Diese Band spielt heute Abend kostenlos am Chemnitzer Nischel

Chemnitz - Am Sonntagabend wird es am Chemnitzer Karl-Marx-Kopf laut! Die Indie-Pop-Band "Jeremias"aus Hannover gibt ein kostenloses Konzert.

Am Chemnitzer Nischel gibt's am Sonntagabend ein Gratis-Konzert.
Am Chemnitzer Nischel gibt's am Sonntagabend ein Gratis-Konzert.  © Uwe Meinhold

Grund für das Gratis-Konzert ist die Rückkehr der 85 Freizeit-Radsportler, die für den "European Peace Ride" von Chemnitz nach Prag und wieder zurück radeln.

Am Samstagmorgen starteten die Radler und am Abend erreichten sie die tschechische Hauptstadt Prag. Dort wurden sie von Oberbürgermeister Zdenek Hrib (40) und dem Chemnitzer OB Sven Schulze (49, SPD) in Empfang genommen.

Am Sonntagmorgen geht's für die Radsportler wieder zurück nach Sachsen. Gegen 17 Uhr treffen die Rückkehrer am Straßenbahnmuseum (Zwickauer Straße 164) ein. Ab dort können Bürger die Radfahrer auf ihrer letzten Etappe zum Nischel begleiten.

Um etwa 18 Uhr sollen die Sportler ihr Ziel, das Karl-Marx Monument, erreicht haben. Dort werden Oberbürgermeister Sven Schulze und Sebastian Hecht, Leiter Geschäftsbereich Kultur und Tourismus im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft Kultur und Tourismus (SMWKT) die Radfahrer in Empfang nehmen.

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Der krönende Abschluss des Tages wird ab 19 Uhr das Gratis-Konzert der Band "Jeremias" sein. Ihr neues Album "Golden Hour" erreichte Platz fünf der deutschen Album-Charts.

Die Indie-Pop-Band "Jeremias" spielt am Sonntagabend in Chemnitz ein Gratis-Konzert.
Die Indie-Pop-Band "Jeremias" spielt am Sonntagabend in Chemnitz ein Gratis-Konzert.  © Lucio Vignolo/Universal Music/dpa
Am Samstag ging es los: Von Chemnitz aus radelte der "European Peace Ride" nach Prag.
Am Samstag ging es los: Von Chemnitz aus radelte der "European Peace Ride" nach Prag.  © Harry Härtel

Friedensfahrt 2.0: Diesmal geht es darum, gemeinsam ins Ziel zu kommen

So sah die Friedensfahrt 1986 aus: Dutzende Radsportler kämpften um den ersten Platz. (Archivbild)
So sah die Friedensfahrt 1986 aus: Dutzende Radsportler kämpften um den ersten Platz. (Archivbild)  © Harry Härtel

Der "European Peace Ride" ist eine Neuauflage der Internationalen Friedensfahrt, die letztmalig vor 15 Jahren stattfand. Die Neuauflage ist auch ein Projekt auf dem Weg zur Kulturhauptstadt 2025.

Kai Winkler, einer der Initiatoren, erklärte, wie er auf die Idee der Friedensfahrt 2.0 kam: "Als wir im letzten Jahr mit 39 Radfahrern und Radfahrerinnen das BidBook nach Berlin brachten und Chemnitz im Anschluss auch noch den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2025 bekam, hatten wir alle Feuer gefangen."

"Danach stand fest, dass wir uns wieder in den Sattel schwingen würden. Jetzt sind rund doppelt so viele Mitradelnde dabei und wir freuen uns sehr auf die Fahrt nach Prag", so Winkler vor dem Start.

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Im Übrigen geht es bei der Friedensfahrt 2.0 nicht darum, wer als Erster über die Ziellinie kommt, sondern dass gemeinsam möglichst viele ins Ziel gelangen.

Titelfoto: Lucio Vignolo/Universal Music/dpa, Uwe Meinhold

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