"Eine Schande!" Unkraut-Firma hinterlässt in Chemnitz ein Schlachtfeld

Chemnitz - Wie sieht das denn aus? Am Pelzmühlenteich in Chemnitz hinterließ eine Firma nach dem Unkrautzupfen ein jämmerliches Schlachtfeld. Gert Rehn (76) von der Bürgerplattform Chemnitz-West ist entsetzt: "Diese gärtnerische Leistung ist eine Schande!"

"Eine Schande": Gert Rehn (76) von der Bürgerplattform Chemnitz-West zeigt das kahle Beet am Pelzmühlenteich.
"Eine Schande": Gert Rehn (76) von der Bürgerplattform Chemnitz-West zeigt das kahle Beet am Pelzmühlenteich.  © Ralph Kunz

Es geht um ein Rosenbeet rund um einen Betonsockel nahe der Pelzmühlenstraße. Die Bodendecker-Rosen sind verblüht. Eine Gartenpflegefirma entfernte nun im Auftrag der Stadt das Unkraut – übrig blieb nur etwas zerrupfte Erde.

"Desolat", schimpft Gert Rehn. Er fand den Zustand im Sommer schon nicht sonderlich attraktiv, weil das Unkraut die Rosen überwucherte.

Sein Verbesserungsvorschlag: Wenn die Stadt keine Kapazitäten hat, die öffentlichen Beete zu pflegen, sollte sie Hilfe bei den Bürgern suchen.

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Rehns konkreter Vorschlag: "Die Stadt ruft Bürger oder Kleingärtner aus den Umfeldern der Parks auf, bei der Beetpflege zu helfen. Bestimmt sind Menschen bereit, als Pflegepaten Hand anzulegen."

Eventuell rennt Gert Rehn damit offene Türen im Grünflächenamt ein. Die Fachleute sind selbst unzufrieden mit der Bepflanzung am Pelzmühlenteich, suchen ein neues Konzept.

Gert Rehn will bei der Suche nach Pflegepaten gerne helfen: "Einfach unter kontakt@bpf-west.de melden."

Titelfoto: Ralph Kunz

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