Neuer Landes-Haushalt fördert Chemnitz stark

Chemnitz - Das ist eine mächtige Schippe obendrauf: Weil Sachsen seinen Kulturetat um mehr als 50 Millionen Euro aufstockt, dürfen sich viele Einrichtungen wie auch Projekte über Förderungen freuen. Chemnitz kommt gleich mehrfach in den Genuss.

Das Werk "Boi A" von Sebastian Burger hängt im Museum Gunzenhauser.
Das Werk "Boi A" von Sebastian Burger hängt im Museum Gunzenhauser.  © DPA

Zum Beispiel das Landesarchäologie-Museum (smac) im ehemaligen Schocken-Kaufhaus. Denn das smac wird 2024 seinen zehnten Geburtstag feiern und 2025 ein Gastgeber zum Kulturhauptstadt-Jahr sein.

"Die Kulturhauptstadt unterstützt Sachsen mit über 20 Millionen Euro. Auch diese Mittel sind im Haushalt enthalten", heißt es dazu aus dem Kulturministerium in Dresden.

"Zudem wird im smac die Projektgruppe für das Themenjahr 'Jüdische Kultur in Sachsen' im Jahr 2026 eingerichtet."

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Auch die "Kleinen" sind gut bedacht. So darf sich der Chemnitzer Werner Lieberknecht über 3 700 Euro für seine Publikation "Faschingsfeste auf dem Brühl der 80er-Jahre" freuen. Das Gunzenhauser bekommt 15.000 Euro extra, das Steampunk-Fest im Industriemuseum 10.000 Euro.

Ausstellungen im smac werden weiterhin gefördert.
Ausstellungen im smac werden weiterhin gefördert.  © Uwe Meinhold

Weil auch die institutionell geförderten Einrichtungen im Umland mehr erhalten (mehr als 3 Millionen Euro zusätzlich), ist das "Musikfest Erzgebirge" wieder mit dabei. Das Chemnitzer Off-Projekt "Taupunkt" hat bis 2024 finanzielle Planungssicherheit.

Titelfoto: DPA

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