Chemnitz: Einbrecher steigen in über ein Dutzend Lauben ein

Chemnitz - Gartenlauben scheinen bei Einbrechern derzeit hoch im Kurs zu stehen. Nach zahlreichen Einbrüchen in Mittelsachsen, schlugen Täter nun auch in Chemnitz zu.

Einbrecher sind in der Nähe der Neefestraße in 15 Lauben eingebrochen.
Einbrecher sind in der Nähe der Neefestraße in 15 Lauben eingebrochen.  © 123RF/Eduardo Gonzalez Diaz

Wie die Polizei Chemnitz am Freitag mitteilt, suchten Einbrecher zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagmittag eine Kleingartenanlage in Schönau, in der Nähe der Neefestraße heim. "Unbekannte waren hier in insgesamt 15 Gartenlauben gewaltsam eingedrungen", so ein Sprecher der Polizei Chemnitz.

Ob die Täter aus den Lauben etwas mitgenommen haben, ist noch unklar. Das muss bei den weiteren Ermittlungen geklärt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf eine vierstellige Summe geschätzt.

"Ersten Hinweisen zufolge befanden sich am Donnerstagfrüh, kurz vor 5 Uhr, zwei Personen, vermutlich ein Mann und eine Frau, in einem der Gartengrundstücke. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Am vergangenen Wochenende waren Einbrecher in zwei Kleingartenanlagen an der Tölpelstraße und an der Gartenstraße in Hartha (Landkreis Mittelsachsen) in insgesamt 26 Lauben eingebrochen. Der Schaden beträgt etwa 4000 Euro (TAG24 berichtete).

Die klauen Elektroscooter

Auch in Chemnitz-Hilbersdorf waren Einbrecher unterwegs. Zwischen Montagnacht und Donnerstagmorgen drangen Unbekannte in ein Grundstück eines Mehrfamilienhauses in der Frankenberger Straße ein, teilte die Polizei am Freitag mit.

"Dort verschafften sie sich Zutritt in eine Garage, aus welcher sie zwei Elektroscooter der Marke Scooter XI-700 erbeuteten", teilte die Polizei mit. Außerdem klauten die Täter aus zwei Autos, die auf dem Grudnstück standen, Bargeld und eine Uhr. Ein abgestellter Wohnanhänger wurden ebenfalls durchsucht, allerdings wurde da nichts geklaut.

Der Stehlschaden beträgt rund 1200 Euro. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls in besonders schwerem Fall.

Titelfoto: 123RF/Eduardo Gonzalez Diaz

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