Innovation: Freiberger wollen E-Motoren drucken

Freiberg - Der E-Mobilität gehört die Zukunft. Ein Freiberger Start-up arbeitet an einer Revolution der Elektromotoren - mit einem extrem teuren Drucker.

Idee zum Unternehmen gemacht: Philipp Arnold (26, v.l.), Lasse Berling (27), Jakob Jung (36) und Axel Helm (32).
Idee zum Unternehmen gemacht: Philipp Arnold (26, v.l.), Lasse Berling (27), Jakob Jung (36) und Axel Helm (32).  © PR

Bislang dauern Innovationen rund drei Jahre. Die Macher der Firma Additive Drives (Deutsch: 3-D-gedruckte Antriebe) in Halsbrücke wollen diesen Zyklus stark abkürzen. 

Sie haben einen Weg gefunden, Kupferspulen und -stäbe im 3-D-Drucker herzustellen. Ein Innovations-Turbo für Autos und Rennwagen. 

"Wir reden hier von neuen Produkten in Tagen", sagt Geschäftsführer Philipp Arnold (26). Auf die Idee kamen die Mitgründer Axel Helm (32) und Jakob Jung (36).

Als Mitarbeiter der TU überzeugten sie Philipp Arnold und Lasse Berling (27). Mithilfe des Gründernetzwerks Saxeed stellten sie Anfang Juli die Firma auf die Beine, kauften den nötigen Drucker. 

Über den Preis schweigt Philipp Arnold: "Es geht um den Gegenwert einiger Luxusautos."

Solche Kupfer-Wicklungen stellen die Freiberger am 3-D-Drucker her.
Solche Kupfer-Wicklungen stellen die Freiberger am 3-D-Drucker her.  © PR

Additive Drives hat schon Interessenten an der Angel. "Keine kleinen Büros, sondern große Autozulieferer und Hersteller."

Titelfoto: PR

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