Chemnitz: Neuer Durchgang für die "Alte Parteisäge"

Chemnitz - Große Pläne für die "Alte Parteisäge" hinter dem Karl-Marx-Monument in Chemnitz! Laut Baubürgermeister Michael Stötzer (48, Grüne) soll eine Schneise in das Objekt geschlagen werden, um eine Wegeverbindung zu schaffen.

Pläne für die ehemalige SED-Zentrale gibt es schon seit etlichen Jahren. 2010 präsentierten Baubürgermeisterin a.D. Petra Wesseler (58) und Prof. Dieter Janosch (67, Geschäftsführer SIB a.D.) das Gewinner-Modell eines Architekturwettbewerbs.
Pläne für die ehemalige SED-Zentrale gibt es schon seit etlichen Jahren. 2010 präsentierten Baubürgermeisterin a.D. Petra Wesseler (58) und Prof. Dieter Janosch (67, Geschäftsführer SIB a.D.) das Gewinner-Modell eines Architekturwettbewerbs.  © Sven Gleisberg

"Durch das Gebäude wird es einen Durchgang geben, der etwa mittig angeordnet ist", sagte er im Interview mit dem SACHSEN FERNSEHEN.

Außerdem erzählte er, dass der Freistaat eine Sanierung der ehemaligen SED-Zentrale im Auge habe: "Derzeit laufen die ersten Planungen für eine Fassadensanierung des Behördenzentrums", bestätigt Alwin-Rainer Zipfl, Sprecher des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB).

Zum jetzigen Zeitpunkt ließen sich jedoch noch keine Aussagen zu der Zeitschiene und den Kosten treffen.

Die Alte Parteisäge vor dem Marx-Monument: Hier will laut Baubürgermeister Michael Stötzer (48, Grüne) der Freistaat eine Verbindung schaffen, indem er eine Schneise durchs Sägeblatt schlägt.
Die Alte Parteisäge vor dem Marx-Monument: Hier will laut Baubürgermeister Michael Stötzer (48, Grüne) der Freistaat eine Verbindung schaffen, indem er eine Schneise durchs Sägeblatt schlägt.  © Petra Hornig

Weiter verriet Stötzer, dass in dem Bereich Baukörper für die Theater entwickelt würden. Die Gesamtmaßnahme rund um die Alte Parteisäge laufe in Kooperation zwischen Stadt, dem Großvermieter GGG und dem Freistaat.

Titelfoto: Petra Hornig

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