Bei Corona-Kontrollen in Chemnitz: Polizei findet Drogen-Depot

Chemnitz - Die Polizei führte am Freitag und am Samstag Kontrollen in Chemnitz im Zusammenhang mit der Corona-Schutz-Verordnung durch.

Die Polizei führte am Freitag und am Samstag Kontrollen in Chemnitz im Zusammenhang mit der Corona-Schutz-Verordnung durch. (Symbolbild)
Die Polizei führte am Freitag und am Samstag Kontrollen in Chemnitz im Zusammenhang mit der Corona-Schutz-Verordnung durch. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wie die Polizei mitteilt, dienten die Einsätze zur Überprüfung der Durchsetzung der Sächsischen Corona-Schutzverordnung sowohl als auch der durch die Stadt Chemnitz und den Erzgebirgskreis erlassenen Allgemeinverfügungen.

"Am Freitag waren dahingehend Einsatzkräfte insbesondere im Chemnitzer Stadtgebiet aktiv und unterstützten bei drei Lokalen den Stadtordnungsdienst bei der Durchsetzung der in der Allgemeinverfügung festgelegten Sperrstunde", so die Polizei weiter.

Die Lokale bekamen entsprechende Anzeigen.

Während des Einsatzes beobachteten die Polizisten im Bereich der Brückenstraße einen Mann. Er hatte offenbar Betäubungsmittel verkauft. Sie fassten den 23-jährigen Afghane und stellten ein von ihm genutztes Depot mit mehreren Konsumeinheiten Amphetaminen, insgesamt rund 11,5 Gramm, sicher. 

Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann wegen Handels mit Betäubungsmitteln. Außerdem bekamen zwei Mädchen (16/deutsch, 17/deutsch) und eine Frau (25/italienisch), die offenbar bei dem 23-Jährigen Betäubungsmittel gekauft und diese zum Teil auch noch bei sich hatten, Anzeigen.

Lokal in Hainstraße geschlossen

Am Samstagmorgen gegen 2 Uhr sah eine Streifenwagenbesatzung Licht und Personen in einem Lokal in der Hainstraße. Die Polizisten trafen dort insgesamt fünf Personen an. Das Lokal wurde geschlossen und Anzeige erstattet.

Am Samstagabend gab es auch in Annaberg einen Einsatz. Es ging um eine angezeigte Feier mit 150 Personen. Aufgrund der geänderten Allgemeinverfügung des Erzgebirgskreises sind nur noch Feiern mit bis zu zehn Personen gestattet. Es wurden an der Location allerdings 22 Personen angetroffen. Einige der Feiernden begaben sich dann in ein anderes Lokal.

Trotzdem bekamen der Veranstalter sowie alle Teilnehmer Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung.

Einsatzkräfte prüften auch die Einhaltung der Sperrstunde. Hier wurden im Großraum Annaberg keine Verstöße festgestellt. 

Erst vergangene Woche gab es mehrere Anzeigen, da die Sperrstunde in Chemnitz nicht eingehalten wurde (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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