Chemnitz: Guck mal, wer da krabbelt!

Chemnitz - Was schwirrt und summt den da? Der Naturschutzbund (NABU) Regionalverband Erzgebirge und seine Naturschutzjugend (NAJU) luden Samstagnachmittag zum Insektenauskundschaften auf seine Streuobstwiese.

Eine Schmetterlingsart: Auch Widderchen konnten die Teilnehmer des NABU- und NAJU-"Insektensommers" fangen und aus nächster Nähe inspizieren.
Eine Schmetterlingsart: Auch Widderchen konnten die Teilnehmer des NABU- und NAJU-"Insektensommers" fangen und aus nächster Nähe inspizieren.  © Ralph Kunz

Diese liegt hinter der Burg Rabenstein. Dabei waren auch die Insektenfans Michael Schäfer und Sohn Leon (9): "Wir haben zuhause ein Terrarium mit einem Skorpion, einem Rosenkäfer und Schaben."

Teil der Veranstaltung war unter anderem das Fangen, Bestimmen und Zählen von verschiedenen Insekten. "Hier gibt es Bienen, Hummeln, Heuschrecken, Käfer und Schmetterlinge. Viele dieser Tiere kann man auch im eigenen Garten finden", sagt Katja Rottluff vom NABU.

Das Kennen und Schützen der Insekten sorgt für ein ausgewogenes Ökosystem. 

"So sollten Sie den Rasen nicht ständig mähen, sondern Unkräuter wie zum Beispiel Löwenzahn, Klee und Brennnessel immer auf einer Fläche oder Insel stehen lassen. An diesen Pflanzen saugen die Tiere Nektar und viele Schmetterlingsraupen fressen Brennnesseln", rät NABU-Frau Rottluff.


Bauten ihre Insektenkenntnisse aus: Michael Schäfer und Leon (9).
Bauten ihre Insektenkenntnisse aus: Michael Schäfer und Leon (9).  © Ralph Kunz

Der Regionalverband hat 2020 sein 30-jähriges Bestehen, wegen der Pandemie fällt seine Geburtstagsfeier jedoch aus. 

Titelfoto: Bildmontage: Ralph Kunz

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