Absage für November! So geht es nun mit dem Freiberger Christmarkt weiter

Freiberg - Der 31. Freiberger Christmarkt kann aufgrund der Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates im November nicht stattfinden. Trotzdem bereitet die Stadt Freiberg weihnachtliche Alternativangebote vor, setzt auf "Weihnachtszauber statt Weihnachtsmarkt".

So wird der Freiberger Christmarkt in diesem Jahr nicht aussehen. Die Stadt bereitet aktuell Alternativen vor (Archivbild).
So wird der Freiberger Christmarkt in diesem Jahr nicht aussehen. Die Stadt bereitet aktuell Alternativen vor (Archivbild).  © PR

Ursprünglich sollte der Freiberger Christmarkt am 24. November eröffnen. Die Stadt Freiberg arbeitete monatelang an einem Hygienekonzept - alles scheinbar umsonst! Die Corona-Schutz-Verordnung vom 30. Oktober lässt einen traditionellen Weihnachtsmarkt zumindest im November nicht zu.

Wie es im Dezember aussieht, kann aktuell niemand sagen. Sollten die Corona-Zahlen zurückgehen und die Maßnahmen gelockert werden, könnte ein deutlich kleinerer Christmarkt auf dem Obermarkt stattfinden. 

Trotz der Unsicherheit verspricht Oberbürgermeister Sven Krüger (46, parteilos): "Es wird weihnachtlich in unserer Silberstadt." 

Denn obwohl der traditionelle Christmarkt im November nicht stattfindet, wird die Altstadt ab Ende November im Lichterglanz erstrahlen - mit Weihnachtsbäumen, der original bergmännischen Pyramide sowie Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen. 

Zudem sollen Künstler und ein Orchester durch die Gassen flanieren und für weihnachtliche Stimmung sorgen.

Oberbürgermeister Krüger: "Weihnachten fällt in der Freiberger Innenstadt nicht aus!"

Oberbürgermeister Sven Krüger (46, parteilos) verspricht trotz abgespeckten Christmarkt ein weihnachtliches Flair in der Freiberger Innenstadt.
Oberbürgermeister Sven Krüger (46, parteilos) verspricht trotz abgespeckten Christmarkt ein weihnachtliches Flair in der Freiberger Innenstadt.  © Uwe Meinhold

Vor einigen Tagen stellte die Stadt ein Konzept vor, welches sich schon ab Ende November mit der Corona-Schutz-Verordnung umsetzen lässt. 

Ab dem 24. November soll demnach in Freiberg trotzdem ein "Christmarkt light" stattfinden, die Stadt nennt diesen "Weihnachtszauber". Dazu wird das klassische Sortiment der Innenstadthändler um Pop-Up-Stände der Christmarkthändler ergänzt. 

Die etwa 30 Pop-Up-Stände sollen in den Fußgängerzonen Burgstraße, Erbische Straße, Petersstraße, Korngasse und der unteren Burgstraße verteilt werden.

Im November können Getränke und Speisen lediglich zum Mitnehmen angeboten werden, im Dezember könnte der Verzehr vor Ort möglich sein, wenn es die Corona-Schutz-Verordnung zulässt.

"Etwa 90 Prozent der infrage kommenden Christmarkt-Händler haben bereits zugesagt, sich mit einer Bude zu präsentieren", so ein Stadtsprecher.

Oberbürgermeister Krüger freut sich auf das neue Konzept: "Der Weihnachtszauber in der Silberstadt ist für mich eine schöne Variante, trotz Corona weihnachtliches Flair in Gassen und auf Plätze zu zaubern. Damit fällt in Freiberg Weihnachten in der Innenstadt nicht aus!"

Titelfoto: PR

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