Auszeichnung für TU Chemnitz: Hochschule bekommt Gütesiegel

Chemnitz - Auszeichnung für die TU Chemnitz!

An der TU Chemnitz gibt es faire und transparente Berufungsverhandlungen für neue Professoren.
An der TU Chemnitz gibt es faire und transparente Berufungsverhandlungen für neue Professoren.  © Maik Börner

Der Universität ist als erste Hochschule Sachsens das Gütesiegel des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) verliehen worden.

Damit wurde die Universität für faire und transparente Berufungsverhandlungen mit ihren Professoren ausgezeichnet. Wesentliche Grundlage für die Auszeichnung waren Fragebögen und Interviews mit den TU-Wissenschaftlern.

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Laut DHV seien die Berufungsverhandlungen gut organisiert und verliefen wertschätzend. So sei unter anderem positiv hervorzuheben, dass jeder Rufinhaber einen persönlichen Verhandlungstermin bei der Hochschulleitung erhalte.

Die Professoren bestätigten, dass die Verhandlungen in einer guten Atmosphäre durchgeführt werden. Für Neuberufene existieren darüber hinaus vielfältige Unterstützungsangebote. Dazu gehören zum Beispiel Einführungsveranstaltungen, bei denen sich die Verwaltung und Hochschulleitung vorstellten.

Um die Vereinbarkeit von wissenschaftlichem Beruf und Familie zu erleichtern, gebe es an der als "familiengerechte Hochschule" zertifizierten TU Chemnitz viele individuelle Unterstützungsangebote bei der Kinderbetreuung oder der Arbeitsuche für die Partnerin bzw. den Partner.

Verbesserungsbedarf gebe es laut DHV zum Beispiel noch bei der Erstattung von Reisekosten sowie bei der Einrichtung eines elektronischen Monitors zum Berufungsverfahren.

"Es ist uns eine äußerst große Freude und eine ganz besondere Ehre, als erste Hochschule im Freistaat Sachsen und eine von bundesweit 17 Hochschulen mit dem DHV-Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen ausgezeichnet zu werden", sagte der Rektor der TU Chemnitz, Professor Dr. Gerd Strohmeier.

Titelfoto: Maik Börner

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