Chemnitz: Entwarnung! Keine Bombe auf dem Sonnenberg

Chemnitz - Nun haben wir Gewissheit! Bei dem verdächtigen Fund auf einer Baustelle am Sonnenberg handelt es sich nicht um eine Bombe. Es wird also auch keine Evakuierung geben.

Baubürgermeister Michael Stötzer und Susan Einhorn vom Hochbauamt waren in der Nacht auch vor Ort.
Baubürgermeister Michael Stötzer und Susan Einhorn vom Hochbauamt waren in der Nacht auch vor Ort.  © Bernd Rippert

Am 4. Juni wurden auf der Baustelle für eine Grundschule an der Kreuzung Jakobstraße/Martinstraße metallische Gegenstände entdeckt. Die Bauarbeiten wurden sofort gestoppt (TAG24 berichtete). 

In der Nacht zu Sonntag haben die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienst die Objekte, die etwa vier Meter unter der Erde liegen, freigelegt. 

Bei der Untersuchung kam raus, dass es sich um keine Bombe handelt.

Es war eine alte Wasserleitung.

Update 10 Uhr: 

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig dankte allen Beteiligten für die Vorbereitung und den Bürgerinnen und Bürgern für das Verständnis. 

"Von der Feuerwehr und der Polizei über alle beteiligten Hilfsorganisationen und Bus- und Bahnunternehmen waren alle soweit wie möglich auf den Fall einer Räumung des Gebietes vorbereitet. Dies war ein großer Aufwand. Wir sind alle gemeinsam erleichtert, dass jetzt keine Bombe gefunden wurde und wir diese umfangreichen Pläne nicht umsetzen müssen. Den Bürgerinnen und Bürgern danke ich für ihr großes Verständnis, dass wir sie bereits im Vorfeld auf diese mögliche Situation vorbereitet haben."

Der verdächtige Gegenstand auf der Baustelle war eine alte Wasserleitung, die nirgends eingetragen war.
Der verdächtige Gegenstand auf der Baustelle war eine alte Wasserleitung, die nirgends eingetragen war.  © Harry Härtel
Auf einer Baustelle an der Jakobstraße wurde in der Nacht zum Sonntag der verdächtige Gegenstand freigelegt.
Auf einer Baustelle an der Jakobstraße wurde in der Nacht zum Sonntag der verdächtige Gegenstand freigelegt.  © Bernd Rippert

Im Fall eines Bombenfundes hätten 22.000 Anwohner evakuiert werden müssen.

Titelfoto: Bernd Rippert/Harry Härtel

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