Christopher Street Day: So läuft der Tag in Chemnitz ab

Chemnitz - Stadt der Liebe: Für dieses neue Bild kämpft der Christopher Street Day (CSD). Am Samstag findet die neunte Feier ab 14 Uhr im Chemnitzer Stadthallenpark statt. Die Veranstalter hoffen auf rund 1200 Teilnehmer.

2020 feierte der CSD aus Corona-Gründen mit Abstand und einem abgespeckten Programm.
2020 feierte der CSD aus Corona-Gründen mit Abstand und einem abgespeckten Programm.  © Uwe Meinhold

"From Chemnitz with love" (aus Chemnitz mit Liebe) lautet ein Motto der diesjährigen CSD-Parade für die Rechte der LGBTIQ-Community. "Wir lieben unsere Stadt und setzen ein Zeichen der Liebe nach außen", sagt CSD-Vorstand Robert Lutz (33). Mit Blick auf das äußere Image fügt er hinzu: "Chemnitz ist so viel mehr als das, was andere in der Stadt sehen."

Der CSD hat dieses Jahr noch ein zweites Motto: "Unite with pride": Vereint und mit Stolz kämpft der Verein für die Rechte der Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans-, Queer- und intersexuellen Menschen. CSD-Co-Vorstand Cedric Nastelski (20): "Gerade in Osteuropa werden ihre Rechte mit Füßen getreten. Dagegen setzen wir ein Zeichen."

Die Teilnehmer treffen sich mit vier Demos am Stadthallenpark. Start ist jeweils um 12 Uhr am Brühl-Tor, Andréplatz und Lessingplatz sowie um 13 Uhr zur Fahrraddemo an der Uni, Reichenhainer Straße.

Verrückte Kostüme gehören zum Christopher Street Day dazu - sowie hier im Vorjahr in Chemnitz.
Verrückte Kostüme gehören zum Christopher Street Day dazu - sowie hier im Vorjahr in Chemnitz.  © Uwe Meinhold
Stolz wird Organisator Robert Lutz (33) am Samstag wieder die Regenbogenflagge zum CSD hissen.
Stolz wird Organisator Robert Lutz (33) am Samstag wieder die Regenbogenflagge zum CSD hissen.  © Kristin Schmidt

Die TU wird am Samstag alle Fahnenmasten mit Regenbogenflaggen schmücken. Vor der Stadthalle gibt es Infostände, Reden und Musik. Schirmherr ist Oberbürgermeister Sven Schulze (49, SPD).

Titelfoto: Uwe Meinhold

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