Polizei beendet Corona-Party mit 14 Leuten auf dem Kaßberg

Chemnitz - Insgesamt gut 50 Verstöße gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung gab es am Samstag und Sonntagmorgen in Bereich der Chemnitzer Polizeidirektion.

Auf dem Kaßberg wurde eine Party mit 14 Leuten von der Polizei aufgelöst. (Symbolbild)
Auf dem Kaßberg wurde eine Party mit 14 Leuten von der Polizei aufgelöst. (Symbolbild)  © Montage: 123RF/lightfieldstudios, Jörg Hüttenhölscher

Dabei rückte die Polizei nach Hinweisen aufgrund von Lärm unter anderem auch in zwei Chemnitzer Wohnungen aus.

In der Straße Am Laubengang hatten sich in der Wohnung eines 18-Jährigen noch sechs weitere etwa gleichaltrige Gäste aus verschiedenen Hausständen aufgehalten.

Auf dem Kaßberg traf die Polizei insgesamt 14 junge Leute in der Wohnung eines 19-Jährigen in der Horst-Menzel-Straße an.

Die Beamten beendeten die lautstarken Feierlichkeiten.

Weitere Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung

Auch im Umland kam es zu mehreren Verstößen.

In der Nacht zu Sonntag wurde in Kriebstein ein junger Mann (25) verletzt ins Krankenhaus gebracht. Wie sich dann herausstellte, war er offenbar vorher auf einer Party gewesen, wo er mit jemandem in Streit geraten war. Die Polizei fuhr zu der Wohnung, in der die Feier stattfand.

Dort trafen sie dann einen Tatverdächtigen (25, deutsche Staatsangehörigkeit) und beendeten die Zusammenkunft. Es folgten acht Ordnungswidrigkeitsanzeigen gegen die Anwesenden und außerdem wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Auch in Tauscha und Hartmannsdorf musste die Polizei illegale Corona-Partys auflösen. Bei einer Garagenparty in Tauscha waren neben dem 30-jährigen Besitzer noch neun weitere Personen vor Ort.

In einer Kleingartenanlage in Hartmannsdorf feierten insgesamt zwölf junge Leute auf einem Pachtgrundstück.

In Niederwürschnitz waren in der Nacht zu Sonntag nach einem Hinweis sieben Personen im Alter zwischen 30 und 52 Jahren in einer Garage. Auch sie verstießen gegen die aktuelle Verordnung.

Aufgrund der verschärften Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie darf sich aktuell nur ein Hausstand mit einer weiteren Person eines anderen Hausstands treffen.

Titelfoto: Montage: 123RF/lightfieldstudios, Jörg Hüttenhölscher

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