Mann mit Gewehr an Bahnhof unterwegs

Döbeln - In Döbeln hat ein Mann (44) mit einem Druckluftgewehr einen Polizeieinsatz am Bahnhof ausgelöst. Es war offenbar nicht das erste Vergehen des 44-Jährigen an diesem Tag.

Eine Zeugin hatte den Mann mit dem Druckluftgewehr gesehen und die Polizei alarmiert. (Symbolbild)
Eine Zeugin hatte den Mann mit dem Druckluftgewehr gesehen und die Polizei alarmiert. (Symbolbild)  © 123rf/Dimitry Kalinovsky

Am Dienstagabend wurde die Polizei zum Döbelner Bahnhof gerufen. Eine Zeugin hatte dort einen Mann gesehen, der ein Druckluftgewehr dabei hatte. Die Polizisten stellten den Mann, bei dem es sich um einen 44-jährigen Deutschen handelt. Sowohl die Druckluftwaffe als auch geringe Mengen Crystal, die er mit sich trug, wurden sichergestellt.

Gegen den 44-Jährigen wird nun unter anderem wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Aber das waren offenbar nicht die einzigen Verbrechen, die der Mann am Dienstag in Döbeln begangen hatte.

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Wie die Polizei weiter mitteilt, war ein Renault-Fahrer am Morgen in der Straße Nossener Berg von der Fahrbahn abgekommen und hatte eine Straßenlaterne gerammt, die daraufhin umkippte. Doch dabei blieb es nicht. Der Renault rammte auch noch an einem angrenzenden Hang einen Baum.

Dort blieb das Fahrzeug stehen, der Fahrer haute allerdings ab. "Die Suche nach dem Fahrzeugführer, auch mit einem Fährtensuchhund, führte zunächst nicht zum Auffinden der Person", so ein Polizeisprecher.

Ist der 44-Jährige auch der Unfallfahrer?

Bei dem Unfall entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden von rund 5000 Euro. Bei der Untersuchung des Renaults fanden die Polizisten Kennzeichentafeln, die in Radeburg gestohlen worden waren und auch die, an dem Renault angebrachten Kennzeichen aus Zwickau, waren geklaut.

Die Beamten entdeckten ebenfalls Hinweise auf den Eigentümer des Renaults, der wohl auch der Fahrer war.

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich dabei um den 44-Jährigen vom Bahnhof, so dass gegen ihn auch wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt wird.

Titelfoto: 123rf/Dimitry Kalinovsky

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