Nach Freigang abgehauen: 22-Jähriger flieht aus Psychiatrie

Chemnitz - Ein 22-Jähriger nutzte seinen Freigang, um aus der Psychiatrie zu fliehen. Im Zug nach Chemnitz fiel er dann am Mittwochabend durch sein auffälliges Verhalten auf.

Der Geflohene war in einem Zug auf dem Weg nach Chemnitz. (Symbolbild)
Der Geflohene war in einem Zug auf dem Weg nach Chemnitz. (Symbolbild)  © Maik Börner

Wie die Polizei mitteilt, machten Mitreisende von der MRB aus Leipzig auf eine männliche herumschreiende Person aufmerksam.

Als die Beamten den Mann ansprachen, reagierte er sehr aggressiv. Er war stark alkoholisiert, beleidigte die Beamten und gab erst nach langer Diskussion seinen Reisepass raus.

Bei der Überprüfung kam heraus, dass der 22- jährige Deutsche seit 5. Mai von einem genehmigten Freigang der Psychiatrie nicht zurückgekehrt ist. 

Er wurde den Beamten gegenüber immer aggressiver und versuchte, sie zu schlagen und zu treten. Daraufhin wurde er gefesselt und zum Revier gebracht.

Bei dem 22-jährigen Deutschen wurde eine geringe Menge Marihuana und ein messerähnlicher Gegenstand gefunden und sichergestellt.

Auf Anordnung des angeforderten Notarztes wurde der junge Mann wieder in die Psychiatrie eingewiesen.

Er bekam außerdem eine Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Titelfoto: Maik Börner

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