Kaßberg-Baustelle: Anwohner sauer, weil (fast) nichts passiert

Chemnitz - Viel Absperrung um nichts! Seit elf Tagen ist die Barbarossastraße an der Ecke Limbacher Straße wegen Leitungsarbeiten dicht. Hinter den Bauzäunen tut sich allerdings kaum etwas. Anwohner sind schon jetzt in Sorge, dass die versprochene Bauzeit nicht eingehalten wird.

Anwohnerin Cornelia Vogel (58) ist sauer, dass sich hinter den Bauzäunen kaum was tut.
Anwohnerin Cornelia Vogel (58) ist sauer, dass sich hinter den Bauzäunen kaum was tut.  © Kristin Schmidt

Cornelia Vogel (58) hat das Geschehen bestens im Blick, sie wohnt direkt an der Baustelle. "Ich schaue jeden Tag hin und bin total sauer. Es wurde so früh eingezäunt, aber gearbeitet wurde bisher nur einen Tag. Ich befürchte, dass - wie so oft - länger gesperrt wird."

Problem ist nicht die Baustelle selbst, sondern die Umleitung über die Franz-Mehring-Straße, die für ein Park-Chaos sorgt. Mehr als 100 Parkplätze fehlen dort. Bauherr und Versorger Eins Energie musste die Sperrung nach eigener Aussage am 28. Juli vornehmen, weil Busumleitung und Fahrpläne schon veröffentlicht wurden.

Von Stillleben könne aber keine Rede sein: "Es wurden bauvorbereitende Maßnahmen begonnen, das sind zum Einen Fräsarbeiten, die Vorbereitung und Aufbau der Bypässe für Gas und Trinkwasser", erklärt eine Sprecherin.

Ab kommender Woche werde der Baufortschritt sichtbar. Dann soll mit den Tiefbauarbeiten begonnen werden.

Eine Verlängerung der Baumaßnahme wolle Eins unbedingt verhindern. "Es wurden bereits Gespräche mit bauausführenden Tiefbaufirmen geführt", so die Sprecherin.

Stand jetzt soll der Verkehr ab 15. November wieder über die Barbarossastraße rollen.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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