Bäume fallen für Radfahrer in Chemnitz: Kahlschlag mit Kettensäge

Chemnitz - Zwölf Bäume für einen Radweg!

Mit Kran und Kettensäge geht es den Bäumen an den Kragen.
Mit Kran und Kettensäge geht es den Bäumen an den Kragen.  © Ralph Kunz

Am Rande des Parks der Opfer des Faschismus, zwischen Rembrandtstraße und Landeszentralbank, ist am Freitag ein Dutzend Bäume der Kettensäge zum Opfer gefallen.

Laut Stadtverwaltung war dies notwendig geworden, um den Ausbau einer Radfahrspur voranzutreiben, die im Zusammenhang mit dem Ersatzneubau der Brücke Zschopauer Straße über die Eisenbahnanlagen steht. 

"Es ist ein Zwiespalt. Einerseits freue ich mich über neue Radwege, andererseits ist es traurig, wenn Bäume abgeholzt werden. Wichtig sind deshalb die Ersatzpflanzungen, damit das Gleichgewicht im Grünbestand gewahrt bleibt", so Grünen-Stadträtin Susann Mäder (36).

Weichen mussten zwei Birken, ein Ahornbaum, zwei Eschen, vier Apfelbäume, zwei Linden und eine Pappel. Das Alter der Bäume liegt schätzungsweise zwischen 20 und 50 Jahren. 

Die Genehmigung für die Fällung erfolgte im Zuge des Planfeststellungsverfahren, ebenso wie Regelung für Ersatzpflanzungen.

Titelfoto: Ralph Kunz

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