Fast drei Promille intus: Polizei erwischt betrunkene Radfahrer

Freiberg/Meerane/Reinsdorf/Chemnitz - Die Polizei hat in den vergangenen Tagen mehrere betrunkene Radfahrer im Straßenverkehr erwischt.

Die Polizei hat in den vergangenen Tagen mehrere betrunkene Radfahrer erwischt. (Symbolbild)
Die Polizei hat in den vergangenen Tagen mehrere betrunkene Radfahrer erwischt. (Symbolbild)  © 123RF/ Pavel Ilyukhin

In der Nacht zu Sonntag kontrollierte eine Polizeistreife einen 21 Jahre alten Radfahrer auf der Straße Roter Weg in Freiberg. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem jungen Mann einen Wert von 2,2 Promille. Er musste mit zur Blutentnahme und erhielt eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

Am frühen Sonntagmorgen, gegen 4.40 Uhr, bemerkte ein Passant im Reinsdorfer Ortsteil Vielau einen Fahrradfahrer, der auf der Hauptstraße unterwegs war und dabei mehrfach stürzte.

"Eine Polizeistreife stellte den 24-jährigen deutschen Radfahrer auf der Hauptstraße fest. Der Mann war unverletzt. Er hatte über zwei Promille intus", so ein Sprecher der Polizei Zwickau.

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Bereits am frühen Freitagmorgen stoppte die Polizei auf dem Chemnitzer Sonnenberg einen 37 Jahre alten Radfahrer, der in der Uhlandstraße unterwegs war. Bei dem Mann wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von 1,9 Promille anzeigte, wie die Polizei Chemnitz mitteilte.

In Meerane war am Freitagnachmittag gegen 17.30 Uhr ein betrunkener Radler (42) auf der B93 unterwegs. Nach Aussagen von Zeugen fuhr der 42-Jährige in Schlangenlinien auf der Bundesstraße in Richtung A4.

Ein Alkoholtest ergab bei dem Mann fast drei Promille.

Betrunken Rad fahren: Keine gute Idee!

Nicht allen Radfahrern ist offenbar klar, dass sie unter Umständen ihren Führerschein riskieren, wenn sie sich betrunken auf ihr Bike setzen. Denn auch für Radfahrer gibt es eine Promillegrenze. Wer mit mehr als 1,6 Promille erwischt wird, dem drohen laut ADAC eine Geldstrafe, zwei Punkte in Flensburg und eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU).

Wenn die MPU negativ ausfällt, ist der Führerschein weg und sogar ein Fahrradfahrverbot ist möglich.

Titelfoto: 123RF/ Pavel Ilyukhin

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