Chemnitz: Irrer Drogen-Mann will eigene Tochter (3) mit Messer verletzen

Chemnitz - Einfach nur irre! Ein Mann (34) drohte am Sonntagabend in Chemnitz, seine eigene Tochter (3) mit einem Messer zu verletzen. Glücklicherweise konnte die Polizei schnell eingreifen und Schlimmeres verhindern.

Auf der Bahnhofstraße/Ecke Brückenstraße in Chemnitz geschah der Messer-Irrsinn.
Auf der Bahnhofstraße/Ecke Brückenstraße in Chemnitz geschah der Messer-Irrsinn.  © Uwe Meinhold

Das Ganze geschah gegen 21.13 Uhr auf der Bahnhofstraße/Ecke Brückenstraße. Eine Frau (47) bat Streifenpolizisten um Hilfe, da ihr Mann sie laut eigenen Aussagen mit dem Tode bedrohte. Daraufhin knöpften sich die Beamten den Ehemann vor.

Plötzlich nahm der 34-Jährige die gemeinsame dreijährige Tochter auf den Arm und wollte flüchten. "Als die Beamten dies unterbinden wollten, zog der Tunesier ein längeres Messer aus seinem Hosenbund und drohte, das Kind zu verletzen, indem er das Messer dicht vor das Kleinkind hielt", so ein Polizeisprecher.

Glücklicherweise konnte der irre Messer-Mann schnell von den Beamten überwältigt werden. "Das Kind sowie deren Mutter blieben unverletzt", heißt es von der Polizei.

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Ein durchgeführter Drogentest reagierte bei dem 34-Jährigen positiv auf Kokain, Amphetamine und Cannabis. Außerdem fanden die Polizisten Ecstasy-Tabletten und zwei Cliptütchen mit geringen Mengen Crystal und Cannabis bei dem Mann.

Nun ermittelt die Kripo wegen Bedrohung und unerlaubten Drogenbesitzes.

Update, 24. Mai, 13.33 Uhr: Haftbefehl gegen Tatverdächtigen erlassen

Wie die Polizei mitteilte, wurde gegen den Tatverdächtige am Montagnachmittag Haftbefehl erlassen. Der 34-jährige Tunesier wurde in eine sächsische Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung sowie des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln hat die Kriminalpolizei Chemnitz übernommen.

Titelfoto: Uwe Meinhold

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