Neue Farbtupfer in Chemnitz: Was steht da im Stadthallenpark?

Chemnitz - Streetart oder Stadtmöbel? Beides! In der Chemnitzer Innenstadt gibt es neue Sitzbänke und die sind wirklich kunstvoll.

Im Stadthallenpark steht nun eine Regenbogenbank.
Im Stadthallenpark steht nun eine Regenbogenbank.  © Stadt Chemnitz/Franziska Fiedler

Sitzbänke in den Innenstädten müssen nicht immer langweilig sein. Ganz im Gegenteil. Beim Projekt "Stadtmöbelierung meets Streetart" trifft in Chemnitz nun Funktionalität auf Kunst.

Im Auftrag der GGG trafen sich im Sommer Streetart-Künstler in Chemnitz, tauchten in die Stadt ein und besuchten Orte, die im Rahmen der Kulturhauptstadt-Bewerbung als zu gestaltende Orte vorgeschlagen wurden.

Zu den Künstlern gehören unter anderem Freundewerk Mülsen, Tomislav Topic aus Berlin, Frank Baltasar Heim aus Chemnitz, Sat One aus München, Zone 56 aus Glauchau, Guido Günther von Rebel Art aus Chemnitz und Zedz aus Amsterdam.

Es entstanden verschiedene Entwürfe kunstvoller Stadtmöbel, von denen nun einige zu sehen sind. Dazu gehören auch Regenbogenbänke, die Tomislav Topic entworfen hat. Die Farbtupfer findet man bereits im Stadthallenpark und im Uferpark am Schloßteich.

Spaziergänger können nun selbst entscheiden, wie sie die Kunstobjekte nutzen möchten: als Sitzgelegenheit, Lehne, Schattenplatz oder einfach nur als Treffpunkt.

Derzeit entstehen Sitzgelegenheit in C-Form

Guido Günther von Rebel Art gehört zu den Künstlern, die sich im Sommer im Auftrag der GGG in Chemnitz getroffen haben.
Guido Günther von Rebel Art gehört zu den Künstlern, die sich im Sommer im Auftrag der GGG in Chemnitz getroffen haben.  © Kristin Schmidt

Das Freundewerk Mülsen arbeitet derzeit an Sitzgelegenheit in C-Form, die ebenfalls bald die Stadt schmücken sollen. Es ist geplant, weitere solcher Möbeln in Chemnitz aufzubauen.

"Es soll im Sinne der Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas gezeigt werden, dass Kultur nicht nur mit Theater, Museen und Hochkultur verbunden wird, sondern sich auch direkt in den Lebensraum der Menschen einfügen kann – Kunst, verbunden mit dem Alltäglichen, Kunst für Groß und Klein. Ein überraschender Farbtupfer im Stadtbild, der zum Entdecken, Verweilen, Fotografieren und Posten verlocken soll", erklärt ein Stadtsprecher.

Mit dem Projekt soll im Sinne der Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas gezeigt werden, dass Kultur nicht nur mit Theater, Museen und Hochkultur verbunden ist, sondern sich auch direkt in den Lebensraum der Menschen einfügen kann.

Titelfoto: Stadt Chemnitz/Franziska Fiedler

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