Uni-Forscher drucken jetzt: Schutzvisiere für Mediziner

Chemnitz - Wissenschaftler helfen Medizinern in der Corona-Krise. Die Fakultät für Maschinenbau der TU Chemnitz stellte innerhalb weniger Tage mehr als 100 Schutzvisiere mit einem 3-D-Drucker her. 

Sechs Visierhalterungen lassen sich in einem Arbeitsgang am 3-D-Drucker herstellen.
Sechs Visierhalterungen lassen sich in einem Arbeitsgang am 3-D-Drucker herstellen.  © TU Chemnitz

Die ersten Exemplare wurden an Krankenhäuser in der Region übergeben.

Unter anderem an das Klinikum Mittweida: "Dank der unkomplizierten, schnellen Hilfe konnten wir unserem Personal kurzfristig Schutzvisiere für ihre Arbeit im Umgang mit den Corona-Patienten zur Verfügung stellen. Die Visiere kommen unter anderem auf unserer Intensivstation zum Einsatz“, sagt Geschäftsführer Florian Claus.

An der Entwicklung der 3-D-gedruckten Kopfhalterungen aus Kunststoff waren mehrere Professuren und private Firmen, u.a. Hörmann Rawema, beteiligt. 

An die Visiere lassen sich transparente Folien befestigen, die nach Gebrauch ersetzt werden können. 

Petra Zill und Alexander Goy vom Klinikum Mittweida tragen die an der TU Chemnitz gefertigten Schutzvisiere.
Petra Zill und Alexander Goy vom Klinikum Mittweida tragen die an der TU Chemnitz gefertigten Schutzvisiere.  © Ines Schreiber
Neben einer Mund-Nasen-Maske bieten sie zusätzlichen Schutz vor einer Infektion. An der TU werde derzeit an weiteren Exemplaren gearbeitet.

Titelfoto: Ines Schreiber

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