"Festival gegen das Vergessen": Chemnitzer gedenken der Opfer von Faschismus

Chemnitz - Die Sächsische Rosa-Luxemburg-Stiftung veranstaltete am Donnerstag im Park der Opfer des Faschismus in Chemnitz ein "Festival gegen das Vergessen". Dabei kamen lokale Akteure zusammen, die sich im Kampf gegen Rassismus engagieren.

Beim "Festival gegen das Vergessen" im Park der Opfer des Faschismus erinnerten Ausstellungen an die Zeit des Nationalsozialismus.
Beim "Festival gegen das Vergessen" im Park der Opfer des Faschismus erinnerten Ausstellungen an die Zeit des Nationalsozialismus.  © Uwe Meinhold

Sie erinnerten mit Ausstellungen und einem Bühnenprogramm an die Zeit des Nationalsozialismus in der Stadt sowie an die rechtsextremen Ausschreitungen 2018.

"Nur wenn wir an das erinnern, was passiert ist, können wir verhindern, dass sich so etwas in Zukunft wiederholt", sagt Mitorganisatorin Sabine Kühnrich (51) von der Band "Quijote".

Außerdem wurde die am Wochenende verstorbene Holocaust-Überlebende und Mitbegründerin des deutschen Auschwitz-Komitees Esther Bejarano (†96) gewürdigt.

Chemnitz: Coronavirus in Chemnitz: Keine neuen Fälle in der Stadt
Chemnitz Lokal Coronavirus in Chemnitz: Keine neuen Fälle in der Stadt

Sie sollte bei dem Festival mit der Rap-Band "Microphone Mafia" auftreten.

"Stadtgesellschaft und politisch Verantwortliche müssen sich in Chemnitz noch mehr für Vielfalt und gegen Rechts positionieren", wünscht sich Steven Hummel (31) von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Titelfoto: Uwe Meinhold

Mehr zum Thema Chemnitz: