Chemnitz: Polizei zieht Männertags-Bilanz

Chemnitz - Die Chemnitzer Polizei hat eine erste Bilanz zum Männertag am Donnerstag in der Region gezogen.

Die Polizei musste am Männertag insgesamt 20 Ordnungswidrigkeitsanzeigen ausstellen. (Symbolbild)
Die Polizei musste am Männertag insgesamt 20 Ordnungswidrigkeitsanzeigen ausstellen. (Symbolbild)  © Silas Stein/dpa

"Rückblickend auf den gestrigen Himmelfahrtstag war im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Chemnitz ein sehr ruhiges Einsatzgeschehen zu verzeichnen. Einsatzschwerpunkte an üblichen Ausflugszielen hatten sich nicht ergeben", berichtet ein Polizeisprecher.

Trotzdem musste die Polizei am Donnerstag zu einigen Einsätzen ausrücken. So wurden gegen 15.45 Uhr in Zwönitz mehrere randalierende Personen an einem Fabrikgebäude gemeldet. Vor Ort wurden fünf betrunkene Männer (18 bis 23 Jahre) angetroffen. Schäden wurden allerdings nicht festgestellt.

In Chemnitz mussten Beamten am Abend eine Feiertagsparty in einer Wohnung in der Zieschestraße beenden. Außer dem Mieter hielten sich noch drei weitere Personen aus unterschiedlichen Haushalten in der Wohnung auf.

Polizei löst Partys auf

"Gegen 23 Uhr prüften Polizisten den Hinweis auf eine lautstarke Garagenparty in Thalheim. Vor Ort wurden vier Personen angetroffen. Einer von ihnen, ein 46-Jähriger, war erheblich alkoholisiert und beleidigte fortwährend die Beamten", teilte die Polizei mit. Der 46-Jährige erhielt eine Anzeige. Die Polizei muss nun prüfen, ob die anderen Personen, wie von ihnen angegeben, von den Kontaktbeschränkungen befreit sind.

Auch in Lößnitz musste in der Nacht zu Freitag eine Party beendet werden. Nach einem Hinweis stellten Polizisten auf einem Grundstück acht Personen fest, die dort feierten. Sie erhielt entsprechende Anzeigen.

Insgesamt stellten die Einsatzkräfte der Polizeidirektion Chemnitz mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei 20 Ordnungswidrigkeitsanzeigen aus.

Update, 14.35 Uhr: Bilanz der Polizei Zwickau

Auch die Zwickauer Polizei hat eine Bilanz gezogen: Zwischen Donnerstag und Freitagmorgen mussten die Beamten zu insgesamt 55 Einsätzen ausrücken. "Vermutlich resultierend aus den schlechten Wetterbedingungen, summierten sich diese damit auf weniger als die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr (123)", heißt es in der Mitteilung.

Bei dem größte Teil der Einsätze handelte es sich um Ruhestörungen. Aber es war auch zu Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und Verstößen gegen die Corona-Schutz-Verordnung gekommen.

Titelfoto: Silas Stein/dpa

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