Betrüger-Alarm! Chemnitzer um mehrere Tausend Euro abgezockt

Chemnitz - Zehntausende Euro sind nun futsch! Unbekannte Täter zockten in den vergangenen Tagen eine Frau und einen Mann aus Chemnitz via Telefon und E-Mail ab. Die Polizei warnt nun vor der dreisten Masche.

Ein Rentner aus Chemnitz-Schönau wurde am Samstag von Betrügern um mehrere Tausend Euro abgezockt. Ähnlich ging es einer Seniorin aus Ebersdorf (Symbolbild).
Ein Rentner aus Chemnitz-Schönau wurde am Samstag von Betrügern um mehrere Tausend Euro abgezockt. Ähnlich ging es einer Seniorin aus Ebersdorf (Symbolbild).  © 123RF/Ian Allenden

Am vergangenen Mittwoch bekam eine Frau aus dem Chemnitzer Ortsteil Ebersdorf eine Mail, in der sie von ihrer angeblichen Bank aufgefordert wurde, über einen Link die Sperrung des Onlinebankings aufzuheben.

Die Frau rief daraufhin eine in der E-Mail angegebene Nummer an. Ein unbekannter Mann gab sich als Bankmitarbeiter aus und forderte die Kontodaten der Chemnitzerin.

Wenig später rief ein weiterer vermeintlicher Bankmitarbeiter an, forderte die Zugangsdaten für die Bank-App, welche die Frau ebenfalls übermittelte.

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Ein großer Fehler! Kurze Zeit später lösten die Täter Überweisungen in einer fünfstelligen Höhe aus, indem sie mehrere Transaktionsnummern (TAN) generieren.

Ein ähnlicher Fall ereignete sich auch am Samstag in Chemnitz-Schönau. Ein Rentner wurde von einem unbekannten Mann angerufen, der sich als Mitarbeiter eines Geldinstitutes ausgab.

"Im Gespräch machte er dem Senior glaubhaft, dass vier unberechtigte Abbuchungen in Höhe von mehreren Tausend Euro von seinem Konto vorgemerkt seien. Um diese Abbuchungen angeblich zu stoppen, wurde der Mann aufgefordert, die entstehende Differenz der Beträge zu begleichen", so ein Polizeisprecher.

Der Rentner fiel auf die Betrugsmasche herein, veranlasste mehrere Überweisungen in vierstelliger Höhe.

Chemnitzer Polizei warnt: Gebt niemals Bankdaten heraus!

Die Chemnitzer Polizei warnt nun eindringlich vor diesen Betrugsmaschen: Seid misstrauisch bei Anrufen durch vermeintliche Mitarbeiter von Geldinstituten! Gebt niemals Konto-, Bank- oder Zugangsdaten heraus und prüft den Absender solcher Bank-Mails gründlich.

Solltet Ihr Zweifel haben, hilft ein Anruf bei Eurer Bank unter der gewohnten Nummer.

Titelfoto: 123rf/Ian Allenden Ian Allenden

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