Chemnitz: Randalierer schmeißt Verkehrszeichen und Ampeln auf Straße und wirft sich auf Auto

Chemnitz - Ein Randalierer (39) hat in der Nacht zu Freitag für Aufregung am Chemnitzer Südbahnhof gesorgt.

Ein Randalierer (39) hat am Chemnitzer Südbahnhof eine Ampelanlage umgestoßen. Die Fahrbahn war blockiert.
Ein Randalierer (39) hat am Chemnitzer Südbahnhof eine Ampelanlage umgestoßen. Die Fahrbahn war blockiert.  © Harry Härtel

Der 39-Jährige tobte sich gegen Mitternacht auf der Reichenhainer Straße auf Höhe des Kreisverkehrs aus. Er warf mehrere Verkehrszeichen um und warf, darunter auch mehrere Warnbaken, Absperrungen und zwei Baustellenampeln, inklusive der Betonblöcke. Die Verkehrszeichen warf er dabei mittig auf die Straße. Die Ampeln gingen dabei teilweise zu Bruch.

Für Autofahrer fiel damit aber nicht nur die Ampelregelung aus, auch eine Durchfahrt war nicht mehr möglich. Mehrere Fahrzeuge konnten nur durch eine Gefahrenbremsung Unfälle verhindern.

Zeugen alarmierten die Polizei. Die Beamten entdeckten den beschriebenen Mann nicht weit vom Tatort entfernt in der Gustav-Freytag-Straße. Er warf sich gerade gegen einen fahrenden Citroën.

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"Während das Auto weiterfuhr, rappelte er sich auf und rannte diesem hinterher. Die Beamten stoppten letztlich das Fahrzeug, als auch den augenscheinlich betrunkenen Mann", berichtet ein Polizeisprecher.

Ein Atemalkoholtest ergab, dass der 39-Jährige 1,26 Promille intus hatte.

Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

Der 39-Jährige hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen, die Ampeln gingen teilweise zu Bruch.
Der 39-Jährige hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen, die Ampeln gingen teilweise zu Bruch.  © Harry Härtel

Es stellte sich schließlich heraus, dass der Deutsche kurz zuvor die beiden Insassen des Citroën angepöbelt hatte. Als der Fahrer (24) weiterfahren wollte, schlug der 39-Jährige auf die Motorhaube ein.

Der 24-Jährige fuhr trotzdem los und wendete den Citroën. Als er wieder an dem Randalierer vorbeikam, sprang dieser plötzlich gegen das Fahrzeug. Bei der Attacke wurde ein Scheinwerfer beschädigt.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigungen und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen den 39-Jährigen aufgenommen.

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Genaue Angaben zum entstandenen Sachschaden liegen noch nicht vor.

Es wurde eine Firma beauftragt, die Baustellenabsicherung wieder herzustellen.

Titelfoto: Harry Härtel

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