Freiberg: Junge Frau findet Geschoss in ihrer Wohnung

Freiberg - In Freiberg hat am Sonntag eine junge Frau (24) in ihrer Wohnung ein Geschoss gefunden.

Die Polizei konnte eine Waffe und Munition sicherstellen. (Symbolbild)
Die Polizei konnte eine Waffe und Munition sicherstellen. (Symbolbild)  © 123RF/ jirkaejc

Wie die Polizei am Montag mitteilte, machte die 24-Jährige am späten Sonntagnachmittag die Entdeckung in ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus nahe der Leipziger Straße.

"Das aufgefundene Diabolo brachte sie in Verbindung mit einem Knall, den sie vor einigen Tagen bemerkt hatte, sowie einem daraufhin festgestellten kleinen Loch im Insektenschutzgitter ihres Fensters", so eine Polizeisprecherin.

Offenbar hatte ein Unbekannter durch das geöffnete Fenster geschossen. Glücklicherweise gab es dabei keine Verletzten.

Die Polizei kam dem mutmaßlichen Übeltäter schnell auf die Spur:

"Die Polizisten konnten anhand der Spurenlage eine gegenüberliegende Wohnung ausfindig machen, aus der mutmaßlich der Schuss abgefeuert wurde. Dort trafen die Beamten auf einen 19-jährigen Bewohner sowie einen 21-jährigen Gast", teilte die Chemnitzer Polizei mit.

Polizei findet Drogen in Wohnung des mutmaßlichen Schützen

Nachdem die Polizisten den jungen Mann mit der Tat konfrontiert hatten, händigte er ihnen ein Federdruckgewehr und passende Munition aus. Doch damit war der Einsatz in der Wohnung noch nicht beendet. Denn den Beamten stieg ein verdächtiger Geruch in die Nase. Auf einem Tisch entdeckten die Polizisten schließlich Utensilien für den Betäubungsmittelkonsum.

Sowohl der Bewohner der Wohnung als auch der 21-Jährige hatten noch Cannabis dabei. Der 19-Jährige etwa 100 Gramm, der Ältere etwa zehn Gramm.

Die Drogen wurden ebenso sichergestellt wie das Gewehr und die Munition.

Gegen die beiden Deutschen wurde Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet. Gegen den 19-Jährigen wird zudem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt.

Titelfoto: 123RF/ jirkaejc

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