Chemnitzer OB Schulze dankt Soldaten für Einsatz gegen Corona

Chemnitz - Ende des Krisen-Einsatzes: Die Bundeswehr-Soldaten rücken aus Chemnitz ab. Seit Herbst 2020 hatten sie die Stadt bei der Pandemie-Bekämpfung unterstützt. Auch das Klinikum Chemnitz kehrt langsam in den Alltag zurück.

OB Sven Schulze (49, SPD) verabschiedete am Freitag Stabsunteroffizier Christ (31, v.l.), Oberstleutnant Wilhelm (45) und Hauptfeldwebel Flügel (28).
OB Sven Schulze (49, SPD) verabschiedete am Freitag Stabsunteroffizier Christ (31, v.l.), Oberstleutnant Wilhelm (45) und Hauptfeldwebel Flügel (28).  © Kristin Schmidt

Insgesamt 156 Soldaten unterstützen seit dem 2. November die Alten- und Pflegeheime sowie die Corona-Testambulanz und das Gesundheitsamt. Im Durchschnitt waren 16 Soldaten zeitgleich in der Stadt aktiv.

Oberbürgermeister Sven Schulze (49, SPD) verabschiedete am Freitag die Soldaten und würdigte deren Einsatz: "Die letzten Monate haben gezeigt, dass es sehr gut ist, auf eine etablierte Struktur wie die Bundeswehr vertrauen zu können", sagte er.

Oberstleutnant Wilhelm (45) zog ein positives Fazit: "Umgangssprachlich kann man sagen: Es ist großes Kino, was hier passiert ist." Stabsunteroffizier Christ (31) lobte die Zusammenarbeit mit den Bürgern: "Die Leute haben das sehr positiv aufgenommen. Es gab eigentlich keine Probleme."

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Auch am Klinikum Chemnitz hat sich die Lage entspannt. 34 Covid-Patienten befanden sich dort am Donnerstag noch in Behandlung. Zum Vergleich: Am 17. Dezember waren es 231.

Die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt bleibt stabil niedrig - sie lag am Freitag bei 5,3.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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