Das plant Chemnitz 2021 für die Kulturhauptstadt

Chemnitz - Im neuen Jahr heißt es für das Chemnitzer Team der Kulturhauptstadt 2025: Ärmel hochkrempeln! Nicht nur bürokratisch sollen erste Weichen gestellt werden. Einige Teile des Bid Books sollen Früchte tragen.

Kreative sollen sich schon im kommenden Jahr im virtuellen "Maker-Space" zusammenfinden und Ideen sammeln.
Kreative sollen sich schon im kommenden Jahr im virtuellen "Maker-Space" zusammenfinden und Ideen sammeln.  © Kristin Schmidt

"Wir haben vier Jahre, das Programm vorzubereiten", sagte der Leiter des Kulturhauptstadt-Projektes, Ferenc Csák (46). Zum einen müssten die Grundstrukturen geschaffen und Führungspositionen besetzt werden. Im Herbst will man einen ersten Monitoring-Bericht abliefern.

Zu den Vorhaben, die 2021 forciert werden, gehört der virtuelle Raum "maker-space.eu". "Der steht als kreativer Hub im Zentrum des künftigen Programmes", erläutert Csák. Dort sollen sich Kreative aus aller Welt treffen und tätig werden.

Zudem sind für die "Parade der Apfelbäume" erste Pflanzungen der insgesamt 4000 Bäume geplant. Außerdem werde der "Purple Path", ein Kulturpfad durch mehr als 20 Orte in der Region, das Projekt "3000 Garagen" als versteckte kreative Orte in der Stadt sowie die geplante Akademie der Autodidakten vorangetrieben.

Insgesamt planen die Macher mit mehr als 91 Millionen Euro. Csák: "Das Budget ist noch nicht endgültig und es ist unsere Aufgabe, weitere EU-Fördermittel in Anspruch zu nehmen."

Kulturhauptstadt-Leiter Ferenc Csák (46) fordert in Sachen Verkehrsanbindung noch mehr Initiative von Bund und Land.
Kulturhauptstadt-Leiter Ferenc Csák (46) fordert in Sachen Verkehrsanbindung noch mehr Initiative von Bund und Land.  © VMS

Zudem fordert er Bund und Land auf, zügig die Verkehrsanbindung von Chemnitz zu verbessern. Dazu gehöre eine Anbindung und gute Taktung nach Prag sowie eine direkte Zugverbindung zum Flughafen BER.

Titelfoto: VMS, Kristin Schmidt

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