Chemnitz: Deshalb erstrahlt die Oper in Gelb und Blau

Chemnitz - Die Bühnen bleiben dunkel, doch die Chemnitzer Oper erstrahlte dafür umso heller.

Theater-Generalintendant Christoph Dittrich (54) möchte auch im Lockdown den Menschen Freude bereiten.
Theater-Generalintendant Christoph Dittrich (54) möchte auch im Lockdown den Menschen Freude bereiten.  © Sven Gleisberg

Sie leuchtete am Montag von Mittag bis Mitternacht in Blau und Gelb - den Farben Europas, aber auch der baldigen Kulturhauptstadt. Die Aktion gehörte zu einer bundesweiten Initiative des Deutschen Bühnenvereins.

Mit ihr wollten Kultureinrichtungen ihre Verbindung zum Publikum auch im Lockdown zeigen.

"Indem wir das Miteinander nicht wie gewohnt von der Bühne in den Zuschauerraum hinein leben können, müssen auch wir nach neuen Wegen suchen, wie wir unseren Mitmenschen Freude bereiten können", sagte Generalintendant Christoph Dittrich (54).

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Neben der Lichtaktion beteiligen sich alle Theater-Mitarbeiter am "umgekehrten Adventskalender" der Chemnitzer Tafel, indem sie von Dienstag an bis zum 24. Dezember Lebensmittelspenden sammeln.Im Opernhaus geht unterdessen die Arbeit weiter.

Die Festbeleuchtung an der Oper riss so manchen Passanten aus dem Alltagstrott.
Die Festbeleuchtung an der Oper riss so manchen Passanten aus dem Alltagstrott.  © Maik Börner

"Fast alle Neuproduktionen werden zu Ende geprobt und liegen dann bereit", so Theatersprecherin Uta Thomsen.

Titelfoto: Maik Börner

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