Lockdown und Mistwetter zum Trotz: E-Scooter-Anbieter erweitert seine Flotte in Chemnitz

Chemnitz - Mittlerweile stehen sie an jeder Ecke, prägen das Stadtbild: die kleinen, akkubetriebenen Roller der Anbieter "Tier" und "Bird". Gerade während der Anfangszeit mit Minusgraden, häufigen Schneefällen und Lockdown stellt sich die Frage, ob die Flitzer in Chemnitz überhaupt genutzt werden.

Seit dem Jahreswechsel können E-Scooter in Chemnitz ausgeliehen werden.
Seit dem Jahreswechsel können E-Scooter in Chemnitz ausgeliehen werden.  © Kristin Schmidt

"Unser E-Scooter-Service wird sehr gut angenommen und gerade jetzt zum Frühlingsbeginn sehen wir, dass der Bedarf an individuellen Mobilitätsoptionen weiter steigt", so Georg Grams, Regional Manager Ost bei Tier. Konkrete Zahlen nennt Tier nicht.

"Es gibt neben denen, die das Ganze mal ausprobieren wollen viele Nutzer, die ihr Monatspaket erneuern", sagt Timo Timm, Senior Operations Manager Ost, auf Nachfrage.

Bei diesem Angebot entfällt die Aktivierungsgebühr von jeweils einem Euro. "Man kann sich das bei dem Wetter vielleicht nicht vorstellen, aber es sind ja auch Fahrradfahrer unterwegs."

Nun startet Tier die Frühlingsoffensive, bringt dazu 150 zu den bestehenden 200 Rollern nach Chemnitz, obwohl es mit Bird einen Mitstreiter gibt. "Konkurrenz belebt das Geschäft", so Timm.

Die neuen Abstellpunkte werden sich in den Ortsteilen Sonnenberg, Kappel, Bernsdorf, Gablenz und Hilbersdorf befinden.

Regen und Minusgrade zwingen die Roller übrigens nicht in die Knie. "Ob minus zwei oder plus zehn Grad, der Akku leidet kaum unter den äußeren Einflüssen."

Titelfoto: Kristin Schmidt

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