Sven Schulze (49, SPD).
Warnt vor gefährlichen Zuständen am Klinikum: Oberbürgermeister Sven Schulze (49, SPD).  © Uwe Meinhold, Hendrik Schmidt/dpa

Update, 19. Dezember, 7.00 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz im Vergleich zum Freitag 181 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 5515 Corona-Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 349,5.

Zudem meldet das Robert-Koch-Institut fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19.

Update, 18. Dezember, 19.16 Uhr: Schärfere Regeln für Supermärkte

Der Corona-Krisenstab der Landesregierung hat die Regeln für den Handel in Sachsen nachgeschärft.

Was jetzt in den Supermärkten und Co. gilt könnt Ihr >>>hier nachlesen.

Update, 18. Dezember, 18.58 Uhr: Thüringen nimmt bis zu 30 Corona-Patienten aus Sachsen auf

Thüringen wird in den kommenden Tagen bis zu 30 Corona-Patienten aus Sachsen aufnehmen. Das teilte das Gesundheitsministerium am Freitag in Erfurt mit. Derzeit würden die letzten organisatorischen Abstimmungen dazu laufen. "Wir rechnen damit, dass am Montag die ersten Patientinnen und Patienten bei uns eintreffen", erklärte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke).

Aktuell könnten in Thüringen alle Covid-19-Patienten, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen, in dafür spezialisierten und entsprechend ausgerüsteten Krankenhäusern versorgt werden. Momentan gebe es im Land 122 solcher Fälle in intensivmedizinischer Behandlung. Vor einer Woche seien es noch 100 gewesen.

"Wenn sich diese Steigerung auch über Weihnachten und Silvester so fortsetzt, dann wird das unsere Struktur an den Rand der Belastbarkeit bringen", warnte Werner. Trotz der angespannten Lage sei es aber wichtig, andere Bundesländer zu unterstützen, wenn das notwendig sei.

Update, 18. Dezember, 17.48 Uhr: Corona-Zahlen für Sachsen

Die aktuellen Corona-Zahlen in Sachsen
Die aktuellen Corona-Zahlen in Sachsen  © TAG24

Update, 18. Dezember, 15 Uhr: Aktuelle Situation in Chemnitz

Wie die Stadt am Freitag mitteilte, sind bisher 132 Personen an oder mit dem Corona-Virus gestorben. Im Krankenhaus liegen derzeit 357 Personen, davon liegen 44 Personen auf der Intensivstation

Betroffene Einrichtungen sind derzeit: 22 Pflegeheime und 17 Kita/Horte.

Update, 18. Dezember, 14.55 Uhr: Chemnitz verbietet Imbissstände

Wegen der steigenden Infektionszahlen verbietet die Stadt Chemnitz ab Sonntag Imbissstände.

Alle Informationen zum Verbot gibt es >>>hier.

Update, 18. Dezember, 14.05 Uhr: Aggressiver Maskenmuffel in Plauener Einkaufspassage unterwegs: Polizei muss ihn fixieren

Am Donnerstagabend fiel einem Security-Mitarbeiter ein Kunde in der Einkaufspassage in der Äußeren Reichenbacher Straße in Plauen auf, der keinen Mundschutz trug. Trotz mehrfacher Aufforderung weigerte er sich diesen aufzusetzen. Dann eskalierte die Situation! Der Kunde wollte den Security-Mann angreifen, musste anschließend von der Polizei fixiert werden.

Wegen psychischer Auffälligkeiten wurde der Pole in ein Krankenhaus gebracht.

Update, 18. Dezember, 13.45 Uhr: Höhere Sterblichkeit in Deutschland - Sachsen besonders betroffen

Nach dem Anstieg der Corona-Infektionen steigt auch die Zahl der Todesfälle weiter an: Nach vorläufigen Erkenntnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind Mitte November etwa neun Prozent mehr Menschen gestorben als im Schnitt der Vorjahre.

Vor allem für Sachsen meldete Destatis am Freitag eine stark ansteigende hohe Übersterblichkeit: Sie lag in der 47. Kalenderwoche um 46 Prozent über dem Schnitt.

Update, 18. Dezember, 13.33 Uhr: Corona-Kontolle in Marienberg: Polizei entdeckt neun Personen in Keller

Corona-Kontrolle in Marienberg kurz nach Mitternacht! In der Straße "Am Moosbach" war lautes Gelächter aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses zu hören - die Polizei ging dem nach.

Es stellte sich heraus: Insgesamt neun Personen aus drei verschiedenen Hausständen befanden sich in dem Keller. Da dies gegen die aktuell geltende Sächsische Corona-Schutz-Verordnung verstößt, hagelte es Anzeigen.

Die Personen im Alter zwischen 14 und 36 Jahren mussten den Keller anschließend verlassen.

Update, 18. Dezember, 12.25 Uhr: Auch VMS stellt auf Ferienfahrplan um

Ab Montag (21. Dezember) verkehren alle Verkehrsunternehmen des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS) nach Ferienfahrplan. Das teilte das Verkehrsunternehmen am Freitag mit. Der Ferienfahrplan soll bis zum 3. Januar 2021 gelten.

Bereits am Donnerstag kündigte die CVAG an, auf den Ferienfahrplan umzustellen (TAG24 berichtete).

Update, 18. Dezember, 9.18 Uhr: "Querdenker-Ärztin" aus dem Erzgebirge verharmloste Corona: Anzeige!

Dr. Gerlind Läger, Internistin und "Querdenker-Ärztin" aus Oelsnitz, hat in den vergangenen Monaten einige umstrittene Äußerungen zur Coronavirus-Pandemie und den Maßnahmen durch die Bundesregierung von sich gegeben. Diese Aussagen haben nun Folgen!

>>Hier geht's zum ausführlichen Artikel.

Wurde von der Landesärztekammer wegen Volksverhetzung angezeigt: Dr. Gerlind Läger aus Oelsnitz.
Wurde von der Landesärztekammer wegen Volksverhetzung angezeigt: Dr. Gerlind Läger aus Oelsnitz.  © Haertelpress

Update, 18. Dezember, 9.15 Uhr: Chemnitz: Klinikum an der Belastungsgrenze! Chef bittet Bundeswehr um Hilfe

Das Klinikum Chemnitz arbeitet an der Belastungsgrenze. Mehr als 200 Corona-Kranke müssen, Stand Donnerstag, stationär versorgt werden. 30 Infizierte befinden sich auf der Intensivstation.

Um Covid-19- und Notfallpatienten auch über die Weihnachtszeit ausreichend behandeln zu können, bittet Klinikums-Chef Dirk Balster (54) jetzt sogar die Bundeswehr um Hilfe.

Mehr dazu in unserem >>ausführlichen Bericht.

Weil das Krankenhaus an der Belastungsgrenze ist: Klinikums-Chef Dirk Balster (54) bittet jetzt die Bundeswehr um Hilfe.
Weil das Krankenhaus an der Belastungsgrenze ist: Klinikums-Chef Dirk Balster (54) bittet jetzt die Bundeswehr um Hilfe.  © Sven Gleisberg, Uwe Meinhold

Update, 18. Dezember, 6.20 Uhr: Mediziner: Alle Corona-Patienten in Sachsen können behandelt werden

In Sachsen muss nach Einschätzung des Mediziners Professor Christoph Josten vom Universitätsklinikum Leipzig kein Corona-Patient Sorge haben, dass er wegen Überlastung nicht behandelt wird. Die Lage in den sächsischen Krankenhäusern sei angespannt und in manchen Regionen durchaus kritisch, sagte Josten.

Dennoch sähen sich die Kliniken in der Lage, die Versorgung der Patienten aufrechtzuerhalten. Dafür sorge auch die Aufteilung in die drei Clusterregionen Leipzig, Dresden und Chemnitz, die Patienten untereinander austauschen. Es gebe noch Ressourcen.

Am Mittwoch hatten Äußerungen eines Zittauer Mediziners zur Triage für Aufregung gesorgt. Der Begriff bedeutet, dass Mediziner aufgrund von knappen Ressourcen entscheiden müssen, wem sie zuerst helfen. Josten sagte, dass es unterschiedliche Arten von "Triagierung" gebe. Zum Beispiel sei die in Sachsen praktizierte Verlegung von Patienten eine geografisch-logistische "Triagierung".

Was nicht stattfinde und nach seinem Wissen auch nicht stattgefunden hat, sei die patientenbezogene "Triagierung". "Das bedeutet, dass keinem Patienten wegen Covid eine Therapie vorenthalten wurde, die ihm sonst zugestanden hätte. Auch ist noch kein Patient abgelehnt worden, der einer stationären Aufnahme dringend bedurft hätte", sagte Josten.

Eine Wirkung des neuen Lockdowns erhofft sich Josten nach Weihnachten. "Wenn wirklich die Kontaktbeschränkungen funktionieren, dann könnte sich nach Weihnachten ein positiver Effekt mit einem Absinken der Zahl der Corona-Infizierten einstellen. Wir erwarten hier in Sachsen die Höchstzahl an Erkrankungen um den 26. bis 28. Dezember herum", sagte der Mediziner.

Update, 18. Dezember, 6.10 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz im Vergleich zum Donnerstag 138 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 5334 Corona-Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 325,6.

Zudem meldet das Robert-Koch-Institut sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19.

Update, 17. Dezember, 16.21 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Sachsen

Aktuelle Zahlen aus Sachsen
Aktuelle Zahlen aus Sachsen  © TAG24

Update, 17. Dezember, 16.08 Uhr: Aktuelle Situation in Chemnitz

Wie die Stadt am Donnerstag mitteilte, sind bisher 127 Personen gestorben, das RKI meldet 126 Verstorbene. Im Krankenhaus liegen 357 Personen, drei mehr als am Mittwoch. 45 Personen liegen auf der Intensivstation

Betroffene Einrichtungen sind derzeit: 21 Pflegeheime und 17 Kita/Horte.

Update, 17. Dezember, 15.30 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter an

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen steigt weiter stark an. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Dresden kletterte die Sieben-Tages-Inzidenz, also der Wert an Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen einer Woche, am Donnerstag auf 415. Am Mittwoch lag der Wert noch bei 407. Sachsen liegt damit weiter mit deutlichem Abstand vor allen anderen Bundesländern.

Die Landkreise Bautzen, Görlitz und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge erreichen Werte jenseits der 600er-Marke. Am niedrigsten ist die Inzidenz weiterhin in der Großstadt Leipzig mit 170,1.

Am Donnerstag wurden 3266 neue Infektionen registriert. Zudem kamen im Vergleich zum Mittwoch 90 weitere Todesfälle hinzu. Seit Beginn der Pandemie wurden in Sachsen somit 98 778 Infektionsfälle und 2009 gestorbene Corona-Patienten gemeldet.

Update, 17. Dezember, 12.45 Uhr: In Werdauer Fitnessstudio trainiert: Anzeige!

Am Mittwochnachmittag trainierten vier Personen in einem Fitnessstudio in der Heinrich-Zille-Straße in Werdau. Die Polizei beendete das Training und fertigte fünf Anzeigen gegen die Nutzer des Fitnessstudios und dessen Besitzer aus.

Update, 17. Dezember, 12.04 Uhr: Corona schränkt Mobilität der Menschen deutlich ein

Die Corona-Pandemie schränkt nach Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen die Mobilität der Menschen deutlich ein. Das belege der Vergleich der Wanderungsdaten von Januar bis August 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, teilte die Behörde am Donnerstag in Kamenz mit.

Demnach gab es in den ersten acht Monaten dieses Jahres rund 52.300 Zuzüge und 46.300 Fortzüge über die Landesgrenze. Daraus resultiere ein positiver Saldo von rund 6000 Menschen.

Im gleichen Zeitraum 2019 wurden fast 62.300 Zuzüge und 54.100 Fortzüge gemeldet. Das entspricht einem positiven Wanderungssaldo von 8200 Menschen. Von Januar bis August 2020 fiel die Zahl der Zuzüge demnach um 16 Prozent und die Zahl der Fortzüge um 14,3 Prozent geringer aus als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie die Behörde weiter mitteilte.

Update, 17. Dezember, 11.10 Uhr: Corona-Pandemie sorgt für mehr Arbeitslose in Sachsen

Die Zahl der Erwerbstätigen in Sachsen ist im dritten Quartal 2020 vor allem wegen der Corona-Pandemie gesunken. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging sie um 30.000 Menschen oder um 1,4 Prozent zurück, wie das Statistische Landesamt in Kamenz am Donnerstag mitteilte.

Mit dieser Prozentzahl habe Sachsen im Bundestrend gelegen. In den ostdeutschen Ländern sei der Rückgang mit 1,6 Prozent etwas höher ausgefallen als in Sachsen. Den höchsten Verlust in Freistaat habe das Verarbeitende Gewerbe mit einem Minus von 3,2 Prozent beziehungsweise 12.000 Menschen verzeichnet.

Im Dienstleistungssektor sank die Zahl der Erwerbstätigen um 1,1 Prozent beziehungsweise 16.000 Menschen.

Update, 17. Dezember, 10.50 Uhr: Wegen hartem Lockdown: CVAG stellt auf Ferienfahrplan um

Weil wegen des Knallhart-Lockdowns weniger Chemnitzer unterwegs sind, schränkt die CVAG ihren Fahrplan ein.

Ab Montag (21. Dezember) fahren alle Busse und Bahnen nach Ferienfahrplan. Das teilte das Verkehrsunternehmen am Donnerstag mit.

Heißt: Busse und Bahnen, die regulär im 10- Minuten-Takt fahren, verkehren ab Montag in der Hauptverkehrszeit alle 15 Minuten.

>>Hier geht's zum ausführlichen Artikel.

Ab Montag gilt bei der CVAG der Ferienfahrplan.
Ab Montag gilt bei der CVAG der Ferienfahrplan.  © Uwe Meinhold

Update, 17. Dezember, 10.45 Uhr: Halluzinationen, Gedächtnisverlust! Chemnitzer berichtet von Corona-Infektion

Er glaubte, dass ihm das Virus nicht viel anhaben könne. Er war sportlich und fit. Doch im September erkrankte Axel Fischer (68) aus Chemnitz an Corona. Und noch immer kämpft er mit Folgeschäden!

Den kompletten Bericht könnt ihr >>hier lesen.

Axel Fischer (68) aus Chemnitz hatte Corona. Jetzt kämpft er mit Folgeschäden.
Axel Fischer (68) aus Chemnitz hatte Corona. Jetzt kämpft er mit Folgeschäden.  © MDR SACHSENSPIEGEL

Update, 17. Dezember, 8.39 Uhr: Drei Landkreise mit Risikowert über 600

In Sachsen liegen nun drei Landkreise bei mehr als 600 neuen Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

Nach Bautzen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) auch der Kreis Görlitz dazugekommen.

Wie die Werte in den einzelnen Landkreisen sind, könnt Ihr >>>hier nachlesen.

Update, 17. Dezember, 8.26 Uhr: Chemnitzer Krankenschwester schlägt Alarm: "Wir sind fast am Ende!"

Zahlreiche Corona-Fälle, Personalmangel, Stress: Sachsens Krankenhäuser sind am Limit! Das bestätigt auch eine Krankenschwester aus dem sächsischen Chemnitz. Im Gespräch mit TAG24 berichtet Nadine A.* (22), wie dramatisch die Situation aktuell ist.

>>Hier geht's zum Artikel.

*Name von der Redaktion geändert.

Nadine A. (22)*, Krankenschwester in Chemnitz, berichtet über die dramatischen Zustände im Krankenhaus. Sie möchte anonym bleiben.
Nadine A. (22)*, Krankenschwester in Chemnitz, berichtet über die dramatischen Zustände im Krankenhaus. Sie möchte anonym bleiben.  © privat

Update, 17. Dezember, 6.45 Uhr: Knallharte Corona-Kontrollen: Chemnitz jagt Raucher und Wurst-Esser

Die Corona-Kontrollen in Chemnitz werden immer schärfer. Jetzt machen Polizei und Stadtordnungsdienst Jagd auf Raucher, Kaffeetrinker und Roster-Esser in der Stadt - auch mit Zivilfahrzeugen.

>>Hier geht's zum ausführlichen Bericht.

Speisen und Getränke aus der Stadt dürfen nur zu Hause oder im Büro gegessen und getrunken werden. Die Stadt Chemnitz kontrolliert scharf!
Speisen und Getränke aus der Stadt dürfen nur zu Hause oder im Büro gegessen und getrunken werden. Die Stadt Chemnitz kontrolliert scharf!  © Kristin Schmidt

Update, 17. Dezember, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz im Vergleich zum Mittwoch 93 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 5195 Corona-Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 331,3.

Zudem meldet das Robert-Koch-Institut einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit COVID-19.

Update, 16. Dezember, 21.30 Uhr: Will Kretschmer ganze Gemeinden abriegeln lassen?

Werden besonders stark vom Coronavirus betroffene Gemeinden bald komplett abgeregelt? >>>Hier lest Ihr mehr dazu.

Update, 16. Dezember, 19 Uhr: Die aktuellen Corona-Zahlen aus Sachsen

Die aktuellen Corona-Zahlen aus Sachsen.
Die aktuellen Corona-Zahlen aus Sachsen.  © TAG24

Update, 16. Dezember, 13.20 Uhr: Land verlängert Corona-Hilfen für junge Unternehmen

Das Land Sachsen verlängert das Corona-Hilfspaket für junge Unternehmen. Um Start-ups auch im zweiten Lockdown eine Perspektive zu bieten, gebe es das Hilfsangebot bis zum 30. Juni 2021, teilte das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Dresden mit. Bislang seien 14,6 Millionen Euro für 33 junge Unternehmen aus dem Paket bereitgestellt worden. Sie sollen Finanzierungsengpässe überbrücken, die durch die Covid-19-Pandemie entstanden sind.

Der sächsische Corona-Hilfsfonds für Start-ups wurde im August von Bund und Land über die staatliche Förderbank KfW von der Sächsischen Aufbaubank und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft aufgelegt. Bislang seien 80 Anfragen eingegangen, wobei die Nachfrage mit der zweiten Corona-Welle zuletzt wieder deutlich zugenommen habe, teilte das Ministerium weiter mit.

Update, 16. Dezember, 13.18 Uhr: Kretschmer: Sachsen sind trotz Corona-Regeln zu viel unterwegs

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie nicht ausgeschlossen. Im Landtag berief er sich am Mittwoch auf jüngste Auswertungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der Humboldt-Universität, wonach Thüringen und Sachsen deutschlandweit die sogenannte Binnenmobilität anführten. Wenn viele Menschen unterwegs seien, sei das "pures Gift" für die Bekämpfung der Pandemie.

Kretschmer kündigte an, die Situation in den nächsten Tagen weiterhin auszuwerten und möglicherweise über weitere Maßnahmen zu entscheiden. Sonst drohe eine «extreme Notlage».

Update, 16. Dezember, 13.05 Uhr: Verstöße gegen Corona-Schutz-Verordnung

Die Polizei musste in der Nacht zu Mittwoch mehrfach wegen Verstößen gegen die Corona-Schutz-Verordnung ausrücken. In einem Park an der Barbarossastraße war es zu Lärmbelästigungen gekommen. Die Polizei stellte vier Personen (21 bis 27 Jahre) fest, die sich ohne triftigen Grund getroffen hatten. Die Beamten beendeten die Zusammenkunft und erteilten Platzverweise. Außerdem wurden vier Ordnungswidrigkeitsanzeigen ausgestellt.

In der Brückenstraße hatten sich mehrere Personen aus verschiedenen Häuslichkeiten getroffen und gefeiert. Dabei handelte es sich um eine Frau und vier Männer im Alter von 16 bis 21 Jahren. Auch diese Zusammenkunft wurde beendet und die Beteiligten erhielten Anzeigen.

Update, 16. Dezember, 11.36 Uhr: Sächsische Klinik prüft Berichte zu Triage bei Corona-Patienten

Das Oberlausitzer Bergland-Klinikum im sächsischen Zittau prüft Berichte zu einer möglichen Triage bei Corona-Patienten. Triage kann grob gesagt bedeuten, dass Mediziner bei knappen Ressourcen entscheiden müssen, wem sie zuerst helfen. Derzeit könne noch nichts zu den Aussagen gesagt werden, die der Ärztliche Direktor der Klinik in einem Online-Bürgerforum am Dienstagabend gemacht haben soll, sagte eine Sprecherin des Gesundheitszentrums des Landkreises Görlitz, zu dem das Krankenhaus gehört, der Deutschen Presse-Agentur.

Ein Reporter des Deutschlandfunks hatte getwittert, dass der Ärztliche Direktor Mathias Mengel in dem Forum gesagt habe, im Klinikum Zittau haben schon mehrfach triagiert werden müssen, weil nicht genug Beatmungsbetten zur Verfügung stünden. Dem Nachrichtenportal t-online erklärte der Mediziner: "Wir waren in den vergangenen Tagen schon mehrere Male in der Situation, dass wir entscheiden mussten, wer Sauerstoff bekommt und wer nicht."

Es werde versucht, die Patienten, für die es keine Versorgung gibt, in eine andere Klinik zu verlegen, sagte Mengel demnach. "Aber wir sind im Epizentrum, manche Häuser nehmen gar nicht mehr auf." Die Entscheidung könne auch bedeuten, dass es für einen nicht verlegungsfähigen Patienten dann keine entsprechende Hilfe mehr gebe.

Der Landkreis Görlitz, in dem die Klinik liegt, gehört zu den absoluten Corona-Hotspots in Deutschland. Nach Angaben des sächsischen Sozialministerium lag die Sieben-Tages-Inzidenz dort am Dienstag bei über 500.

Update, 16. Dezember, 11.32 Uhr: Kretschmer verteidigt Corona-Maßnahmen der Regierung

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat im Landtag erneut die Corona-Maßnahmen der Regierung verteidigt. Mildere Mittel wie Ausgangsbeschränkungen bei offenen Läden, Kitas und Schulen hätten nicht gewirkt. "Deswegen ist es richtig, jetzt mit schärferen Maßnahmen zu agieren", sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Dresden. Klares staatliches Handeln sei nun gefragt, um die Lage in den Griff zu bekommen. Derzeit sei die pandemische Situation in Sachsen nicht im Griff.

Der Regierungschef sprach von einer "extrem angespannte Situation". Viele Ärzte, Pfleger, Mitarbeiter in den Ämtern seien an der Erschöpfungsgrenze. Er mahnte die Sachsen eindringlich, sich an die Lockdown-Regeln zu halten. "Sonst haben wir keine Chance auf Lockerung, sondern werden nicht Wochen, sondern Monate in dieser Situation verharren."

Update, 16. Dezember, 9.26 Uhr: Sachsens Flughäfen bekommen 15 Millionen Euro Corona-Zuschuss

Die Flughäfen Leipzig und Dresden bekommen in der Corona-Krise einen Zuschuss von insgesamt rund 15 Millionen Euro vom Land. Seit Beginn der Pandemie seien die Betreiber ihrer Verantwortung nachgekommen und hätten die Flughäfen offen gehalten, teilte das sächsische Finanzministerium am Mittwoch in Dresden mit.

Weil Privat- und Geschäftsreisende ausblieben, seien die Unternehmen aber hart getroffen. Für das Gesamtjahr werde ein Passagierrückgang von 80 Prozent zum Vorjahr erwartet. Mit der Hilfe für die Betreiber und den Dienstleister Portground greife das Land einer vom Bund angekündigten Hilfe für Flughäfen vor, hieß es.

Update, 16. Dezember, 8.09 Uhr: Was gilt ab sofort in Sachsen?

Schon seit Montag ist Sachsen in einem harten Lockdown, nun passt der Freistaat seine Regeln noch einmal an den bundesweiten Lockdown an.

Was sich alles ändert, könnt Ihr >>>hier nachlesen.

Update, 16. Dezember, 6.34 Uhr: Mehr als 150 weitere Corona-Tote in Sachsen gemeldet

Die Corona-Lage in Sachsen spitzt sich weiterhin deutlich zu. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwoch 5603 neue Infektionen im Vergleich zum Vortag. Dazu kommen 153 neue Todesfälle.

Die Zahl der Neuerkrankungen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche – die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz - klettert damit auf 407,1. Das ist nach wie vor mit Abstand der höchste Wert aller Bundesländer.

Derzeit liegen mit Bautzen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge nach RKI-Angaben zwei Kreise über einem Inzidenzwert von 600. Den niedrigsten Wert meldet die Großstadt Leipzig mit 150,6.

Update, 16. Dezember, 6 Uhr: Zahlen aus Chemnitz

Laut dem RKI haben wir in Chemnitz zum Stand Mittwoch 0 Uhr 329 neue Corona-Fälle und fünf weitere Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 347,1.

Update, 15. Dezember, 16.32 Uhr: Aktuelle Situation in Chemnitz

Wie die Stadt am Dienstag mitteilte, sind bisher 126 Personen gestorben - sechs mehr als am Vortag. Im Krankenhaus liegen 354 Personen, damit sind 34 Patienten dazu gekommen. 51 Personen liegen auf derIntensivstation

Betroffene Einrichtungen sind derzeit: 20 Pflegeheime und 15 Kita/Horte.

Update, 15. Dezember, 14.22 Uhr: Montagsspaziergänge in verschiedenen Städten

Trotz Lockdown fanden auch am Montagabend wieder die sogenannten "Montagsspaziergänge" in verschiedenen Städten statt. Wie die liefen, könnt Ihr >>>hier nachlesen.

Update, 15. Dezember, 14.15 Uhr: Sachsen schärft Corona-Regeln nach

Sachsen hat seine Corona-Regeln nach Beschlüssen von Bund und Ländern geschärft. Das Kabinett habe auf seiner Sitzung die Landesverordnung angepasst und "ein paar wenige Dinge korrigiert", erklärte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag in Dresden. Demnach müssen auch im Freistaat Friseure von Mittwoch an schließen, die geplanten Lockerungen an den Weihnachtsfeiertagen werden eingeschränkt. War bisher geplant, dass sich über die Weihnachtsfeiertage zehn Menschen treffen konnten, dürfen nun lediglich vier weitere Personen aus dem engsten Familien- oder Freundeskreis zum eigenen Haushalt hinzukommen. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt.

Köpping empfahl, sämtliche Kontakte fünf bis sieben Tage vor dem Treffen auf ein Minimum zu beschränken. Sie riet auch dazu, die Personengrenze für ein Treffen möglichst nicht auszuschöpfen, vor allem, wenn Risikopatienten dabei seien. "Nicht alles, was möglich ist, muss auch gemacht werden." Der Verkauf von Pyrotechnik ist verboten. Zwar dürfte bereits gekaufte Ware "abgeböllert" werden, Köpping riet jedoch davon ab. "Jedes Jahr verletzten sich Menschen. Wir wollen eine weitere Belastung der Krankenhäuser vermeiden."

Sachsen ist bereits seit Montag - und damit zwei Tage vor allen anderen Bundesländern - im harten Lockdown. Kitas, Schulen und viele Läden im Einzelhandel haben geschlossen. Mit der Nachschärfung reagiert der Freistaat auf Vereinbarungen der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vom Sonntag.

Update, 15. Dezember, 12.10 Uhr: Masken-Ausgabe gestartet

Ab Dienstag hat die Ausgabe von kostenlosen FFP2-Masken in Apotheken begonnen. Zum Start der Ausgabe bildeten sich Warteschlangen von den Apotheken. Über 60-Jährige und Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen können sich bis zum 6. Januar drei Masken abholen. Dazu genügt nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums die Vorlage des Personalausweises "oder die nachvollziehbare Eigenauskunft über die Zugehörigkeit zu einer der Risikogruppen". Zur Abholung könne auch eine andere Person bevollmächtigt werden.

Ab 1. Januar können diese Menschen zwölf weitere Masken gegen Coupons der Krankenkasse und einem Eigenanteil von 2 Euro pro 6 Masken erhalten.

An der Ahorn-Apotheke in der Chemnitzer Innenstadt stand am Dienstagmorgen eine lange Schlange.
An der Ahorn-Apotheke in der Chemnitzer Innenstadt stand am Dienstagmorgen eine lange Schlange.  © Harry Härtel

Update, 15. Dezember, 9.03 Uhr: Paket-Boom im Weihnachts-Lockdown

Schöne Bescherung für die Post: Die Kombination von Weihnachten und Lockdown lässt den Paketboom noch einmal anwachsen.

Den ausführlichen Artikel dazu könnt Ihr >>>hier lesen.

Update, 15. Dezember, 8.20 Uhr: Acht Intensivstationen sind voll

Die Corona-Zahlen in Sachsen steigen weiter an und immer mehr Erkrankte müssen im Krankenhaus behandelt werden. Wie die Situation auf den Intensivstationen ist, könnt Ihr >>>hier nachlesen.

Update, 15. Dezember, 6.45 Uhr: Sachsen will Landesverordnung schärfen

Nach Beratungen von Bund und Ländern will Sachsen seine Corona-Schutzverordnung noch einmal schärfen. Das Kabinett passt auf seiner Sitzung am Dienstag die sächsische Verordnung nach den bundeseinheitlichen Regeln an. Demnach müssen Friseure von Mittwoch an schließen, zudem wird die geplante Lockerung für Familientreffen in den Weihnachtstagen eingeschränkt.

War bisher vorgesehen, dass sich über die Weihnachtsfeiertage zehn Menschen treffen konnten, dürfen nun lediglich vier weitere Personen aus dem engsten Familienkreis zum eigenen Haushalt hinzukommen. Ansonsten sei die Landesverordnung "allumfassend" und beinhalte bereits die Punkte, die die Länder am Sonntag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vereinbart hätten, hieß es aus der Staatskanzlei.

Sachsen ist bereits am Montag - und damit zwei Tage vor allen anderen - in den harten Lockdown gestartet.

Update, 15. Dezember, 6 Uhr: Aktuelle Situation in Chemnitz

Laut dem RKI gab es in Chemnitz zum Stand Dienstag 0 Uhr keine neue Corona-Fälle. Die Inzidenz liegt demnach bei 262,2. In der vergangenen Woche hatte das RKI schon einmal keine Neuinfektionen gemeldet, weil es zu einem technischen Übertragungsfehler gekommen war.

Update, 14. Dezember, 18.45 Uhr: Die aktuellen Corona-Zahlen aus Sachsen

Die aktuellen Corona-Zahlen aus Sachsen
Die aktuellen Corona-Zahlen aus Sachsen  © TAG24

Update, 14. Dezember, 15.07 Uhr: Stadt Chemnitz legt weitere Details fest

Die Stadt Chemnitz hat heute weitere Details zu der seit heute geltenden Corona-Schutz-Verordnung des Freistaats festgelegt.

Die Regelungen gelten wie die gesamte Verordnung zunächst bis zum 10. Januar 2021. Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass die Maskenpflicht im gesamten öffentlichen Raum gilt.

  • Der Wochenmarkt am Rathaus bleibt von Dienstag bis Samstag geöffnet für Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs. Auch die Imbissstände dürfen bleiben, solange sie ihre Speisen nur zum Mitnehmen verkaufen. Ein Vor-Ort-Verzehr ist verboten. Geschlossen werden die Stände mit Weihnachtssortiment. Die Öffnungszeiten des Wochenmarktes ändern sich wie folgt:

    Dienstag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und
    Samstag von 9 bis 13 Uhr

    Das Sortiment des Wochenmarktes beschränkt sich nun auf Lebensmittel,
    Weihnachtsbäume sowie Gartenbau- und Floristikerzeugnisse.

  • Die Zentralbibliothek im TIETZ, die Stadtteilbibliotheken und Ausleihstellen bleiben ab Mittwoch,16. Dezember, geschlossen. Der Rückgabeautomat im TIETZ ist außer Betrieb. Für alle Medien, deren Leihfrist innerhalb dieses Zeitraumes abläuft, werden bis zur Wiedereröffnung keine Säumnisgebühren erhoben. Bereits ausgelöste Vormerkungen und Bestellungen bleiben erhalten. Die Bereitstellung der Medien erfolgt jedoch erst ab Wiedereröffnung. Sämtliche digitalen Angebote (Onleihe, Filmfriend, Genios etc.) stehen während der Sonderschließzeit uneingeschränkt zur Verfügung. Für die Nutzung ist ein gültiger Bibliotheksausweis erforderlich.
  • Das Stadtarchiv Chemnitz bleibt ab heute, 14. Dezember, geschlossen. Schriftliche Anliegen werden in der Reihenfolge des Posteinganges weiterhin bearbeitet. Voranmeldungen für Akteneinsichten im Bauaktenarchiv an: stadtarchiv@stadt-chemnitz.de bzw. über die ServiceNummer 115. Es sind auch keine Direktverkäufe von Druckerzeugnissen, Jubiläumszeitungen oder Kopien möglich. Nach schriftlicher Anfrage (per Brief/E-Mail) werden diese per Post versendet.

Update, 14. Dezember, 15 Uhr: Aktuelle Corona-Situation in Chemnitz

Verstorben sind bisher 120 Personen (+17 seit Freitag)

Im Krankenhaus liegen 320 Personen (+28 seit Freitag), davon 47 auf der
Intensivstation (+4 seit Freitag).

Betroffene Einrichtungen sind derzeit:
19 Pflegeheime
20 Kita/Horte

Update, 14. Dezember, 12.24 Uhr: Friseure in Sachsen müssen ab Mittwoch schließen

Sachsen schließt sich den bundesweiten Regeln zum Corona-Lockdown an und schärft dafür seine Landesverordnung nach. Demnach müssen Friseure im Freistaat ab Mittwoch schließen, teilte das Wirtschaftsministerium am Montag mit.

Bisher waren sie von den Schließungen ausgenommen. "Wir wissen, dass die laufenden und geplanten Einschränkungen dem Handwerk, dem Handel und jedem einzelnen Bürger viel Kraft und Durchhaltevermögen abverlangen", so Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). Oberstes Gebot sei es jedoch, Menschenleben zu retten und das Gesundheitssystem aufrecht zu erhalten.

"In weiten Teilen Sachsens ist dies inzwischen schwer." Daher werden vom 16. Dezember bis zum 10. Januar 2021 "nicht notwendige körpernahe Dienstleistungen" untersagt.

Auch bei der Weihnachtsregelung will Sachsen nachbessern, hieß es aus der Staatskanzlei. War bisher vorgesehen, dass sich über die Weihnachtsfeiertage zehn Menschen treffen konnten, dürfen nun lediglich vier weitere Personen aus dem engsten Familienkreis zum eigenen Haushalt hinzukommen. In Form eines Umlaufbeschlusses sowie am Dienstag im Kabinett sollen die beiden Punkte in der Landesverordnung den bundesweiten Regeln angepasst werden, hieß es.

In Sachsen gilt bereits ab Montag und damit zwei Tage früher als in Deutschland ein harter Lockdown. Kitas, Schulen und zahlreiche Geschäfte im Einzelhandel haben geschlossen.

Update, 14. Dezember, 10.45 Uhr: Harter Lockdown Tag Eins: Stadt Chemnitz nahezu menschenleer

Sachsen macht dicht und fährt das öffentliche Leben herunter. Nach der am Freitagabend vom Kabinett beschlossenen neuen Corona-Schutzverordnung bleiben von diesem Montag an Schulen, Kitas und Horte ebenso wie die meisten Geschäfte zu - bis zum 10. Januar.

Damit will der Freistaat endlich der steigenden Infektionszahlen Herr werden. Am Mittwoch dann soll nach der Vereinbarung von Bund und Ländern vom Sonntag auch bundesweit der harte Lockdown beginnen, um die Pandemie einzudämmen - die sächsischen Regeln werden dann entsprechend angepasst.

Die Chemnitzer Innenstadt war am Montagvormittag nahezu menschenleer.

Über das Wochenende gab es in Chemnitz 353 neue Corona-Fälle.

Die Chemnitzer Innenstadt war am Montagvormittag nahezu menschenleer.
Die Chemnitzer Innenstadt war am Montagvormittag nahezu menschenleer.  © Jan Härtel

Update, 14. Dezember, 9.20 Uhr: Kretschmer verzichtet erstmals auf Gottesdienst an Heiligabend

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) verzichtet in diesem Jahr auf den Gottesdienst an Heiligabend - zum ersten Mal in seinem Leben.

"Seitdem ich denken kann und unter allen Lebensumständen bin ich Weihnachten in die Kirche gegangen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Selbst als Student sei er nur für den Kirchgang mit seiner Familie nach Görlitz und anschließend wieder zurück nach Dresden gefahren.

Im Corona-Jahr aber bleibe er schweren Herzens zu Hause. "Ich brauche es für meinen Glauben nicht. Und ich finde es richtig, wenn wir alle uns in diesem sensiblen Moment zurückhalten." Wer das aus religiösen Gründen nicht nachvollziehen könne, dem müsse man entgegenhalten: "Jesus und Maria waren Heiligabend auch alleine."

Seit Montag befindet sich Sachsen in einem harten Lockdown. Kitas, Schulen und zahlreiche Läden bleiben bis zum 10. Januar dicht. Es gelten Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen, die über Weihnachten gelockert werden sollen.

Das Weihnachtsfest will Kretschmer dennoch nur im engsten Familienkreis feiern. Sowohl seine Eltern als auch die Schwiegereltern hätten von sich aus vorgeschlagen, dass Weihnachten in diesem Jahr kleiner ausfallen müsse. Das sei vernünftig, so der Regierungschef, dennoch habe er "Wehmut" gespürt.

"Es ist ein Zeichen, dass sie die Maßnahmen ernst nehmen, aber auf der anderen Seite auch, dass sie sich Sorgen machen. Das berührt mich."

Update, 14. Dezember, 7 Uhr: Inzidenz in Sachsen nimmt weiter zu - 50 neue Todesfälle

Auch nach dem Wochenende ist Sachsen das Bundesland mit den meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Der aktuelle Inzidenz-Wert lag am Montagmorgen laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 379,1. Am Vortag lag er noch bei 348,7. Innerhalb von 24 Stunden kamen im Freistaat nach Angaben des RKI 2562 neu bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus und 50 Todesfälle hinzu. (Stand: 14. Dezember 0 Uhr)

Die an Wochenenden nicht aktualisierte Statistik von Sachsens Gesundheitsministerium hatte Freitagmittag einen Gesamtstand von 81.655 Sars-CoV-2-Infektionen gemeldet - 3396 mehr als einen Tag zuvor. Wegen der verzögerten Datenübermittlung und der zeitlich versetzten Aktualisierung der Statistiken unterscheiden sich die Zahlen der Behörden.

Update, 14. Dezember, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Laut dem RKI haben wir in Chemnitz zum Stand Montag 0 Uhr 219 neue Corona-Fälle und zwei weitere Todesfälle. Die Inzidenz liegt bei 310,1.

Update, 13. Dezember, 19.47 Uhr: Sachsens Bestatter sind sauer: Landesregierung stuft sie nicht als systemrelevant ein

Sachsens Bestatter sind enttäuscht! Denn laut der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Freistaats wurde die Berufsgruppe nicht als systemrelevant eingestuft.

Nun fordern die Bestatter in einen Offenen Brief an Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) eine sofortige Einstufung der Bestatter als systemrelevante Berufsgruppe.

Was in dem Offenen Brief steht, lest Ihr >>hier.

Tobias Wenzel, Vorsitzender der Bestatter in Sachsen, ist enttäuscht. Die Landesregierung stuft seine Berufsgruppe nicht als systemrelevant ein.
Tobias Wenzel, Vorsitzender der Bestatter in Sachsen, ist enttäuscht. Die Landesregierung stuft seine Berufsgruppe nicht als systemrelevant ein.  © Uwe Meinhold

Update, 13. Dezember, 18.10 Uhr: Dulig schießt gegen AfD: "Parlamentarischer Arm der Maskenverweigerer"

Sachsens Vize-Ministerpräsident Martin Dulig (46, SPD) sieht bei der AfD eine Mitverantwortung für die aktuelle Entwicklung in der Corona-Pandemie. Die Partei habe sich "zum parlamentarischen Arm der Maskenverweigerer" entwickelt, sagte er am Wochenende dem Politmagazin "Cicero".

"Schauen Sie nur, wen sie unterstützt – von Pegida bis Querdenken." Insofern müsse sie sich den Vorwurf gefallen lassen, «dass sie Mitverantwortung dafür trägt, dass zu viele Leute der Meinung sind, auf Masken und andere Schutzmaßnahmen zu verzichten".

Laut Dulig gibt es verschiedene Ursachen für den anhaltenden Anstieg der Infektionen. "Aber es fällt natürlich trotzdem auf, dass die Zahl der Maskenverweigerer in Sachsen bundesweit am höchsten ist." Hier gebe es auch die größte Skepsis gegenüber Corona-Maßnahmen. "Dort, wo Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden, sind die Inzidenzen geringer als in den Regionen, wo es eine höhere Verweigerungshaltung gibt. Und wenn man Landkarten mit den AfD-Wahlergebnissen und die der Infiziertenzahlen übereinanderlegt, kann man schnell zu dem Schluss kommen, dass es da einen Zusammenhang gibt."

Laut Dulig hat sich die AfD zur "Befürworterin eines Maskenboykotts" gemacht. Sie trage Mitverantwortung dafür, dass die Zahl derer höher sei, die sich den Maßnahmen verweigerten, und sie nutze die Corona-Lage zur politischen Stimmungsmache. "Derzeit stirbt aller 20 Minuten ein Mensch in Sachsen an einer Covid-19-Infektion", sagte der Politiker. "Dass man da heute noch ernsthaft behaupten kann, man könne auf Masken und Abstand verzichten, ist unverantwortlich."

Sachsens Vize-Ministerpräsident Martin Dulig (46, SPD) sieht bei der AfD eine Mitverantwortung für die Entwicklung der aktuellen Corona-Zahlen.
Sachsens Vize-Ministerpräsident Martin Dulig (46, SPD) sieht bei der AfD eine Mitverantwortung für die Entwicklung der aktuellen Corona-Zahlen.  © Tino Plunert

Update, 13. Dezember, 12.39 Uhr: Sachsen zahlt Unternehmen Unterbringungszuschuss für Pendler

Sachsen gewährt wie schon im ersten Lockdown Unternehmen in systemrelevanter Infrastruktur Zuschüsse für die Unterbringung von Grenzpendlern aus Tschechien und Polen.

Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums in Dresden vom Sonntag gibt es wieder pauschal je 40 Euro pro Person und zusätzlich 20 Euro für Familienangehörige wie Kinder. Mit der Regelung werde Arbeitnehmern aus den Nachbarländern und den auf diese Fachkräfte angewiesenen Firmen im Freistaat geholfen, sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD).

Vor allem der Gesundheits- und Pflegebereich, insbesondere in Grenznähe, brauche jede Arbeitskraft. Diese müssten dann nicht täglich pendeln, hätten dank weniger Kontakte ein geringeres Infektionsrisiko und könnten ihren wichtigen Aufgaben etwa in Kliniken oder Pflegeheimen weiter gesund nachkommen.

Nach Ministeriumsangaben arbeiten mehr als 10.000 Grenzgänger aus Polen sowie über 9000 aus Tschechien in Sachsen. Das Pendlerprogramm war im ersten Lockdown aufgelegt worden. Von März bis Ende Mai wurden damit insgesamt rund 1500 Pendler unterstützt und mehr als 2,1 Millionen Euro gezahlt - für über 55.000 Übernachtungen.

Update, 13. Dezember, 11.50 Uhr: Sachsens Ministerpräsident Kretschmer: Zeit der Appelle vorbei

Für den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) ist der von Bund und Ländern für Deutschland beschlossene harte Lockdown ohne Alternative.

"Die Zeit der Appelle ist vorbei", sagte Kretschmer nach den Beratungen der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. "Deutschland muss zur Ruhe kommen - nur so haben wir eine Chance, die Kontakte um das notwendige Maß zu reduzieren."

Was im Frühjahr "in Teilen zu viel war, ist heute dringend geboten und wird jetzt von allen staatlichen Ebenen durchgesetzt", sagte Kretschmer. Die Gewährleistung der medizinischen Versorgung jederzeit sei nicht verhandelbar. "Gerade der Blick auf die Situation in den Krankenhäusern zeigt, wie notwendig die beschlossenen Maßnahmen sind."

Angesichts der sich ausbreitenden Corona-Pandemie wird das öffentliche Leben in Deutschland schon ab kommenden Mittwoch (16. Dezember) drastisch heruntergefahren. Der Einzelhandel mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf muss schließen.

Update, 13. Dezember, 11.33 Uhr: Regierung will längere Regelstudienzeit wegen Corona

Wegen erschwerter Bedingungen aufgrund der Corona-Pandemie soll in Sachsen die Regelstudienzeit für das Sommersemester 2020 und das aktuelle Wintersemester gesetzlich verlängert werden - um je ein Semester. Der Landtag berät an diesem Mittwoch über einen entsprechenden Antrag der Koalition zur diesbezüglichen Änderung des Hochschulfreiheitsgesetzes, wie Grüne- und SPD-Fraktion am Sonntag mitteilten.

"Viele Studierende sind hart von den Folgen der Corona-Pandemie getroffen", sagte Hochschulexpertin Claudia Maicher (Grüne). Mit der gesetzlichen Verlängerung der individuellen Regelstudienzeit bekämen sie Sicherheit und mehr Zeit für einen erfolgreichen Abschluss.

Damit werde gesichert, dass Studentinnen und Studenten keine Nachteile durch die coronabedingten Beschränkungen entstehen, erklärte ihr SPD-Kollege Holger Mann. Diese Verbindlichkeit ist laut Maicher vor allem für die BAföG-Empfänger wichtig, damit diese ihr Studium ohne finanzielle Sorgen absolvieren könnten. Die Koalitionsfraktionen von CDU, Grüne und SPD folgen den Forderungen und Empfehlungen der Landesrektorenkonferenz Sachsen, der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften und der sächsischen Studentenwerke.

Update, 13. Dezember, 11.25 Uhr: Achtzehn Verstöße gegen Corona-Schutzverordnung

Am Samstag wurden bei Kontrollen zur Einhaltung der Bestimmungen der Sächsischen-Corona-Schutz-Verordnung im Seiffener Stadtgebiet insgesamt 18 Verstöße festgestellt.

Meistens waren die Personen ohne triftigen Grund im Erzgebirgskreis unterwegs. In allen Fällen wurden jeweils Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die kontrollierten Personen eingeleitet.

Update, 13. Dezember, 11.15 Uhr: Polizei musste in Chemnitz Party beenden

Gegen 22.30 Uhr rückte die Polizei nach einem Hinweis in die Straße Usti nad Labem aus.

Dort waren in einer Wohnung neben den vier Mietern noch vier weitere Personen aus mehreren Haushalten. Die Feierlichkeit wurde beendet und insgesamt vier Ordnungswidrigkeitsanzeigen gegen die Beteiligten im Alter zwischen 19 und 37 Jahren erstattet. Die Gäste verließen die Wohnung.

Update, 13. Dezember, 9.40 Uhr: Corona-Hotspot Sachsen - Inzidenz leicht auf 348,7 gestiegen

Sachsen ist weiterhin mit deutlichem Abstand das Bundesland mit den meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Sonntagmorgen wies die aktuelle Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) für den Freistaat einen Inzidenz-Wert von 348,7 aus, am Vortag lag er noch bei 342,1. Innerhalb von 24 Stunden kamen 2020 neue bestätigte Fälle dazu, die Gesamtzahl stieg damit auf 84.245 seit Pandemie-Ausbruch im März (Stand: 13. Dezember 0 Uhr).

Die an Wochenenden nicht aktualisierte Statistik von Sachsens Gesundheitsministerium hatte Freitagmittag einen Gesamtstand von 81.655 Sars-CoV-2-Infektionen gemeldet - 3396 mehr als einen Tag zuvor. Wegen der verzögerten Datenübermittlung und der zeitlich versetzten Aktualisierung der Statistiken unterscheiden sich die Zahlen der Behörden.

Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 574,1 liegt der Landkreis Bautzen weiter bundesweit auf dem zweiten Rang, hinter dem bayerischen Landkreis Regen (604,6). Mit Görlitz (510,4) und dem Erzgebirgskreis (505,8) befinden sich auch die beiden anderen Landkreise bundesweit in Sachsen, die die 500er Marke überschreiten. Für die Stadt Leipzig weist das RKI indes nur einen Wert von 131,3 aus.

Update, 13. Dezember, 7 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das RKI meldet für Chemnitz zum Stand Sonntag 0 Uhr 134 neue Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt aktuell 246.

Update, 12. Dezember, 15.55 Uhr: Chemnitzer Kitas und Horte ab Montag dicht, nur noch Notbetreuung möglich

Ab dem kommenden Montag sind die Kitas und Horte in Chemnitz geschlossen. Das teilte die Stadtverwaltung am Samstag mit. Auf Grundlage der neuen Corona-Verordnung bleiben die Einrichtungen bis zum 10. Januar geschlossen.

Eltern können eine Notbetreuung in Anspruch nehmen, wenn sie einen systemrelevanten Beruf haben. Die Kinder können dann zu den üblichen Öffnungszeiten in die Kita gebracht werden.

Ab Montag sind Kitas und Horte in Chemnitz dicht! Lediglich eine Notbetreuung ist möglich (Symbolbild).
Ab Montag sind Kitas und Horte in Chemnitz dicht! Lediglich eine Notbetreuung ist möglich (Symbolbild).  © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild

Update, 12. Dezember, 15 Uhr: TU Chemnitz kündigt "Neujahrs-Stand-by-Betrieb" an

In der ersten Januarwoche wird die TU Chemnitz in einen "Neujahrs-Stand-by-Betrieb" versetzt. Der Grund: Die Uni rechnet nach den Weihnachtsfeiertagen und Silvester mit einem starken Anstieg an Corona-Infektionen. Trotzdem solle es in der ersten Januarwoche weiterhin digitale Lehrveranstaltungen und digitale Prüfungen geben, heißt es.

Neu ist auch: Auf dem Außengelände und auf Freiflächen der TU muss ab dem 14. Dezember eine Maske getragen werden.

In der ersten Januarwoche geht die TU Chemnitz in einen "Neujahrs-Stand-by-Betrieb".
In der ersten Januarwoche geht die TU Chemnitz in einen "Neujahrs-Stand-by-Betrieb".  © Uwe Meinhold

Update, 12. Dezember, 13.33 Uhr: Hammer-Lock-Down Erzgebirge

Es ist der erste Tag im Hammer-Lock-Down im Erzgebirgskreis. Ab heute gelten strenge Ausgangsbestimmungen.

Entsprechend leer waren auch die Innenstädte. Das Weihnachtsdorf in Seiffen lockt über Weihnachten jedes Jahr tausende Menschen in den Ort. Doch diesmal ist absolute Ruhe im "Spielzeugdorf".

Lockdown in Seiffen: Das Weihnachtsdorf wirkt wie ausgestorben.
Lockdown in Seiffen: Das Weihnachtsdorf wirkt wie ausgestorben.  © Bernd März

Update, 12. Dezember, 10.24 Uhr: Sachsen bleibt Corona-Hotspot - Inzidenz nun bei 342,1

Die Corona-Zahlen in Sachsen nehmen weiter deutlich zu. Am Samstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) für den Freistaat 342,1 Neuinfektionen pro 100-000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Das ist nach wie vor der höchste Wert aller Bundesländer - mit deutlichem Abstand.

Innerhalb von 24 Stunden wurden 3522 neue bestätigte Fälle registriert, die Gesamtzahl stieg damit auf 82.226 seit Pandemie-Ausbruch im März (Stand: 12. Dezember 0 Uhr). Am Vortag hatte der Anstieg bei 2809 gelegen.

Das sächsische Gesundheitsministerium hatte am Freitagmittag einen Gesamtstand von 81.655 Sars-CoV-2-Infektionen gemeldet - 3396 mehr als einen Tag zuvor. Wegen der verzögerten Datenübermittlung und der zeitlich versetzten Aktualisierung der Statistiken unterscheiden sich die Zahlen der Behörden.

Update, 12. Dezember, 10.06 Uhr: Party in Marienberg beendet

In der Nacht zum Samstag wurde die Polizei in den Ortsteil Mooshaide gerufen. Grund war eine Ruhestörung aus einer Wohnung in der Straße Am Hang. Dort feierten mehrere Personen aus unterschiedlichen Hausständen.

Die Polizei beendete die Party. Verfahren wegen Verstoß gegen die Corona-Verordnung wurden eingeleitet.

Update, 12. Dezember, 7.05 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Nach Angaben des RKI gibt es zum Stand Samstag 0 Uhr 145 neue Corona-Fälle in Chemnitz. Außerdem gibt es sechs weitere Todesfälle.

Update, 11. Dezember, 19.55 Uhr: Beschlossen und unterschrieben: Die endgültigen Regeln ab Montag

Nun ist es beschlossen: Der Knallhart-Lockdown für Sachsen! Bewegung nur noch im 15-Kilometer-Radius, Ausgangssperre nachts – der Katalog lässt keinen Lebensbereich aus. Über allem steht: "Das Land muss zur Ruhe kommen!"

"Wir machen das, weil die Situation so ist, wie sie ist", unterstrich Gesundheitsministerin Petra Köpping (62, SPD) am Freitagabend den Beginn ihrer Präsentation.

Die endgültigen Regeln ab Montag lest ihr >>hier.

Silvester wird die nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 6 Uhr aufgehoben. Im Bild: Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU).
Silvester wird die nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 6 Uhr aufgehoben. Im Bild: Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU).  © Montage: Sebastian Kahnert/dpa, Steffen Füssel

Update, 11. Dezember, 17.36 Uhr: Die aktuellen Corona-Zahlen aus Sachsen

Die aktuellen Inzidenzwerte aus Sachsen.
Die aktuellen Inzidenzwerte aus Sachsen.  © TAG24

Update, 11. Dezember, 17.32 Uhr: Nach Klinik-Besuch: Kretschmer fordert "klare, autoritäre Maßnahmen des Staates"

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) sieht in dem am Montag beginnenden Lockdown in Sachsen die einzige Möglichkeit, die medizinische Versorgung im Land zu gewährleisten.

Angesichts der Situation in den Kliniken brauche es nun "ganz klare, autoritäre Maßnahmen des Staates", sagte der CDU-Politiker am Freitag in Aue nach einem Besuch der Helios Klinik. Dort etwa seien inzwischen alle Intensivbetten belegt.

>>Hier geht's zum ausführlichen Bericht.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) sieht angesichts der dramatischen Lage in den Kliniken keine andere Möglichkeit als ein Knallhart-Lockdown.
Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) sieht angesichts der dramatischen Lage in den Kliniken keine andere Möglichkeit als ein Knallhart-Lockdown.  © Kristin Schmidt

Update, 11. Dezember, 15.45 Uhr: Kein Spielbetrieb im Theater Chemnitz bis Ende Februar

Die Theater Chemnitz hatten auf den Spielbetrieb ab 4. Januar 2021 gehofft. Doch alle Spielstätten müssen länger geschlossen bleiben. Mindestens bis zum 28. Februar wird es keine Vorstellungen geben.

"Inwiefern ab März eine Wiederaufnahme des Vorstellungsbetriebs möglich ist, entscheidet der weitere Verlauf des Infektionsgeschehens", teilt eine Sprecherin mit. Proben sollen stattfinden.

Informationen zu Karten-Rückgabe oder -Umtausch unter www.theater-chemnitz.de oder Tel. 0371/4000430. Die Theater Plauen-Zwickau beenden den Spielbetrieb sogar bis vorläufig Ende März.

Die Theater Chemnitz kündigen an: Bis Ende Februar wird es keinen Spielbetrieb geben.
Die Theater Chemnitz kündigen an: Bis Ende Februar wird es keinen Spielbetrieb geben.  © Maik Börner

Update, 11. Dezember, 14 Uhr: Impf-Reihenfolge: Anteil der Über-80-Jährigen in Sachsen am höchsten

Nach dem Vorschlag der Ständigen Impfkommission müssten in Sachsen fast 350.000 Menschen über 80 gegen das Coronavirus geimpft werden. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Freitag hat der Freistaat mit 8,6 Prozent bundesweit den höchsten Anteil dieser Altersgruppe an der Bevölkerung.

Demnach lebten 2019 in Deutschland rund 5,7 Millionen Menschen im Alter von 80 oder älter. Das seien 6,8 Prozent der Bevölkerung gewesen.

Die Kommission des Robert Koch-Institutes hat eine Priorisierung vorgeschlagen, wer in welcher Reihenfolge geimpft werden soll. In der ersten Gruppe sind Menschen im Alter von 80 Jahren und älter.

Nach Sachsen war den Angaben zufolge der Anteil dieser Altersgruppe in Sachsen-Anhalt (8,3 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen (je 7,9) am höchsten. Vergleichsweise gering war der Anteil der Menschen im Alter von 80 Jahren und älter dagegen in Berlin oder Hamburg (je 5,8 Prozent).

Als zweite Gruppe kämen dem Entwurf zufolge Menschen im Alter von 75 bis 80 Jahre dran. Bundesweit betrifft das laut Bundesamt 3,9 Millionen Menschen, sie stellen 4,7 Prozent der Gesamtbevölkerung. Weitere 3,7 Millionen Menschen sind 70 bis 75 Jahre, diese Gruppe ist als dritte Kategorie gelistet.

Bundesweit sind 29 Prozent der Bevölkerung 60 Jahre und älter. Sie fallen damit in eine der fünf Kategorien, die laut Kommission eine höhere Priorität für die Schutzimpfung haben.

Update, 11. Dezember, 12 Uhr: Neue Corona-Fälle in der Stadt

Wie die Stadt mitteilt, sind aufgrund eines technischen Übertragungsfehlers die Chemnitzer Zahlen von Donnerstag nicht beim RKI angekommen.

Es waren 115 Neuinfektionen (ohne Nachmeldungen) und zwei neue Tote.

Im Krankenhaus liegen 292 Personen (+7), davon 43 auf der
Intensivstation (+5).

Betroffene Einrichtungen sind derzeit:
19 Pflegeheime
18 Kita/Horte
32 Schulen

Update, 11. Dezember, 11.25 Uhr: Ämter der Stadt Chemnitz im Lockdown erreichbar

Die Ämter der Stadt Chemnitz bleiben auch im Lockdown erreichbar. Bürgerinnen und Bürger können ihre vorher verabredeten Termine wahrnehmen. Allerdings wird darum gebeten, dass geprüft wird, ob diese Termine jetzt unbedingt notwendig sind.

Neue Termine können weiterhin telefonisch über die 115 oder online über das Terminportal der Stadt Chemnitz unter https://www-19.stadt-chemnitz.de/ vereinbart werden.

Update, 11. Dezember, 10.47 Uhr: Altmaier stellt höhere Corona-Hilfen in Aussicht

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat höhere Corona-Hilfen im Fall eines harten Lockdowns in Aussicht gestellt. Der CDU-Politiker machte am Freitag in einer Videoschalte mit Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) deutlich, es gehe etwa darum, bei den Überbrückungshilfen ab Januar den Förderhöchstbetrag zu erhöhen. Derzeit liegt dieser bei 200.000 Euro pro Monat. Dazu sei er in Gesprächen mit Finanzminister Olaf Scholz (SPD).

Altmaier sagte, er gehe davon aus, dass man "zeitnah" zu klaren Aussagen komme. Der Minister sprach mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen von einem exponentiellen Wachstum. "Und deshalb muss die Politik handeln."

Update, 11. Dezember, 10.15 Uhr: Sachsen bleibt weiter Corona-Hotspot

Sachsen bleibt weiter Corona-Hotspot in Deutschland. Am Freitagmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) für den Freistaat 313 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Das ist nach wie vor der höchste Wert aller Bundesländer - mit deutlichem Abstand.

Im Vergleich zum Vortag wurden 2809 neue Infektionen vermeldet, die Gesamtzahl stieg damit auf 78.704 seit Pandemie-Ausbruch im März (Stand: Freitag 8.35 Uhr).

Der Landkreis Bautzen lag mit 515 laut RKI erneut über der 500-Marke bei der Sieben-Tage-Inzidenz und damit weiter auf dem zweiten Rang bundesweit hinter dem Landkreis Regen (Bayern) mit einem Inzidenzwert von knapp 575. Es folgen die sächsischen Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (490,7), Zwickau (480) und Meißen (431,9).

Update, 11. Dezember, 8 Uhr: Zahlen-Panne bei den Corona-Fällen aus Chemnitz?

Wie die Stadt mitteilt, sind aus noch nicht geklärten Gründen im RKI für Chemnitz am Donnerstag keine Zahlen für Infizierte und Tote angekommen.

"Wir versuchen, dies so schnell wie möglich aufzuklären und halten Euch auf dem Laufenden. Es gab leider wieder viele Fälle", so die Stadt auf Facebook.

Update, 11. Dezember, 7.43 Uhr: So rollen Busse und Bahnen im Lockdown

Die Fahrpläne der Verkehrsunternehmen im VMS vom 14. bis 18.12.2020 stehen fest. Fast alle Busse und Straßenbahnen fahren nach dem Regelfahrplan.

  • City-Bahn Chemnitz (city-bahn.de): Die Bahnen fahren nach Normalfahrplan
  • Chemnitzer Verkehrs-AG (cvag.de): Busse und Straßenbahnen fahren nach Normalfahrplan
  • Erzgebirgsbahn (erzgebirgsbahn.de): Die Bahnen fahren nach Normalfahrplan
  • Freiberger Eisenbahn (freiberger-eisenbahn.de): Die Bahnen fahren nach Normalfahrplan
  • Mitteldeutsche Regiobahn (mitteldeutsche-regiobahn.de): Die Bahnen fahren nach Normalfahrplan, Doppeltraktionen fallen allerdings weg
  • Regiobus Mittelsachsen (regiobus.com): Die Busse fahren nach Fahrplan wie an Schultagen
  • Regionalverkehr Erzgebirge (rve.de): Die Busse fahren nach Fahrplan wie an Schultagen. Lediglich die Schul-Verstärkerfahrten durch Reisebusse entfallen.
  • Regionalverkehr Westsachsen (nahverkehr-zwickau.de): Busse fahren nach Fahrplan wie an Schultagen.
  • Städtische Verkehrsbetrieben Zwickau (nahverkehr-zwickau.de): Busse und Straßenbahnen fahren nach Ferienfahrplan!

Update, 11. Dezember, 7.22 Uhr: Kabinett beschließt neue Corona-Schutzverordnung

Das sächsische Kabinett will an diesem Freitag weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beschließen. Die neue Landesverordnung soll ab Montag gelten. Sie sieht eine Verschärfung des Teil-Lockdowns vor. Schulen, Kitas und viele Geschäfte sollen demnach bis zum 10. Januar schließen.

Auf allen öffentlichen Straßen und Plätzen gilt dann eine Maskenpflicht. Wegen der hohen Infektionszahlen sieht die Landesregierung einen harten Lockdown als einzige Möglichkeit, um die Infektionszahlen einzudämmen. Nach wie vor gilt der Freistaat als Corona-Hotspot.

Das Kabinett diskutiert zudem nächtliche Ausgangssperren, die allerdings nicht Weihnachten und Silvester gelten sollen. Auch ein 15-Kilometer-Radius um das eigene Wohnumfeld ist im Gespräch - nicht nur wie bisher für Sport und Freizeit, sondern auch beim Einkaufen.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will der Regierung vorschlagen, dass beim Einkaufen an den Landesgrenzen Schluss sein soll. Der Regierungschef reagiert damit auf Bedenken aus Thüringen und Sachsen-Anhalt.

Update, 11. Dezember, 7.20 Uhr: Alle wollen Gratis-Masken! Rentner-Ansturm auf die Chemnitzer Apotheken

Nachdem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) am Mittwoch angekündigt hatte, dass Senioren FFP2-Masken gegen Corona gratis erhalten sollen, fragen ungeduldige Rentner im Minutentakt. >>> Hier geht's zum Bericht.

Ansturm auf FFP2-Masken gegen Corona: Sylvia Engelmann (47) zeigt in der Easy-Apotheke Verkaufsmasken. Gratis-Masken für Rentner gibt es noch nicht.
Ansturm auf FFP2-Masken gegen Corona: Sylvia Engelmann (47) zeigt in der Easy-Apotheke Verkaufsmasken. Gratis-Masken für Rentner gibt es noch nicht.  © Maik Börner

Update, 11. Dezember, 7.15 Uhr: Großversuch in Augustusburg: Stadt testet Corona-Alarm mit Warn-Buzzer

Der Buzzer tönt, blinkt und vibriert bei nahem und langem Kontakt zu Infizierten. Am Donnerstag startete die Prototypen-Testphase. Augustusburg ist für vier Wochen das erste "Versuchslabor". >>>Hier lest Ihr mehr dazu.

Update, 11. Dezember, 6.15 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Freitag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz keine neuen Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 4160 Corona-Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 207,8.

Update, 10. Dezember, 21.30 Uhr: Verschärfte Ausgangs- und Einreisebeschränkung ab Samstag im Erzgebirge

Noch vor dem sachsenweiten Lockdown ab Montag verschärft der Erzgebirgskreis die Corona-Regeln schon ab Samstag. >>>Hier lest Ihr mehr dazu.

Update, 10. Dezember, 18.57 Uhr: Die aktuellen Corona-Zahlen aus Sachsen

Die aktuellen Corona-Zahlen aus Sachsen.
Die aktuellen Corona-Zahlen aus Sachsen.  © TAG24

Update, 10. Dezember, 15.30 Uhr: Limbacher OB Jesko Vogel (46, Freie Wähler) positiv getestet und in Quarantäne

Wie die Kreisstadt Limbach-Oberfrohna am Donnerstag mitgeteilt hat, wurde Oberbürgermeister Jesko Vogel (46, Freie Wähler) positiv auf das Corona-Virus getestet.

Den vollständigen Beitrag könnt Ihr >>>hier lesen.

Update, 10. Dezember, 13.53 Uhr: Shopping-Wahnsinn in Sachsen: Mega-Schlangen vor den Geschäften.

Shopping-Alarm vor dem großen Knallhart-Lockdown in Sachsen! Vor vielen Geschäften im Freistaat bildeten sich am Donnerstag lange Warteschlangen.

Mehr dazu lest Ihr >>hier.

Mega-Andrang in Dresden und Chemnitz! Vor vielen Geschäften bildeten sich am Mittwoch meterlange Warteschlangen.
Mega-Andrang in Dresden und Chemnitz! Vor vielen Geschäften bildeten sich am Mittwoch meterlange Warteschlangen.  © privat, haertelpress

Update, 10. Dezember, 7.55 Uhr: Noch drei Shopping-Tage bis zum Lockdown: Bricht der große Kaufrausch in Chemnitz aus?

Weihnachtskauf im Schnelldurchlauf: In den Chemnitzer Geschäften und Einkaufszentren war am Mittwoch mächtig was los. Mit Blick auf den Rest der finalen Kaufrausch-Woche war das wohl erst der Anfang.

Was die Händler in den nächsten Tagen erwarten, lest Ihr >>hier.

In der Sachsen-Allee war für einen Mittwochnachmittag mächtig was los. Nur ein Vorgeschmack: Centerbetreiber rechnen mit einem Ansturm am Wochenende.
In der Sachsen-Allee war für einen Mittwochnachmittag mächtig was los. Nur ein Vorgeschmack: Centerbetreiber rechnen mit einem Ansturm am Wochenende.  © Uwe Meinhold

Update, 10. Dezember, 6.15 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Donnerstag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz im Vergleich zum Mittwoch 116 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 4160 Corona-Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 255,3.

Zudem meldet das Robert-Koch-Institut zehn weitere Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19.

Update, 9. Dezember, 16.14 Uhr: Corona-Situation in Chemnitz

Von den aktuell in Chemnitz an Corona erkrankten Personen befinden sich am Mittwoch 287 im Krankenhaus, das sind vier mehr als am Dienstag. Auf der Intensivstation werden 43 Erkrankte behandelt, fünf weniger als am Dienstag.

Wie die Stadt mitteilt, sind derzeit 17 Pflegeheime, 16 Kitas/Horte und 23 Schulen betroffen.

Update, 9. Dezember, 16.09 Uhr: Chemnitz will Kontrollen verstärken

Die Stadt Chemnitz will die Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Schutz-Verordnung in den kommenden Tagen nochmals verschärfen. "Ein Schwerpunkt dabei liegt auf den Bereichen, wo das Tragen einerMund-Nasen-Bedeckung verpflichtend ist und damit auch das Essen undTrinken nicht gestattet ist. Es kann auch zu Bußgeldbescheiden in diesem Kontext kommen, wenn die angesprochenen Personen nicht einsichtig sind", teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit.

Update, 9. Dezember, 16.08 Uhr: Aktuelle Zahlen in Sachsen

Die aktuellen Corona-Zahlen in Sachsen.
Die aktuellen Corona-Zahlen in Sachsen.  © TAG24

Update, 9. Dezember, 15.32 Uhr: Landtagsausschüsse befassen sich mit Corona-Einschränkungen

In einer Sondersitzung wollen sich am Donnerstag mehrere Ausschüsse des sächsischen Landtages mit der geplanten Verschärfung der Corona-Maßnahmen befassen. Auf der Tagesordnung stehen Auswirkungen der Pandemie auf einzelnen Bereiche, wie der Landtag am Mittwoch mitteilte.

Am Vortag hatte das Kabinett angesichts drastischer Infektionszahlen im Freistaat eine weitere Einschränkung des öffentlichen Lebens ab kommendem Montag angekündigt.

Dann sollen Schulen, Kindertagesstätten und Horte sowie zahlreiche Geschäfte im Einzelhandel schließen. Über die Sitzung der Ausschüsse soll das Parlament in die Entscheidung einbezogen werden. Am Freitag will das Kabinett die Maßnahmen dann beschließen. Die gemeinsame Sitzung der Ausschüsse ist nicht öffentlich.

Update, 9. Dezember, 11.36 Uhr: Corona-Kontrollen in Zwickau und dem Vogtland: Maskenmuffel werden zur Kasse gebeten!

In Bussen, Bahnen, Fußgängerzonen und Einkaufszentren: Die Zwickauer Polizei kontrollierte in den vergangenen Tagen die Einhaltung der Maskenpflicht. Dabei stellten die Beamten einige Verstöße fest.

Allein am Montag und Dienstag verzeichnete die Polizei 27 Verstöße - 20 davon aus dem Landkreis Zwickau. Die restlichen Verstöße fallen auf den Vogtlandkreis.

Zudem wurden 61 Personen mündlich verwarnt, 27 Maskenmuffel mussten ihre Personalien angeben, und für drei Personen endete die Kontrolle mit einem Platzverweis.

Bei Kontrollen vom 30. November bis zum 6. Dezember sprach die Zwickauer Polizei insgesamt 151 mündliche Verwarnungen und 15 Platzverweise aus. Für 53 Personen wurde es teuer! Gegen sie wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Mehr Infos in unserem >>ausführlichen Artikel.

Ein Blick in den Zug: Die Bundespolizei kontrolliert am Zwickauer Hauptbahnhof die Maskenpflicht.
Ein Blick in den Zug: Die Bundespolizei kontrolliert am Zwickauer Hauptbahnhof die Maskenpflicht.  © Ralph Koehler/Propicture

Update, 9. Dezember, 8.36 Uhr: Augustusburger OB befürwortet Knallhart-Lockdown: "Haben es nicht mehr im Griff"

Augustusburgs Oberbürgermeister Dirk Neubauer (48, SPD) befürwortet den Knallhart-Lockdown für Sachsen. "Die Zahlen gehen durch die Decke. Wir wollen zu Weihnachten lockern und dabei haben wir es jetzt schon nicht mehr im Griff", sagte Neubauer dem MDR.

Wie dramatisch die Lage in Augustusburg ist, lest Ihr >>hier.

Augustusburgs Oberbürgermeister Dirk Neubauer (48, SPD) spricht sich angesichts der alarmierenden Corona-Zahlen in Sachsen für den angekündigten harten Lockdown aus.
Augustusburgs Oberbürgermeister Dirk Neubauer (48, SPD) spricht sich angesichts der alarmierenden Corona-Zahlen in Sachsen für den angekündigten harten Lockdown aus.  © Maik Börner

Update, 9. Dezember, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen für Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Mittwoch (Stand 0 Uhr) für Chemnitz im Vergleich zum Dienstag 111 neue Corona-Fälle. Damit gibt es in der Stadt seit Beginn der Krise 4044 Corona-Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 252,9. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gab es nicht.

Update, 8. Dezember, 18.42 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen in Sachsen

Die aktuellen Corona-Zahlen in Sachsen.
Die aktuellen Corona-Zahlen in Sachsen.  © TAG24

Update, 8. Dezember, 15 Uhr: Diakonie: Corona verschärft Not wohnungsloser Menschen

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen verschärfen die Not von wohnungslosen Menschen. Darauf hat am Dienstag die Diakonie Sachsen hingewiesen.

"Wer kein zu Hause hat, kann auch nicht zu Hause bleiben. Die Gefahr, sich anzustecken oder gegen Corona-Auflagen zu verstoßen, ist also immer präsent", sagte die zuständige Referentin bei der Diakonie, Rotraud Kießling, und forderte befristete und akute Hilfen.

Im Vorjahr waren laut Diakonie in Sachsen mehr als 3000 Menschen in Wohnungsnot statistisch erfasst worden. Fast jeder fünfte hatte demnach kein Einkommen, jeder siebte lebte ungeschützt auf der Straße. Es fehle aber nach wie vor an entsprechenden Wohnungen sowie der Zugang zu begleitenden Hilfe wie ambulant betreutes Wohnen.

Update, 8. Dezember, 13.45 Uhr: Harter Lockdown ab Montag in Sachsen

Sachsen reagiert auf die angespannte Lage im Land! Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) hat im Zuge der immer dramatischeren Lage rund um das Coronavirus im Freistaat die Zügel noch einmal deutlich angezogen. >>>Hier lest Ihr alle Details.

Update, 8. Dezember, 13.34 Uhr: Kurzaufenthalt in Tschechien endete in Quarantäne

Am Montagnachmittag wurden Verkehrskontrollen nahe der deutsch-tschechischen Grenze in der Neuhausener Straße durchgeführt.

Dabei fiel ein aus Tschechien kommender VW mit deutschen Kennzeichen auf. Der 32-jährige Fahrer und sein 31-jähriger Beifahrer waren zum Einkaufen und zum Tanken kurzzeitig im Nachbarland.

Die beiden kontrollierten Personen müssen sich nun in häusliche Quarantäne begeben. Außerdem wurde das zuständige Landratsamt über die Sachverhalte informiert.

Update, 8. Dezember, 11 Uhr: Trotz Corona weniger Firmenpleiten in Sachsen - Anstieg 2021 erwartet

Die Zahl der Firmenpleiten in Sachsen ist trotz der Corona-Krise deutlich zurückgegangen. Das geht aus der jährlichen Schätzung der Wirtschaftsauskunftei Creditreform hervor, die am Dienstag vorgestellt wurde. Demnach lag die Insolvenzquote - also die Zahl der Pleiten pro 10.000 Unternehmen - im Freistaat in diesem Jahr bei 42. Im Vorjahr lag sie noch bei 49. Der deutliche Rückgang bei den Firmenpleiten täusche jedoch "über die wirkliche Situation der Unternehmen hinweg", hieß es weiter.

Staatliche Hilfsgelder und Erleichterungen im Insolvenzrecht entspannten demnach die Lage 2020. "Insbesondere für Gastronomie, Einzelhandel oder die Messe-, Reise- und Veranstaltungsbranche hat die Rezession massive Auswirkungen auf die Liquiditäts- und Finanzlage. Das wird sich ab dem kommenden Jahr dann in den Insolvenzzahlen niederschlagen", prognostizierte Creditreform.

Eine Erklärung für die niedrigen Zahlen im abgelaufenen Jahr: Der Gesetzgeber hat die Insolvenzantragspflicht für Firmen seit 1. März 2020 ausgesetzt. Heißt: Unternehmen, die wegen der Corona-Krise in Bedrängnis geraten, sind seither nicht verpflichtet, einen Insolvenzantrag zu stellen. Diese Sonderregelung gilt noch bis Ende 2020. Allerdings nur für Unternehmen, die überschuldet sind, nicht bei eingetretener Zahlungsunfähigkeit.

Bundesweit verringerte sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zu 2019 um 13,4 Prozent auf 16.300 Fälle. Einen niedrigeren Stand bei den Unternehmensinsolvenzen gab es zuletzt 1993 mit 15.150 Fällen.

Update, 8. Dezember, 9.34 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen leicht gefallen - weiter höchster Wert

Die Corona-Infektionsrate bleibt in Sachsen auf einem hohen Niveau. Am Dienstag meldete das Robert Koch-Institut (RKI) für den Freistaat 319 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Das ist mit deutlichem Abstand der höchste Wert aller Bundesländer. Am Vortag lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen bei fast 322. Insgesamt meldete das RKI von Montag auf Dienstag 1468 neue Infektionen. Ihre Zahl stieg damit auf 71 636 seit Ausbruch der Pandemie (Stand: Dienstag 08.30 Uhr).

Die Landkreise Bautzen (500,7) und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (508) übersprangen laut RKI auch wieder die 500-Marke. Bundesweit hatte lediglich der Landkreis Regen in Niederbayern am Dienstag mit 578,7 einen höheren Inzidenzwert.

Das sächsische Kabinett berät am Dienstag wegen der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen über weitere mögliche Einschränkungen für das öffentliche Leben. Möglicherweise werden Entscheidungen erst Ende der Woche fallen, denn das Kabinett möchte die Entwicklung der Infektionszahlen in dieser Woche berücksichtigen und sich zudem mit dem Landtag, den Kommunen und der Wirtschaft auseinander setzen. Als mögliche Stellschrauben für ein weiteres Verschärfen der Corona- Regeln gelten die Schließung von Kitas, Schulen und Geschäften außer Läden für Nahrungsmittel. Für den Besuch in Pflegeheimen soll man möglicherweise einen Schnelltest vorlegen müssen.

Update, 8. Dezember, 6.57 Uhr: Rehakliniken wegen Corona-Pandemie mit weniger Patienten

Die Corona-Pandemie hat in Sachsens Rehakliniken zu einem Rückgang der Behandlungen geführt. Die Belegung sei um fast 28 Prozent eingebrochen, teilte das Sozialministerium in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter Verweis auf Daten der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland mit.

Auch die Kliniken selbst bestätigen diesen Trend. Der Verband der Privatkliniken in Sachsen und Sachsen-Anhalt schätzt den aktuellen Rückgang auf rund 20 Prozent. Von keiner katastrophalen, aber sehr angespannten Stimmung an vielen sächsischen Rehakliniken sprach Hauptgeschäftsführer Ingo Dörr. Doch sie könnten schon bald helfen, Krankenhäuser bei der Versorgung von Covid-Patienten zu entlasten.

Update, 8. Dezember, 6.44 Uhr: Infizierte Pfleger betreuen jetzt infizierte Pflegeheim-Bewohner

Nach einem massiven Corona-Ausbruch im Pflegeheim "Bona Vita" in Limbach-Oberfrohna versorgen jetzt positiv getestete Pfleger die infizierten Heimbewohner.

Die ganzen Hintergründe könnt Ihr >>hier erfahren.

Im Pflegeheim "Bona Vita" in Limbach-Oberfrohna arbeiten Pfleger trotz positivem Corona-Test weiter
Im Pflegeheim "Bona Vita" in Limbach-Oberfrohna arbeiten Pfleger trotz positivem Corona-Test weiter  © Kristin Schmidt

Update, 8. Dezember, 6 Uhr: Aktuelle Zahlen für Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag (Stand 0 Uhr) für Chemnitz im Vergleich zum Montag 50 neue Corona-Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 274.

Update, 7. Dezember, 21.54 Uhr: Sachsen droht harter Lockdown! Sind die Geschäfte schon ab 14. Dezember zu?

Weil weiterhin die Corona-Infektionen in Sachsen nicht abreißen, wird über eine Verschärfung der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie nachgedacht. Am Dienstag (8. Dezember) wird im Freistaat beraten. Werden schon ab kommender Woche die Geschäfte geschlossen?

Den kompletten Bericht könnt Ihr >>>hier lesen.

Update, 7. Dezember, 17.59 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen in Sachsen

Die aktuellen Corona-Zahlen in Sachsen.
Die aktuellen Corona-Zahlen in Sachsen.  © TAG24

Update, 7. Dezember, 14.30 Uhr: Deutlich mehr Kontrollen am Masken-Aktionstag in Sachsen

Maskenverweigerer haben am Montag in Sachsen mit verstärkten Kontrollen rechnen müssen. Landesweit beteiligten sich die Verkehrsbetriebe an dem Aktionstag zur Maskenkontrolle, der von der Deutschen Bahn und der Bundespolizei ausgerufen worden war. Bei den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB) wurden mehrere Teams mit Fahrausweisprüfern eingesetzt, die zusätzlich mit Einsatzkräften der Polizeidirektion Leipzig verstärkt wurden, wie die LVB am Montag mitteilten.

Konkrete Zahlen lagen der Bundespolizei und auch der Bahn am Montag noch nicht vor. Am Dienstag soll Bilanz gezogen werden, wie eine Sprecherin der Bundespolizei mitteilte. Aus dem Innenministerium hieß es, dass die erhöhten Kontrollen auch in den kommenden Tagen fortgesetzt würden.

Bislang habe sich die Zahl der Verstöße gegen die vom Freistaat verordneten Schutzmaßnahmen auf knapp 7000 summiert. Der Großteil resultierte allerdings noch aus der ersten Welle im Frühjahr, bis Ende April waren es 5441.

Update, 7. Dezember, 13.27 Uhr: 522 neue Corona-Fälle in Chemnitz

Zum Stand Montag (0 Uhr) gibt es in Chemnitz im Vergleich zu Freitag 522 neue Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt nun 294,7.

Verstorben sind 12 weitere Personen. Im Krankenhaus liegen 263 Personen (+23), davon 45 auf der Intensivstation (+9).

Betroffene Einrichtungen sind derzeit:
15 Pflegeheime
15 Kita/Horte
23 Schulen

Update, 7. Dezember, 13.11 Uhr: Verstöße gegen Corona-Schutz-Verordnung

Die Polizei hat auch am Sonntag wieder Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Schutz-Verordnung durchgeführt. In 20 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitsanzeigen ausgestellt.

In Seiffen wurden sechs Verstöße festgestellt, darunter zwei Personen, die keinen Mundschutz trugen. Bei den übrigen handelt es sich um Personen, die ohne triftigen Grund im Erzgebirgskreis unterwegs waren. In Hohndorf erwischte die Polizei zwei junge Männer, die eine Leuchtreklame in der Theodor-Fliedner-Straße beschädigt hatten. Der 19-Jährige und der 22-Jährige verstießen zudem gegen eine Quarantäneanordnung.

Update, 7. Dezember, 13.06 Uhr: Auch 2021 kein Tag der Sachsen

Wegen der Corona-Pandemie fällt auch 2021 der Tag der Sachsen aus. Das größte Volks- und Heimatfest des Freistaates solle in einem anderen Jahr nachgeholt werden, teilten die Stadt und das Kuratorium "Tag der Sachsen" am Montag mit. In welchem Jahr genau steht den Angaben zufolge noch nicht fest. Schon dieses Jahr war der Sachsentag coronabedingt ausgefallen. Gastgeber sollte Aue-Bad Schlema sein. Er wird dort nach jetzigem Stand 2023 nachgeholt.

Begründet wurde die Absage fürs kommende Jahr damit, dass derzeit unklar ist, wie sich die Pandemie weiter entwickelt und die Situation im September 2021 sein wird. Freitals Oberbürgermeister Uwe Rumberg verwies zudem auf den großen Vorlauf, den die Vorbereitung eines solchen Festes brauche. Schon jetzt hätten Verträge verbunden mit entsprechenden Kosten abgeschlossen und Ausschreibungen etwa für Sicherheits- und Sanitätsdienst, Bühnen sowie Ver- und Entsorgung in die Wege geleitet werden müssen.

Der "Tag der Sachsen" findet seit 1992 jeweils am ersten Wochenende im September statt. Bei seiner bisher letzten Auflage 2019 in Riesa hatte das Fest rund 310.000 Besucher angelockt.

Update, 7. Dezember, 11.34 Uhr: Sachsen will Corona-Regeln weiter verschärfen

Sachsen erwägt angesichts hoher Corona-Infektionszahlen weitere Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Weitere Maßnahmen seien erforderlich, deswegen werde sie es auch geben, sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Montag nach einem Gespräch mit den Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern in Dresden. Konkrete Schritte würden aber zunächst im Kabinett und Parlament sowie im Einvernehmen mit der kommunalen Ebene und der Wirtschaft beraten.

"Die Zahlen haben sich anders entwickelt, als es notwendig ist", betonte der Regierungschef. Deshalb müsse man handeln, um die medizinische Versorgung zu sichern. >>>Hier lest Ihr mehr dazu.

Update, 7. Dezember, 10.59 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen weiter gestiegen

Die Corona-Infektionsrate in Sachsen ist erneut gestiegen. Am Montag meldete das Robert Koch-Institut für den Freistaat eine Sieben-Tage-Inzidenz von fast 322. Am Vortag hatte sie noch bei knapp über 300 gelegen. So ist der Wert weiterhin so hoch wie in keinem anderen Bundesland. Bundesweit lag er bei 146,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Anders als am Vortag findet sich auf der RKI-Karte in Sachsen kein Landkreis mehr mit einer Inzidenz über der 500er Marke. Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hatte in den vergangenen Tagen nach eigenen Berechnungen diese Grenze überschritten, am Sonntag auch der Landkreis Bautzen.

Dem RKI zufolge wurden binnen 24 Stunden zuletzt gut 1900 neue Corona-Infektionen aus Sachsen gemeldet sowie 13 weitere Todesfälle. Die Landesuntersuchungsanstalt gibt erst am Nachmittag neue Zahlen zum Infektionsgeschehen bekannt.

Update, 7. Dezember, 10.20 Uhr: Mitarbeiter für Corona-Impfzentrum in Chemnitz gesucht

Auch in Chemnitz wird ein Corona-Impfzentrum eingerichtet. Ab sofort werden Mitarbeiter für verschiedene Bereiche gesucht.

Bewerben könnt Ihr Euch >>>hier.

Update, 6. Dezember, 21.59 Uhr: Kretschmer äußert sich zu Verschärfung der Corona-Regeln in Hotspots

Die sächsische Landesregierung will über weitere Verschärfungen der Corona-Regeln im Freistaat beraten. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sagte am Sonntagabend in der ZDF-Sendung "Berlin direkt", es müsse "nachgesteuert werden in den Hotspots, in den Regionen, in denen die Zahl zu hoch ist, in denen die Kontaktnachverfolgung nicht mehr möglich ist".

Der CDU-Politiker betonte: "Wir sprechen in der Regierung darüber, was es noch für Möglichkeiten gibt. Wir werden da sicherlich im Laufe dieser Woche auch noch weitere Entscheidungen treffen."

Kretschmer appellierte an die Eigenverantwortung der Menschen. Die meisten Bürger hielten sich an die Regeln und nähmen sich zurück. Ein Teil lehne die Maßnahmen aber ab. So entstehe ein Infektionsgeschehen, das sehr gefährlich sei und am Ende unschuldige Menschen in Mitleidenschaft ziehe.

Update, 6. Dezember, 21.24 Uhr: Hotelier in Oberwiesental setzt Zeichen gegen Corona

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Tourismusbranche in Oberwiesental zum Erliegen gekommen - ausgerechnet in der Hauptsaison! Das Ahorn Hotel am Fichtelberg hat nun ein Zeichen gesetzt.

Indem in ausgewählten Zimmern die Lampen eingeschaltet wurden, soll vermutlich auf die Problematik des Corona Virus und dem Einbruch des Tourismus erinnert werden.

Im Erzgebirgskreis gelten aktuell strikte Vorsorgemaßnahmen gegen das Coronavirus. So dürfen die Einwohner ihre Wohnungen nur mit einem triftigen Grund ihre Wohnungen verlassen.

Das 3-Sterne-Hotel mit 388 Zimmern liegt direkt an der B95. Am Sonntag leuchtete in ausgewählten Zimmern das Licht.
Das 3-Sterne-Hotel mit 388 Zimmern liegt direkt an der B95. Am Sonntag leuchtete in ausgewählten Zimmern das Licht.  © André März

Update, 6. Dezember, 19.30 Uhr: Anti-Corona-Demo auf dem Markt

Am Sonntag trafen sich knapp 100 Gegner der Corona-Maßnahmen auf dem Chemnitzer Markt zum gemeinsamen singen. Dazu hatten die Teilnehmer teilweise auch Glühwein mitgebracht. Nach kurzer Zeit traf die Polizei ein um Abstandsregeln und Maskenpflicht durchzusetzen.

Am Sonntag trafen sich Gegner der Corona-Maßnahmen in Chemnitz.
Am Sonntag trafen sich Gegner der Corona-Maßnahmen in Chemnitz.  © Jan Härtel

Update, 6. Dezember, 12.52 Uhr: Polizei stellt reihenweise Anzeigen wegen Corona-Verstößen aus

Die Polizei hat am Freitag und am Samstag bei Kontrollen in verschiedenen sächsischen Städten Verstöße gegen die Corona-Schutz-Verordnung festgestellt. An den beiden Tagen kamen durch Bürgerhinweise fast 100 Ordnungswidrigkeitsanzeigen zusammen.

Wo überall Verstöße festgestellt wurden, könnt Ihr >>>hier nachlesen.

Update, 6. Dezember, 11 Uhr: Erstmals Landkreis mit Inzidenz über 500er-Marke

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen einen neuen Höchststand erreicht. Die 7-Tage-Inzidenz kletterte nach Zahlen des Landratsamtes und des Robert Koch-Instituts (RKI) über die Marke von 500 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Das habe es seit Ausbruch der Pandemie in Sachsen nicht gegeben, bestätigte am Sonntag das Gesundheitsministerium in Dresden.

Das RKI gab den Wert für den Landkreis mit 534,6 an. Im bundesweiten Vergleich gehört die Region damit zu jenen, in denen die Pandemie derzeit am heftigsten grassiert. Höher liegt die Inzidenz einzig im bayerischen Landkreis Regen.

Unter den Bundesländern bleibt Sachsen insgesamt negativer Spitzenreiter: Der Inzidenzwert des Freistaates ist laut RKI knapp über die Marke von 300 geklettert (Stand: Sonntag 0.00 Uhr).

Update, 6. Dezember, 8.53 Uhr: Skiliftbetreiber sind frustriert

Die Temperaturen sind winterlich, der erste Schnee ist gefallen - perfektes Wetter, um die Pisten zu präparieren! Doch wegen Corona sind die Skilifte gesperrt. Deren Betreiber sind frustriert, Hilfen vom Freistaat gibt es nicht.

Den kompletten Bericht könnt Ihr >>>hier lesen.

Update, 6. Dezember, 8.51 Uhr: Sorge in Jugendherbergen wächst

Wegen der Corona-Krise wurden Klassenfahrten gestrichen. Das hat in den Jugendherbergen in Sachsen für einen Besucherrückgang gesorgt.

Wie ernst die Situation der Jugendherbergen ist, könnt Ihr >>>hier nachlesen.

Update, 6. Dezember, 7.03 Uhr: Polizei kontrolliert Versammlungsverbot

In Zwickau musste die Polizei am Samstagabend ein Versammlungsverbot durchsetzen. Die "Querdenker"-Initiative hatte in der Innenstadt eine Versammlung mit mehr als 1000 Teilnehmern angemeldet. Die Zusammenkunft war von der zuständigen Versammlungsbehörde aus mehreren Gründen untersagt worden. Die Polizei war mit 48 Beamten im Einsatz, um die Einhaltung des Verbots durchzusetzen. Es wurden aber keine Personen festgestellt, die an der ursprünglichen Zusammenkunft teilnehmen wollten.

Update, 5. Dezember, 19.30 Uhr: Anti-Corona-Demo in Chemnitz

Am Samstagnachmittag demonstrierten etwa 80 Personen im Stadthallenpark gegen die Corona-Maßnahmen. Es gab laut Polizei vier Anzeigen wegen Verstoß gegen die Maskenpflicht, ansonsten blieb die Demo ruhig. Die Polizei war mit einem großen Aufgebot vor Ort.

Etwa 80 Personen demonstrierten am Samstag im Stadthallenpark.
Etwa 80 Personen demonstrierten am Samstag im Stadthallenpark.  © Harry Härtel

Update, 5. Dezember, 15.15 Uhr: Verstoß gegen Quarantäne

Die Polizei Zwickau hat am Freitagabend eine 56 Jahre alte Autofahrerin in der Olzmannstraße kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass sie unter erheblichem Alkoholeinfluss stand. Ein Test ergab 1,5 Promille. Für die Frau kam es noch schlimmer: Wie die Polizei feststellte, verstieß die 56-Jährige gegen das Infektionsschutzgesetz, da für sie als Kontaktperson eines Corona-Infizierten ersten Grades häusliche Quarantäne angeordnet war.

Update, 5. Dezember, 14.36 Uhr: Linke fordert Runden Tisch zur Bewältigung der Corona-Pandemie

Angesichts gravierender Corona-Infektionszahlen in Sachsen hat die Linke der Landesregierung massive Versäumnisse vorgeworfen und einen "Runden Tisch Corona" gefordert. Die Regierung von Michael Kretschmer (CDU) habe über den Sommer wichtige Vorsorgemaßnahmen unterlassen, schrieben die Spitzen von Landtagsfraktion und Landespartei am Samstag in einer gemeinsamen Erklärung.

"Die Staatsregierung hat einen gehörigen Anteil daran, dass die Lage heute so dramatisch ist und ein harter Lockdown droht, wenn die Krankenhäuser weiter volllaufen." Dagegen habe sich die große Mehrheit der Sachsen vernünftig verhalten und leide nun darunter, dass härtere Einschnitte nötig seien.

Die Linken Rico Gebhardt, Susanne Schaper und Stefan Hartmann mahnten, digital einen ständigen Runden Tisch einzurichten. An ihm sollten Vertreter derer beteiligt werden, die von den Schutzmaßnahmen betroffen seien und an deren Ausgestaltung mitwirken könnten, wie Wohlfahrts- und Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften und Kulturorganisationen. Auch müsse die Regierung Pläne für eine Corona-Schutzimpfung offenlegen und den Landtag einbinden.

Zudem forderten die Linken, die Lasten der Krise sozial abzufedern. Zum einen sprachen sie sich dazu für die Aufnahme neuer Kredite aus; zum anderen für eine Corona-Vermögensabgabe für das reichste Prozent der Gesellschaft. «Wer sich in den fetten Jahren die Taschen auf Kosten der Mehrheit vollmacht, muss in Krisenzeiten seinen Beitrag zur Abmilderung der Folgen leisten», heißt es in der Mitteilung.

Update, 5. Dezember, 11.34 Uhr: Corona bringt Männelmacher auf kuriose Ideen

Erzgebirgskunst trifft auf Corona: Ob ein Schwibbogen mit Virus, Kantenhocker mit Maske und Desinfektionsmittel oder Top-Virologe Christian Drosten (48) als Räuchermann - die kreativen Köpfe aus der Region haben sich in diesem auch für sie sehr schweren Jahr einige kuriose Weihnachtsartikel im Zusammenhang mit der Pandemie einfallen lassen.

>>>Hier geht's zum ausführlichen Bericht.

Update, 5. Dezember, 11.16 Uhr: Fast 2300 neue Corona-Infektionen gemeldet

Die Gesundheitsämter in Sachsen haben dem Robert Koch-Institut fast 2300 neue Corona-Infektionen gemeldet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg im Vergleich zum Vortag um 82 auf 1224, wie am Samstag aus einer Online-Übersicht des Instituts hervorging. Damit entfiel fast jeder sechste bundesweit gemeldete Verstorbene auf den Freistaat.

Bei der Quote der Neuinfektionen (7-Tage-Inzidenz) bleibt Sachsen im Vergleich der Bundesländer negativer Spitzenreiter mit einem Wert von 280,5. Das ist mehr als doppelt so hoch wie der Inzidenzwert bundesweit.

Regional ist der Wert innerhalb des Freistaates in den Landkreisen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie Bautzen mit mehr als 400 am höchsten. Im bundesweiten Ranking der Regionen belegen sie Platz drei und vier. Die Landesuntersuchungsanstalt weist am Wochenende keine aktuellen Zahlen aus.

Update, 5. Dezember, 7.51 Uhr: Bisher fast 7000 Verstöße gegen Corona-Schutzregeln

Seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr sind in Sachsen zigtausende Verstöße gegen die vom Freistaat verordneten Schutzmaßnahmen geahndet worden. Nach Angaben des Innenministeriums summierte sich ihre Zahl bis Ende November auf 6925. Der Großteil resultierte allerdings noch aus der ersten Welle im Frühjahr. So waren es Ende April 5441.

"Anfangs war es meist unzureichender Abstand, jetzt sind es überwiegend Verstöße gegen die Maskenpflicht", sagte ein Ministeriumssprecher. Bei einem Drittel handelte es sich um Straftaten gegen das Infektionsschutzgesetz, die angezeigt wurden, bei etwa zwei Drittel ging es um Bußgeld wegen Ordnungswidrigkeiten. Das Spektrum der Delikte ist nach Ministeriumsangaben vielfältig.

Im Zusammenhang mit der "Querdenken"-Demonstration in Leipzig am 7. November ergingen 140 Anzeigen wegen Verstößen, bei der Kundgebung zwei Wochen später 113. "Da gab es zeitgleich 44 Platzverweise", berichtete der Ministeriumssprecher. Im Zusammenhang mit der neuen Corona-Schutzverordnung, die seit 1. Dezember gilt, sei ein erneuter Anstieg bei den Verstößen zu erwarten.

Bei den Staatsanwaltschaften gingen bis Ende November über 3100 Verfahren vorwiegend wegen Missachtung pandemiebedingter Beschränkungen, gut die Hälfte davon in Dresden und Görlitz. Gut zwei Drittel betrafen laut Generalstaatsanwaltschaft Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz, ansonsten ging es um Vorwürfe mit Corona-Bezug wie Betrug.

Die Tendenz der Ermittlungsverfahren mit Corona-Bezug ist seit dem Frühjahr rückläufig, auch weil Verstöße gegen Beschränkungen zu Ordnungswidrigkeiten zurückgestuft wurden, wie eine Sprecherin mitteilte. In bisher 112 Fällen wurden Strafbefehle beantragt - und 37 Anklagen erhoben.

Update, 4. Dezember, 16.37 Uhr: Polizei erwischt mehrere Maskenmuffel in Chemnitzer Innenstadt: Anzeige!

In der Chemnitzer Innenstadt erwischte die Polizei mehrere Personen, die keine Mund-Nasen-Bedeckung trugen. Es folgten Anzeigen.

Mehr dazu lest Ihr >>hier.

Auf Streife gegen Maskenmuffel! Die Polizei erwischte am Donnerstag mehrere Personen ohne Mundschutz in der Chemnitzer City.
Auf Streife gegen Maskenmuffel! Die Polizei erwischte am Donnerstag mehrere Personen ohne Mundschutz in der Chemnitzer City.  © Haertelpress

Update, 4. Dezember, 14.53 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Zum Stand Freitag, 4.12./ 0 Uhr gibt es 3.362 (+97 inkl. Nachmeldungen) Corona-Fälle.

Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 198,9 (-7,7).

Acht weitere Menschen sind verstorben.

Im Krankenhaus liegen derzeit 240 Personen (-8), davon 36 auf der
Intensivstation (+/-0).

Betroffene Einrichtungen sind derzeit:
15 Pflegeheime
14 Kita/Horte
18 Schulen

Update, 4. Dezember, 13.20 Uhr: Linke fordert zweiten Bonus für Pflegekräfte

Die Linke im sächsischen Landtag hat einen weiteren Bonus für Pflegekräfte im Kampf gegen die Corona-Pandemie gefordert. Davon sollten alle Pfleger in Heimen und Krankenhäusern profitieren, sagte die Gesundheitsexpertin der Fraktion, Susanne Schaper, am Freitag.

"Pflegekräfte leisten unter größtem persönlichen Einsatz und bei ständiger Infektionsgefahr enorm viel. Ihr Einsatz, gerade in der wesentlich größeren zweiten Welle, muss belohnt werden."

Mit Boni allein sei es aber nicht getan, betonte Schaper. Vielmehr müsse das Einkommen in der Pflege dauerhaft steigen.

Update, 4. Dezember, 12.45 Uhr: Corona-Schnelltests in sächsischen Hotspots angelaufen

In mehreren Gemeinden in Sachsen haben am Freitag die ersten großangelegten Corona-Schnelltests begonnen. So hatten sich etwa in Rathmannsdorf (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) bereits am Morgen vor Beginn der Tests zahlreiche Menschen vor dem Gemeindezentrum versammelt. Lange Schlangen oder Wartezeiten gab es aber laut einem dpa-Reporter zunächst nicht. Die knapp 1000 Einwohner sind aufgerufen, sich bis zum Abend freiwillig und kostenfrei auf das Corona-Virus testen zu lassen. Bei den sogenannten Antigen-Tests liegen die Ergebnisse bereits nach etwa 15 Minuten vor.

Auch in Räckelwitz bei Kamenz wurde am Freitagmorgen in der Turnhalle der Gemeinde mit den Massentests begonnen. "Es wird auf jeden Fall angenommen, am Morgen war recht viel los", sagte Kai Kranich vom Deutschen Roten Kreuz, das die Massentests gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen umsetzt. Man gehe davon aus, dass die meisten aber erst nach der Arbeit am Nachmittag zum Testen kommen. Auch die Gesundheitsämter waren vor Ort, um im Falle eines positiven Ergebnisses über das weitere Vorgehen zu beraten.

Beide Gemeinden sind stark von Corona-Fällen betroffen und liegen in Landkreisen, die bundesweit als Hotspots gelten. Laut Robert Koch-Institut gibt es im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge 470 Neuinfektionen in einer Woche pro 100.000 Einwohner - der Kreis landet damit bundesweit auf dem dritten Platz - gefolgt vom Landkreis Bautzen mit einem Inzidenzwert von 441.

Mit der Test-Aktion sollen möglichst viele Träger des Coronavirus ohne Symptome von ihrer Infektion erfahren. Experten vermuten, dass viele Corona-Ansteckungen durch Menschen passieren, die nichts von ihrer Infektion mit Sars-CoV-2 wissen. Der Freistaat stellt in einer ersten Stufe rund 20 000 Tests zur Verfügung - insgesamt sollen es bis zu 200.000 sein.

In mehreren Gemeinden in Sachsen haben am Freitag die ersten großangelegten Corona-Schnelltests begonnen. (Symbolbild)
In mehreren Gemeinden in Sachsen haben am Freitag die ersten großangelegten Corona-Schnelltests begonnen. (Symbolbild)  © Kay Nietfeld/dpa

Update, 4. Dezember, 12 Uhr: DRK sucht bis zu 300 Helfer für Impfzentren in Sachsen

Für die geplanten Corona-Impfzentren in Sachsen sucht das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bis zu 300 Mitarbeiter. Gearbeitet werde könne in Vollzeit, Teilzeit oder auch auf Minijob-Basis, wie der Landesverband am Freitag mitteilte.

Zu den Aufgaben gehören vor allem organisatorische und logistische Tätigkeiten - etwa Unterstützung im Check-in Bereich, Hilfe für die impfenden Ärzte sowie die Betreuung der zu Impfenden. Bewerbungen könnten über die Internetseite des DRK erfolgen. Geplant ist der Einsatz zunächst für bis zu drei Monate. Die konkreten Orte für die Impfzentren könnten erst nach und nach genannt werden, hieß es.

Die Details werden derzeit abgestimmt, erklärte das Gesundheitsministerium am Freitag auf Anfrage. Fest steht allerdings, dass die Corona-Impfzentren in Sachsen ab Mitte Dezember einsatzbereit sein sollen.

Die Umsetzung übernimmt das DRK. Geplant ist, dass jeder der zehn Landkreise und jede der drei kreisfreien Städte ein Zentrum erhält. Geplant sind auch mobile Impfteams, die zum Beispiel in Alten- und Pflegeheimen eingesetzt werden sollen.

Update, 4. Dezember, 11.15 Uhr: Nur wenige Ansteckungen in den Öffis nachweisbar

Wie der VMS (Verkehrsverbund Mittelsachsen) mitteilt, ist der öffentliche Nahverkehr mit Bussen, Trams und Eisenbahnen offenbar auch in Corona-Zeiten sicher.

Verkehrsmittel spielen laut Untersuchungen bei der Corona-Ansteckung so gut wie keine Rolle. Von rund 55.000 festgestellten Infektionen ließen sich nur 90 in Bussen nachweisen. Knapp 31.000 dagegen in Wohnungen und Heimen, rund 5800 am Arbeitsplatz.

Auch bei Mitarbeitern der Verkehrsunternehmen gibt es kaum Fälle: Unter 80.000 Beschäftigten aus 94 Verkehrsunternehmen fanden sich zum Stand Oktober 233 Fälle.

Der Chemnitzer Virologe Dr. med. Thomas Grünewald, Leiter der Klinik fürInfektions- und Tropenmedizin im Städtischen Klinikum Chemnitz: "So die Hygieneregeln von allen eingehalten werden, bestehen keine Bedenken gegen die Teilnahme am Öffentlichen Personennahverkehr. Dies bedeutet die Einhaltung der Pflicht eines jeden Fahrgastes, seinen Mund-Nasen-Schutzrichtig, also über Mund UND Nase, während der gesamten Fahrt zu tragen, denAbstand von mindestens 1,5 Meter zum nächsten Fahrgast, wo möglich, einzuhalten und auf Husten- und Niesetikette zu achten."

Verkehrsmittel spielen laut Untersuchungen bei der Corona-Ansteckung so gut wie keine Rolle.
Verkehrsmittel spielen laut Untersuchungen bei der Corona-Ansteckung so gut wie keine Rolle.  © Kristin Schmidt

Update, 4. Dezember, 10.30 Uhr: Sachsen bleibt negativer Spitzenreiter beim Infektionsgeschehen

Die Gesundheitsämter in Sachsen haben dem Robert Koch-Institut (RKI) mehr als 2600 neue Corona-Infektionen sowie 59 weitere Todesfälle binnen 24 Stunden gemeldet.

Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 276 bleibt das Pandemiegeschehen im Freistaat im bundesweiten Vergleich besonders dramatisch; auf Rang zwei rangiert Bayern, wo der Wert mit 171 allerdings deutlich niedriger liegt. Außer der kreisfreien Städte Leipzig, Dresden und Chemnitz sowie dem Landkreis Leipzig sind alle sächsischen Regionen in der RKI-Landkarte dunkelrot, weisen also einen Inzidenzwert zwischen 250 und 500 auf.

Aktuelle Zahlen der Landesregierung zum Infektionsgeschehen werden erst am Nachmittag veröffentlicht.

Update, 3. Dezember, 17.20 Uhr: Polizei löst Corona-Party in Freiberg auf: Es hagelt Anzeigen!

Da war die Party vorbei! In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag löste die Polizei eine Corona-Party in Freiberg auf. In einem Wohnhaus im Freiberger Ortsteil Zug trafen die Beamten neun Personen, welche mit lauter Musik eine feuchtfröhliche Party feierten.

>>Hier geht's zum Artikel.

Für neun Personen endete eine Corona-Party in Freiberg mit Anzeigen (Symbolbild).
Für neun Personen endete eine Corona-Party in Freiberg mit Anzeigen (Symbolbild).  © Bildmontage: 123rf/Kateryna Kon, lightfieldstudios

Update, 3. Dezember, 16.00 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Wie die Stadtverwaltung am Nachmittag mitteilte, gibt es am Donnerstag insgesamt 3265 bestätigte Fälle in Chemnitz. Das sind 57 mehr als am Mittwoch. Der 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 206,6. Die Stadt meldet zudem zwei neue Todesfälle. Damit erhöht sich die Zahl der Personen, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben sind, auf 71.

Update, 3. Dezember, 14.50 Uhr: Sachsen beginnt mit Schnelltests in Corona-Hotspots

Sachsen will in besonders betroffenen Regionen mit Schnelltests eine weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie verhindern. Zunächst sind dafür 20.000 solcher Tests vorgesehen, die das Gesundheitsministerium zu gleichen Teilen an fünf Landkreise verteilt. Getestet werden sollen ab Freitag nicht nur Heime, Schulen und Kitas, sondern gleich ganze Gemeinden.

Die Tests sind kostenlos und freiwillig. Freiwillige Helfer rüsten sich für einen Großeinsatz.

Update, 3. Dezember, 13.30 Uhr: DFB verlegt zwei weitere Spiele von Drittligist Zwickau

Wegen mehrerer Corona-Fälle hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zwei weitere Spiele des Drittligisten FSV Zwickau verlegt. >>>Hier lest Ihr mehr dazu.

Update, 3. Dezember, 12.44 Uhr: Sachsens Wirtschaftsminister drängt weiter auf staatliche Hilfe

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig pocht angesichts der geplanten Verlängerung des Teil-Lockdowns weiterhin auf staatliche Hilfen. "Viele Unternehmen, Hotels oder Gastronomen und die Belegschaften nehmen die Einschränkungen, welche auf Grund der Pandemie von ihnen zu tragen sind, tapfer hin. Sie sind angewiesen auf Unterstützung des Staates", sagte der SPD-Politiker am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Mit den November- und Dezemberhilfen habe der Bund seine Verantwortung wahrgenommen. "Es muss auch im kommenden Jahr Hilfen geben, um die Härten weiter auszugleichen", sagte Dulig. Er wolle sich dazu auch mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) verständigen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich bei ihren Beratungen am Mittwoch darauf verständigt, den Teil-Lockdown mit geschlossenen Restaurants, Museen, Theatern und Freizeiteinrichtungen bis zum 10. Januar zu verlängern.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hatte zudem einen härteren Lockdown angekündigt, wenn die Infektionszahlen nicht runtergingen. "Wenn wir es bis Weihnachten nicht schaffen, die Zahlen zu senken, dann werden wir im Januar zu rigorosen Maßnahmen greifen müssen. Die Ausfälle müssten die Betriebe dann allein stemmen, auch ohne Entschädigung", sagte Kretschmer der Sächsischen Zeitung.

Wirtschaftsminister Dulig kritisierte die Äußerung. Es bringe nichts, den Unternehmen zu drohen. "Dies ist der falsche Weg."

Update, 3. Dezember, 7.11 Uhr: Schulleiter nach Corona-Fällen fassungslos: Scharfe Kritik am Gesundheitsamt

Die Corona-Krise wächst dem Landkreis Zwickau über den Kopf. Lest >>>hier mehr dazu.

Corona-Brennpunkt Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Zwickau: Schulleiter Ralf Ballmann (59) bekam das Gesundheitsamt nicht ans Telefon.
Corona-Brennpunkt Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Zwickau: Schulleiter Ralf Ballmann (59) bekam das Gesundheitsamt nicht ans Telefon.  © Pro Picture/Ralph Köhler

Update, 2. Dezember, 18.11 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen in Sachsen

Die aktuellen Corona-Zahlen in Sachsen.
Die aktuellen Corona-Zahlen in Sachsen.  © TAG24

Update, 2. Dezember, 17.34 Uhr: Sachsen startet Ende der Woche mit Corona-Schnelltests

Sachsen setzt zur Eindämmung der Corona-Pandemie künftig verstärkt auf Schnelltests. Ende der Woche soll mit den Schnelltests begonnen werden, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Mittwoch. Bereitgestellt werden sie vom Ministerium.

>>>Hier geht's zum kompletten Artikel.

Update, 2. Dezember, 17.32 Uhr: 69 neue Todesfälle und 2114 Corona-Neuinfektionen in Sachsen

In Sachsen ist die Zahl der Neuinfektionen und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus weiter gestiegen. Laut Statistik des Gesundheitsministeriums vom Mittwoch wurden binnen eines Tages 69 neue Todesfälle registriert. Damit starben seit Beginn der Pandemie 1075 Menschen im Freistaat an oder mit dem Virus. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen stieg um mehr als 2100. Die meisten Fälle kamen im Landkreis Bautzen und in Dresden dazu.

Insgesamt 2266 Patienten müssen derzeit in den Krankenhäusern behandelt werden - darunter mehr als 400 Menschen auf der Intensivstation. Sachsen gilt bundesweit als Corona-Hotspot - auf 100.000 Einwohner kamen binnen einer Woche zuletzt 261 Infektionen. Manche Landkreise reißen sogar die 400er-Marke, laut Ministerium etwa die Region Sächsische Schweiz/Osterzgebirge.

Der Landkreis Görlitz selbst meldete eine Sieben-Tage-Inzidenz von 443, das Ministerium hingegen eine deutlich niedrigere Zahl. Die Infektionszahlen der Behörden können aufgrund unterschiedlicher Meldezeiten voneinander abweichen. In Sachsen gelten nahezu flächendeckend strenge Ausgangsbeschränkungen, Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen und eine erweiterte Maskenpflicht.

Update, 2. Dezember, 16.00 Uhr: Lessing-Gymnasium Hohenstein-Ernstthal schickt Schüler ins Homeschooling

Das Kultusministerium hat angesichts der aktuellen Entwicklungen entschieden, dass ab Donnerstag (3. Dezember) bis einschließlich 10. Dezember kein Präsenzunterricht am Lessing-Gymnasium in Hohenstein-Ernstthal stattfinden wird.

Grundsätzlich gilt für alle Schüler Homeschooling. Hierfür gibt es ab sofort durch die Fachlehrer vor dem jeweiligen Unterrichtstermin Aufgaben zur Bearbeitung.

Am Donnerstag (3. Dezember) besteht die Möglichkeit, zwischen neun und elf Uhr Lehrbücher und Unterrichtsmaterialien aus den Schließfächern zu holen. Dies gilt auch für die Pestalozzischule.

Die Klausuren in den Jahrgangsstufen elf und zwölf finden zum geplanten Termin statt, gleiches gilt für die Nachschreibetermine. Die Schüler der 11./12. Jahrgangsstufe sind verpflichtet, an diesen Terminen teilzunehmen und kommen ausschließlich zu den Klausuren in die Schule.

Ab dem 14.12.2020 findet Unterricht nach Stundenplan statt.

Update, 2. Dezember, 14.55 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Wie die Stadtverwaltung am Nachmittag mitteilte, gibt es zum Stand Mittwoch insgesamt 3208 bestätigte Fälle in Chemnitz. Das sind 90 mehr als am Dienstag. Der 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 219,6. Die Stadt meldet zudem zwölf neue Todesfälle. Damit erhöht sich die Zahl der Personen, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben sind, auf 69.

Im Krankenhaus liegen derzeit 243 Personen, das sind neun weniger als am Dienstag, davon liegen 35 auf der Intensivstation.

Betroffene Einrichtungen sind derzeit:

  • 16 Pflegeheime
  • 15 Kita/Horte
  • 40 Schulen

Update, 2. Dezember, 12 Uhr: Weitere Chemnitzer Schule wegen Corona dicht

Wegen mehrerer Corona-Fälle ist die Oberschule Gablenz ab heute bis voraussichtlich 10. Dezember dicht! Das hat das Gesundheitsamt Chemnitz in Absprache mit dem Landesamt für Schule und Bildung verfügt.

Die Oberschule Gablenz ist wegen Corona dicht.
Die Oberschule Gablenz ist wegen Corona dicht.  © Haertelpress

Update, 2. Dezember, 10.10 Uhr: Ministerpräsident Kretschmer: Coronazahlen müssen bis Weihnachten runter

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) hat einen härteren Lockdown angekündigt - falls die Corona-Infektionszahlen bis Weihnachten nicht runtergehen. "Dann werden wir nach Weihnachten die Kindergärten nicht mehr öffnen können. Dann werden die Schulen länger geschlossen bleiben. Dann müssen wir darüber sprechen, ob die Geschäfte für eine gewisse Zeit lang geschlossen bleiben", sagte der Regierungschef im sozialen Netzwerk Instagram. Dort beantwortete Kretschmer Nutzer-Fragen.

Er hoffe, dass die bisherigen Maßnahmen ausreichend seien. "Es hängt sehr davon ab, dass wir uns alle an die Maßnahmen halten, weil die Alternative wäre ein wirklich kompletter Lockdown und eine wirkliche Ausgangssperre. Das wollen wir auf jeden Fall verhindern", sagte Kretschmer. Alles zu schließen wie im Frühjahr, wäre eine sehr teuere Maßnahme. "Diese Kraft hat der Freistaat Sachsen nicht." Schon bei der Vorstellung der neuen Coronaschutzverordnung am vorigen Freitag hatte Kretschmer von einem Lockdown gesprochen, sollten die Maßnahmen im Dezember nicht klappen.

Sachsen verzeichnet derzeit bundesweit die höchste Rate an Neuinfektionen binnen 7 Tagen je 100.000 Einwohner. In den meisten der 13 Regionen im Land gelten Ausgangsbeschränkungen. Haus oder Wohnung dürfen nur noch mit triftigem Grund verlassen werden. Zudem wurden die Maskenpflicht ausgeweitet und Alkoholverbote erlassen.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) kündigte einen härteren Lockdown an, sollten die Corona-Zahlen bis Weihnachten nicht sinken.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) kündigte einen härteren Lockdown an, sollten die Corona-Zahlen bis Weihnachten nicht sinken.  © Steffen Füssel

Update, 2. Dezember, 7.45 Uhr: Stollberger OB kritisiert Corona-Maßnahmen, jetzt entschuldigt er sich

Der Stollberger Bürgermeister Marcel Schmidt (47, Freie Wähler) schrieb vor einigen Tagen einen Brief an die Bürger der Stadt. Darin bedauerte er die Absage des Weihnachtsmarktes, kritisierte dabei die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung. Es hagelte Kritik! Nun entschuldigte sich Schmidt.

>>Hier geht's zum Artikel.

Stollbergs OB Marcel Schmidt (47, Freie Wähler) kritisierte in einem Brief an die Stollberger die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung. Nun entschuldigte sich der 47-Jährige (Archivbild).
Stollbergs OB Marcel Schmidt (47, Freie Wähler) kritisierte in einem Brief an die Stollberger die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung. Nun entschuldigte sich der 47-Jährige (Archivbild).  © Uwe Meinhold, Screenshot facebook.com//stadtverwaltung.stollberg

Update, 1. Dezember, 18.30 Uhr: Die aktuellen Corona-Zahlen aus Sachsen

Die aktuellen Corona-Zahlen.
Die aktuellen Corona-Zahlen.  © TAG24

Update, 1. Dezember, 17.22 Uhr: Oberschule Gablenz dicht

In Chemnitz ist die Oberschule Gablenz ab Mittwoch wegen Corona-Infektionen geschlossen, das teilte die Schule per Aushang mit. Die Maßnahme gilt vorerst bist 10. Dezember. In der Zeit werden alle Klassen per Homeschooling unterrichtet. Die Schüler mehrerer Klassen befinden sich derzeit in Quarantäne.

Update, 1. Dezember, 17.20 Uhr: Corona-Zahlen in Sachsen verharren auf hohem Niveau

In Sachsen bleibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter auf hohem Niveau. Laut am Dienstag veröffentlichter Statistik des Gesundheitsministeriums wurden binnen eines Tages deutlich mehr als 1500 nachgewiesene Infektionsfälle registriert. Das sind 13 mehr als am Dienstag vergangener Woche - damals wurden 1563 neue Infektionen binnen 24 Stunden bekanntgegeben.

Hinzu kommen 45 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Insgesamt starben damit seit Beginn der Pandemie im März 1006 Menschen im Freistaat an oder mit Corona. Mehr als 2200 Patienten müssen derzeit in den Krankenhäusern behandelt werden - darunter fast 400 Menschen auf der Intensivstation.

Lediglich für Leipzig, den Landkreis Leipzig sowie den Vogtlandkreis weist die Behörde Infektionszahlen unter der als sehr kritischen geltenden Marke von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen aus. In den meisten Landkreisen sowie in Dresden und Chemnitz gelten verschärfte Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen.

Laut Robert-Koch-Institut liegt dieser Warnwert in ganz Sachsen derzeit im Schnitt bei 257 Infektionen auf 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Das ist der höchste Wert aller Bundesländer.

Update, 1. Dezember, 16.35 Uhr: FSV Zwickau trainiert wegen Corona frühestens nächste Woche wieder

Fußball-Drittligist FSV Zwickau hofft nach vier positiven Corona-Fällen, Mitte der kommenden Woche das Kleingruppentraining im Rahmen der sogenannten Arbeitsquarantäne wieder aufnehmen zu können. Wie der Verein am Dienstag in einer Pressemitteilung bekannt gab, steht er dazu im Austausch mit den zuständigen Gesundheitsämtern und dem Deutschen Fußball-Bund.

Am Montag war bekannt geworden, dass bei einer Testung der Mannschaft am Sonntag vier Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Die Sachsen, die sich zur Zeit der Mitteilung auf dem Weg zum für Dienstag angesetzten Nachholespiel beim SC Verl befanden, kehrten danach um und begaben sich auf Anordnung des Gesundheitsamtes in häusliche Quarantäne. Nach Angaben des Vereins betrifft das 26 Teammitglieder. Bislang zeige niemand Symptome. Das Spiel wurde abgesagt.

Update, 1. Dezember, 16.17 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Chemnitz

Insgesamt gibt es laut Stadtverwaltung zum Stand Dienstag 3119 bestätigte Fälle in Chemnitz. Das sind 64 mehr als am Montag. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 229,4. Die Stadt meldet zudem sieben neue Todesfälle. Damit erhöht sich die Zahl der Personen, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben sind, auf 57.

Im Krankenhaus liegen derzeit 252 Personen, das sind 16 mehr als am Montag, davon liegen 35 auf der Intensivstation.

Von Corona betroffen sind derzeit folgende Einrichtungen:

  • 16 Pflegeheime
  • 16 Kita/Horte
  • 38 Schulen

Update, 1. Dezember, 15.12 Uhr: Oberschule muss schließen

An der Oberschule in Beierfeld sind derzeit 13 Lehrkräfte in Quarantäne und drei weitere sind erkrankt und auch fünf Schulklassen sind in häuslicher Quarantäne. In der aktuellen Situation kann die Schule den Präsenzunterricht nicht absichern und geht bis einschließlich 9. Dezember zum Homeschooling über. Am 10. Dezember sind die aktuellen Quarantäne-Maßnahmen beendet und man hofft wieder in den Regelbetrieb übergehen zu können. Für die Klassen 5 und 6 gibt es eine Notbetreuung bis 12.30 Uhr.

Die Oberschule in Grünhain-Beierfeld muss schließen.
Die Oberschule in Grünhain-Beierfeld muss schließen.  © Bernd März

Update, 1. Dezember, 14.29 Uhr: Polizei Zwickau löst Versammlungen im Vogtland auf

In Plauen wiesen sie gegen 17 Uhr die Teilnehmer einer Versammlung auf die Einhaltung der aktuellen Vorschriften im Zusammenhang mit dem Coronavirus hin. Daraufhin löste sich die Gruppe mit rund elf Personen auf.

Zudem konnten sie vier Personen an einem Aufzug mit Kerzen in der Hand hindern. Dies ist entsprechend der aktuellen Corona-Maßnahmen nicht erlaubt.

In Markneukirchen stellten die Einsatzkräfte ab 18.50 Uhr erhöhtes Personenaufkommen in den umliegenden Straßen der Feuerwache fest. Insgesamt sprachen die Beamten rund 40 Personen an.

Bis auf wenige Ausnahmen hielt sich die Mehrheit an den geforderten Mindestabstand und an das Tragen der Mund-Nasebedeckung. Gegen eine Person, die sich fortlaufend dagegen wehrte, wurde Anzeige erstattet.

Gegen 19.45 Uhr wurde an der Breite Straße eine etwa zehnköpfige Personengruppe festgestellt, welche sich geschlossen in Richtung Busbahnhof bewegte und teilweise Kerzen mitführte. Einige Personen dieser Gruppe waren bereits im Vorfeld mehrfach belehrt worden. Gegen sie wurde Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz erstattet.

Update, 1. Dezember, 11.25 Uhr: Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht neue Arbeitslosenzahlen von Sachsen

Trotz des coronabedingten Teil-Lockdowns ist die Arbeitslosigkeit in Sachsen im November gesunken.

Zugleich gab es aber viele neue Anzeigen auf Kurzarbeit etwa aus dem Gastgewerbe und Betrieben der Sport-, Unterhaltungs- und Erholungsbranche, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Chemnitz mitteilte.

Den ausführlichen Bericht und alle Zahlen könnt ihr >>>hier nachlesen.

Update, 30. November, 20.53 Uhr: Neue Maßnahmen im Vogtlandkreis und Landkreis Zwickau

Inzwischen haben auch der Vogtlandkreis und der Landkreis Zwickau seine verschärften Corona-Maßnahmen veröffentlicht. In beiden Kreisen wird die Mundschutzpflicht erweitert und eine zeitlich begrenzte Ausgangssperre verhängt.

Welche weitere Maßnahmen noch gelten, könnt Ihr für Zwickau >>>hier und für das Vogtland >>>hier nachlesen.

Update, 30. November, 19.47 Uhr: FSV-Spiel wegen Corona abgesagt

Das Auswärtsspiel des FSV Zwickau gegen den SV Verl musste wegen vier Corona-Fällen bei den Westsachsen abgesagt werden.

Den ausführlichen Bericht könnt Ihr >>>hier lesen.

Update, 30. November, 19.30 Uhr: Anti-Corona-Demo in Zwickau

In Zwickau haben sich am Montagabend 50 bis 60 Gegner der Corona-Maßnahmen versammelt und Weihnachtslieder wie O Tannenbaum und Kling, Glöckchen gesungen. Von mehreren Teilnehmern, die keine Mund-Nasen-Schutz trugen oder gegen andere Vorschriften verstießen, wurden die Personalien aufgenommen.

In Zwickau haben am Montagabend Corona-Gegner demonstriert.
In Zwickau haben am Montagabend Corona-Gegner demonstriert.  © Pro Picture/ Ralph Köhler

Update, 30. November, 17.49 Uhr: Mehr als 4800 neue Coronavirus-Fälle in Sachsen

Die Neuansteckungen mit dem Coronavirus nehmen in Sachsen weiter stark zu. Wie aus einer Übersicht des Sozialministeriums in Dresden vom Montag hervorgeht, wurden seit Freitag 4816 neue Fälle gemeldet. Das waren deutlich mehr als vor einer Woche. Am vorigen Montag hatte das Ministerium für diesen Zeitraum 3453 neue Fälle angezeigt.

Seit Beginn der Pandemie haben sich in Sachsen 57.030 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert und sind 961 Corona-Patienten gestorben. Über das Wochenende kamen 115 Todesfälle hinzu.

Die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz - die Zahl der Neuansteckungen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner - liegt laut Ministerium bei 275. Das ist der höchste Wert aller Bundesländer. Von den deutschlandweit zehn am stärksten betroffenen Landkreisen liegen laut Robert-Koch-Institut fünf in Sachsen.

Update, 30. November, 17.03 Uhr: Aktuelle Zahlen in Chemnitz

Insgesamt gibt es laut Stadtverwaltung zum Stand Montag 3055 bestätigte Fälle in Chemnitz. Das sind 206 mehr als am Freitag. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt 235. Die Stadt meldet zudem sieben neue Todesfälle. Damit erhöht sich die Zahl der Personen, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben sind, auf 57.

Im Krankenhaus liegen derzeit 236 Personen, davon 36 auf der Intensivstation.

Von Corona betroffen sind derzeit folgende Einrichtungen:

  • 15 Pflegeheime
  • 9 Kita/Horte
  • 36 Schulen

Update, 30. November, 16.30 Uhr: Verschärfte Maßnahmen im Erzgebirge

Ab Dienstag gelten im Erzgebirgskreis verschärfte Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Dazu gehört unter anderem eine Ausgangssperre und eine Erweiterung der Mundschutzpflicht.

Welche Maßnahmen im einzelnen gelten und was für Strafen bei Verstößen drohen, könnt Ihr >>>hier nachlesen.

Update, 30. November, 14.52 Uhr: Polizei löst Corona-Partys auf

Die Polizei hat in Zwickau und in Wilkau-Haßlau mehrere Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung festgestellt. "An der Cainsdorfer Straße in Zwickau feierten fünfzehn Jugendliche eine Party. Beim Eintreffen der Beamten flüchteten Sie. Drei von ihnen konnten gestellt werden. Im selben Zeitraum trafen sich achtzehn Jugendliche und Erwachsene auf dem Marktplatz in Wilkau-Haßlau. Die Identität von sieben Personen wurde festgestellt", teilte die Polizei am Montag mit.

Update, 30. November, 13.57 Uhr: Handball: Aue-Trainer Swat wegen Covid-19-Erkrankung in Klinik

Trainer Stephan Swat wird dem Handball-Zweitligisten EHV Aue wegen einer Covid-19-Erkrankung für längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. Wie der Verein am Montag mitteilte, wurde der 43-Jährige bereits in der vergangenen Woche in das Auer Helios Klinikum eingeliefert.

"Der EHV Aue hofft, dass der Genesungsprozess problemlos, gut und schnell verläuft. Seine Mannschaft und sein Verein drücken ihm die Daumen, dass er das Krankenhaus bald verlassen kann und sich schnell wieder erholt", heißt es in der Mitteilung.

Bis auf Weiteres werden Co-Trainer Kirsten Weber und Torwart-Trainer Michael Hilbig das Coaching übernehmen. Wegen positiver Corona-Befunde in der Mannschaft und angeordneter Quarantänen mussten bereits mehrere Partien des EHV abgesagt und verlegt werden, darunter auch das Nachholspiel an diesem Mittwoch beim HC Elbflorenz Dresden.

Das nächste Auer Spiel nach dreiwöchiger Pause soll am Samstag (19.30 Uhr) beim TV Hüttenberg stattfinden.

Update, 30. November, 13.50 Uhr: Hotelübernachtung bei Verwandtenbesuch zu Weihnachten möglich

Wer über Weihnachten Verwandte in Sachsen besucht, kann dafür auch in einem Hotel oder in einer Pension übernachten. Das hat das Gesundheitsministerium in Dresden am Montag mitgeteilt. >>>Hier lest Ihr alle Details.

Update, 30. November, 13.22 Uhr: Vereinssport bleibt weiter untersagt!

Das Sächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) hat entschieden, dass das Verbot von Vereinssport von Kindern und Jugendlichen im Zuge der Corona-Verordnung vom 10. November bestehen bleibt. >>>Hier lest Ihr mehr dazu.

Update, 30. November, 13.17 Uhr: Stadt erläutert neue Corona-Schutz-Verordnung sowie die für Chemnitz geltende Allgemeinverfügung

Im Zusammenhang mit der ab Dienstag (1. Dezember) geltenden neuen Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates Sachsen wird es ab Mittwoch auch eine neue Allgemeinverfügung der Stadt Chemnitz geben.

Deren Inhalte werden am Dienstagmittag gemeinsam von Oberbürgermeister Sven Schulze (49, SPD), Bürgermeister Ralph Burghart (50, CDU) und Bürgermeister Miko Runkel (59, parteilos) erläutert.

Update, 30. November, 12 Uhr: Landkreise verschärfen Corona-Regeln

Wegen der hohen Corona-Infektionsraten verschärfen weitere Landkreise in Sachsen ihre Regeln. Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wollte am Montag eine Allgemeinverfügung veröffentlichen, die ab Dienstag (1. Dezember) gelten solle.

In der Region werde der Schwellenwert von 200 Neuinfektionen in 7 Tagen je 100.000 Einwohner seit Mitte November dauerhaft überschritten, teilte das Landratsamt in Pirna mit. Auch im Landkreis Zwickau seien zwei neue Allgemeinverfügungen in Vorbereitung. Am Wochenende hatten bereits die Landkreise Görlitz und Bautzen Allgemeinverfügungen angekündigt.

Nach Angaben des Landratsamtes in Pirna haben sich die Landkreise am Wochenende zu den Regeln abgestimmt. Vorgesehen sind demnach unter anderem Alkoholverbote auf bestimmten öffentlichen Plätzen, eine Ausweitung der Maskenpflicht sowie Ausgangsbeschränkungen.

Ab Dienstag gilt die neue Coronaschutzverordnung des Landes. Sie verpflichtet die Kreise und Städte in Sachsen, bei Überschreitung des Schwellenwerts zeitlich befristete Ausgangsbeschränkungen anzuordnen. Das Verlassen von Haus oder Wohnung ohne triftigen Grund muss von den Landkreisen dann untersagt werden.

Zu den triftigen Gründen gehören unter anderem Wege zu Schule und Kita, zur Arbeit und zum Arzt und in den Kleingarten. Sport im Umkreis von 15 Kilometern wird ebenfalls gestattet.

Update, 30. November, 8.45 Uhr: Kinder müssen wegen Corona vergeblich auf den Weihnachtsmann warten

Viele Kinder in Sachsen werden in diesem Jahr Heiligabend wegen der Corona-Pandemie vergeblich auf den Weihnachtsmann warten.

"Wegen der derzeitigen Infektionssituation können wir es nicht verantworten, Weihnachtsmänner und Engel von Familie zu Familie zu schicken", sagte Juliane Lucas von der Studentischen Arbeitsvermittlung in Dresden.

In den vergangenen Jahren haben bis zu 80 Weihnachtsmänner und -engel der Arbeitsvermittlung Heiligabend in Familien Geschenke verteilt - meistens Studenten.

Auch die Agentur für Arbeit in Zwickau hat wegen der Corona-Krise ihre Weihnachtsmannvermittlung eingestellt.

Update, 30. November, 6.29 Uhr: Nur noch 26 freie Intensivbetten

Die Corona-Lage in den Chemnitzer Krankenhäusern spitzt sich zu. >>>Hier lest Ihr mehr dazu.

37 Corona-Patienten lagen am Sonntag auf einer Chemnitzer Intensivstation. 20 von ihnen mussten beatmet werden.
37 Corona-Patienten lagen am Sonntag auf einer Chemnitzer Intensivstation. 20 von ihnen mussten beatmet werden.  © dpa/Peter Kneffel

Update, 29. November, 18.55 Uhr: Querdenker treffen sich zum Adventssingen in Chemnitz

Etwa 70 "Querdenker" trafen sich am Sonntagabend auf dem Chemnitzer Markt. Sie hielten Kerzen in den Händen und sangen Weihnachtslieder. Laut Informationen vor Ort verlief die Versammlung friedlich.

Etwa 70 Personen versammelten sich auf dem Chemnitzer Markt zum Adventssingen.
Etwa 70 Personen versammelten sich auf dem Chemnitzer Markt zum Adventssingen.  © Haertelpress

Update, 29. November, 10.10 Uhr: Sachsen bei Inzidenzwert bundesweit Schlusslicht - 24 neue Todesfälle

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Sachsen ist innerhalb eines Tages um fast 1400 angestiegen.

Seit Beginn der Pandemie sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Sonntag 53.804 Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden, 882 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche (Inzidenzwert) stieg landesweit auf 226,16. Das ist im Vergleich der Bundesländer der höchste Wert.

Die Landkreise Görlitz und Bautzen verzeichneten nach eigenen Angaben jeweils einen Inzidenzwert von rund 400. Sie gehören damit bundesweit zu den Corona-Hotspots. Die vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Zahlen können teils von denen der Städte und Landkreise und auch von denen des Robert Koch-Instituts abweichen. Das liegt nach Angaben der Behörden an den unterschiedlichen Meldezeiten der Neuinfektionen.

Update, 28. November, 20.20 Uhr: Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen verliefen störungsfrei

Wie die Polizei auf Anfrage von TAG24 mitteilte, verliefen die beiden in der Region durchgeführten Anti-Corona-Demonstrationen am Samstagnachmittag störungsfrei.

In Chemnitz fand eine Kundgebung von "Mitteldeutschland steht auf & bewegt sich" statt, bei der unter anderem der "Querdenker" Dr. Jan Rößler sprach. Insgesamt trafen sich knapp 100 Menschen am Marx-Monument. Im Stadthallenpark versammelten sich 80 Gegendemonstranten.

Die Demo auf dem Finanzamt-Parkplatz in Schwarzenberg besuchten 200 Teilnehmer.

Update, 28. November, 14.44 Uhr: Demonstrationen in der Chemnitzer City - Brückenstraße ist gesperrt

In der Chemnitzer Innenstadt läuft seit 14 Uhr eine Anti-Corona-Demonstration. Die Initiative "Mitteldeutschland steht auf & bewegt sich Chemnitz/Sachsen" hat am Karl-Marx-Monument/ Chemnitzer Markt zu einem öffentlichen Diskurs zum Themen wie Corona, Grundgesetz und Selbstbestimmung aufgerufen.

Das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus Chemnitz wiederum hat zum Gegenprotest aufgerufen. Unter dem Motto "Kein Platz für Ignoranz! Nein zu Querdenken und rechter Hetze!" setzen sie mit Abstand und Maske ihre Alternativen entgegen.

Bislang laufen die Demonstration und die Gegendemonstration friedlich ab. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Aufgrund der Demo ist die Brückenstraße derzeit gesperrt.

Die Bürgerbewegung Pro Chemnitz hat indes zur Beteiligung an einer Demonstration unter dem Motto "Weihnachtstradition, statt neuer Normalität“ der Wahlliste "Freie Bürger Schwarzenberg - FBS" in Schwarzenberg aufgerufen.

Die Brückenstraße ist aufgrund der Demonstrationen voraussichtlich bis 17 Uhr noch gesperrt.
Die Brückenstraße ist aufgrund der Demonstrationen voraussichtlich bis 17 Uhr noch gesperrt.  © privat

Update, 28. November, 11.40 Uhr: Landesschülerrat: Bedingungen für Wechselunterricht Schule überlassen

Bei der derzeitigen Infektionslage in Sachsen hält der Landesschülerrat (LSR) die Einführung von Wechselunterricht in den Schulen für richtig. "Schulen sollten dabei die Freiheiten besitzen, für die konkreten Bedingungen – zum Beispiel die Häufigkeit der Wechsel – auf ihre jeweiligen Besonderheiten einzugehen, vor allem räumliche Situation und Klassenstärken", sagte Landesschülersprecherin Joanna Kesicka laut einer Mitteilung vom Samstag. Die Formate sollten in Absprache mit den Schülervertretern gestaltet werden.

Generell begrüßte der Landesschülerrat die am Freitag beschlossenen Maßnahmen der Landesregierung. Bei 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen soll der Regelbetrieb an Schulen eingeschränkt werden. An den Grundschulen soll es feste Klassen geben, weiterführende Schulen gehen in Absprache mit dem Kultusministerium in den Wechselunterricht. "Im Interesse jedes einzelnen Schülers müssen wir dafür sorgen, dass der Unterricht an Schulen, die nur wenig oder gar nicht von Infektionen betroffen sind, im Regelbetrieb weiterlaufen kann, solange es möglich ist", sagte Kultusminister Christian Piwarz (CDU).

Grundsätzlich ausgenommen von den Wechselmodellen sind die Abschlussklassen. Zudem gilt ab Klassenstufe 7 Maskenpflicht im Unterricht. Am Freitag lagen laut Gesundheitsministerium zehn der 13 Landkreise und kreisfreien Städte über der kritischen Grenze von 200 Infektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Der Landesschülerrat forderte bei der Einführung von Wechselunterricht entsprechende Nachteile für die Schüler auszugleichen. "Spätestens mit dem Wechselmodell wird auffällig, dass dieses Schuljahr kein normales Schuljahr ist. Deswegen können es auch nicht normale Maßstäbe sein, die für Zeugnisse und Abschlüsse angelegt werden", erläuterte Kesicka.

Update, 28. November, 10.28 Uhr: Pflegebonus in Höhe von 500 Euro wird im Dezember ausgezahlt

Beschäftigte in der Altenpflege in Sachsen bekommen noch in diesem Jahr einen zusätzlichen Pflegebonus in Höhe von 500 Euro.

"Ohne das unermüdliche Engagement der Beschäftigten in stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten wäre die Corona-Pandemie nicht zu bewältigen", teilte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Samstag mit.

Im Freistaat Sachsen versorgen und betreuen im Bereich der stationären und ambulanten Pflege rund 70.000 Beschäftigte mehr als 200.000 Pflegebedürftige. Die Gesamtkosten des Landesanteils am Pflegebonus werden aktuell auf 30 Millionen Euro beziffert.

Update, 28. November, 9.57 Uhr: Lange Warteliste in Chemnitzer Psychiatrie

Die Psychiatrie im Chemnitzer Klinikum ist voll, die Warteliste lang. "Unter dem Eindruck der Corona-Maßnahmen und den dadurch geänderten Lebensbedingungen suchen die Menschen zunehmend Rat und Hilfe bei uns", so Klinikumssprecher Arndt Hellmann (59). >>> Hier gehts zum ganzen Artikel.

Die Psychiatrie im Chemnitzer Klinikum ist voll. Die Begleiterscheinungen der Pandemie wirken sich auf die seelische Gesundheit vieler Menschen aus.
Die Psychiatrie im Chemnitzer Klinikum ist voll. Die Begleiterscheinungen der Pandemie wirken sich auf die seelische Gesundheit vieler Menschen aus.  © Maik Börner

Update, 28. November, 8.44 Uhr: Nach Glühwein-Verbot in Chemnitz: Politiker glühen vor Wut!

Nach dem Glühwein-Verbot der Stadt Chemnitz glüht die Politik vor Zorn: An dieser neuen Verwaltungsvorschrift entzündet sich die Kritik der Parteien. Lest >>>hier mehr dazu.

Harsche Kritik am Rathaus: CDU-Fraktions-Chef Tino Fritzsche (58).
Harsche Kritik am Rathaus: CDU-Fraktions-Chef Tino Fritzsche (58).  © Sven Gleisberg

Update, 28. November, 8 Uhr: Masken-Wirrwarr auf Chemnitzer Brühl

Die Stadt Chemnitz will die Einhaltung der Maskenpflicht stärker kontrollieren. Auf dem Brühl spazieren aber nach wie vor auffallend viele Passanten "oben ohne". Was auch daran liegen könnte, dass es dort keine Hinweis-Schilder auf die Pflicht gibt.

>>>Hier lest Ihr mehr dazu.

Hier hat die Stadt Maskenpflicht verhängt, aber kaum jemand weiß es.
Hier hat die Stadt Maskenpflicht verhängt, aber kaum jemand weiß es.  © Uwe Meinhold

Was bisher geschah, lest Ihr >>> hier in unserem Live-Ticker "Coronavirus in Chemnitz".

Titelfoto: Kateryna Kon/123 RF, Wolfgang Hertel/123 RF

Mehr zum Thema Chemnitz:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0