Darum müssen Chemnitzer Eissportler in Erfurt trainieren

Chemnitz - Die neue Eisschnelllaufbahn im Küchwald nimmt so langsam Gestalt an. Im Dezember soll die Bahn fertig betoniert sein. Das Funktionsgebäude lässt aber noch einige Monate auf sich warten. Bis dahin trainiert der Eisschnelllauf-Club Chemnitz (ECC) in Erfurt.

So soll die Eisschnelllaufbahn einmal aussehen. Aufgrund finanzieller Engpässe wegen der Corona-Pandemie muss die Anlage vorerst ohne Dach auskommen.
So soll die Eisschnelllaufbahn einmal aussehen. Aufgrund finanzieller Engpässe wegen der Corona-Pandemie muss die Anlage vorerst ohne Dach auskommen.  © ASP Architekten

Eigentlich sollte das Projekt schon im Herbst abgeschlossen sein. Doch weil Bauarbeiter auf Asbest stießen, geriet der Zeitplan in Schieflage. 

"Die Arbeiten an der 400‑Meter‑Eisschnelllaufbahn laufen auf Hochtouren", teilte eine Stadtsprecherin mit. Sie setzen sich aus Eisbahn, Hockeyfeld im Inneren des Ovals und Funktionsgebäude zusammen.

Das Hockeyfeld ist so gut wie fertig. Im Dezember wird die Bande montiert. 

Da die Bahn schrittweise eingehaust wird, kann unabhängig der Witterung gebaut werden. Bereits Mitte Dezember erfolgt die Endbetonage, sodass diese früher in Betrieb gehen kann. Das Gebäude soll im ersten Quartal 2021 übergeben werden.

Zurzeit wird die Bahn betoniert und in den Zelten Rohre für das Kühlsystem verlegt.
Zurzeit wird die Bahn betoniert und in den Zelten Rohre für das Kühlsystem verlegt.  © Sven Gleisberg

"Wir weichen deswegen nach Erfurt aus", sagt ECC-Sprecher Dirk Altrogge (50). "Aber nur, wenn es die Corona-Regeln zulassen." Das Pendeln sei eine große Belastung, weil zusätzliche Kosten entstehen. Daher sammelt der Verein weiterhin Spenden.

Titelfoto: ASP Architekten GmbH

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