Brandkatastrophe in Amtsberg: Zahlreiche Hilfsangebote für Familie

Amtsberg - Diese Familientragödie erschütterte ganz Sachsen: Vor einer Woche brannte in Amtsberg ein Dreiseitenhof komplett ab. Dem Feuer war ein heftiger Familienstreit vorausgegangen. Seit der Brandkatastrophe gibt es schon verschiedene Hilfsangebote für die betroffene Familie.

Der mutmaßliche Brandstifter Gert D. auf dem Weg ins Chemnitzer Amtsgericht.
Der mutmaßliche Brandstifter Gert D. auf dem Weg ins Chemnitzer Amtsgericht.  © Harry Härtel

Bei der Gemeinde seien zahlreiche Hilfsangebote für die Familie eingegangen, berichtete Bürgermeister Sylvio Krause dem MDR. So wurden neben Interimsunterkünften, auch Sachspenden wie Möbel und tatkräftige Unterstützung angeboten. 

Inzwischen wurde auch eine Wohnung gefunden, in die die Familie in der kommenden Woche ziehen will. 

Vor einer Woche hatte ein Feuer den Dreiseitenhof im Ortsteil Weißbach zerstört. Die Höhe des entstandenen Schadens ist noch immer unklar.

Der Brand soll von dem 63 Jahre alten Gert D. gelegt worden sein.

 Anwohner in der Hauptstraße hatten das Feuer bemerkt, waren zum Hof der Familie G. geeilt. Dort sahen sie, wie Gert D. gerade mit einer Stange auf Kai G. (39) einschlug. Die Nachbarn trennten die Männer, riefen Polizei und Feuerwehr. Der 39-Jährige, ein Neffe von Gert D. wurde schwer verletzt (TAG24 berichtete). Die beiden Männer waren schon mehrfach in Streit geraten.

Bei Amtsbergs Bürgermeister Sylvio Krause sind schon zahlreiche Hilfsangebote eingegangen.
Bei Amtsbergs Bürgermeister Sylvio Krause sind schon zahlreiche Hilfsangebote eingegangen.  © Ralph Kunz
Die Dreiseitenhof brannte komplett aus.
Die Dreiseitenhof brannte komplett aus.  © Harry Härtel

Der 63-Jährige wurde kurz nach der Tat festgenommen und vergangene Woche Donnerstag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Chemnitz vorgeführt. Es wurde Haftbefehl erlassen. Der Mann wurde in eine JVA gebracht. 

Titelfoto: Harry Härtel

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