Schlagloch-Bilanz nach dem Winter: Das kommt auf Autofahrer zu

Freiberg - Gute Nachrichten für alle Autofahrer: Im Vergleich zu den vergangenen Jahren gibt es diesmal im Landkreis Mittelsachsen nach dem Winter wesentlich weniger Straßenschäden und damit auch weniger Behinderungen durch lange Baustellen.

Der Landkreis Mittelsachsen rechnet damit, dass in diesem Jahr weniger Schlaglöcher geflickt werden müssen. (Symbolbild)
Der Landkreis Mittelsachsen rechnet damit, dass in diesem Jahr weniger Schlaglöcher geflickt werden müssen. (Symbolbild)  © kasto/ 123 RF

Zu dieser Bilanz sind die sechs Straßenmeistereien im Landkreis Mittelsachsen nach einer ersten Erhebung gekommen.

"Wir werden dieses Jahr deutlich weniger Heißmischgut zum Flicken brauchen", prognostiziert Dirk Schlimper, Leiter des Referats Straßenbetriebsdienst und Bauwerksverwaltung im Landratsamt in Freiberg. Der Experte geht davon aus, dass in diesem Jahr nur rund 350 Tonnen Heißmischgut gebraucht werden. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es 1800 Tonnen.

Die Flick-Arbeiten sollen im Mai starten. Ausgebessert werden muss unter anderem auf der B101 in Mittelsaida, der Kreisstraße in Hohenfichten und auf den Staatsstraßen zwischen Waldheim und Massanei sowie zwischen Hoyersdorf und Altgeringswalde. 

Während der Arbeiten sind kurzzeitige Vollsperrungen möglich. "Das hängt von den Örtlichkeiten und der Straßenbreite ab", so Schlimper.

Autofahrer sollen sich an Beschilderungen halten, sonst wird es gefährlich

Die Straßenmeistereien wollen versuchen, die Sperrungen in bestmöglicher Abstimmung mit den Verkehrsbehörden und dem Öffentlichen Personennahverkehr zu planen. Bei der Beseitigung von kleineren Schäden würden die betroffenen Abschnitte nur kurzzeitig gesperrt, bei größeren, mehrtägigen Maßnahmen werden Umleitungen eingerichtet. "Oder wir nutzen unsere Bauampeln, die maximal zehn Minuten beidseitig auf Rot stehen", erklärt Schlimper.

Der Experte appelliert aber an alle Autofahrer, sich an die Beschilderungen zu halten und nicht in die gesperrten Bereiche zu fahren. "Das kann sehr gefährlich sein, nicht nur für unsere Mitarbeiter auch für die Person selbst."

Titelfoto: kasto/ 123 RF

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