Betrunken und unter Drogen! Polizei stoppt mehrere E-Scooter-Fahrer in Chemnitz

Chemnitz - Polizei in Chemnitz zieht mehrere E-Scooter-Fahrer aus dem Verkehr!

Mehrere E-Scooter-Fahrer in Chemnitz waren betrunken unterwegs. (Symbolbild)
Mehrere E-Scooter-Fahrer in Chemnitz waren betrunken unterwegs. (Symbolbild)  © Kristin Schmidt

Bei den Kontrollen der Fahrer stellte die Polizei in der Nacht zum Sonntag insgesamt sechs Verstöße fest.

Die Personen hatten unter anderem 0,56 Promille, 0,68 Promille, 0,82 Promille und 1,24 Promille intus.

Außerdem standen zwei Fahrer unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln bzw. Betäubungsmitteln.

Wie die Polizei mitteilt, waren die kontrollierten Personen zwischen 20 und 35 Jahre alt.

Erst in der Nacht zum Samstag hatte die Polizei einen betrunkenen E-Scooter-Fahrer aus dem Verkehr gezogen (TAG24 berichtete).

Wichtige Hinweise der Polizei Chemnitz bei der Nutzung von E-Scootern:

  • Für E-Scooter (Elektrokleinstfahrzeuge), die auch Kraftfahrzeuge sind, gelten grundsätzlich die Regeln der Straßenverkehrsordnung
  • Bei der Nutzung gilt die 0,5-Promille-Grenze gemäß § 24 a des Straßenverkehrsgesetzes, man macht sich allerdings bereits ab 0,3-Promille strafbar, wenn man betrunken und nicht mehr in der Lage ist, sicher am Straßenverkehr teilzunehmen - Wenn jemand mit 1,1 Promille oder mehr Alkohol im Blut erwischt wird, droht eine Geld- oder sogar Freiheitsstrafe und der Führerschein ist weg
  • Auch Leute, die unter dem Einfluss von anderen berauschenden Mitteln bzw. Betäubungsmitteln im Straßenverkehr mit einem E-Scooter unterwegs ist, begeht eine Ordnungswidrigkeit
  • Innerhalb geschlossener Ortschaften dürfen die Elektrokleinstfahrzeuge nur auf Radwegen (auch gemeinsame Geh- und Radwege unter Beachtung der für den Radverkehr zugewiesenen Fläche), Radfahrstreifen oder Fahrradstraßen fahren - Nur wenn kein Radweg vorhanden ist, darf auf der Straße gefahren werden
  • Wer während der Fahrt mit einem E-Scooter ein Handy benutzt, muss mit einem Bußgeld und einem Punkt im Fahreignungsregister rechnen - wenn durch die Handynutzung sogar noch ein Unfall passiert, drohen ein höheres Bußgeld und gleich zwei Punkte in Flensburg.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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