Ein etwas anderer Unterricht in Chemnitz: Graffiti mit Köpfchen

Chemnitz - Kein Unterricht am letzten Tag vor den Ferien: Zeichnen, Schneiden und Sprayen stand am Freitag für Schüler des Dr.-Wilhelm-André-Gymnasiums in Chemnitz auf dem Stundenplan.

Francesca (17), Jule (17) und Leana (17, v.l.n.r.) bereiten ihre Nischel-Schablone vor.
Francesca (17), Jule (17) und Leana (17, v.l.n.r.) bereiten ihre Nischel-Schablone vor.  © Uwe Meinhold

Im Rahmen der Ausstellung "DENKmal Karl Marx" konnten sie sich in den Räumen des "Open Space" künstlerisch austoben. Das Ziel: den "Nischel" mit lauter bunten Farben in Szene zu setzen.

"Für mich ist es das erste Mal, dass ich mit Sprühdosen arbeite", sagte Francesca (17), die nach anderthalb Jahren endlich wieder mit ihren Freunden auf Exkursion gehen durfte.

Ihr machte es besonders viel Spaß, eine Schablone des Karl-Marx-Kopfes zu erstellen und diesen dann per Sprühdose auf Papier zu verewigen. Auch wenn es schwierig war herauszufinden, "wie stark man den Sprühkopf drücken muss", ist sie mit ihrem ersten Nischel-Graffito sehr zufrieden.

Die Feierlichkeiten zum Marx-Kopf-Geburtstag gehen weiter.
Die Feierlichkeiten zum Marx-Kopf-Geburtstag gehen weiter.  © Uwe Meinhold

Die Graffiti-Aktion mit (Karl-Marx-)Köpfchen ist Teil der Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag des Monuments. Die dazugehörige Ausstellung in der "Open Space"-Galerie hinterm Nischel ist noch bis nächsten Dienstag geöffnet.

Titelfoto: Montage: Uwe Meinhold

Mehr zum Thema Chemnitz Kultur & Leute: