Mann gibt Kreditkartendaten weiter, weil sein Computer angeblich gehackt wurde

Chemnitz - In Chemnitz ist wieder ein Rentner Opfern von Betrügern geworden. Die Polizei warnt vor den fiesen Tricks der Täter.

Der Rentner gab am Telefon seine Kreditkartendaten weiter. (Symbolbild)
Der Rentner gab am Telefon seine Kreditkartendaten weiter. (Symbolbild)  © 123rf/daisydaisy

Wie die Polizei mitteilte, erhielt ein Senior aus Borna-Heinersdorf am Montagmittag überraschend einen Anruf, dass er Opfer von Hackern geworden sei. Die Frau gaukelte ihm vor, die Täter hätten seinen Computer übernommen und würden diesen nun fernsteuern.

"Sie suggerierte ihm, helfen zu wollen. Im Verlauf des Gesprächs erlange sie die Kreditkartendaten des Geschädigten", so eine Polizeisprecherin.

Wenig später meldete sich seine Bank bei dem Mann, mit dem Hinweis, dass es offenbar betrügerische Zugriffe auf sein Konto gab. Ein finanzieller Schaden konnte glücklicherweise verhindert werden.

Angesichts des aktuellen Falls warnt die Polizei erneut vor solchen Betrugsanrufen. "Seien Sie bei unerwarteten Telefonanrufen aufmerksam und legen Sie ein gesundes Misstrauen an den Tag!"

Wer einen solchen Anruf erhält, soll sich nicht überrumpeln lassen und hinterfragen, ob das Geschilderte tatsächlich so zutrifft. "Übermitteln Sie am Telefon keinesfalls vertrauliche Daten wie Kontoverbindungen! Seriöse Unternehmen werden Sie am Telefon nicht zu sensiblen Kontodaten befragen", warnt die Polizei.

In den vergangenen Wochen hatte es in Chemnitz und Zwickau mehrfach Betrugsfälle gegeben. In der Muldestadt hatten sich mutmaßliche Betrüger als Antiquitätenhändler ausgegeben und waren so an Geld und Wertsachen gekommen (TAG24 berichtete). 

In Chemnitz ergaunerte ein mutmaßlicher Krankenkassenmitarbeiter mehrere Hundert Euro Bargeld.

Titelfoto: 123rf/daisydaisy

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