Chemnitz: Fällt die geplante Skatehalle dem Corona-Sparkurs zum Opfer?

Chemnitz - Hat die Skatehalle am Konkordiapark noch eine Chance? Zwischen 5,5 und 23 Millionen Euro soll das geplante Funsport-Zentrum in der Leipziger Straße kosten.

Kai Winkler (42) und Julia Voigt (24) vom Kulturbündnis "Hand in Hand" werben für das Projekt am Konkordiapark.
Kai Winkler (42) und Julia Voigt (24) vom Kulturbündnis "Hand in Hand" werben für das Projekt am Konkordiapark.  © Kristin Schmidt

Im Haushaltsentwurf der Verwaltung sind bisher mit Blick auf den Corona-Sparkurs keine Mittel eingeplant.

Das Kulturbündnis "Hand in Hand" wirbt dagegen für die Umsetzung des Zukunftsprojektes. Bei der Haushaltssitzung am Mittwoch wollen Stadträte wenigstens die Planungsmittel sichern.

"In Chemnitz hat sich eine Sportszene etabliert, die weit und breit einmalig ist. Damit könnten wir sogar zum Olympiastützpunkt werden.

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Gleichzeitig bietet so eine Trainingsstätte für Skater, BMX-Fahrer und Mountainbiker eine Schnittstelle zu Jugendarbeit und Street-Art-Kultur", sagt Kai Winkler (42) vom Kulturbündnis "Hand in Hand".

Die Fürsprache stößt bei Stadtrat Volkmar Zschocke (51, Grüne) auf offene Ohren: "Bis 2025 öffnet sich ein Zeitfenster, in dem Chemnitz größere Aufmerksamkeit genießt und in dem sich eine Finanzierung für das Projekt organisieren lässt. Deshalb wären jeweils 200.000 Euro Planungsmittel für dieses und nächstes Jahr gut eingesetzt."

Neben der Skateranlage in der Hartmannstaße soll ein wetterfestes Funsport-Zentrum entstehen.
Neben der Skateranlage in der Hartmannstaße soll ein wetterfestes Funsport-Zentrum entstehen.  © Kristin Schmidt
Zukunftsvision: eine neue Skatehalle für Chemnitz.
Zukunftsvision: eine neue Skatehalle für Chemnitz.  © Entwurf: Ringo Köhler Architektur & Design

Unterstützung kommt auch von den Linken: "Das ist ein Projekt für urbanes Leben, für die Jugend in Chemnitz", sagt Susanne Schaper (42).

Titelfoto: Entwurf: Ringo Köhler Architektur & Design, Kristin Schmidt

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