Angebliche Spendensammler versuchen, an Bargeld und Unterschriften zu kommen

Döbeln/Waldheim/Roßwein - Die Polizei erhielt am Donnerstag mehrere Hinweise zu Betrügereien in Mittelsachsen. Dort versuchten angebliche Spendensammler, Bargeld zu erbeuten. Die Polizei konnte schließlich drei Verdächtige stellen.

In Döbeln waren am Donnerstag angebliche Spendensammler unterwegs. (Symbolbild)
In Döbeln waren am Donnerstag angebliche Spendensammler unterwegs. (Symbolbild)  © picture alliance / Bernd Thissen/dpa

Die angeblichen Spendensammler waren am späten Vormittag unter anderem in Döbeln vor einem Supermarkt in der Mastener Straße zugange.

Dort sollen sie gezielt ältere Menschen auf Unterschriften und Spenden angesprochen haben. Allerdings ohne Erfolg vonseiten der Betrüger, es kam zu keinem finanziellen Schaden.

In der Nähe der Schlachthofstraße sah das allerdings anders aus. Dort ergaunerten die Täter von einem 71 Jahre alten Mann 20 Euro. Die Täter sollen mit einem Audi unterwegs gewesen sein.

Auch in Waldheim waren mutmaßliche Betrüger vor einem Supermarkt (Hauptstraße) tätig. Drei, bis dahin unbekannte Personen sollen dort um Bargeld gebettelt haben.

Schließlich konnten Polizeibeamten drei Männer, im Alter von 17, 20, und 22 Jahren, in der Bahnhofstraße in Roßwein zu stellen. Sie waren in einem Audi unterwegs.

"Nach ersten Erkenntnissen nutzten die Betrüger den Vorwand, für eine gemeinnützige Organisation Spenden zu sammeln und ergaunerten mit ihrer Masche etwa 75 Euro", teilte die Polizei am Freitag mit.

Die Polizei ermittelt nun gegen die drei Bulgaren wegen des Verdachts des Betrugs und prüft den Zusammenhang zu allen gemeldeten Fällen.

Polizei gibt Tipps, damit Spenden wirklich da ankommen, wo sie benötigt werden:

  • nie Geld unüberlegt an unbekannte Personen übergeben
  • lieber an Einrichtungen oder Organisationen spenden, die man persönlich kennt oder mit denen man sich beschäftigt hat
  • nicht unter Druck setzen lassen, bei aggressivem Vorgehen der Sammler besser die Polizei über die 110 informieren
  • bei emotionalen oder angstmachenden Appellen misstrauisch bleiben.

Titelfoto: picture alliance / Bernd Thissen/dpa

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