Chemnitz: Bunter Sternmarsch für mehr Toleranz

Chemnitz - Nachdem der Chemnitzer "Christopher Street Day" (CSD) 2020 wegen Corona dort nur stationär stattfand, gab es dieses Jahr gleich vier bunte Umzüge in den Stadthallenpark.

Daphne und Rosa (r.) vom "Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz" führten durch den CSD-Parksommer.
Daphne und Rosa (r.) vom "Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz" führten durch den CSD-Parksommer.  © Uwe Meinhold

"Insgesamt waren auf den Demozügen rund 1 000 Menschen dabei", sagt CSD-Mitveranstalter Robert Lutz (33).

Er selbst lief am Mittag auf der 250 bis 300 Menschen starken "lila Route" (Startpunkt Brühltor).

Vor dem Zielort staute es sich dann aber. Lutz: "Es gab zeitweise Einlass-Stopp wegen der Beschränkungen von maximal 999 Menschen im Stadthallenpark."

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Für ihn war es alles in allem aber eine gelungene bunte Party gegen sexuelle Diskriminierung: "Wir sehen gefühlt nur Liebe - so sollte Chemnitz sein."


Für Teilnehmer der verschiedenen Sternmärsche war der Zugang zum Programm wegen der Auflagen nicht ganz einfach.
Für Teilnehmer der verschiedenen Sternmärsche war der Zugang zum Programm wegen der Auflagen nicht ganz einfach.  © Uwe Meinhold
Der Stadthallenpark erstrahlte am Samstagnachmittag in Regenbogenfarben.
Der Stadthallenpark erstrahlte am Samstagnachmittag in Regenbogenfarben.  © Uwe Meinhold

Das Motto des diesjährigen CSD hieß: "Unite with pride - from Chemnitz with love".

Titelfoto: Uwe Meinhold

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