Nach dem Lockdown: Diese Veranstaltungen sind demnächst in Chemnitz geplant

Chemnitz - Monatelang mussten die Chemnitzer auf Konzerte, Ausstellungen und andere Großveranstaltungen verzichten. Doch wenn die Corona-Zahlen langfristig sinken, könnte schon bald wieder einiges los sein in Chemnitz.

Tritt im April in Chemnitz auf: Pop-Sänger Max Giesinger (32).
Tritt im April in Chemnitz auf: Pop-Sänger Max Giesinger (32).  © Markus Scholz/dpa

Die ersten Konzerte in diesem Jahr sollen laut Planungen der "Theater Chemnitz" in knapp drei Monaten stattfinden. "Die Prinzen" treten am 9. und 10. April im Opernhaus auf. Ein Tag darauf, am 11. April, wird Pop-Sänger Max Giesinger (32) in der Stadthalle Chemnitz erwartet.

Auch die Chemnitzer Veranstaltungszentren C3 haben große Pläne - allerdings erst für das zweite Halbjahr. Für das erste Quartal habe man bereits alle Veranstaltungen und Messen abgesagt. Im zweiten Quartal plane man vorerst kleinere Veranstaltungen.

Der alljährliche Parksommer vom 22. Juli bis zum 22. August im Stadthallenpark soll aber wie gewohnt stattfinden. Besucher können sich laut C3 auf einen Monat voller Konzerte freuen - natürlich unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln, falls diese im Sommer noch gelten sollten.

Im Herbst das nächste große Highlight: Otto Waalkes (72) ist zu Gast in Chemnitz. Am 22. Oktober tritt der Ostfriese im Opernhaus auf. Den Abschluss machen "Die Ärzte". Sie rocken am 26. November in Chemnitz ab.

Am Ende des Jahres können sich die Chemnitzer auch wieder auf den Weihnachtsmarkt freuen. Vom 26. November bis zum 23. Dezember soll es wieder Glühwein, Bratwurst und Co. geben - hoffentlich ohne Corona-Beschränkungen.

Kult-Comedian Otto Waalkes (72) kommt im November in die Chemnitzer Stadthalle.
Kult-Comedian Otto Waalkes (72) kommt im November in die Chemnitzer Stadthalle.  © Patrick Seeger/dpa
Auch der beliebte Parksommer soll 2021 wieder stattfinden.
Auch der beliebte Parksommer soll 2021 wieder stattfinden.  © Kristin Schmidt

C3 verzeichnet 2020 bittere Bilanz: "Besucherzahlen um etwa 60 Prozent eingebrochen"

Das Corona-Jahr 2020 war bitter für die Chemnitzer Veranstaltungszentren C3. "Wir haben 200 bis 300 Veranstaltungen verschieben müssen, teilweise auch zwei- oder dreimal", so C3-Sprecherin Yvonne Buchheim: "In der Summe sind die Besucherzahlen um etwa 60 Prozent eingebrochen."

Neben den üblichen Veranstaltungen, wie Konzerten, habe man auch etliche Messen, Kongresse und Tagungen absagen müssen.

Immerhin konnten im vergangenen Jahr neue Veranstaltungsformate, wie das Autokino an der Messe oder das mobile Format des "Hutfestival on Tour" im Oktober, ausprobieren werden.

Vor allem das Autokino kam bei den Chemnitzern gut an, nach kurzer Zeit waren die ersten Vorführungen komplett ausverkauft (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Markus Scholz/dpa, Patrick Seeger/dpa, Kristin Schmidt

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